A.Müller,Das Spiel des SPIEGEL-Die unkritische Postille der Herrschenden.

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wolliohne

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Spiegel-Leser bezahlen ihre eigene Gehirnwäsche
Albrecht Müller

Wir weisen auf zwei Artikel in SpiegelOnline hin, nicht weil sie lesenswert wären. Es sind aber zwei weitere gute Belege für den Niedergang des Spiegel und deshalb geeignet, bei Noch-Spiegel-Lesern dafür zu werben, sich diesen Aufwand zu ersparen. Dazu möchten wir ermuntern.
Am 20. März 2009, um 17:00 Uhr erschien bei SpiegelOnline eine Lobeshymne auf Angela Merkel und ihre Regierung: „GIPFEL IN BRÜSSEL - Merkel diktiert der EU ihre Krisen-Agenda“. - Das ist maßlos übertrieben, vermutlich von Spindoktoren in den Laptop diktiert und rundum unkritisch. Die Lobeshymne soll offensichtlich das Meinungsbild prägen. Dafür spricht nicht nur der flache Text sondern auch, dass Volkerys Propagandastück (Bericht und Kommentar siehe Teil A) garantiert 15 Stunden, vermutlich sogar 17 1/2 Stunden die Spitzenmeldung bei SpiegelOnline blieb. Das ist selbst am Wochenende ungewöhnlich. Die nächste Meldung (zu Opel) blieb gerade mal zweieinhalb Stunden die Spitzenmeldung. In anderen Medien waren die Meldungen zum Brüsseler Gipfel schon am Freitag von Obamas Gesprächsangebot an den Iran und Irans Reaktion als Spitzenmeldung verdrängt.
Am 21. März um 0:27 Uhr erschien ein weiteres äußerst unkritisches Produkt der SpiegelOnline-Redaktion: „DER STAAT UND DIE KRISE - Retter in Not“ (Bericht und Kommentar siehe Teil B).

Quelle: NachDenkSeiten
 

Kleeblatt

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Die Zeiten, an denen sich die "Herrschenden" aller Parteien und Verbände jeden Montag angstvoll als 1. den Spiegel kauften, immer erwartend das man genau ihre sauereien dort drin ausbreitete, sind bereits lange vorbei.

Augstein routiert seit vielen Jahren im Grabe, sein "Spiegel" von einst ist zum dicken Werbeblättchen für Konsum und herrschender Politik verkommen.

Es wird, wenn nicht gerade Wort für Wort aus dem Kanzleramt abgeschrieben und fast kritiklos übernommen, nur noch schlecht bis gar nicht recherchiert.

Bis vor 12 Jahren ging bei mir ohne Montagsspiegel gar nichts. Dann hatte ich ihn noch gelegentlich mal, nun seit ca. 4 Jahren gar nicht mehr, außer online.
Wenn man, wie ich, 30 Jahre lang diese Zeitung beobachtet, dann ist der von der Redaktion eingeschlagene Weg unübersehbar.
Vorbei die Zeiten, da sich Augstein lieber für seine Überzeugung mal einsperren ließ, sich nicht scheute Politikern auf die Finger zu klopfen und jedem Prozeß grinsend und gelassen entgegen sah, - und gewann.

Traurig das es im Lande solche Journalisten nicht mehr gibt. Heute wären sie wichtiger und dringender als je zuvor.
 

Caroline

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Ich finde die Kritik am Spiegel (Online u. Print) völlig berechtigt. Um so weniger
Verständnis habe ich dafür, dass hier im ELO und auch in anderen Foren sehr
häufig aus dem Spiegel zitiert wird. Es ist erschreckend, wie viele Menschen
doch immer noch am Mainstream hängen.
 

destina

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Ich finde die Kritik am Spiegel (Online u. Print) völlig berechtigt. Um so weniger
Verständnis habe ich dafür, dass hier im ELO und auch in anderen Foren sehr
häufig aus dem Spiegel zitiert wird. Es ist erschreckend, wie viele Menschen
doch immer noch am Mainstream hängen.

Weil z.B. die beiden Sammelthreads Weltwirtschaftskrise und Bankenkrise ein Archiv der Entwicklung der Krise und auch ein Zeugnis der Medienlandschaft sein werden. Denn wenn Du mal darin blätterst, wirst Du festellen, dass darin wirklich ein bunter Querschnitt der unkritschen Mainstreammedien bis hin zu kritischen Seiten vorhanden ist. Und meine Beobachtung ist auch, dass sich einige der Mainstreamer schon seit ein paar Wochen erstaunlich gewandelt haben. Wie n-tv bspw. "Zwischenruf Opel ist überall"https://www.n-tv.de/1125480.html"



geändert,sorry, war der falsche Artikel

 

MrsNorris

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Ich gebe es zu: Ab und zu kaufe ich den Spiegel. Asche über mein Haupt. Der politische Teil hat echt nach gelassen, aber der Wissenschaftsteil ist nach wie vor hochinteressant. Er wird allerdings immer teurer und hat immer noch kein Kreuzworträtsel!
Schlimmer finde ich allerdings den "Stern" (trotz Rätsel).
 

Linchen0307

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Ich oute mich auch, ich kaufe gar keine Zeitung, alles Wissens- und Unwissenswerte lese ich online. Mit nem schicken Gruss an HartzIV und die Printmedien. Auch sie werden den Einbruch spüren, bislang noch minimal, denn sie hetzen noch!
 
E

ExitUser

Gast
Linchen0307 meinte:
... ich kaufe gar keine Zeitung...
Freiwillig für Lügen zu bezahlen habe ich mir auch schon längst abgewöhnt. Ich bin schon groß und darf selber denken.

...die Printmedien. Auch sie werden den Einbruch spüren, bislang noch minimal, denn sie hetzen noch!
Die werden ihre B-Ztg. bald für die Hälfte verkaufen, damit sie auch noch der letzte arme Schlucker lesen kann.
 
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