Abgestraft und aufgeschmissen

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Paolo_Pinkel

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Arge Soda darf unkooperativen Hilfesuchenden Gelder kürzen. Das hat drastische Folgen und ist nicht immer gerechtfertigt.

Wenn es nur noch Lebensmittel-Gutscheine gibt, dann haben die Behörden voll durchgegriffen. Eine verschärfte Sozialgesetzregelung gibt ihnen seit 2007 das Recht, Empfänger von Arbeitslosengeld II empfindlich zu bestrafen, sollten sie nicht kooperieren. Die Verantwortlichen versprechen sich von den schnellen Sanktionen mehr Professionalität. Für die Betroffenen haben sie mitunter drastische Folgen.
Zum Beispiel für Ivan Divivi (53). Die Arge Soda kürzte seine Bezüge zunächst um 30, dann um 60 Prozent. Am Ende strich man ihm das Arbeitslosengeld II komplett – zu Unrecht, wie die Behörde später einräumen musste. Das Geld bekommt Divivi nun nachgezahlt – ein Ausgleich, der ihm wohl nur dank der Schützenhilfe einer Anwältin zuteil wurde und mit dem er nach einem Jahr der Entbehrungen erstmal Löcher zu stopfen hat...


Abgestraft und aufgeschmissen - Oberhausen - DerWesten

Gruss

Paolo
 
S

sogehtsnich

Gast
Verletzung der Menschenrechte!
Eine verfrassungsfeindliche "Behörde" vergeht sich am Grundgesetz und Strafrecht!
 
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