Abklärung der Erwerbsfähigkeit (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
12.767
Bewertungen
16.349
Hallo gila,
habe gerade registriert, dass N.Blitz "Kundin" beim JobCenter ist.

Ich denke, es gibt verschiedene Wege und ich würde nicht riskieren, sanktioniert zu werden, weil der Aufforderung der SB nicht nachgekommen wurde.

WIESO? N.Blitz HAT reagiert - sie muss jetzt gar nichts.

Ich würde frühzeitig reagieren, entsprechende Stellen, Teamleiter etc. aufsuchen und klären. Nicht die harte Tour fahren. Nicht die von dir vorgeschlagene Tour fahren und einfach ignorieren, passiv warten was kommt.

Nochmal: sie HAT reagiert und das schon damit, dass sie (ohne es zu müssen) bekannt gab, dass sie eine Reha beantragt hat.
Diese ist abzuwarten.
Sollte die SB nun "plötzliche Vermittlungsprobleme" haben, kann TE mit AU reagieren.

Was hat N. Blitz den zu befürchten, auch wenn sie mit der Hotline spricht und sich erkundigt? Ihre Telefonnummer muss sie ja nicht preisgeben. Sie muss ja auch nicht von zu Hause aus das Telefonat führen, wenn ihre Telefonnummer sichtbar ist.

Wenn du mal länger hier rein liest, wirst du auch zu der gängigen Haltung kommen, dass man mit Behörden NICHT telefoniert und dass Telefonate mit Hotlines für die Katz sind.

Und warum sollte sie das tun? Sie hat ein schriftliches Statement abgegeben und nun ist die SB mit einer Reaktion dran.

Klar ist, dass der Sachbearbeiter Rücksprache mit dem ärztlichen Dienst halten und sich beraten lassen kann.

:eek: WO STEHT DENN DAS? Hast du die Infos hier dazu nicht gelesen? Seit wann darf ein SACHBEARBEITER mit einem MEDIZINER Rücksprache halten?

Den Gesundheitsbogen auszufüllen ist freiwillig, Schweigepflichtsentbindungen müssen nicht abgegeben werden, da freiwillig. Unterlagen nur dem ärztlichen Dienst übergeben. Wenn man zum ärztlichen Dienst musste und man nicht möchte, dass das Gutachten anderen Leistungsträgern übermittelt wird, dann sollte man unbedingt nach der Begutachtung der Übermittlung ausdrücklich und das schriftlich widersprechen. Sich das mit Stempel bestätigen lassen.

Der Sachbearbeiter erhält dann sicher nur das, was er wissen darf, seine Fragestellung beantwortet, und die sozialmedizinsche Empfehlung.

:icon_lol::icon_lol::icon_lol: also wirklich - das Forum hier STROTZT gerade zu vor Problematiken mit Rechtswidrigkeiten gerade in dieser Hinsicht.

Nicht das gesamte Gutachten. Und andere Leistungsträger schauen dann auch ins Leere.

Gruß Skeppi
TE muss sich überhaupt nicht VOR der Reha mit einem Termin beim ÄD schikanieren lassen. Ein "Amtsarzt" ist nicht durch das Wort "Amt" kompetenter als ein Rehabericht.
Ein Gutachten zu diesem Zeitpunkt macht gar keinen SINN.
 
Mitglied seit
19 Januar 2013
Beiträge
102
Bewertungen
24
Hallo gila,
nun mal ganz sachte:

Klar ist, dass der Sachbearbeiter Rücksprache mit dem ärztlichen Dienst halten und sich beraten lassen kann.
WO STEHT DENN DAS? Hast du die Infos hier dazu nicht gelesen? Seit wann darf ein SACHBEARBEITER mit einem MEDIZINER Rücksprache halten?
Rücksprache und Beratung heisst nicht, dass der SB alles erfahren darf. Ist nicht anders als zwischen der KK und dem medizinischen Dienst.

Der SB muss doch dem ärztlichen Dienst begründen, warum er diesen einschalten will, die Fragestellung und Kommunikation geschieht in einem speziellen Teil der VerBis-Datenbank. Das geschieht ohne Wissen des Betroffenen.

Der Sachbearbeiter erhält dann sicher nur das, was er wissen darf, seine Fragestellung beantwortet, und die sozialmedizinsche Empfehlung.

also wirklich - das Forum hier STROTZT gerade zu vor Problematiken mit Rechtswidrigkeiten gerade in dieser Hinsicht.
Ja stimmt, aberr wurden alle "Rechtswidrigkeiten", auch geheilt, führten bei Beschwerde zum Erfolg, und wenn nein, warum nicht?

Was hat N. Blitz den zu befürchten, auch wenn sie mit der Hotline spricht und sich erkundigt? Ihre Telefonnummer muss sie ja nicht preisgeben. Sie muss ja auch nicht von zu Hause aus das Telefonat führen, wenn ihre Telefonnummer sichtbar ist.

Wenn du mal länger hier rein liest, wirst du auch zu der gängigen Haltung kommen, dass man mit Behörden NICHT telefoniert und dass Telefonate mit Hotlines für die Katz sind.
Das Telefonate mit der Behörde grundsätzlich für die Katz sind kann ich nicht absolut bestätigen. Habe auch andere Erfahrungen, und ich telefoniere, wenn ich Zeit sparen will oder muss, aber so, dass es mir nicht schadet. Bestenfalls lasse ich mir die Notizen des Hotliners ausdrucken und widerspreche, wenn Unwahrheiten drin stehen. Klar, wichtige Dinge immer auch schriftlich erledigen, als Beweis.

Nochmal: sie HAT reagiert und das schon damit, dass sie (ohne es zu müssen) bekannt gab, dass sie eine Reha beantragt hat.
Diese ist abzuwarten.
Ja, und dabei hat sie auch gleich mitgeteilt, dass sie derzeit nicht arbeitsfähig ist. Hat sie eine Krankschreibung vorgelegt? Ich glaube nein, oder habe ich da was überlesen?

Klar, und es ist zu hoffen, dass die Schreiben nicht "verloren" gegangen und nicht mehr auffindbar sind. Das habe ich und auch andere Leistungsempfänger erlebt. Warum nicht sicherheitshalber mal nachfragen? Welcher Schaden ist konkret zu befürchten? Kannst du mir das sagen, um mich vom Gegenteil zu überzeugen?

Und klar ist, dass sie reagiert hat. Hat sie aber auch deutlich gemacht, dass sie ihren Mitwirkungspflichten selbstverständlich nachkommen wird, persönlich beim ärztlichen Dienst vorstellig werden und die entsprechenden Unterlagen mitbringen will? Der SB darf nicht missverstehen, dass das Datenschutzrecht der Freiwilligkeit nicht vorgeschoben wird, um eine ärztliches Begutachtung zu vermeiden. Dies so interpretieren. Das könnte eine Sanktion zur Folge haben, die zwar nicht rechtens ist und abgewehrt werden kann, aber wieder weiteren Ärger einbringt.
 

N.blitz

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
27 Mai 2006
Beiträge
138
Bewertungen
12
Klar ist, dass sie reagiert hat. Hat sie aber auch deutlich gemacht, dass sie ihren Mitwirkungspflichten selbstverständlich nachkommen wird, persönlich beim ärztlichen Dienst vorstellig werden und die entsprechenden Unterlagen mitbringen will? Der SB darf nicht missverstehen, dass das Datenschutzrecht der Freiwilligkeit nicht vorgeschoben wird, um eine ärztliches Begutachtung zu vermeiden. Dies so interpretieren. Das könnte eine Sanktion zur Folge haben, die zwar nicht rechtens ist und abgewehrt werden kann, aber wieder weiteren Ärger einbringt.
Hallo Skeppi,

Ich habe weiter oben den ablauf bis heute geschrieben,

Zu:
Hat sie aber auch deutlich gemacht, dass sie ihren Mitwirkungspflichten selbstverständlich nachgekommen wird.

Ja ich bin meiner Mitwirkungspflicht nachgekommen.
Less doch bitte weiter oben den Anhang des Ablauf der Situation.

Ach und Übrigens heut ist ja Samstag und immer noch keine Post von unseren Facharbeitern :icon_kinn: :icon_lol:

ich habe ja eine Auflistung des ablaufs dieser angelegenheit gemacht (siehe weiter obenden Anhang )

Und zur klarstellung des Sachverhaltes an meine Sachbearbeiterin sowie ihrem Teamleiter gesendet.

Mit der bitte mir dies zu erklären (siehe weiter obenden Anhang )

Ich habe bis zum heutigen Tag keine Antwort bekommen, ich werde nicht Anrufen :icon_evil:

(Den das ist nur Mündlich, und meistens können die sich nicht mehr daran erinnern was im Geschpräch gesagt wurde).

Darum werde ich schriftlich um eine Stellungnahme bitten.

Aber was soll ich machen, wenn die sich weiterhin nicht melden? :icon_kinn:

Viele Grüße
N.blitz
 

Anna B.

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 Juli 2011
Beiträge
7.799
Bewertungen
5.420
sinnvoll wäre auch noch ein Hinweis auf § 35 SGB I gewesen...

insbesondere Absatz 3..

§ 35 SGB I Sozialgeheimnis

da steht eigentlich sehr deutlich drin, dass keinerlei Verpflichtung zur Vorlage von gesundheitlichen Daten bzw. Unterschriften auf Schweigepflichtentbindungen besteht...
 

N.blitz

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
27 Mai 2006
Beiträge
138
Bewertungen
12
sinnvoll wäre auch noch ein Hinweis auf § 35 SGB I gewesen...

insbesondere Absatz 3..

§ 35 SGB I Sozialgeheimnis

da steht eigentlich sehr deutlich drin, dass keinerlei Verpflichtung zur Vorlage von gesundheitlichen Daten bzw. Unterschriften auf Schweigepflichtentbindungen besteht...

Das werde ich mir mal Direkt durchlesen danke schön Anna B. :icon_smile:
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
12.767
Bewertungen
16.349
Hallo gila,
nun mal ganz sachte:

WIESO? Die Fakten sind doch klar. Außerdem wäre es sinnvoll, mal dem ein oder anderen User, der sich hier seit 5,6, oder gar 7 Jahren nahezu täglich mit den Dingen auseinander setzt, auch in gewisser Weise Glauben zu schenken.

Rücksprache und Beratung heisst nicht, dass der SB alles erfahren darf.
AHA! Und? Wer kontrolliert, ob sich daran gehalten wird?
Siehe auch Fall @couchhartzer.

Ist nicht anders als zwischen der KK und dem medizinischen Dienst.
UND AUCH HIER hat der SB NICHTS mit dem MDK zu besprechen.
Auskünfte dürfen sich auch hier auf dem Gutachterwege nur im vorgeschriebenen Bereich bewegen. Schriftlich.

Der SB muss doch dem ärztlichen Dienst begründen, warum er diesen einschalten will, die Fragestellung und Kommunikation geschieht in einem speziellen Teil der VerBis-Datenbank. Das geschieht ohne Wissen des Betroffenen.

Dazu braucht der SB KEINEN vorherigen Nachfrage-Kontakt zu einem Mediziner vom ÄD!

Das Telefonate mit der Behörde grundsätzlich für die Katz sind kann ich nicht absolut bestätigen. Habe auch andere Erfahrungen, und ich telefoniere, wenn ich Zeit sparen will oder muss, aber so, dass es mir nicht schadet. Bestenfalls lasse ich mir die Notizen des Hotliners ausdrucken und widerspreche, wenn Unwahrheiten drin stehen. Klar, wichtige Dinge immer auch schriftlich erledigen, als Beweis.

Keine empfehlenswerte Taktik - gerade nicht in so einem Fall, wo es schon im vergangenen Jahr datenschutzrechtliche Unstimmigkeiten gab.

Ja, und dabei hat sie auch gleich mitgeteilt, dass sie derzeit nicht arbeitsfähig ist. Hat sie eine Krankschreibung vorgelegt? Ich glaube nein, oder habe ich da was überlesen?

DAS hatte ich ihr empfohlen - AU und gut ist es.

Klar, und es ist zu hoffen, dass die Schreiben nicht "verloren" gegangen und nicht mehr auffindbar sind. Das habe ich und auch andere Leistungsempfänger erlebt. Warum nicht sicherheitshalber mal nachfragen? Welcher Schaden ist konkret zu befürchten? Kannst du mir das sagen, um mich vom Gegenteil zu überzeugen?

DAS obliegt der TE selbst. Sie hat um Meinung gefragt. Meine Meinung ist NEIN.

Und klar ist, dass sie reagiert hat. Hat sie aber auch deutlich gemacht, dass sie ihren Mitwirkungspflichten selbstverständlich nachkommen wird, persönlich beim ärztlichen Dienst vorstellig werden und die entsprechenden Unterlagen mitbringen will? Der SB darf nicht missverstehen, dass das Datenschutzrecht der Freiwilligkeit nicht vorgeschoben wird, um eine ärztliches Begutachtung zu vermeiden. Dies so interpretieren. Das könnte eine Sanktion zur Folge haben, die zwar nicht rechtens ist und abgewehrt werden kann, aber wieder weiteren Ärger einbringt.
Sie hat sich geäußert - inzwischen weiß sie, dass ein Termin beim ÄD zur FESTSTELLUNG ihrer Erwerbsfähigkeit völlig hirnrissig ist, wenn der RENTENTRÄGER hier schließlich Vorrang hat und die Erwerbsfähigkeit erst NACH der Reha fest steht. Daran hat sich der ÄD zu halten - es ist dann so oder so keine Begutachtung nötig.

Es scheint, der SB stinkt es, dass sie TE nicht vermitteln kann. Sicher würde sie gern eine EGV abschließen. Das geht jedoch erst NACH Feststellung der Erwerbsfähigkeit. Und das macht eben die DRV.
N.blitz kann auf eine Reaktion der SB sicher gut und gerne warten.
Wenn der Termin verstreicht, muss die so oder so erstmal nachfragen und eine Anhörung erwarten.

In dieser kann man SEHR WOHL auch mitteilen, dass man deswegen dem Abgabetermin nicht nachgekommen ist, weil man a) inzwischen andere Erkenntnisse gewonnen hat und die Begutachtung zum JETZIGEN Zeitpunkt nicht sinnvoll und notwendig ist und auch in IHREM FALL nicht indiziert! (siehe Praxisleitfaden, den SB eigentlich kennen sollte!!! nicht der Bürger)

b) die ganze Handhabe der Angelegenheit NICHT das VERTRAUEN in eine ordnungsgemäße Abwicklung genießt.

Dann reiche ich AU nach (nur wenn sie keine Ruhe gibt) und hoffe, die Reha wird bald bewilligt und ich bin in wirklich kompetenten Händen.

Es ist schon noch so, dass der Bürger (noch) auch selbst ein PAAR kleine Freiheiten hat, seine Dinge zu regeln.


Dazu lese man auch immer die entsprechenden Leitfäden und Geschäftsanweisungen.

https://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/HEGA-Internet/A10-Fachdienste/Publikation/HEGA-09-2011-Einschaltung-Fachdienste-Anlage-1.pdf

Beispielfälle für Handlungsoptionen ohne Einschaltung des ÄD sind:

• eine akute Erkrankung, bevorstehende Krankenhausbehandlung oder medizinische Rehabilitationsmaßnahme der Kundin/des Kunden - hier Einschaltung des ÄD erst jeweils nach deren Beendigung - bei Verfahren zur Nahtlosigkeit nach §125 SGB III vgl. DA Alg Nr.5.1 und 5.2. zu § 125 SGB III,

• eine durch die Kundin/den Kunden geltend gemachte Verschlechterung des Gesundheitszustandes ohne entsprechende hausärztliche oder fachärztliche Behandlung - bei Verfahren zur Nahtlosigkeit nach § 125 SGB III vgl. DA Alg Nr. 5.1 und 5.2 zu § 125 SGB III,

• zuerkannte Erwerbsminderungsrente, wenn ein Restleistungsvermögen aus dem Rentenbescheid zu entnehmen ist.
 

N.blitz

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
27 Mai 2006
Beiträge
138
Bewertungen
12
Sie hat sich geäußert - inzwischen weiß sie, dass ein Termin beim ÄD zur FESTSTELLUNG ihrer Erwerbsfähigkeit völlig hirnrissig ist, wenn der RENTENTRÄGER hier schließlich Vorrang hat und die Erwerbsfähigkeit erst NACH der Reha fest steht. Daran hat sich der ÄD zu halten - es ist dann so oder so keine Begutachtung nötig.

Es scheint, der SB stinkt es, dass sie TE nicht vermitteln kann. Sicher würde sie gern eine EGV abschließen. Das geht jedoch erst NACH Feststellung der Erwerbsfähigkeit. Und das macht eben die DRV.
N.blitz kann auf eine Reaktion der SB sicher gut und gerne warten.
Wenn der Termin verstreicht, muss die so oder so erstmal nachfragen und eine Anhörung erwarten.

In dieser kann man SEHR WOHL auch mitteilen, dass man deswegen dem Abgabetermin nicht nachgekommen ist, weil man a) inzwischen andere Erkenntnisse gewonnen hat und die Begutachtung zum JETZIGEN Zeitpunkt nicht sinnvoll und notwendig ist und auch in IHREM FALL nicht indiziert! (siehe Praxisleitfaden, den SB eigentlich kennen sollte!!! nicht der Bürger)

b) die ganze Handhabe der Angelegenheit NICHT das VERTRAUEN in eine ordnungsgemäße Abwicklung genießt.

Dann reiche ich AU nach (nur wenn sie keine Ruhe gibt) und hoffe, die Reha wird bald bewilligt und ich bin in wirklich kompetenten Händen.

Es ist schon noch so, dass der Bürger (noch) auch selbst ein PAAR kleine Freiheiten hat, seine Dinge zu regeln.


Dazu lese man auch immer die entsprechenden Leitfäden und Geschäftsanweisungen.

https://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/HEGA-Internet/A10-Fachdienste/Publikation/HEGA-09-2011-Einschaltung-Fachdienste-Anlage-1.pdf

Beispielfälle für Handlungsoptionen ohne Einschaltung des ÄD sind:

• eine akute Erkrankung, bevorstehende Krankenhausbehandlung oder medizinische Rehabilitationsmaßnahme der Kundin/des Kunden - hier Einschaltung des ÄD erst jeweils nach deren Beendigung - bei Verfahren zur Nahtlosigkeit nach §125 SGB III vgl. DA Alg Nr.5.1 und 5.2. zu § 125 SGB III,

• eine durch die Kundin/den Kunden geltend gemachte Verschlechterung des Gesundheitszustandes ohne entsprechende hausärztliche oder fachärztliche Behandlung - bei Verfahren zur Nahtlosigkeit nach § 125 SGB III vgl. DA Alg Nr. 5.1 und 5.2 zu § 125 SGB III,

• zuerkannte Erwerbsminderungsrente, wenn ein Restleistungsvermögen aus dem Rentenbescheid zu entnehmen ist.

Hallo gila
Danke schön für diese PDF Datei aber die habe ich schon :icon_redface:
und wie du oben lesen kannst auch in dem schreiben mit aufgenommen.

Viele Grüße
N.blitz
 
Mitglied seit
19 Januar 2013
Beiträge
102
Bewertungen
24
Hallo N. blitz

Was deine fehlende Zahlung von AlgI betrifft:

Der Februar hatte dieses Jahr nur 28 Tage. Vielleicht ist in der Datenbank deshalb etwas durcheinandergeraten. Und AlgI-Erhalt auf dem Konto verzögert sich. Oder die Verzögerung
ist eine Einschüchterungstaktik. Verzeih, aber ich bin immer noch skeptisch, denn noch gibt es keinen objektiven brauchbaren Nachweis, der bestätigt, dass dein AlgI-Eingestellt wurde. Da habe ich ein bisschen mehr Geduld und würde mindestens bis Montag abwarten.

Ach und Übrigens heut ist ja Samstag und immer noch keine Post von unseren Facharbeiter
Aber was soll ich machen, wenn die sich weiterhin nicht melden
Ja was?
Habe ich mich in meinem Fall auch gefragt, ich bekam keine Antwort auf mein Schreiben, und die Zeit drängte, wurde einfach ignoriert. Bin dann das Problem so angegangen, so in der Art, was ich dir vorschlug. Siehe da, ich hatte Teilerfolge und heute einen Brief vom KRM der AfA, der Inhalt ist aber nicht korrekt. Werde zurückschreiben müssen und ihr direkt vorlegen.Aber der Schrieb ist nicht so relevant. Die anderen Erfolgsergebenisse aber schon.
 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.263
Bewertungen
14.115
Hallo N.blitz,

kann mich eigentlich den Hinweisen von @gila nur VOLL anschließen, ich weiß gar nicht warum du deiner SB im Moment überhaupt "hinterherkriechen" willst ... es wurde doch ALLES bereits geschrieben und geklärt, wie DU die Sache siehst ... :confused:

Ich gehe doch mal davon aus, dass du solche Schreiben dort nur nachweislich hinschickst /abgibst (also per Fax /per Übergabe-Einschreiben oder mit Eingangsbestätigung auf einer Kopie ???), dann KANN da so schnell NICHTS "verloren gehen", zumindest muss dann das JC auf die Suche gehen ...also WO ist das Problem ???

Hast du den Reha-Antrag an die DRV inzwischen offiziell gestellt ???
Dann warte den Bescheid der DRV und die Bewilligung ab, dann teilst du, zu gegebener Zeit deiner SB (nachweislich schriftlich !!!) mit wann die Reha beginnt und wie lange sie (voraussichtlich, denn manchmal wir auch noch verlängert) dauern wird, damit hast du dann auch diesen Teil deiner "Mitwirkungspflichten" erfüllt. :icon_daumen:

Darum werde ich schriftlich um eine Stellungnahme bitten.
Um welche "Stellungnahme" willst du denn jetzt aktuell noch bitten, die weiß nicht was sie auf dein Schreiben antworten soll, weil du im Recht bist, was letztes Jahr an Datenmißbrauch passiert ist kannst du vergessen, da hättest du früher reagieren müssen, ...man kann sich auch unnötig das Leben schwer machen. :icon_dampf:

Aber was soll ich machen, wenn die sich weiterhin nicht melden?
NIX, auf deinen Termin für die Reha warten und ihr dann mitteilen wann das losgeht, FERTIG ...wenn die vorher noch was von dir will, dann meldet die sich schon und dann meldest DU dich HIER damit und dann werden wir sehen, wie darauf zu reagieren ist.

Solange dein Geld pünktlich auf dem Konto ist, würde ich bei denen GAR NICHTS mehr "nachfragen", ich denke mal der "Zinnober" mit dem ÄD geht dann nach der Reha weiter, wenn sie gerne deinen Reha-Bericht haben will (deine SB), auch der geht sie nichts an, dann soll sie einen Termin beim ÄD machen und dort kannst du den ja vorlegen, wenn du das möchtest.

Achte bitte schon in der Reha darauf, dass der Bericht zuerst (und nur !!!) an deinen Arzt des Vertrauens geht, weitere "Verteilungen" kannst du dann selber vornehmen, wenn du weißt was da drin steht, üblicherweise unterschreibt man dort (legt selber fest) wer den bekommen soll /darf.

Deine Mitwirkung besteht in diesem Falle dann NUR aus § 62 SGB I, die Vorlage von medizinischen Unterlagen ist IMMER freiwillig (und ein SB hat überhaupt keinen Anspruch darauf :icon_evil:), das kann gar nicht zur Pflicht gemacht werden, nur zum Arzttermin solltest du hingehen.

§ 62 SGB I Untersuchungen

Also abwarten und reichlich :icon_pause: trinken, viel Erfolg für den Reha-Antrag und versuche dann deine Reha gut für dich zu nutzen. :icon_daumen:

Ich wurde übrigens nie dafür sanktioniert, dass ich meine Rechte in Anspruch genommen habe und Rechtsgrundlagen für das verlangt habe, was man von mir wollte, allerdings habe ich auch wichtige Dinge niemals telefonisch "geklärt", sondern immer (nachweislich!!!) schriftlich.

Manchmal hatte ich richtig Freude daran, denen dann den (manchmal eigenen) "Eingangs-Nachweis" unter die Nase zu halten, da hat sich dann auch schnell alles wieder "angefunden"... ;-)))

MfG Doppeloma
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.588
Bewertungen
1.983
Ich kann der Doppeloma nur recht geben. Alles was am Telefon gequatscht wurde, kann du nicht belegen und man wird eher der Behöde glauben. In meinem Prozess hat die Behörde eine E-mail aus dem gesamten E-Mail Verkehr vorgelegt. Zum Glück hatte ich noch alle E-mails, sonst wäre ich geküsst gewesen. Wenn du mit der Behörde telefonierst macht die sich eine Notiz oder auch nicht, nach ihrem Gutdünken (sie bestreitet deine Aussage). Und diese mögliche Notiz ist dann eine Mausefalle für dich im Ernstfall.
 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.263
Bewertungen
14.115
Hallo Skeppi,

Was deine fehlende Zahlung von AlgI betrifft:
Wo steht was von fehlendem ALGI, kann ich hier irgendwie gar nicht finden ???

Der Februar hatte dieses Jahr nur 28 Tage. Vielleicht ist in der Datenbank deshalb etwas durcheinandergeraten. Und AlgI-Erhalt auf dem Konto verzögert sich.
Ist sicher ganz neu für die Ämter-Datenbanken, dass der Februar nur 28 Tage hat (manchmal auch 29), allerdings geht der Behörden-Zahlmonat IMMER 30 Tage, sogar im Februar, steht in jedem Bescheid drin ... :icon_kinn:

Oder die Verzögerung
ist eine Einschüchterungstaktik. Verzeih, aber ich bin immer noch skeptisch, denn noch gibt es keinen objektiven brauchbaren Nachweis, der bestätigt, dass dein AlgI-Eingestellt wurde.
Schon klar, geht hier zwar um was ganz Anderes, aber das mit der "Verzögerungs-Taktik /Einschüchterungs-Taktik" hast du immerhin ganz gut erkannt, das betrifft nämlich genauso die Forderungen nach freiwilligen Unterlagen, unter dem "Deckmäntelchen" der Mitwirkungspflichten.

Da habe ich ein bisschen mehr Geduld und würde mindestens bis Montag abwarten.
Wer sich Geduld leisten kann, wird das sicher auch verstehen, dass es beim JC nun mal leider keinen "Wochenend-Notdienst" gibt ... aber es geht ja auch gerade gar nicht, um eine dringende Geldzahlung ...

Ja was?
Habe ich mich in meinem Fall auch gefragt, ich bekam keine Antwort auf mein Schreiben, und die Zeit drängte, wurde einfach ignoriert.
Das ist allerdings Methode, die antworten immer sehr ungerne auf Schreiben, in denen unangenehme (aber berechtigte) Fragen / Forderungen gestellt werden, da hilft schon mal eine feste Terminsetzung (Datum) wenn es um eilige Antworten geht ... sonst ist man vielleicht gezwungen seinen Anwalt oder das Sozialgericht damit zu beschäftigen ... :icon_twisted:

Aber hier im aktuellen Fall würde ich mir keine weitere Mühe mit irgendwelchen Schreiben /Rückfragen mehr machen, schade um die Zeit, so toll das Schreiben von dem Bekannten auch war, hätte man sich das bereits "verkneifen" können...

Man bittet nicht um eine Terminverschiebung, wenn man die geforderten (medizinischen /freiwilligen) Unterlagen dort sowieso nicht hingeben will/wird, weil die SB gar keinen rechtlichen Anspruch darauf erheben kann, sie bekommt den Kram nicht, FERTIG ...

Bin dann das Problem so angegangen, so in der Art, was ich dir vorschlug. Siehe da, ich hatte Teilerfolge und heute einen Brief vom KRM der AfA, der Inhalt ist aber nicht korrekt.
Ja, die sind auch nicht mehr das, was sie mal waren (beim KRM) aber Hartnäckigkeit zahlt sich auch dort aus, was hast du denn empfohlen ...ich sehe nur was von Anrufen und das ist der letzte Weg, auf dem man da was Grundlegendes erreichen könnte ... :icon_evil:

Ich habe festgestellt, dass es sehr praktisch (und vor Allem kostengünstig ;-))) ist, denen "Erinnerungs-Faxe" zu schicken (nach Ablauf der gesetzten Fristen), wenn nötig täglich auf den "Frühstückstisch", das kann man beweisen (Sendebericht) und sie haben jeden Morgen schon ein wenig "Freude", wenn der Behördentag beginnt ... :cool:

Werde zurückschreiben müssen und ihr direkt vorlegen.Aber der Schrieb ist nicht so relevant. Die anderen Erfolgsergebenisse aber schon.
Wie, du schreibst ihr (deiner SB) und bringst ihr die Post auch noch persönlich ins Büro ??? :eek:

Gib doch mal einige Beispiele für deine Erfolgserlebnisse (aber bitte in einem eigenen Thema), wir lernen ja hier gerne alle noch was dazu. :icon_daumen:

MfG Doppeloma
 
Mitglied seit
19 Januar 2013
Beiträge
102
Bewertungen
24
Hallo Doppeloma,

na, kann deine Aufregung verstehen: Meine Antwort galt einem anderen Forumsteilnehmer, hatte 2 Fenster geöffnet und im falschen Thread meinen vorgeschriebenen Text kopiert. Nicht im Thread Alg. Da sollte der Text hinein. Peinlich, aber wahr!:icon_redface: Tut mir leid. PS: Hab den entsprechenden Beitrag in Thread Al zum Thema Alg und Aussteuerung eingefügt. Da gehörte er nämlich hin!

Aber davon mal abgesehen, es gibt unterschiedliche und gleichberechtigte Meinungen, Erfahrungen, was die Bearbeitung des Problems und das weitere Vorgehen betrifft.

u.a. schreibst du aber zu einem grundsätzlichen Thema:
Ja, die sind auch nicht mehr das, was sie mal waren (beim KRM) aber Hartnäckigkeit zahlt sich auch dort aus, was hast du denn empfohlen ...ich sehe nur was von Anrufen und das ist der letzte Weg, auf dem man da was Grundlegendes erreichen könnte
Ja und Nein, ich mache nicht nur negative Erfahrungen mit dem Telefonieren. Manchmal drängt die Zeit so, dass nichts anderes übrig bleibt. Ich selbst hatte z.B. erreicht, dass ich die Teamleiterin meiner Vermittlerin telefonisch sprechen und Wesentliches mit ihr klären konnte. Es kommt immer darauf an, wer am Telefon ist, wie die Person gestrickt ist. Es gibt unfreundliche Menschen, die zudem wenig oder nicht korrekt informieren, auch in der Hotline. Es gibt aber auch andere, die ich als hilfreich erlebt habe. So ist es nun mal. Nein, und selbstverständlich telefoniere ich nicht nur. Ich verschicke Schreiben, aber das letzte wurde einfach ignoriert. Bis heute, und da die Zeit drängte, mußte ich zum Hörer greifen und erreichen, dass ich die Teamleiterin sprechen konnte. Das ist mir gelungen.

Im Übrigen wird alles dokumentiert, notiert. Und Akteneinsicht beantrage ich regelmäßig. Habe ich jetzt auch wieder verlangt. Werde dann, sollte Unwahres darin stehen, schriftlich aufklären. Im Übrigen ist das gesprochene Wort am Telefon kein zulässiger Beweis. Und die angefertigten Notizen, dem Inhalt kann man widersprechen. Die werden, weil anschließend notiert, nicht wahrer.

Ich habe festgestellt, dass es sehr praktisch (und vor Allem kostengünstig ;-))) ist, denen "Erinnerungs-Faxe" zu schicken (nach Ablauf der gesetzten Fristen), wenn nötig täglich auf den "Frühstückstisch", das kann man beweisen (Sendebericht) und sie haben jeden Morgen schon ein wenig "Freude", wenn der Behördentag beginnt .
Na, was die Hartnäckigkeit angeht, da haben wir was gemeinsam. Und meine Erfahrung scheinst auch du erfahren zu haben: Mehrmalige schriftliche Erinnerungen wurden ignoriert, weil angeblich alles schon gesagt wurde bzw. geschrieben worden sei. Viel Post habe ich erhalten, aber auf das Eigentliche wurde nicht eingegangen. Aber du weisst ja, schreibst es jedenfalls:

Das ist allerdings Methode, die antworten immer sehr ungerne auf Schreiben, in denen unangenehme (aber berechtigte) Fragen / Forderungen gestellt werden, /
Und eine Drohung, eine Klage beim Sozialgericht einzureichen, funktioniert auch nicht immer. Hat aber einmal bei mir funktioniert. Im Übrigen: Ich muss meinen Anwalt aus eigener Tasche bezahlen! Nur mal so nebenbei.

Man bittet nicht um eine Terminverschiebung, wenn man die geforderten (medizinischen /freiwilligen) Unterlagen dort sowieso nicht hingeben will/wird, weil die SB gar keinen rechtlichen Anspruch darauf erheben kann, sie bekommt den Kram nicht, FERTIG ..
So einfach ist die Sachlage nicht, kann auch vom SB missinterpretiert werden, dass keine Mitwirkungspflicht zu erkennen sei. Da reicht es nicht, die Datenschutzbestimmungen aufzuählen und das Recht auf Freiwilligkeit beharrlich zu verteidigen, da muss man auch klar machen, dass man sehr wohl, wenn man den zum ÄD müssen sollte, die erforderlichen Daten dem ÄD übergeben wird. Aber nur diesem, dass man sich persönlich vorstellen möchte. Wenn man eine persönliche Vorstellung beim ÄD ablehnt, dann fühlen die sich in ihrer vorherigen Meinung bestätigt. Also immer wieder abspulen, es ginge nicht darum, nicht mitwirken zu wollen, aber dem vorgeschlagenen Weg, die Unterlagen beim SB abzugeben, ist begründet zu widersprechen.

Und klar hat der SB das Recht, im Zweifelsfalle den ÄD einzuschalten. SB muss das aber begründen, wenn man eine Begründung verlangt. Ja, er muss auch die Fragestellung an den ÄD herausrücken. Wenn aber die Auffforderung zum ÄD begründet ist, dann wird man dieser Aufforderung folgen müssen, sei denn, man fürchtet keine finanziellen Nachteile.

Hat N.blitz nicht angegeben, sie könne derzeit nicht arbeiten, auch nicht unter 3 Stunden? Ihre SB hat sie doch befragt und gefragt, ob sie wenigstens noch 3 Stunden arbeiten könne, ansonsten müsse sie eine Krankschreibung mitbringen. Die Mitteilung der Reha hätte sich N. blitz verkneifen und zur rechten für sie unschädlichen Zeit mitteilen können. Hat sie aber nicht getan. Vermutlich hat sie ein wie auch immer geartetes "Angebot" von der SB erhalten. Und da hat sie eben mitgeteilt, dass sie eine Reha beantragt hat. Da der Rehanatrag noch läuft dachte sich der SB, dass er prüfen kann, ob sie wenigstens noch 3 Stunde arbeiten kann. Sie hat die Aussagen von N.blitz einfach bezweifelt. Bitte versteh, ich gebe hier keine Wertung ab, möchte die Sache nur möglichst ohne Emotionen und sachlich nachvollziehen und verstehen.

Gib doch mal einige Beispiele für deine Erfolgserlebnisse (aber bitte in einem eigenen Thema), wir lernen ja hier gerne alle noch was dazu.
Na, dass ist eine bissiger und zynischer Wunsch, wirkt auf mich so, dem ich unter diesen Umständen nicht nachkommen möchte. Abgesehen davon, dass ich zuviel Zeit investieren müßte und ich keine narzißtischen Ambitionen habe. Aber durchaus kämpferisch wie du bin, wenn auch ich u.U. andere Wege gehen würde und andere Erfahrungen besitze.

Gruß von Skeppi

Hallo Muzzel,

Ich kann der Doppeloma nur recht geben. Alles was am Telefon gequatscht wurde, kann du nicht belegen und man wird eher der Behöde glauben. In meinem Prozess hat die Behörde eine E-mail aus dem gesamten E-Mail Verkehr vorgelegt. Zum Glück hatte ich noch alle E-mails, sonst wäre ich geküsst gewesen. Wenn du mit der Behörde telefonierst macht die sich eine Notiz oder auch nicht, nach ihrem Gutdünken (sie bestreitet deine Aussage). Und diese mögliche Notiz ist dann eine Mausefalle für dich im Ernstfall.
Dass man eher der Behörde glaubt, da stimme ich dir zu. Aber die Notizen eines telefonischen Gesprächs ist auch kein Beleg der Wahrheit, nicht beweiskräftig genug, vor allem, wenn du dir selbst Notizen gemacht hast, diese mitbringst und darin das Gegenteil steht. Dazu ist es notwendig, dass du die Notizen kennst, der Sachbearbeiter dir diese kopiert übergeben hat. (Stichwort: Akteneinsicht und Waffengleicheit). Das geht uns so mache ich es, wenn ich merke, die Person am Telefon ist pampig und unfreundlich, ein Risiko für Schikanetaten und Halbwahrheiten. Habe schon 2 Aktenordner voll. Die Sammelwut der AfA ist sicher nicht geringer als die des JC. Jeder pups wird dokumentiert! Aber nicht hinter meinem Rücken! Ohne mein Wissen zum Vorteil für diese.

Gruß von Skeppi
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
12.767
Bewertungen
16.349
So einfach ist die Sachlage nicht, kann auch vom SB missinterpretiert werden, dass keine Mitwirkungspflicht zu erkennen sei. Da reicht es nicht, die Datenschutzbestimmungen aufzuählen und das Recht auf Freiwilligkeit beharrlich zu verteidigen, da muss man auch klar machen, dass man sehr wohl, wenn man den zum ÄD müssen sollte, die erforderlichen Daten dem ÄD übergeben wird. ..

JA - aber nicht in DIESEM konkreten Fall!

Und klar hat der SB das Recht, im Zweifelsfalle den ÄD einzuschalten. SB muss das aber begründen, wenn man eine Begründung verlangt. Ja, er muss auch die Fragestellung an den ÄD herausrücken. Wenn aber die Auffforderung zum ÄD begründet ist, dann wird man dieser Aufforderung folgen müssen, sei denn, man fürchtet keine finanziellen Nachteile.

JA - aber nicht in DIESEM konkreten Fall!

Hat N.blitz nicht angegeben, sie könne derzeit nicht arbeiten, auch nicht unter 3 Stunden? Ihre SB hat sie doch befragt und gefragt, ob sie wenigstens noch 3 Stunden arbeiten könne, ansonsten müsse sie eine Krankschreibung mitbringen. Die Mitteilung der Reha hätte sich N. blitz verkneifen und zur rechten für sie unschädlichen Zeit mitteilen können. Hat sie aber nicht getan. Vermutlich hat sie ein wie auch immer geartetes "Angebot" von der SB erhalten. Und da hat sie eben mitgeteilt, dass sie eine Reha beantragt hat. Da der Rehanatrag noch läuft dachte sich der SB, dass er prüfen kann, ob sie wenigstens noch 3 Stunde arbeiten kann. Sie hat die Aussagen von N.blitz einfach bezweifelt. ....

Hier hat N.Blitz - wie wir nun ja gesehen haben - schon richtig gehandelt. siehe oben:

Beispielfälle für Handlungsoptionen ohne Einschaltung des ÄD

• eine akute Erkrankung, bevorstehende Krankenhausbehandlung oder medizinische Rehabilitationsmaßnahme der Kundin/des Kunden - hier Einschaltung des ÄD erst jeweils nach deren Beendigung - bei Verfahren zur Nahtlosigkeit nach § 125 SGB III vgl. DA Alg Nr.5.1 und 5.2. zu § 125 SGB III,



Na, dass ist eine bissiger und zynischer Wunsch, wirkt auf mich so, dem ich unter diesen Umständen nicht nachkommen möchte.

:biggrin: das sehe ich nicht so - Doppeloma verfügt anerkanntermaßen über eine große Kompetenz in diesen Fragen. Und oft werden hier sooo viele dolle Sachen gepostet - und dann bleiben die Leute die Erfahrungen, Erfolge und damit auch die Hilfestellungen für andere schuldig. Das ist schade - so geht viel Wissen flöten.

Gruß von Skeppi
Ich denke, es ist sehr willkommen, wenn Du als relativer "Neuling" hier - auch ohne narzißtische Neigung :biggrin: - hin und wieder mal in eigenen Themen andere an deinen Erfahrungen teilhaben lässt!
Bei den komplexen Problematiken und §§-Dschungel ist man um jeden Tipp dankbar!
 

Anna B.

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 Juli 2011
Beiträge
7.799
Bewertungen
5.420
nun ja,

die stricken auch fehlende Mitwirkung, wenn man alle Unterlagen beim ärztl.Dienst eingereicht hat, wenn schriftlich sich nach einem Gutachtertermin erkundigt hat, wenn man eine schriftlich Zusage von der Beschwerdestelle hat, dass ein Gutachten nunmehr eingeleitet wird.

so ist es bei mir, all das, was cih oben geschrieben habe, ist eingetreten und gemacht worden..

dem ärzt.dienst liegen mehrere Gutachten vor, ich habe schriftlich um einen Gutachtertermin gebeten, die Dame von der Beschwerdestelle hat mir schriftlich im September vorletzten zugesagt, dass nun mehr eine Begutachtung eingeleitet wird..

was passierte? nichts..außer drohbriefe zu versenden, mit denen man mir ankündigt, meine Leistung einzustellen, wenn ich die Schweigepflcithnetnbindungen nicht unterschreibe..

da für mich alles klar war, habe ich die Unterschriften weiterhin verweigert..

und was passierte dann?..Leistungseinstellung Anfang des Jahres...

jetzt läuft eine Klage..

ich habe nichts verweigert, ich habe sogar darum gebeten, pers. dem Gutachter vorstellt zu weerden, er hat mehrere Gutachten vorliegen..

und trotzdem stellen sie die Leistung ein.

sowas gehört angeprangert und vor Gericht...
 
Mitglied seit
19 Januar 2013
Beiträge
102
Bewertungen
24
Hallo Anna,

die stricken auch fehlende Mitwirkung, wenn man alle Unterlagen beim ärztl.Dienst eingereicht hat, wenn schriftlich sich nach einem Gutachtertermin erkundigt hat, wenn man eine schriftlich Zusage von der Beschwerdestelle hat, dass ein Gutachten nunmehr eingeleitet wird.
Ja, und sogar im Schlimmsten Fall wie in deinem Fall, wenn da so ein E., sitzt. So ein Fall gehört vors Sozialgericht!

@gila

Im Sinne des Präventiven darf man und kann man verschiedene Wege einschlagen bzw. den Weg einschlagen, den man am sinnvollsten hält, von dem man sich Erfolg verspricht, der einem am ehesten passt etc. Und da wir alle mündige Menschen sind und auch wissen, dass es unterschiedliche Erfahrungen gibt und selbständig zu unterscheiden in der Lage sind, haben wir auch die freie Entscheidungswahl, meinst du nicht gila?

Mit meiner Auffassung von Mündigkeit, Entscheidungsfreiheit und Selbstbestimmung kann ich dir in deiner folgenden Aussage ganz und gar nicht zustimmen:
Du schreibst:
- Doppeloma verfügt anerkanntermaßen über eine große Kompetenz in diesen Fragen. Und oft werden hier sooo viele dolle Sachen gepostet - und dann bleiben die Leute die Erfahrungen, Erfolge und damit auch die Hilfestellungen für andere schuldig. Das ist schade - so geht viel Wissen flöten.
Trotz der großen Kompetenz von Doppeloma: So viel Wissen muss also nicht flöten gehen, ganz im Gegenteit, wenn auch anderes Wissen, andere Ideen und Erfahrungen vermittelt werden.

Du schreibst:
JA - aber nicht in DIESEM konkreten Fall!
JA - aber nicht in DIESEM konkreten Fall!
Deine Aussage erklärt mir nicht, warum nicht in diesem Fall!

eine akute Erkrankung, bevorstehende Krankenhausbehandlung oder medizinische Rehabilitationsmaßnahme der Kundin/des Kunden - hier Einschaltung des ÄD erst jeweils nach deren Beendigung...
Bitte Link zum Paragrafen (SGBII (oder auch SGBIII?,) wäre dir dankbar, will ja dazu lernen!

- bei Verfahren zur Nahtlosigkeit nach § 125 SGB III vgl. DA Alg Nr.5.1 und 5.2. zu § 125 SGB III
,

Du meinst § 145 SGB III? Was hat die Nahtlosigkeitsregelung mit dem Fall zu tun?

Ich denke, es ist sehr willkommen, wenn Du als relativer "Neuling" hier - auch ohne narzißtische Neigung - hin und wieder mal in eigenen Themen andere an deinen Erfahrungen teilhaben lässt!
Du hattest auch bereits das Vergnügen und hast mir an anderer Stelle wo es um meinen Fall ging geantwortet.

Gruß Skeppi
 

Anna B.

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 Juli 2011
Beiträge
7.799
Bewertungen
5.420
zur Beruhigung Skeppi...es läuft eine Klage..und je nach Ausgang wird auch der Mitarbeiter, der die Drohbriefe verfasst hat von mir angezeigt werden..wegen Nötigung, Schikane und Verstoß gegen den Datenschutz...

aber das sitze ich erst einmal pfleglich aus...

und wenn er das lesen sollte: Schönen Gruß und ich freue mich auf das Verfahren und hoffentlich geht Ihnen die Düse...:biggrin:

weil...mir gehts gut dabei...
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
12.767
Bewertungen
16.349
Bitte Link zum Paragrafen (SGBII (oder auch SGBIII?,) wäre dir dankbar, will ja dazu lernen!

Gruß Skeppi
Die Gründe, warum in DIESEM Fall nicht .... und den Link, wo das nachzulesen ist, hatte ich in #26 schon gepostet:

Dazu lese man auch immer die entsprechenden Leitfäden und Geschäftsanweisungen.

https://www.arbeitsagentur.de/zentral...e-Anlage-1.pdf

Beispielfälle für Handlungsoptionen ohne Einschaltung des ÄD sind:

• eine akute Erkrankung, bevorstehende Krankenhausbehandlung oder medizinische Rehabilitationsmaßnahme der Kundin/des Kunden - hier Einschaltung des ÄD erst jeweils nach deren Beendigung - bei Verfahren zur Nahtlosigkeit nach § 125 SGB III vgl. DA Alg Nr.5.1 und 5.2. zu § 125 SGB III,

• eine durch die Kundin/den Kunden geltend gemachte Verschlechterung des Gesundheitszustandes ohne entsprechende hausärztliche oder fachärztliche Behandlung - bei Verfahren zur Nahtlosigkeit nach § 125 SGB III vgl. DA Alg Nr. 5.1 und 5.2 zu § 125 SGB III,

• zuerkannte Erwerbsminderungsrente, wenn ein Restleistungsvermögen aus dem Rentenbescheid zu entnehmen ist.


Die "Nahtlosigkeit" hat damit erstmal nix zu tun - es heisst ja:
"- bei Verfahren zur Nahtlosigkeit nach § 125 SGB III vgl. DA Alg Nr.5.1 und 5.2. zu § 125 SGB III,....."

- bei ...

= WENN es sich um Verfahren zur Nahtlosigkeit handelt, vlg. DA ... (Dienstanweisung ....)

Es gilt für N.Blitz der 1. Teil des Satzes.

eine akute Erkrankung, bevorstehende Krankenhausbehandlung oder medizinische Rehabilitationsmaßnahme der Kundin/des Kunden - hier Einschaltung des ÄD erst jeweils nach deren Beendigung

macht ja auch jetzt keinen Sinn ...
 
Mitglied seit
19 Januar 2013
Beiträge
102
Bewertungen
24
Hallo gila

er 125 ist jetzt der 145...!!
Genau, du kamst mir, liebe Anna, mit der Berichtigung zuvor. Das ist schon seit geraumer Zeit bekannt und der Praxisleitfaden ist von 2011

Beispielfälle für Handlungsoptionen ohne Einschaltung des ÄD sind:

• eine akute Erkrankung, bevorstehende Krankenhausbehandlung oder medizinische Rehabilitationsmaßnahme der Kundin/des Kunden - hier Einschaltung des ÄD erst jeweils nach deren Beendigung - bei Verfahren zur Nahtlosigkeit nach § 125 SGB III vgl. DA Alg Nr.5.1 und 5.2. zu § 125 SGB III,
Abgesehen davon, dass sich der Nahtlosigkeitsparagraf geändert hat, statt 125 / 145 SGB III, ist nicht eindeutig, was unter bevorstehende Krankenbehandlung oder medizinische Rehabilitationsmaßnahme gemeint ist. Ich denke, wenn der Termin der Reha feststeht, also bevorsteht, d.h. also der Antrag genehmigt wurde, dann macht es keinen Sinn, den ärztlichen Dienst einzuschalten. Ich vermute, so ist der Satz gemeint. Allein mittzuteilen, einen Reha-Antrag gestellt zu haben, reicht wohl nicht aus. Vermute das, bin, und das will ich ausdrücklich sagen, aber nicht 100prozentig sicher.

Aber es langt, mag mich nicht rumstreiten, bin gespannt wie es weitergeht, was das Ergebnis ist. Wünsche N.blitz viel Erfolg! Bis dahin,

Skeppi
 
Oben Unten