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Abklärung möglicher Arbeitszeiten über den medizinischen Dienst /Amtsarzt

Patty1989

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Hallo

Erstmal zu meiner Geschichte und Situation.
Bin 24 Jahre(im Juni25) bin gelernte Altenpflegerin

15.4.13 Arbeitsunfall- Fahrrad ist mir in Rücken gefahren
starke schmerzen im Rückenbereich kribbeln im beinen
Untersuchungen vom D-Arzt ergaben alle keine körperlichen Veränderungen(keine Brüche oder Verstauchungen)

28.6.13 Unrerscuhung der Nervenbahnen durch Neurologen
auch dort alles in Ordnung----> Neurologe stellte fest das es psychosomatische Schmerzen waren aufgrund von Burn out und stress
---> habe mich dies bezüglich auch in psychotherpeutische Behandlung begeben

Krankschreibung bis 31.3.14
Meldung beim Arbeitsamt Mitte März da mir mein Arzt es bestätige das die AU am 31.3.14 endete
Arzt hat mir Attest ausgestellt kein Wochenend- und NAchtarbeit.
Da die Vermittlung in meinen Beruf erschwert ist, will das Amt nun eine Abklärung über den ärztlichen Dienst
Habe dazu auch am 13.5.14 alles ausgefüllt mit Schweigepflichtsentbinung. Bisher hab ich nichts vom Amt oder vom Arzt des Amtes gehört oder gelesen.

Wie genau geht es jetzt weiter?
Worauf wollen sie hinaus?Meine Vermittlerin meinte es geht wohl um eine berufliche Rehabilitation.(umschulund/weiterbildung). Ich habe jedoch das gefühl entweder will sie dass ich in die EM Rente komme oder das sie mir Vermittlungsvorschläge zuschicken kann MIT Wochenend und Nachtarbeit.

Kann man solch ein Gutachten denn widersprechen? Denn was mache ich wenn dieser Arzt jetzt der Meinung ist ich kann Wochenende und NAchtarbeit leisten oder sagt zb ich kann nur noch 3 Stunden arbeiten obwohl mein psychologe der Meinung ist kann 6-8 Stunden arbeiten nur eben keine NAcht und Wochenendarbeit.
 

Fritz Fleißig

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Da du angegeben hast, daß bei dir vermittlungsrelevante gesundheitliche Probleme vorlägen, ist es eigentlich der ganz normale Weg, daß der Arbeitsvermittler ein ärztliches Gutachten in Auftrag gibt. Das ist letztlich ja auch in deinem Interesse, damit dir keine unsinnigen Vorschläge gemacht werden.

Warte doch einfach mal ab, was da rauskommt. Solange kein Gutachten vorliegt, kannst du dir unangenehme Dinge wie etwa eine vorgeschlagene Eingliederungsvereinbarung mit dem Argument abwehren, daß zunächst deine Leistungsfähigkeit geklärt werden müsse. Wenn das Gutachten dann fertig ist, läßt du dir Kopien von beiden Teilen geben.

Gegen ein Gutachten selbst kann man zwar immer formlose Gegenvorstellungen erheben, aber keine Rechtsmittel einlegen. Allerdings sehr wohl gegen spätere Verwaltungsakte, die auf einem deiner Ansicht nach falschen Gutachten aufbauen, wobei dann das Gutachten gerügt wird.
 

Dark Vampire

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Also dass der dich in Rente schicken will kannste gleich vergessen, da musste mehr als halbtot sein.

Denke eher er wird vollschichtig sein mit Einschränkungen.
 

Patty1989

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In die Rente will ich ja auch garnicht ich will ja selbst eben eine Umorientierung aus gesundheitlichen Gründen. Da ich mir sicher bin das Altenpflege ja nun auch nicht besser wird was die Belastung angeht. Ich bin psychisch eben sehr labil und bin mir auch mit Absprache meines Psychologen sehr sicher, wenn ich Wochenend und Nachtarbeit wieder mache , dass ich genau an dem selben Standpunkt stehe wie damals. Eine Umschulung wäre für mich schon sehr positiv weil ich für mich selbst auh festgestellt habe, dass Altenpflege nichts mehr für mich ist. Darf man beim Amt eigentlich auch angeben (wenn er jetzt sagt ich kann Wochenende und Nachtarebit arbeiten), ich möchte aus eigenen Gründen eine berufliche Umorientierung zb als Arzthelferin
 

Caso

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15.4.13 Arbeitsunfall- Fahrrad ist mir in Rücken gefahren
starke schmerzen im Rückenbereich kribbeln im beinen
Untersuchungen vom D-Arzt ergaben alle keine körperlichen Veränderungen(keine Brüche oder Verstauchungen)

28.6.13 Unrerscuhung der Nervenbahnen durch Neurologen
auch dort alles in Ordnung----> Neurologe stellte fest das es psychosomatische Schmerzen waren aufgrund von Burn out und stress
---> habe mich dies bezüglich auch in psychotherpeutische Behandlung begeben

Krankschreibung bis 31.3.14
Meldung beim Arbeitsamt Mitte März da mir mein Arzt es bestätige das die AU am 31.3.14 endete
Arzt hat mir Attest ausgestellt kein Wochenend- und NAchtarbeit.
Da die Vermittlung in meinen Beruf erschwert ist, will das Amt nun eine Abklärung über den ärztlichen Dienst
Habe dazu auch am 13.5.14 alles ausgefüllt mit Schweigepflichtsentbinung. Bisher hab ich nichts vom Amt oder vom Arzt des Amtes gehört oder gelesen.
Arbeitest du denn jetzt wieder? Wenn ja, in welchen Schichten?
Deine Datumsangaben sind leicht verwirrend.:biggrin:
 

Patty1989

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Ich bin Arbeitsfähig geschrieben aber in meinen Fall jetzt arbeitslos.
Der Unfall war anscheind nur ein warnpunkt sagte mein psychologe.Das es einfach zu viel stress war und ich einfach nicht mehr konnte
 

Caso

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Ich bin Arbeitsfähig geschrieben aber in meinen Fall jetzt arbeitslos.
Der Unfall war anscheind nur ein warnpunkt sagte mein psychologe.Das es einfach zu viel stress war.
Danke sehr.
Du bist ab 1.4.2014 arbeitsfähig und auch seitdem arbeitslos?
Hat dich dein AG gekündigt oder hast du gekündigt? Seit wann?
Korrigierst du bitte trotzdem die Daten noch?

Knapp 4 Wochen (13.5.) seit den ÄD-Anträgen sind keine lange Zeit.

Wenn du lieber Arzthelferin werden willst, könntest du dich jetzt während der Arbeitslosigkeit um eine Ausbildungsstelle bemühen. Am 1.8. geht das meist los.
Du hast doch jetzt Zeit dazu.
Mit 24 geht das evtl. auch noch leichter durch mit 2.-Ausbildung.
Wie lange hast du denn als Altenpflegerin gearbeitet?
Warst du schon beim BBZ der Arbeitsagentur?
 

Patty1989

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Der Ag hat mich damals gekündigt sein vorteil war halt ich hatte noch probezeit sozusagen ohne angaben von grpnden aber es wird wohl auf die lange arebitsunfähigkeit hinauslaufen. gekündigt wurde ich im juni 2013. aber AU ging ja bis 31.3.14.

Also es war so ich hab nach meinen realschulabschluss ein FSJ in der Pflege gemacht 2JAhre als Pflegehelferin gearbeitet.
im August 2008 meine ausbildung als exam. AP gegonnen diese 2011 abgeschlossen. und Eben bis zu meiner AU gearbeitet in verschiedenen Unternehmen.Also ich kann auch von mir aus sagen ich würde gerne eine Umschulung bzw eine Zweitausbildung als Arzthelferin. Krieg ich da Unterstützung vom Amt?
 

Birgit63

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Du bist dir aber im Klaren, dass du im Beruf der Arzthelferin fast immer noch auf ALG II angewiesen sein wirst. Der Beruf wird total schlecht bezahlt. Was hälst du vom Beruf "Kauffrau im Gesundheitswesen"? Der wird gut bezahlt und du hast viele Möglichkeiten, wo du arbeiten kannst. Z. B. Krankenkasse, Altenheim, Krankenhaus usw.
 

Anja

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Hallo Patty

Ich tippe mal darauf, das deine Rückenmuskulatur verspannt ist und durch den Unfall wird sie wohl aus ihrer Schonhaltung gebracht worden sein.

Es gab mal Zeiten, da wurden Rückenleiden bei Pflegerinnen als Berufskrankheit anerkannt. Aber es waren wohl zu viele.

Vor einigen Jahren habe ich mich mal beim Umlagern verhoben. Die Ärzte konnten auch nichts finden. Eine Bekannte von mir ist Krankengymnastin und erkannte, dass ich mir einen Wirbel ausgerenkt habe und renkte ihn wieder ein.

Weil ich aus verschiedenen Gründen als Schwester in der Pflege nicht arbeiten kann, habe ich eine Weiterbildung absolviert.
Aber so einfach bekommt man die nicht bewilligt und deshalb tippe ich mal darauf, dass du so eine Bewilligung dafür bekommen könntest.

Es werden Halbtote arbeiten geschickt. Auf Rente brauchst du dich nicht einzustellen. Wenn eine Rente bewilligt wird, dann meistens nur aufgrund psychischer Erkrankungen (Borderline etc.) und dann auch nur befristet.
 

Caso

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Der Ag hat mich damals gekündigt sein vorteil war halt ich hatte noch probezeit sozusagen ohne angaben von grpnden aber es wird wohl auf die lange arebitsunfähigkeit hinauslaufen. gekündigt wurde ich im juni 2013. aber AU ging ja bis 31.3.14.

Also es war so ich hab nach meinen realschulabschluss ein FSJ in der Pflege gemacht 2JAhre als Pflegehelferin gearbeitet.
im August 2008 meine ausbildung als exam. AP gegonnen diese 2011 abgeschlossen. und Eben bis zu meiner AU gearbeitet in verschiedenen Unternehmen.Also ich kann auch von mir aus sagen ich würde gerne eine Umschulung bzw eine Zweitausbildung als Arzthelferin. Krieg ich da Unterstützung vom Amt?
Jetzt hab ich das mit dem Datum und dem AU-Ende begriffen;-)
Du hast Lohnfortzahlung vom letzten AG bekommen und dann Krankengeld für ca. 10 Monate---bis Ende März 2014.
So lange krank warst du wegen Burn out und schweren Depressionen.
Die AU hatte mit dem Fahrrad-Unfall im April wohl nichts zu tun.

Du möchtest nicht mehr als Altenpflegerin arbeiten. Das ist doch der Fakt.
Und warum?
Weil du wegen burn out und schweren Depressionen sehr lange arbeitsunfähig und in psychotherapeutischer Behandlung warst, ist das doch der Hinweis, daß es nicht nur um deinen Wunsch geht.
Du hast also Substanz, um eine andere Ausbildung anzufangen.
Denn wer nach der AP-Ausbildung schon nach ca. 2 Jahren (2011-2013) und häufigen AU ausscheidet und dann noch lange KrG bezieht, für den ist Altenpflege auf lange Sicht nichts.
Du hast es in verschiedenen Unternehmen probiert und trotzdem hat sich nichts verbessert.

Ich weiß nicht, ob du Unterstützung vom Amt bekommst.
Zuallererst solltest du dich selber um eine Ausbildungsstelle bemühen.
Und was meinst du mit Unterstützung? Meinst du Geld?
 

USERIN

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Kann man solch ein Gutachten denn widersprechen?

Nein (bzw. ja, aber das wäre wirkungslos, da das Gutachten ein Teil des Verwaltungsverfahrens ist und in dem Sinne eben kein Verwaltungsakt).

Gegen den darauf folgenden VA kannst du natürlich Widerspruch erheben.
 
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