Ab wann muss ich einen unerwarteten Zahlungseingang auf meinem Konto (Lohn/Gehalt) dem JC melden? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

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Beim Einstellungsgespräch wurde mir erklärt, mit der Lohnzahlung könne ich am 15. rechnen.


Ab wann muss ich einen unerwarteten Zahlungseingang auf meinem Konto (Lohn/Gehalt) dem JC melden?
(Entschuldigt die Frage, ich habe seit Jahrzehnten keinen Lohn mehr erhalten)

- dann, wenn ich zufällig online meinen Kontostand überprüfe und feststelle, Cash ist euingegangen? (Kohle ist da)

- dann, wenn online auf meiner Mitarbeitersite eine Verdienstabrechnung erscheint (ist noch nicht abtrufbar)

- dann, wenn ich eine Verdienstabrechnung schriftlich erhalte?

- dann, wenn mir die Bank irgendwann Kontoauszüge zuschickt, aus denen ich ersehen kann, dass ich Geld erhalten habe?

- bei der Abrechnung über den BWZ 2 Monate nach dessen Ende?


Viele Grüße
Leopol Bloom
 

TazD

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Unverzüglich nach Kenntnis vom Geldeingang.
 

Matt45

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Ist dies denn wirklich so schwer?

Die Antwort von TazD ist doch eigentlich zu verstehen.

Du hast dir doch schon selber die Antworten gegeben.

Außerdem: Beim Lohn gibt es keinen "unerwarteten" Zahlungseingang! Ist vertraglich geregelt.

Oder schaust du wirklich nur zu "Ostern" bei dir aufs Konto?

Nicht böse gemeint, aber ich hoffe ich habe Leopold "wach" bekommen.
 

ZynHH

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Es ist für eine evtl. Rückzahlung von ALG ii egal, wann du es wusstest, interessant ist nur wann es auf dem Konto zu deiner Verfügung stand. So ist die zuflussregelung.
 
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Außerdem: Beim Lohn gibt es keinen "unerwarteten" Zahlungseingang! Ist vertraglich geregelt.
Vertraglich geregelt ist "bis um 15." Also muss ich heute noch gar nicht damit rechnen.

Und bevor ich die Abrechnung habe, weiß ich nicht, was Lohn ist, was Kilometergeld, was brutto ist und was netto.

A pro pos Kilometergeld.

Der Wagen wurde im vergangenen BWZ überwiegend gewerblich genutzt.
Dazu zählen aber nicht die Fahrten, die ich als Angestellter gemacht habe.

Ich muss das wohl nach der Pauschale angeben. Nur, wie soll ich das unterbringen, da ich im vergangenen BWZ keinerlei Einkommen als Angestellter hatte?
 

ZynHH

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Du hast also vorher für deinen jetzigen arbeitgeber auf selbstständiger basis gearbeitet?

Dein vorheriger Auftraggeber und jetziger Arbeitgeber ist natürlich schon aus buchhaltungstechnischen gründen verpflichtet, dafür getrennte Überweisungen vorzunehmen.

Ich sehe also nicht, wo da das Problem sein soll....er wird ja nichts anderes überweisen, als du fakturiert hast, bzw. was im Arbeitsvertrag steht....
 

Couchhartzer

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Vertraglich geregelt ist "bis um 15." Also muss ich heute noch gar nicht damit rechnen.
Sorry, aber du schreibst hier Unfug (anscheinend, um es dir irgendwie zurechtzubiegen), denn "bis zum 15." kann grundsätzlich auch immer vorher sein und setzt lediglich den 15. als letztmöglichen Endtermin dafür.
 
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Du hast also vorher für deinen jetzigen arbeitgeber auf selbstständiger basis gearbeitet?
Nein.
Das sind nicht nur 2 verschiedene Firmen, sondern das sind auch verschiedene Branchen.

Ich sehe also nicht, wo da das Problem sein soll....er wird ja nichts anderes überweisen, als du fakturiert hast, bzw. was im Arbeitsvertrag steht....
Das Problem sind nicht die Firmen, sondern das Problem ist das Jobcenter.
Wie verklamüsere ich dem Jobcenter, dass ich in einem BWZ Ausgaben habe (als Arbeitnehmer!), die meinen Anspruch also erhöhen müssten, die dazu gehörigen Einnhamen aber im FolgeBWZ anfallen?

Wenn es als Selbständiger wäre, dannn wäre es kein Problem, dann habe ich im einen BWZ einen geringeren und im nächsten einen höheren Gewinn.

Als Arbeitnehmer aber ist das Problem, dass Negativeinnahmen beim Jobcenter nicht vorgesehen sind.

Noch mal die Frage, andersrum formuliert:

Was für einen Sinn hätte es, wenn ich dem Jobcenter den Zahlungseingang melde, bevor ich die Verdienstabrechnung habe? Was könnte das JC damit anfangen?
 

ZynHH

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Die Einnahmen als Angestellter haben nichts mit deiner Selbstständigkeit zu tun.

Wenn du einen Zuschuss zu Fahrtkosten zum Arbeitsplatz als Arbeitnehmer benötigst, um den Arbeitsplatz erreichen zu können, musst du dafür einen Antrag aus dem vermittlungsbudget des jc stellen.
Ansonsten steht es dir frei, einen Freibetrag beim Finanzamt zu beantragen und in der Steuerkarte eintragen zu lassen, wenn dein Arbeitgeber die Fahrtkosten nicht übernimmt.

Das jc ist nicht für deine Fahrtkosten zur Arbeitsstätte zuständig.

Du musst vollständig trennen zwischen Selbstständigkeit und Angestelltenverhältnis.

Für die Selbstständugkeit erstellst du für das jc ja eine EKZ. Für dein Angestelltenverhältnis reichst du die lohnbescheinigungen ein.

Angerechnet wird beim Lohn der auf der lohnbescheinigung ausgewiesene nettobetrag, bei der Selbstständigkeit die Summe aus umsatz-anerkannter kosten=Gewinn...

Noch mal die Frage, andersrum formuliert:

Was für einen Sinn hätte es, wenn ich dem Jobcenter den Zahlungseingang melde, bevor ich die Verdienstabrechnung habe? Was könnte das JC damit anfangen?
Das Jc wüsste, das da demnächst noch die Verdienstbescheinigung nachgereicht wird, unaufgefordert....
 
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Das jc ist nicht für deine Fahrtkosten zur Arbeitsstätte zuständig.
Danke, danke.
XXX

Andere sehen das anders:
…von dem Einkommen Erwerbstätiger für die Beträge nach § 11b Absatz 1 Sa1 Nummer 5 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch bei Benutzung eines Kraftfahrzeuges für die Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte für Wegstrecken ztz ur Ausübung der Erwerbstätigkeit 0,20 Euro für jeden Entfernungskilometer der kürzesten Straßen*verbindung, soweit der oder die erwerbsfähige Leistungsberechtigte nicht höhere notwendige Ausgaben nachweist.

▷ Hartz 4: Fahrtkosten & Kilometerpauschale | Hartz IV
 

ZynHH

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Danke, danke.
XXX

Andere sehen das anders:
…von dem Einkommen Erwerbstätiger für die Beträge nach § 11b Absatz 1 Sa1 Nummer 5 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch bei Benutzung eines Kraftfahrzeuges für die Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte für Wegstrecken ztz ur Ausübung der Erwerbstätigkeit 0,20 Euro für jeden Entfernungskilometer der kürzesten Straßen*verbindung, soweit der oder die erwerbsfähige Leistungsberechtigte nicht höhere notwendige Ausgaben nachweist.

▷ Hartz 4: Fahrtkosten & Kilometerpauschale | Hartz IV
Das musst du aber beantragen, bevor du die Kosten verursachst....wie oben schon geschrieben, ist das eine Leistung aus dem vermittlungsbudget.
 
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