Abbruch/Unterbrechung Weiterbildung wg. psychischer Erkrankung (1 Betrachter)

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bratwurscht

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Hallo,

ich muss meine Weiterbildung aufgrund psychischer Probleme leider abbrechen bzw. unterbrechen und habe ein paar Fragen:

Ich bin seit etwa 2 Monaten (leider nur vom Hausarzt) krank geschrieben aufgrund der psychischen Erkrankung. Ich war schon bei einem Psychiater, mit dem ich mich leider nicht sehr gut verstanden habe, bzw. nicht verstanden f├╝hlte. Und auch schon bei einem Psychotherapeuten bei dem ich schon ein paar Sitzungen hatte. (mit dem Therapeuten verstehe ich mich ganz gut und m├Âchte dort auch wahrscheinlich eine richtige Therapie beantragen, leider kann er mich nicht f├Ąchrztlich krank schreiben)

Der Psychiater hat mich zwar nicht krank geschrieben, aber hat mir eine Verordnung f├╝r eine Tagesklinik ausgestellt. Dort war ich heute zur Information - 1h Psychotherapie in der Woche, der Rest nur sinnlose Besch├Ąftigungen (basteln etc.) - d.h. Tagesklinik kommt nicht in Frage f├╝r mich.

Aufgrund meiner langen Erkrankung hat sich nun das Arbeitsamt gemeldet und bittet um Stellungnahme. Die Stellungnahme ist freiwillig, jedoch wurde geschrieben, dass beabsichtigt wird die Bewilligung f├╝r die Weiterbildung aufzuheben. (das w├Ąre dann ein Abbruch oder? Von weiteren Konsequenzen bzw. was das bedeutet steht dort nichts)

Ausserdem wird mir angeraten mich mit meiner Krankenkasse in Verbindung zu setzen bzgl. Krankengeld, falls ich weiterhin krank sein sollte.

So da kommen wir nun zur eigentlichen Frage: Ich habe n├Ąmlich eigentlich noch eine geringf├╝gige Besch├Ąftigung die ich auch weiterhing ausf├╝hren kann, da sie mich nicht in dem Ma├če belastet hat wie die Weiterbildung. (liegt auch an der Besch├Ąftigung selber, und nicht nur am zeitlichen Umfang)

Wenn ich dort noch l├Ąnger fehlen w├╝rde, glaube ich w├╝rde man mir aufgrund von andauernder Krankheit k├╝ndigen. (ist m├Âglich soweit ich weiss, besonders bei geringf├╝giger Besch├Ąftigung) Doch selbst wenn mir nich gek├╝ndigt werden sollte: der AG braucht dann jemanden der meine Dienste ├╝bernimmt (sind zwar nur ca 3 im Monat) und hat dann im Anschlu├č zu viele Angestellte wenn ich wieder arbeiten darf.

Die Frage ist also nun was ich tun soll. Ich m├Âchte die geringf├╝gige Besch├Ąftigung nicht aufgeben, da arbeite ich im betreuten wohnen und es baut mich auch echt auf. Und es war sehr schwer diesen Job zu finden. Aber die Weiterbildung dagegen packe ich einfach nicht so wie es mir psychisch derzeit geht. Deswegen hat mich der HA ja letztendlich auch so lange krank geschrieben.

Muss ich denn jetzt weiter krank geschrieben bleiben wenn mich das Arbeitsamt schon aus der Ma├čnahme nehmen m├Âchte? Ich w├╝rde gerne die ambulante Psychotherapie machen und gleichzeitig meinen Minijob und anschlie├čend, wenn es mir wieder besser geht und ich der Belastung besser standhalte ggfs. dann die Weiterbildung fortsetzen.

Ich bin noch bis n├Ąchste Woche krank geschrieben derzeit, die Stellungnahme soll ich bis in ca. 2 wochen ans Jobcenter schicken. (aber die ist wie gesagt auch freiwillig).

Brauche ich also n├Ąchste woche und folgende dann noch weitere Krankschreibungen? Ich w├╝rde gerne wieder meinen Minijob machen, der ist ja auch nur an 3 Tagen im Monat... (und leider eben auch in der n├Ąchsten Woche wieder)

Rein von der bisherigen Fehlzeit durch die Krankheit, ist das Ma├čnahmeziel im moment ehh nicht mehr erreichbar - wenn dann muss ich sowieso nochmal neu einsteigen in eine sp├Ątere "Runde".

Hoffe ich habe nicht zuviel geschrieben und jemand liest sich das tats├Ąchlich durch und kann mir sagen wie ich weiter vorgehen muss.

Hoffe ihr versteht wo grad mein PRoblem ist bzw. was mich verwirrt.
...

Zusatz: Was ich noch vergessen habe zu erw├Ąhnen - in dem Schreiben des Jobcenters heist es dass ich mich bei Beendigung/Abbruch der Ma├čnahme ggfs. wieder arbeitslos melden soll. Heisst das, dass wenn ich die Weiterbildung wirklich rechtskr├Ąftig abgebrochen wird ich ab dem n├Ąchsten Tag gar kein ALG2 mehr bekommen w├╝rde? Ich habe w├Ąhrend der ganzen Zeit der Ma├čnahme meinen vorherigen (Aufstocker)-Satz weiter bezahlt bekommen. Bin etwas verwirrt und will nicht pl├Âtzlich ohne Geld dastehen. Kann das jemand vielleicht kurz erl├Ąutern wie das mit dem Geld dann ist? Oder geht es nur um den Status ob ich arbeitssuchend bin oder eben nicht? (w├Ąhrend der Weiterbildung war ich ja vom Status nicht mehr "arbeitssuchend")..
 
E

ExitUser

Gast
M├Âchtest Du denn grunds├Ątzlich abbrechen, oder zu einem sp├Ąteren Zeitpunkt fortsetzen? (Das geht n├Ąmlich)
 

Wutbuerger

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Ich versteh das Problem noch nicht .. willst du die Ma├čnahme beenden , vor├╝bergehend aussetzen oder was ? Wenn nicht gerade eine schnelle Besserung in Sicht ist w├Ąre die weitere Teilnahme ja eh nicht m├Âglich . Wie weit du in dem anderen Job arbeiten kannst wenn du krankgeschrieben bist ...hm ... is zwar sinnvoll f├╝r dich aber ist das erlaubt ? Versicherungsrechtlich abgedeckt ? Haste dir mal einen Zeitplan gemacht ? WEnn Therapeut sagt wir machen was ..das braucht ein paar wochen f├╝r die Krankenkasse und wie lange dann noch bis ein Termin frei ist ? Und wird die Therapie 3 - 6 - oder 12 Monate dauern ? In einer Tagesklinik war ich zwar noch nicht , da hat auch jede ein anderes Programm .Nur z├Ąhlt da nicht nur die eine Stunde Einzeltherpie die du warscheinlich hast , die Gruppendynamik mit den Mitpatienten etc geben auch einen Teil zur Therapie. Mu├čte mal das Programm genau lesen . Evtl bekommst du auch ne Woche zur Probe . Es ist wie mit den Therapeuten ..man mu├č zueinander passen . Und krankschreiben kann dich auch dein Hausarzt .-nur wie lange zahlt die KK ... max ein jahr incl Lohnfortzahlung ? Wenn du dann nicht fit bist -Grusi ? weil ALG2 sagt doch mehr als 3 std am Tag arbeitsf├Ąhig ?
 

bratwurscht

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Also ob ich die Weiterbildung nach Genesung weiter machen kann bzw. will ist noch nicht 100% klar, es geht erstmal nur darum dass ich derzeit nicht in der Lage bin die Weiterbildung fortzusetzen, eigentlich auch schon raus bin, aufgrund der langen Krankheit, aber jetzt nicht weiss ob ich auch weiterhin krank geschrieben bleiben muss, da ich gerne meinen Job behalten w├╝rde und damit auch klar kommen w├╝rde.

Der Arzt w├╝rde mich sicher noch weiter krank schreiben, ggfs. w├╝rde ich auch ein fach├Ąrztliches Attest bekommen wenn ich nochmal zu dem Psychiater gehe. (wobei der mich eher versucht abzuschieben habe ich das Gef├╝hl)

Aber dann darf ich den Minijob ja eben auch nicht ausf├╝hren und werde m├Âglicherweise gek├╝ndigt bzw. "ersetzt" (wir Angestellten "k├Ąmpfen" ehh schon um die Dienste teilweise..da ist kein Platz f├╝r mehr Mitarbeiter)

Das ist mein Dilemma, da ich nicht weiss was passieren w├╝rde wenn ich dann ab n├Ąchste Woche nicht mehr krank geschrieben bin. Also vom Jobcenter aus - wollen dann bestimmt dass ich die Weiterbildung direkt weiter mache oder wieder vollen Bewerbungseinsatz etc. oder?

Ich bin leider in einem ziemlichen psychischen Loch gerade und f├╝hle mich zu nichts im Stande, der Minijob ist noch das einzige was ich mir zutraue da ich dort nur ca. 2-3 Nachtschichten im ganzen Monat habe.

Dort arbeite ich schon seit mehreren Jahren und m├Âchte den nicht verlieren... =/
 
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