Ab wann bekomme ich als ZAF'ler das gleiche Gehalt wie der Festangestellte?

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janne92

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Hallo

Ich bin 23 und arbeite als alleinerziehende Mutter bei einer ZAF und werde an einen Logistikdienstleister verliehen.

Da ja angeblich Leiharbeiter nach einer gewissen Zeit gleich viel verdienen sollen, hätte ich da die Frage.

Bin seit 04.10.2016 bei der Zeitarbeit und auch an die Firma verliehen.
Ab wann bekomme ich das gleiche Gehalt wie der Festangestellten?

Ich bedanke mich im voraus für eure Hilfe.

Gruß
Janne92
 

TazD

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AW: gleicher Lohn??

Moinsen janne92!
Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet. Eine vollständige Frage ist immer nett - und soviel Zeit muß sein ... ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11
[FONT=Arial,Wide Latin]11. Themen/Threads erstellen[/FONT]
[FONT=Arial,Wide Latin]Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder [/FONT]gleicher Lohn??[FONT=Arial,Wide Latin], sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt![/FONT]
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 110! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein...
Erhellendes zum Thema findet man auch hier ->klick

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.
 

axellino

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Guten Morgen,

Bin seit 04.10.2016 bei der Zeitarbeit und auch an die Firma verliehen.
Ab wann bekomme ich das gleiche Gehalt wie der Festangestellten?

Spätestens nach 9 Monaten steht Leiharbeitern der gleiche Lohn wie dauerhaft Beschäftigten zu.

Zu lesen ist das in der seid 01.04.2017 geänderten Fassung des

§ 8 - Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)

§ 8 Grundsatz der Gleichstellung

4) 1Ein Tarifvertrag im Sinne des Absatzes 2 kann hinsichtlich des Arbeitsentgelts vom Gleichstellungsgrundsatz für die ersten neun Monate einer Überlassung an einen Entleiher abweichen

VG
axellino
 
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janne92

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wenn es nicht wieder irgendwelche Schlupflöcher gibt.
Im Moment bekomme ich 9,23 Euro in einer 35 Stundenwoche mit einem täglichem Arbeitsweg von 30 KM.
 

axellino

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wenn es nicht wieder irgendwelche Schlupflöcher gibt.

Genau das, ich habe aber auch nur auf deine Fragestellung geantwortet :wink:

Betreffend Schlupflöcher, eine klare Aussage unserer lieben Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und darum sollte es wohl dann auch keine mehr geben :bigsmile:

„Es wird in Zukunft klare Regeln geben für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, um den Missbrauch bei Leiharbeit und Werkverträgen zu bekämpfen.

Wir haben klar verabredet, dass wir gleichen Lohn für gleiche Arbeit machen und da keine Schlupflöcher mehr zulassen. .............
:cheer2:

Quelle
Berlin Journal
 

Wholesaler

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Entweder das oder gekündigt. Ich würde nichts unversucht lassen und jetzt Bewerbungen für reguläre Stellen schreiben, um aus dem menschenverachtenden und prekären System der Zeitarbeit herauszukommen. Man sagt ja immer so schön, dass es sich aus einer Beschäftigung heraus leichter bewirbt als wenn man arbeitslos ist. Das halte ich bei Zeitarbeit allerdings für ein Ammenmärchen. Je länger man sich in der Leiharbeit befindet, desto mehr "versaut" man sich dadurch seinen Lebenslauf.
 

Wholesaler

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@janne92: Ich habe das eben mal ausgerechnet. Du verdienst im Monat etwa 1.450,00 EUR/brutto. Kommst du damit aus oder wird es eng? Zahlt die Leihbude deine Fahrtkosten?
 
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avalanche

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Hallo Janne92,

diese Reform des AÜG ist erst am 01.04.17 in Kraft getreten und erst ab da wird gezählt, so dass du frühestens ab 01.01.18 dir einen Anspruch erworben hättest.

Weiterhin dürfen Entleiher (= dein Logistikriese) und Verleiher (= deine ZAF ) Einzelverträge abschließen, so dass sich die 9 Monate auf 18 oder 24 Monate verlängern können. Die IG Blech in Köln hat sogar einem Vertrag von 48 Monaten zugestimmt, bzw. steht kurz davor diesem zuzustimmen.

Abschließend sei darauf verwiesen, dass selbstverständlich der LAN (= du) die Beweislast dafür trägt, um aufzuzeigen, wer ein vergleichbarer Stammarbeiter ist, was dieser voll verdienen mag und du musst auch noch die richtige Fa. verklagen. Außerdem sind die richtigen Gesetze in Bezug zu nehmen, was auch nicht so einfach ist.

In der Praxis sieht das dann so aus:
Skandal bei VW Hannover: Verleih-Tochterfirma „Autovision“ läßt Beschäftigten nach Klage auf Festanstellung “wie Verbrecher abführen” oder
Deckelung von tariflichen Branchenzuschlägen
oder
IG Metall stimmt Zeitarbeit bis zu vier Jahren zu, auch zu lesen auf igmetall-zoom.


Dieses AÜG-Reformchen ist aus meiner Sicht nur ganz billige Augenwischerei, weil im September Bundeswahl ist.

LG ave
 

janne92

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@janne92: Ich habe das eben mal ausgerechnet. Du verdienst im Monat etwa 1.450,00 EUR/brutto. Kommst du damit aus oder wird es eng? Zahlt die Leihbude deine Fahrtkosten?


Die Leihbude zahlt keine Fahrtkosten. Der Weg zur ZAF sind 22 KM und zum Arbeitspaltz 30 KM.

Damit auskommen tue ich nicht.
Bekomme zwar noch Unterhalt und Kindergeld aber bei 650 Euro Miete wird's eng.
 

Wholesaler

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@avalanche: Vollkommen richtig erkannt. Viele Leute informieren sich allerdings nicht so detailliert darüber und sind in dem festen Glauben, dass das ein (erster) Schritt in Richtung "soziale Gerechtigkeit" ist. Das Kreuzchen wird dann im September folglich bei der sPD gemacht. Ist genauso eine Mogelpackung wie der Mindestlohn (ganz abgesehen davon, dass kein Mensch davon leben kann). Volksverarsche hoch drei. Aber der deutsche Michel möchte schließlich verkackeiert werden.
 

Junggeselle

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Hallo

Ich [...] werde [...] verliehen.
Solche Texte erinnern mich immer wieder daran, warum Arbeitslosigkeit immernoch menschenwürdiger ist als Leiharbeit.

Ansonsten wurde hier ja schon so ziemlich alles gesagt.

Es wäre noch nach §670 BGB zu prüfen, ob dir nicht doch Fahrtgeld zusteht, etwa wenn dein Einsatzort weiter entfernt ist als die Leihklitsche selbst.

XXX
 
G

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Gast
Da sind die Meinungen geteilt.

Leitsätze:
1. Der Leiharbeitnehmer hat, wenn sich aus dem Arbeitsvertrag nichts anderes ergibt, einen Anspruch auf Erstattung der Fahrtkosten nach § 670 BGB, wenn er auf Weisung des Arbeitgebers nicht direkt von seiner Wohnung zum Entleiher, sondern zunächst zum Betrieb des Verleihers fährt, um mit seinem privaten Fahrzeug von dort Kollegen mit zum Einsatzort zu transportieren.
2. In einem solchen Fall kann die Fahrtzeit auch gemäß § 612 Abs. 1 BGB als Arbeitszeit zu vergüten sein. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Arbeitgeber sich vertraglich vorbehalten hat, den Leiharbeitnehmer im gesamten Bundesgebiet einzusetzen und der Stundenlohn des Leiharbeitnehmers so niedrig ist, dass die Fahrtzeit dann nicht schon pauschal mitvergütet sein kann. Dann wird eine objektive Vergütungserwartung des Leiharbeitnehmers auch nicht durch das Fehlen einer Regelung über die Vergütung der Reisezeit in einem von mehreren für die Branche geltenden Tarifverträgen ausgeschlossen.

Aus der Begründung:
[...]
33
Der Kläger als Leiharbeitnehmer hat Anspruch auf Erstattung der Kosten für die Fahrten auf Weisung der Beklagten von deren Betriebssitz zum Einsatzort des Entleihers. Ein Leiharbeitnehmer hat mangels anderweitiger vertraglicher Regelung einen Anspruch auf Erstattung der ihm tatsächlich entstandenen Fahrtkosten, soweit die Reisekosten zu dem Arbeitsort, den der Verleiher ihm zuweist, die Kosten für die Reise von der Wohnung zur Geschäftsstelle des Verleihers übersteigen (LAG Köln 15.11.2002 – 4 Sa 692/02 – LAGE § 670 BGB Nr.14). Die jeweilige Anreise des Leiharbeitnehmers zum Entleiher stellt zwar einen Teil seiner eingegangenen Arbeitspflicht dar, die hiermit verbundenen Aufwendungen sind aber nicht durch den normalen Vergütungsanspruch abgegolten. Vielmehr ist bei den Fahrten zur täglichen Aufnahme der Arbeit bei Entleihern zu berücksichtigten, dass die hiermit verbundenen Fahrkosten ausschließlich auf Veranlassung und im Interesse des Verleihers entstehen und vom Leiharbeitnehmer nicht (z.B. durch Verlegung des Wohnsitzes in die Nähe der Arbeitsstelle) beeinflusst werden können (vgl. Ulber, AÜG 3. Auflage, Rn. 53 a). Die Pflicht zum Aufwendungsersatz umfasst jedoch grundsätzlich nur die Fahrtkosten von der Betriebsstätte zum Einsatzort.

[...]
41
Mit dem Arbeitsgericht ist davon auszugehen, dass die Fahrtzeit des Klägers als Arbeitszeit anzusehen ist, in der dieser für die Beklagte eine "Dienstleistung" (Arbeit) erbracht hat. Für die Frage, ob eine Dienstleistung vorliegt, kommt es nicht darauf an, ob die betreffende Tätigkeit "Arbeitszeit" im Sinne von § 2 Abs. 1 Arbeitszeitgesetz ist. Arbeit iSv § 612 BGB ist vielmehr jede Tätigkeit, die der Befriedigung eines fremden Bedürfnisses dient (BAG, 11.10.2000 – 5 AZR 122/99 – AP Nr. 20 zu § 611 BGB Arbeitszeit). Demnach ist die Zeit, die ein Arbeitnehmer über die regelmäßige Arbeitszeit hinaus im Interesse des Arbeitgebers aufwendet, Arbeitszeit (BAG, 03.09.1997 a.a.O. ; MüArbR-Blomeyer, a.a.O. Rn. 108, 109 m.w.N.). Auch die Fahrtzeit eines Leiharbeitnehmers, der zur Erfüllung seiner geschuldeten Haupttätigkeit außerhalb der Betriebsstätte seines Arbeitgebers zu den jeweiligen Einsatzorten fährt, ist demzufolge Arbeitszeit.

[...]
48
Es kommt hinzu, dass der Kläger aufgrund des ihm gezahlten Tarifstundenlohns der 1. Entgeltgruppe in Höhe von nur 6,15 EUR brutto erwarten konnte, dass die Fahrtzeiten zu den jeweiligen Einsatzorten auch unter Berücksichtigung des umfassenden Direktionsrechts, gesondert vergütet werden.
Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 24.10.2006, 13 Sa 881/06

Wenn der Arbeitsvertrag Fahrtkosten ausdrücklich ausschließt/begrenzt, wäre diese Klausel noch auf Wirksamkeit zu prüfen. Das ist dann aber eher ein Fall für einen Anwalt.
 

Katzenstube

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Man/frau sieht mal wieder, welche Hoffnungen die Politik verbreitet und wie leicht es nun ist zuhoffen übernommen zu werden.

Ich glaube nicht, dass mehr Menschen jetzt am Entleiher hängen bleiben als zuvor - eher weniger und eher mehr Kündigungen. Da reichen ja schon die arbeitsagentur-eigenen Statistiken zur Zeitarbeit.

Menschen wie janne92 rackern sich ab für die Hoffnung übernommen zu werden und in den meisten Fällen geht das so von Firma zu Firma bis dann der Arbeitnehmer ausgebrannt ist und aufgibt.

Viel Glück wünscht dennoch
Katzenstube
 

avalanche

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janne92 meinte:
Bin seit 04.10.2016 bei der Zeitarbeit und auch an die Firma verliehen.
Dann gilt ja schon mal das KSchG bei unbefristetem Arbeitsvertrag.
Um mit dem Thema warm zu werden, könnte TE bei der ZAF schon mal Fahrtkosten verlangen gemäß §670 BGB, aber nur von Jan bis März wegen der Ausschlussfristen.

Wieviel Stunden sind denn auf dem AZK?

LG ave
 

karuso

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Bin seit 04.10.2016 bei der Zeitarbeit und auch an die Firma verliehen.
Ab wann bekomme ich das gleiche Gehalt wie der Festangestellten.

Das AÜG wurde wie hier schon beschrieben zum 1.4.17 geändert es gilt leider nicht rückwirkend daher hast du erst Anspruch auf die gleiche Bezahlung ab dem 1.1.2018.Das du mal die gleiche Bezahlung bekommst da sehe ich schwarz zumal wie du schon angegeben hast ausgeliehen wirst zu einem Dienstleister.Ich vermute mal das er dich zum Ablauf der 9 Monate abmelden wird.Danach kommen 3 Optionen für die ZAF :

1:du wirst gekündigt
2:du kommst zu einem anderen Entleiher
3:du kommst für 3 Monate zu einem anderen Entleiher um anschließend nach drei Monate wieder bei dem Logistikdienstleister zu arbeiten.Ist die Unterbrechung mindestens 3 Monate und länger ist es so als ob du da noch nie gearbeitet hättest dann werden die neun Monate die du dort schon warst nicht mit angerechnet.Bedeutet Pech gehabt.Das wird die neue Masche werden glaube ich um die gleiche Bezahlung zu umgehen.

bin bei einer ZAF und werde an einen Logistikdienstleister verliehen.

Was Diensleister machen ist bekannt sie arbeiten hauptsächlich über Werksvertrag bei anderen Firmen.
Jetzt meine Frage arbeitest du direkt in den Räumlichkeiten des Logistikdienstleister oder gehst du weiter zu einem Logistikunternehmen sollte das der Fall sein ist das illegal.Das wäre dann ein Kettenverleih wenn du mehrmals verliehen werden würdest.Ist das der Fall Meldung an der Bundesagentur.

Im Moment bekomme ich 9,23 Euro

Das ist doch EG 1 für Helfer.
Frage:Machst du nur Helfertätigkeiten oder machst du Tätigkeiten als Fachkraft?

Solltest du als Fachkraft tätig sein betrügen die dich dann steht dir mindestens EG 3 zu das sind dann 11,51 €

Ich bin 23 und arbeite als alleinerziehende Mutter

Lohnt es sich bei 9,23 € überhaupt das glaube ich nicht.Mit ALG 2 hast du bestimmt genauso viel.

Die Leihbude zahlt keine Fahrtkosten. Der Weg zur ZAF sind 22 KM und zum Arbeitspaltz 30 KM.

Das Fahrgeld würde ich mir auf jeden Fall schriftlich und nachweißlich einfordern notfalls mit Arbeitsgericht drohen.Ausschlußfristen von 3 Monate beachten.:wink:
 
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janne92

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Hallo

ihr habt mir hier einiges zum Nachdenken gegeben. Das mit E1 und E3 werde ich mal nachfragen.

Ich habe das Glück das mich meine Eltern unterstützen.
Außerdem helfen sie mir bei den Anträgen für Kigazuschuss Wohngeld und so weiter.

Bei ALG2 muss man schon eine Menge ausfüllen.
Außerdem rechnen die einem alles an, so das da nicht mehr viel über bleibt.
Und dann kommt noch dazu das ich besseres Gefühl habe wenn ich für mein 'Geld arbeite

Auch wenn es nicht viel ist.
Gruß
janne
 

Wholesaler

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Und dann kommt noch dazu das ich besseres Gefühl habe wenn ich für mein 'Geld arbeite.

Die Einstellung ist richtig. Die Frage ist allerdings, für wen man arbeitet und unter welchen Bedingungen. Aufgrund dessen, dass du für 'n Appel und 'n Ei versklavt wirst, stehst du finanziell gesehen mit ALG 2 möglicherweise nicht schlechter da als wenn du für eine Leihbude arbeitest. Wenn ich arbeite, dann möchte ich davon auch leben können und das ist bei dir nicht der Fall. Was meinst du mit anrechnen? Geht es um das Wohngeld und den Kigazuschuss?
 
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