Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit - Programm mit Tücken

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Dagegen72

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Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit: Programm mit Tücken | Mittelfranken | Nachrichten | BR.de

Das Programm zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit läuft sehr schleppend an.
Das haben Recherchen des Bayerischen Rundfunks ergeben. Die Jobcenter
kritisieren die strengen Förderungskriterien.

Kritik kommt von den Jobcentern: Das Jobcenter München
beklagt, dass diese Zugangsvoraussetzungen für die Betroffenen so eng gefasst
sind, dass nur eine beschränkte Auswahl an Personen infrage komme. Auch der
Leiter des Jobcenters der Stadt Nürnberg, Ulrich Gawellek, hält die streng
gefassten Förderungskriterien für hemmend.


Dabei sollen Arbeitslose gefördert werden, die
mindestens zwei Jahre als arbeitslos gelten, mindestens 35 Jahre alt sind und
ohne verwertbare Berufsausbildung sind. Dabei gelten Unterbrechungen der
Arbeitslosigkeit etwa durch längere Krankheit oder Teilnahme an einer Maßnahme
des Jobcenters als Ausschlusskriterien.

was heißt denn das mit dem Ausschlusskriterium?

War man auch dann zwei Jahre erwerbslos, wenn man innerhalb der zwei Jahre eine Maßnahme runtergerissen hat? Da man mit Maßnahme ja raus aus der Elo-Statistik ist.

Der Fürther Jobcenter-Leiter Günther Meth hatte sich
offenbar mehr von dem sogenannten ESF-Programm erwartet. "Insofern ist es für
uns eine Überraschung, dass das ESF-Programm zum jetzigen Zeitpunkt nicht die
Wirkung zeigt, die wir uns erwünscht oder erwartet haben", sagte Meth dem
Bayerischen Rundfunk.
Zudem sei es schwierig, Arbeitgeber zu finden, die bereit
seien, ehemalige Langzeitarbeitslose einzustellen.
 

gelibeh

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AW: ESF - Programm mit Tücken

War man auch dann zwei Jahre erwerbslos, wenn man innerhalb der zwei Jahre eine Maßnahme runtergerissen hat? Da man mit Maßnahme ja raus aus der Elo-Statistik ist.
Nein, war man eben nicht. Da haben die sich mit dem "sinnlos in Maßnahmen parken" ins Knie geschossen. Dumm gelaufen.
 

ZynHH

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AW: ESF - Programm mit Tücken

Die wollen halt möglichst viel Geld aus dem Fördertopf abgreifen. Sollen mal wieder Fremdsprache im Ausland anbieten....für Arabisch würde ich 3-6 Monate nach Agypten oder Malta gehn....:icon_mrgreen:
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
AW: ESF - Programm mit Tücken

Zudem sei es schwierig, Arbeitgeber zu finden, die bereit seien, ehemalige Langzeitarbeitslose einzustellen.
Nach elf Jahren Anti-Arbeitslosen-Propaganda ist das ja auch sooo verwunderlich. :icon_surprised:
 

gila

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AW: ESF - Programm mit Tücken

Gut bezahlte Leute diskutieren und schwafeln im Nebel ...

Es hilft kein "Programm zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit" ...
es helfen nur genügend Arbeitsstellen.
 

bozzo

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AW: ESF - Programm mit Tücken

latürnich sollte es noch "Freiwillig" sein .. das der Elo sich dort hinbewegt ...
und inne EGV sollte es noch rein ...

es gäbe keinen einzige Arbeitssuchenden wenn man es wie Italien machen würde ... mal eben zigtausend Förster einstellen , in einer Region ohne Wald ...

oder für einen Krankenwagen einige tausend Fahrer ..... käme auf sowas wie den mindestlohn raus und man könnte sich die hunderttausend Jobcenter Mitarbeiter sparen , wird sowieso irgendwann darauf hinauslaufen .. ist wohl nur eine Frage der Zeit. vor ca einem Jahrzehnt gab es ca 2-3 Millionen "echte Arbeitslose " , heute haben wir gut 10 millionen ALGII Empfänger , das ist eine verfünffachung der Misere und keineswegs eine verbesserung. Der ganze Schrott wird irgendwann mal ausgerechnet und dann knallts . wetten ? ??? :)) :icon_mrgreen:

bozzo
 
E

ExitUser

Gast
AW: ESF - Programm mit Tücken

...es helfen nur genügend Arbeitsstellen.

Eben. Aber Arbeitsstellen von deren Lohn man auch leben kann.
Der Niedriglohnsektor vergrößert sich immer schneller. Immer mehr Firmen wird klar, dass sie sich billige Arbeitskräfte von den Jobcentern und der BA sponsern lassen können.
Und die Nahles schaut tatenlos zu.
 

bozzo

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AW: ESF - Programm mit Tücken

Nö , tut SIe eben nicht . :icon_evil:

Sie ermöglicht das ganze .
 

Dingenskirschen

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AW: ESF - Programm mit Tücken

Wobei ich mich immer noch frage, was bei der derzeitig guten Situation auf dem Arbeitsmarkt, ein nicht verwertbarer Abschluss ist. Sollte sich da doch eigentlich nur um eine ausgestorbene Berufsart handeln, wie z.B. Korbmacher. Ein Freund hat Einzelhandelskaufmann gelernt und ist in diesem Programm.
 

Dagegen72

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AW: ESF - Programm mit Tücken

@ Gelibeh #2: dann verstehe ich nicht, warum die auf mich kommen, da ich letztes Jahr in die Gunst einer mehrmonatigen Spaßnahme kam. Ich zog sie auch bis Ende durch, ging aber noch länger, da es eine dieser Nettomaßnahmen war, die sich um die Zeit die eine AU andauert verlängert.
(Diese endete derart, dass man dieses Jahr wohl gar nicht erst auf die Idee kam, mir eine anzubieten :icon_hihi: ich hätte auch alles getan um das zu verhindern.)

In dem Link geht es noch um die Soziale Teilhabe

Ein weiteres Programm des Bundesarbeitsministeriums läuft
laut Meth dagegen erfolgreich an. Es trägt den Titel "Soziale Teilhabe am
Arbeitsmarkt" und bringt Langzeitarbeitslose in den zweiten Arbeitsmarkt, also
in öffentlich geförderte Jobs bei sozialen Trägern wie Kirchen oder kommunalen
Beschäftigungsgesellschaften.

Für dieses Programm haben bundesweit 105 von 265
Jobcentern den Zuschlag bekommen. Bayerische Städte wie München, Nürnberg und
Augsburg gingen dabei leer aus. Für den Freistaat sind 600 von insgesamt 10.000
dieser geförderten Jobs vorgesehen.



Diese Jobs schön und gut - egal wie sie heißen - der Albtraum ist doch, dass die öffentliche Hand derart steuernd und lenkend reinpfuschen kann. Mit Sanktionsandrohungen und beim ESF sogar bis in den persönlichen Bereich und auch noch nach-Verfolgungs-Betreuung. Wegen all sowas wollen die Leute in der Regel diese Jobs nicht, wenn sie sie nicht wollen. Ich würde behaupten: das Angebot, sich bei Problemen an Person xy jederzeit wenden zu können sollte für einen Erwachsenen genügen können.
Aber unter der Gehirnwäsche LZE sind Halbwilde könnte das natürlich schwierig werden, eine erwachsene Haltung gegenüber einem Erwachsenen, der zufällig erwerbslos ist, was hierzulande auch nicht schwierig ist, angedeihen zu lassen.

Ich finde es VERANTWORTUNGSLOS ohne gleichen, den Fokus der erwerbslosen und erwerbstätigen Bevölkerung derart zielgerichtet auf das Jobcenter zu richten und das insbesondere durch die verwaltungssinnlosen Bewerbungsbemühungen, sinnlos VV usw. usw. infantilisierendes Bewerbertagebuch vorlegen usw. usw.

Wenn sie (ESF, soziale Teilhabe) diese Jobs anbieten - dann sollte es so sein, dass die Leute sie als Erwachsene beginnen und meinetwegen auch wieder beenden können - aber nicht wenn diese Sanktions-Schei* da noch mit drin hängt - das ist doch unmöglich und verfälscht alle Prozesse sowohl den Arbeitsprozess (man muss sich kündigen lassen oder sich für ungeeignet erklären lassen um Sperren / Sanktionen zu umgehen) und alle Beziehungsprozessen (beleidigte AGs melden einen beim JC , Elo-Hetze und Sprüche "man will bloß nicht" usw. usw.)

Dann würde auch was gehen.

Wer weiß was die Arbeitgeber für Verwaltungsauflagen auferlegt bekommen, wenn sie einen ESFler und sozialen Teilhabler einstellen :/ Und das in einer Zeit, wo es fast nur noch Mini- und Teilzeitjobs und Jobs mit 24 Stunden - Flexibilität gibt *Finger an die linke Stirnseite tipp, intensiv und mehrmals* :icon_eek:
 
E

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Gast
AW: ESF - Programm mit Tücken

Das soziale Teilhabe Programm ist auch freiwillig und da das Fürther JC für mich zuständig ist, weiß ich was das genau ist.
Das geht 3 Jahre mit 8,50 Stundenlohn, 20-30h. Da bewirbt man sich erst beim Träger Elan z. B. und wenn die OK sagen, dann Bewerbung beim Altenheim oder Wärmestube. Es gibt laut AV lange Wartelisten mit Leuten, die das machen wollen.
Tja, nur leider kann ich weder basteln noch nähen und kochen für mehr als zwei Personen auch nicht. Es wurde mir gleich als negativ ausgelegt, aber wo steht geschrieben, dass ich das können muss? Weil ich eine Frau bin? Ich habe da am Dienstag einen Termin. Mal schauen was die dazu sagen bei Elan...
Nachtrag: Da gibt es plötzlich Jobs...
 

Dagegen72

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AW: ESF - Programm mit Tücken

@Andine: völlig richtig. Es steht nirgends geschrieben, das man das können muss.

Würdest du das denn gerne tun? Also, es ist freiwillig, du gehst hin, also schon gerne?
 
E

ExitUser

Gast
AW: ESF - Programm mit Tücken

Gerne ist übertrieben. Aber wenn ich 30 Stunden mache, bin ich mit dem neuen Wohngeld und dem KiZu draußen aus der Hartz4 Mühle. Das ist alles.Nicht mehr und nicht weniger.
 

PeterMM

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AW: ESF - Programm mit Tücken

vielleicht wollen sich die Leute auch nicht Zwangs-Coachen lassen.
 

Dagegen72

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AW: ESF - Programm mit Tücken

https://www.freitag.de/autoren/initiative146/der-niedergang-der-arbeitslosenversicherung


Der Freitag zur "sozialen Teilhabe"

Der Niedergang der Arbeitslosenversicherung

Armut auf Raten. Auch die Richtlinie
für ein neues Beschäftigungsprogramm ist eine Mogelpackung, denn es werden keine
Beiträge zur ALV bezahlt. Und wer einmal unten ist, bleibt es
auch.
Mit dem bis Ende 2018 angelegten Programm sollen rund 10.000
Bezieher von Arbeitslosengeld II gefördert werden. Hierfür stehen 450 Millonen
Euro zur Verfügung. Rund 100 Jobcenter können an dem Modellprogramm teilnehmen.
Angepriesen wird das neue Nahles-Programm als "Soziale Teilhabe am
Arbeitsmarkt". Hochgelobt, weil die Förderung als Festbetragsfinanzierung
ausgestaltet werden soll. Vorgesehen sind 1.320 Euro, bezogen auf eine
wöchentliche Arbeitszeit von 30 Stunden. Bei einem Einkommen in Höhe des
Mindestlohns (einschließlich des Arbeitgeberanteils an den
Sozialversicherungsbeiträgen) entspräche dies einem Fördersatz von 100 Prozent.


"wer einmal unten ist - bleibt auch unten"

so beim Übergang von Alg II zur Rente doch auch ... - denn: über die Möglichkeit Sozialhilfe zu beantragen wird man meines Wissens nicht informiert.

https://frei-blog.blogspot.de/2015/08/hartz-iv-tagebuch-abgesicherte-armut_19.html
 

Dagegen72

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@ Dingenskirchen: #9

mit "verwertbar" würde ich jetzt meinen, dass man mal eine Ausbildung / Studium absolviert hat, aber diese aufgrund mangelnder hinzuzugewinnender Kenntnisse - sei es aktueller Stand oder Praxis - für einen selbst als Bewerber nicht verwertbar ist, weil Arbeitgeber die Auswahl für Bewerber haben, die aktuell und auf dem neuesten Stand qualifiziert sind.

Fakt ist aber dann: die Ausbildung ist für den Bewerber nicht verwertbar und nicht für das Idio*enamt - so langsam so scheint es mir, soll eine Entwicklung stattfinden, mit welcher eine totale Steuerung herbeigeführt werden soll, wer was wann wo zu tun haben soll und wer es bezahlt - Irgendwann soll es keinen eigenen Lohn mehr geben, nur noch das Zugeteilte von den Ämtern, wie es jetzt schon mit Sozialer Teilhabe, Tariflähnen, EGZ, Mindestlohn usw. ist`? Panik aus. ^^

Falsch vom JC / BA finde ich allerdings die Praxis, dass man die Bezeichnung des erlernten Berufs dann nicht mehr sein soll - das ist total falsch - dass man "nichts" sei - so haben sie es aber wohl am liebsten, damit man "gerechtfertigt" in all die Bereiche wider-grundgesetzlich da Zwang per Zwangsbewerbungsaufforderung hinein- gezwungen ("vermittelt") werden soll und kann.

Weshalb ich es auch schei* finde, dass oft nur von "der ALG II - Bezieher xy " statt - der Maurer xy zu lesen ist.
 

Dagegen72

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na bravo (hihi, kennt die noch jemand? ^^) - Langzeiterwerbsloser (LZE) in Zigarettenfirma per ESF vermittelt :icon_hihi:

Jobcenter: Neues Projekt baut Langzeitarbeitslosigkeit ab - Eifel - Zeitung


Georg Epe betont: „Wir mussten nicht lange überzeugt werden, damit wir bei
dem Projekt mitmachen. Wir haben fast immer Bedarf an neuen Mitarbeitern.

Wichtig ist, dass der Mensch ins Team passt und zuverlässig ist. Was zählt, ist
die tägliche Leistung im Betrieb und nicht die berufliche Vita auf dem Papier.“


Mit seinem neuen Mitarbeiter ist der Niederlassungsleiter sehr zufrieden, denn
er habe sich schnell mit den anfallenden Tätigkeiten vertraut gemacht. Dazu
Sesterhenn: „Ich fühle mich wohl in der Firma. Natürlich freue ich mich
besonders, dass es endlich geklappt hat und ich wieder einen Arbeitsplatz habe.
Die enge Betreuung durch das Jobcenter ist sehr wertvoll für mich.“

Komisch - soche Aussagen wie die in fett (von mir) hört man eher nicht, wenn man nicht mit Geld in Form von ESF, EGZ oder gratis per Praktikum antanzt :rolleyes: Ausnahmen könnTen die Regel bestätigen.

Da hätte sich der LZE ja auch ohne ESF-Geld an diese Firma wenden können !! Dieses Geld wäre dann schon gespart für einen anderen Elo, der nicht an eine solche auf den Menschen bedachte Firma gerät, nich? Wozu dann noch das Projekt? Damit verfolgungsbetreut werden kann?

Ein persönlicher Ansprechpartner beim Jobcenter trifft sich einmal in der Woche mit dem vermittelten Kunden zum Coaching. :eek:
„Meistens geht es nicht um konkrete Fragen zum neuen Job, sondern um die ganz alltäglichen Dinge im Leben. :eek: :eek:
Wenn man sehr lange Zeit erwerbslos war, ist es anfangs nicht immer einfach, einen klar strukturierten Tagesablauf zu leben.
:eek:

Niemals darf jedoch aus Unterstützung Bevormundung werden“, sehr richtig ^^ erklärt Saskia Wiechers. Die Kombination aus gezielter Betriebsakquise und enger Betreuung durch das Jobcenter ist es, was das Langzeitarbeitslosenprojekt von der täglichen Arbeit unterscheidet.

Für Jobcenter-Geschäftsführer Rolf Koch steht dennoch fest, dass sich der erhöhte Aufwand lohnt: „Wir wollen nachhaltig die Chancen der langzeitarbeitslosen Frauen und Männer steigern, um die verfestigte Arbeitslosigkeit in der Region aufzulösen. Das neue Projekt bietet uns dafür hervorragende Möglichkeiten.“

blau von mir


hier sollen 50 LZE vermittelt werden

https://www.wn.de/Muensterland/Krei...kt-fuer-Langzeitarbeitslose-Raus-aus-Hartz-IV

„Die Langzeitarbeitslosen werden von Beginn an intensiv gecoacht“, erklärt Brigitte Klausmeier, Leiterin des Jobcenters. „Im ersten halben Jahr umfasst das Coaching drei Stunden pro Woche, in den folgenden Monaten ist es noch eine Stunde pro Woche.“ Von der intensiven persönlichen Betreuung profitierten nicht nur die Arbeitslosen, sondern auch die Betriebe, die einen festen Ansprechpartner haben.
 

Taunustanne

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Da hätte sich der LZE ja auch ohne ESF-Geld an diese Firma wenden können !! Dieses Geld wäre dann schon gespart für einen anderen Elo, der nicht an eine solche auf den Menschen bedachte Firma gerät, nich? Wozu dann noch das Projekt? Damit verfolgungsbetreut werden kann?

Eine Braut, die niemand will, muß aufgehübscht werden :icon_mrgreen:
 

Texter50

Super-Moderation
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Eine der Hürden ist die Freiwilligkeit, die die JC publizieren müssen. :biggrin: :icon_lol:

Wesentlicher Punkt der Abschreckung ist das Coachng - da gehste 40 Stunden die Woche arbeiten und dann darfste dem JC-Hempel 1 Stunde /Woche noch Frage und Antwort stehen - das will doch kener haben. Jeder is froh, das Volk loszuwerden. :icon_lol:

Dann möchte ich das ZAF-Gesindel nicht mit Steuergeldern unterstützen, und die sind ausdrücklich zugelassen (als AG).
Wer der AG ist, das bekommt man nicht gesagt, da das bei der Einladung meist noch nicht feststeht. Man kauft die Katze im Sack. :icon_mrgreen:

Dann die Eingrenzung der Teilnehmer.
Mindesten zwei Jahr ohne wesentliche Unterbrechung im Bezug und wenig Ausnahmen verlangen von den JC viel Arbeit, wozu die eher nicht neigen.
Wer nen Minijob hat, der bereits länger als 3 Monate läuft, is raus aus der Gruppe, gilt nach den ESF-Regeln nicht als arbeitslos und geeignet für das Projekt. :biggrin:
Nur bestimmte Maßnahmen schützen vor dem Zugriff auf den Teilnehmer, nicht jede Wundertüte bedeutet, man ist als Teilnehmer nicht geeignet.

Dann dürfen auch die AG sich nackich machen und haben reichlich Formularkram zu bewältigen. Dazu haben viel dann gar keine Zeit (oder Lust). :icon_stop:

Hier noch mal ne Übersicht zu den Inhalten:

https://www.bva.bund.de/SharedDocs/...richtlinie_LZA.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Den Quatsch hätten se sic sparn können, es gibt bereits die Eingleiderungshilfen.
Da braucht man aber keine Coaches für, da gehen wichtige Gelder an den richtigen Leuten vorbei.
 
E

ExitUser

Gast
Ich hatte ganz vergessen zu erwähnen, dass ich mich inzwischen beim Träger vorgestellt hatte und dort auch die Wahrheit sagte, was meine Fähigkeiten betrifft. Wie es aussieht, käme Mittagsbetreuung mit Hausaufgaben in einem Hort oder GTS in Frage.
Eine enge Betreuung lehne ich ohne Geld vom JC ab. Und wieder der berühmte Tagesablauf lach..Mensch, bei 30h habe ich etwas anderes zu tun. Viele Arzttermine, Haushalt, Einkaufen, ums Kind kümmern...ob der mir dabei hilft....ironieaus
 

Dagegen72

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@ andine: vielleicht kannst du ja das delegieren anwenden - musst schließlich Arbeit suchen :icon_hihi:

@ Texter50: :dank:

und wieder stelle ich mir die Frage: WARUM ist der ESF freiwillig? Weil hier etwa europäische Kritieren angewendet werden (müssen) - weil Zwangsarbeit in jeder Hinsicht - laut Ilo und diversem anderen, UN-Konvention usw. - verboten ist?

Aber mit den Eingeborenen ^^ kann man es ja machen :icon_motz:
 

Kreisecke

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@ Dingenskirchen: #9

mit "verwertbar" würde ich jetzt meinen, dass man mal eine Ausbildung / Studium absolviert hat, aber diese aufgrund mangelnder hinzuzugewinnender Kenntnisse - sei es aktueller Stand oder Praxis - für einen selbst als Bewerber nicht verwertbar ist, weil Arbeitgeber die Auswahl für Bewerber haben, die aktuell und auf dem neuesten Stand qualifiziert sind.

Fakt ist aber dann: die Ausbildung ist für den Bewerber nicht verwertbar und nicht für das Idio*enamt - so langsam so scheint es mir, soll eine Entwicklung stattfinden, mit welcher eine totale Steuerung herbeigeführt werden soll, wer was wann wo zu tun haben soll und wer es bezahlt - Irgendwann soll es keinen eigenen Lohn mehr geben, nur noch das Zugeteilte von den Ämtern, wie es jetzt schon mit Sozialer Teilhabe, Tariflähnen, EGZ, Mindestlohn usw. ist`? Panik aus. ^^

Falsch vom JC / BA finde ich allerdings die Praxis, dass man die Bezeichnung des erlernten Berufs dann nicht mehr sein soll - das ist total falsch - dass man "nichts" sei - so haben sie es aber wohl am liebsten, damit man "gerechtfertigt" in all die Bereiche wider-grundgesetzlich da Zwang per Zwangsbewerbungsaufforderung hinein- gezwungen ("vermittelt") werden soll und kann.

Weshalb ich es auch schei* finde, dass oft nur von "der ALG II - Bezieher xy " statt - der Maurer xy zu lesen ist.

Die Zauberwörter sind da wohl eher "qualifizieren" und "weiterbilden" und nicht "ESF Programm"...
 
E

ExitUser

Gast
@Dagegen 72
Ich meinte das anders. Wenn ich 30h arbeite, habe ich keine Zeit, mich mit irgendwem für blabla zu treffen NACH der Arbeit.
Jetzt ist das natürlich anders.

@Kreisecke
Qualifizierung sollte Priorität haben, machen die aber meist nur bis 45.
 
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