Ab 2012 Sozialleistungen nur noch mit elektronischer Signaturkarte

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Die Antwort

Gast
...Ob Arbeitslosenhilfe, Wohn- oder Elterngeld – in zwei Jahren geht nichts mehr ohne elektronisch lesbare Signaturkarte. Arbeitslose werden dann nicht mehr Kopien ihrer letzten Verdienstbescheinigungen in das zuständige Amt tragen, sondern die nötigen Informationen für ihre Anträge kommen aus einer bundesweiten Datenbank – sofern Antragsteller und Sachbearbeiter beim System als berechtigt gelten. Um die Anträge auf Sozialleistungen bearbeiten zu können, müssen Daten über die letzten zwei Jahre vorliegen. Deshalb läuft der eigentliche Betrieb erst 2012 an, obwohl die Arbeitgeber bereits zum Jahresbeginn 2010 mit der Übertragung beginn
en....

TP: Die andere Vorratsdatenspeicherung
 

PeterMM

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"Auf die Bürger, die Sozialleistungen in Anspruch nehmen, kommen nach Angaben der Herstellerfirmen dagegen Kosten von zehn Euro für die Signaturkarte mit dem elektronischen Zertifikat zu, das drei Jahre gültig bleiben wird. Bedürftige, die Anspruch auf Sozialhilfe haben, sollen die Kosten erstattet bekommen. Wer allerdings in Zukunft auch von zu Hause aus elektronisch signieren will, muss mit 20 bis 50 Euro für Karte, Lesegerät und zugehöriger Software rechnen. Solche Schätzungen gehen allerdings davon aus, dass die Stückpreise tatsächlich sinken werden, weil der technikgestützte Bürokratieabbau zu einer kaufkräftigen Nachfrage führt. "

Warum nicht gleich einen XXX-Stern:icon_kotz:
 

Argekritiker

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Gut. Aber diese elektronische Signaturkarte hat auch den entscheidenden Nachteil, dass der betroffene Bürger viel stärker überwacht und von den ARGEn mehr kontrolliert wird. Sicher, man will verhindern, dass es mehr "schwarze Schafe" gibt, die die Pflicht 1-Euro-Jobs zu machen oder Bewerbungen zu schreiben so geschickt umgehen, dass sie innerhalb der 6-monatigen "EGV-Fristen" nicht nur ihren Regelsatz von 359 Euro, sondern vielleicht auch noch 250 Euro Mietzuschuss und ggf. 100-170 Euro Kindergeld bekommen.
Aber man schert sie wieder nur über einen Haufen.
 
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