99 Cent Schulden....brauche Hilfe

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Lechuck76

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Anfang des Jahres habe ich mir ne neue Couch bestellt. Lieferung kam und laut Spediteur sollte die Rechnung wo ich das Geld jetzt hin überweise die nächsten Tage mit der Post kommen. Hatte nur den Lieferschein.

Nach 3 Wochen habe ich telefonisch nachgefragt wo ich das Geld denn bitte hin überweisen soll ---> Antwort Rechnung kommt.

Nach 4 Wochen kam dann auch Post und zwar als erste Mahnung. ;)

Ich ging zur Bank und habe natürlich die 500 Euro sofort überwiesen aber ohne die Mahngebühren.

Kurz darauf folge ne Mahnung der Mahngebühren wo aus 5 Euro plötzlich 10 wurden. Ich habe das ignoriert.

Irgentwann kam Post von Inkasso mit Bettelbriefen die ich mit einem netten Brief beantwortet habe das ich die Forderung nicht anerkenne und einem Mahnbescheid widersprechen werde. Es folgten noch 2-3 Bettelbriefe und irgentwann kam Post vom Anwalt (2 Briefe). Habe ich ignoriert.

Jetzt kam der Mahnbescheid, wollte den gerade komplett widersprechen und bin alle meine Unterlagen nocheinmal durchgegangen und da ist mir aufgefallen das ich statt 499.99 Euro nur 499 Euro damals überwiesen habe also es besteht noch 99 cent Rückstand auf die Hauptforderung.

Das war natürlich damals nur nen Fehler und ich habe die ganze Zeit gedacht die Couch ist komplett bezahlt und die wollen, die meiner Ansicht nach nicht gerechtfertigten Mahngebühren einklagen.

Jetzt stehe ich natürlich bissl dumm da. Aus 99cent sind jetzt 150 Euro geworden was wohl ein klein wenig überzogen ist.

Jetzt meine Frage.... Kann ich die 99 Cent + sagen wir 5 Euro Mahngebühren mit Verzugszinsen schnell überweisen und dann den Mahnbescheid komplett wiedersprechen oder ist das jetzt zu spät?

Wenn ja wohin? An den Anwalt von dem der letzte Brief kam?

Ich werde ganz sicher nicht für 99 cent schulden 150 Euro bezahlen.
 

axellino

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Hallo :wink:

Nach 4 Wochen kam dann auch Post und zwar als erste Mahnung.
habe natürlich die 500 Euro sofort überwiesen aber ohne die Mahngebühren.
Kurz darauf folge ne Mahnung der Mahngebühren wo aus 5 Euro plötzlich 10 wurden. Ich habe das ignoriert.
Dass das nicht unbedingt gut gelaufen ist, braucht man sicher nicht weiter diskutieren.
Du warst im Verzug und hast ein Verzugsschaden verursacht, den Du dem Gläubiger zuerstatten hast.
Verzugszinsen und Mahngebühren etc., wobei für zwei Mahnschreiben, 10 € sicher zu hoch gergriffen ist.

Irgentwann kam Post von Inkasso mit Bettelbriefen
Hier hätte man ggfls.was drehen können, ohne jetzt aber die genau geltend gemachten vorgerichtlichen Gebühren des Inkassos zukennen und man hätte versucht die Bude zu umgehen, indem man die offene Hauptforderung zweckgebunden und direkt an den Gläubiger überwiesen hätte.

Jetzt kam der Mahnbescheid,
Dann liste diesen mal hier auf oder stelle ihn mal anonymisiert hier rein, damit wir mal ein Blick drauf werfen können, was da geltend gemacht wird.

499.99 Euro nur 499 Euro damals überwiesen habe also es besteht noch 99 cent Rückstand auf die Hauptforderung.
Plus die zudem Zeitpunkt entstandenen, fälligen und gerechtfertigten Verzugszinsen und Mahngebühren.

die meiner Ansicht nach nicht gerechtfertigten Mahngebühren einklagen.
Aufjedenfall waren hier Mahngebühren fällig, Du warst im Verzug und hast zwei Mahnschreiben vom Gläubiger erhalten, einmal Hauptforderung und einmal wegen der nicht gezahlten Mahngebühr, so wie ich das verstanden habe. Die Gebühren sind den Gläubiger zuerstatten gewesen, wobei die Höhe von 10 € für zwei Mahnschreiben sicher nicht angemessen wäre.

pauschale Verzugskosten auf eine Höhe von 2,50 EUR pro Mahnschreiben begrenzt sind.
AG Brandenburg an der Havel, Urteil v. 25.1.2007, 31 C 190/06, WuM 2007, 65
Du hast 500 € an den Gläubiger überwiesen, nachdem Du im Verzug warst und er dich schriftlich angemahnt hatte, jedoch die fälligen Mahngebühren, hast Du ihm nicht erstattet.
Daraufhin kommt ein zweites Mahnschreiben, betreffend der gerechtfertigten Mahngebühren (über die Höhe lässt sich wie dargelegt, streiten) die Du ihm nicht erstattet hast, somit dürften dann auch mehr, wie 0,99 € offen gewesen sein oder wie setzt sich jetzt die Hauptforderung im MB zusammen ???
 

Lechuck76

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Korrekt Hauptforderung sind insgesamt 11.49 Euro, die 99 cent + 9,90 Euro Mahnkosten + 60 cent Verzugszinsen.

Jetzt kommen noch unter Punkt II Verfahrenskosten wie folgt dazu:

Gerichtskosten 32,00 €

Rechtsanwaltkosten
- Gebühr 45,00 €
- Auslagen 9,00 €

Und Punkt III Nebenksoten

-Inkassokosten 54 €

Die Inkassokosten sind wohl nicht haltbar wenn das ganze eh nen Anwalt bearbeitet?

Auf dem Mahnbescheid steht noch, dass die Forderung am 21.08.16 vom früheren Gläubiger auf den Antragsteller (Die Inkasso Firma) abgetreten wurde.

Heißt das, die hatten vorher keine Vollmacht? Wenn ja könnte man da etwas drehen.

Ich werde auf jeden Fall die Summe überweisen die ich muss und den Mahnbescheid noch widersprechen. Frage ist nur was und wie hoch und an wen?
 

Lechuck76

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Auf dem Lieferschein stand übrigens explizit drauf.... Ist keine Rechnung alle Unterlagen erhalten sie von Klarna AB.
Allerdings kam da nie etwas bis auf die erste Mahnung und diese erst nach meinem Anruf!

Darum hätte ich es mit den Mahnkosten auch auf einen Rechtsstreit ankommen lassen.

Das mit den 99 Cent ist jetzt natürlich extrem dumm gelaufen.
 

axellino

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Nun, meiner Meinung nach, wirst Du hier Lehrgeld bezahlen müssen.

Die Entscheidung über dein weiteres Vorgehen, triffst Du natürlich selber und somit auch das Risiko.

Ich würde hier, bis auf die Nebenkosten, alles "zweckgebunden" an den Anwalt überweisen und den MB danach komplett widersprechen. Den Anwalt würde ich informieren, das man den Nebenkosten widerspricht, da man sich als Anwalt, der Schadensminderungspflicht nach § 254 BGB bewusst sein sollte, die üblicherweise so gesehen wird, das Inkassobüro-Kosten zusätzlich zu den Anwaltskosten von Schuldner nicht zu tragen sind.

Darum hätte ich es mit den Mahnkosten auch auf einen Rechtsstreit ankommen lassen.
Wenn Du persönlich der Meinung bist, das Du im Recht bist, dann gibt es natürlich nur ein komplett Widerspruch auf den MB. Danach wirst Du dann ebend sehen, ob die Gegenseite ins streitige Verfahren geht oder ebend nicht und sollten sie und Du bist unterlegen, dann brauche ich Dir sicherlich nicht sagen, das da dann noch einiges an Kosten auf dich zukommt.

Schönen Abend wünsche Dir,

Gruss
axellino
 

Lechuck76

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Danke dir erstmal.

Durch die 99 Cent die ich übersehen habe ist die Hauptforderung wohl gerechtfertigt.

Auf dem Schreiben von der Inkasso Firma ist das so doof versteckt, dass ich es auch da leider übersehen habe (ansonsten hätte ich die 99 cent ja noch mit Mahngebühren an den Ursprungsgläubiger überwiesen).

Mir ist das ganze ja erst auf dem Mahnbescheid aufgefallen mit den 99 Cent :(
 

Inkasso

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Du hast an klarna bezahlt ?
Inkasso ist coeo ?
RA ist Mumm ?
 

Inkasso

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ICH persönlich würde dem MB vollumfänglich und begründungslos widersprechen

Hauptforderung sind insgesamt 11.49 Euro, die 99 cent + 9,90 Euro Mahnkosten + 60 cent Verzugszinsen.
Durch die 99 Cent die ich übersehen habe ist die Hauptforderung wohl gerechtfertigt.
Die HF ist gem MB nicht 99 cent sondern 11,40
Theoretisch wären die 99 cent sowie 2 mal 2,50 plus Verzugszinsen von rund 30 Cent durchsetzungsfähig
Also rund die Hälfte
Wobei klarna per email mahnt da dürften selbst die 2,50 pro Mahnung zu hoch sein
Inkassokosten fallen ohnehin weg

Dementsprechend wäre die Kostenaufteilung entsprechend ungünstig für den neuen Forderungsinhaber
Ich glaube deshalb nicht das geklagt wird
 

Lechuck76

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@inkasso

MB widersprechen war mein ursprünglicher Plan, da ich die Mahnkosten nicht anerkannt habe.

Da ich aber eigentlich nen ehrlicher Mensch bin und auch keine Schulden habe macht mir meine eigene Dummheit etwas zu schaffen das ich damals 99 Cent zuwenig bezahlt habe und es nicht merkte.

Auf der anderen Seite finde ich das ne ziemlich üble Geldmache mal eben kanpp 150 euro daraus zu machen.

Sollte ich dem Mahnbescheid komplett widersprechen dann aber auch die 99 Cent und paar Euro Mahngebühren (die ja eigentlich gerechtfertig sind) nicht überweisen oder?

Was ist mit der Anwältin? Ihre kosten wären doch Einklagbar?

Im ersten Schreiben von der Anwältin erwähnte Sie übrigens das sie von Coeo Inkasse bevollmächtig wurde die Forderung einzutreiben. Für was ist dann das Inkasso Unternehmen selber da?

Weißt du ob dieser Verein schonmal geklagt hat nach widersprochenen Mahnbescheid oder ist das so ähnlich wie bei Paypal?

Muss jetzt das Risiko abschätzen.... Die Anwaltskosten sowie die Hauptforderung begleichen und den Mahnbescheid dann widersprechen (ca 100€). Oder nix bezahlen MB widersprechen und hoffen das die nicht Klagen und ich dann noch weitere Kosten am Hals habe.

Das Risiko bei einer Klage ist wohl für den Inkasso Laden etwas höher als für mich.
 

TazD

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Kannst du das Schreiben der Anwältin nebst Kostenaufstellung mal hochladen? Natürlich ausreichend anonymisiert.
 

axellino

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Guten Morgen TazD,

wir sind schon beim MB und der TE meinte sicher, die geltend gemachten Rechtsanwaltskosten im MB und die vorgerichtlich geltend gemachten Kosten aus den Schreiben des Anwalts, spielen ja dann jetzt auch keine rolle mehr, wo das Mahnverfahren eingeleitet wurde.

Wünsche ein sonnigen Tag :wink:
 

TazD

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Wieso sollte das keine Rolle mehr spielen?
Ich vermute nämlich, dass hier von anwaltlicher Seite aus eine 1,3 Gebühr geltend gemacht wird, während mMn nur eine 0,3 Gebühr statthaft wäre. Um den Punkt geht es mir.
Kann auch sein, dass das jetzt nur ein Nebenkriegsschauplatz ist, aber vielleicht können auch andere, die mal über dieses Thema stolpern ihren Nutzen daraus ziehen. :wink:
 

Lechuck76

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Auf dem ersten Schreiben forderte die Anwältin nur die Hauptforderung und die Inkasso Kosten, eigene Kosten hat sie zu diesem Zeitpunkt keine gefordert.

Waren zu dem Zeitpunkt rund 65 Euro die sich aus ca 11 Euro Hauptforderung und 54 Euro Inkasso Kosten zusammen setzten.

Erst mit dem Mahnbescheid will die Anwältin nochmal die selben Kosten wie das Inkasso Unternehmen also 54€ wie weiter oben beschrieben.
 

axellino

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Sollte ich dem Mahnbescheid komplett widersprechen dann aber auch die 99 Cent und paar Euro Mahngebühren (die ja eigentlich gerechtfertig sind) nicht überweisen oder?
Nein !!
Davon würde ich persönlich von abraten, nach Verzug und Erhalt des MB das so zu machen, das könnte ggfls. als Anerkenntnis gewertet werden, hatte auch mal ein Urteil dazu gelesen, finde jetzt aber auf die schnelle nicht.

Sag mal, kamen die Mahnungen ggfls. nur mit mail, sowie @Inkasso angedeutet hatte ??

Wenn ja, dann würde das Gericht ja, die Hauptforderung ggfls. auf 0,99 € zzgl. Verzugszinsen zusammen streichen, wenn nach komplett Widerspruch, die Gegenseite meint, wieder erwartend, wir gehen uns vor Gericht streiten :wink:
 

Inkasso

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Wie gesagt da nur etwa die Hälfte der HF durchsetzungsfähig wären würde auch die Kostenaufteilung ca 50/50 ausgehen , wobei 2,50 pro Mahnung das oberste Limit wären (siehe die Urteile)
Das weiß auch die Gegenseite,und wird sehr wahrscheinlich nicht klagen
Ich würde es darauf ankommen lassen
 

Inkasso

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Den MB begründungslos widersprechen
Nur die 2 im Formular ankreuzen
 

Lechuck76

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Keine Angst ich Informiere Euch ;)

Werde wohl komplett widersprechen.

Sollte die Inkasso Firma doch Klagen wie sieht denn die Kostenaufteilung aus, wenn die nur Teilweise gewinnen? Trage ich dann auch die kompletten Verfahrenskosten?

Hauptforderung dürfte ja nur ca die Hälfte durchgehen und die Nebenkosten komplett geknickt werden.
 

axellino

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Sollte die Inkasso Firma doch Klagen wie sieht denn die Kostenaufteilung aus, wenn die nur Teilweise gewinnen? Trage ich dann auch die kompletten Verfahrenskosten?
Bei teilweisem Obsiegen bzw. Unterliegen werden die Kosten gem. § 92 ZPO zwischen den Parteien geteilt.

Beispiel,
Der Kläger hat von der von ihm eingeklagten Forderung in Höhe von 100 Euro nur 25 Euro, also nur ein Viertel der Klagesumme, zugesprochen bekommen. Er hat also den Rechtsstreit zu drei Vierteln verloren.
Von den Kosten des Rechtsstreits trägt der Beklagte ein Viertel und der Kläger drei Viertel.

Sind beide Parteien im Rechtsstreit etwa zur Hälfte unterlegen, so kommt alternativ auch eine sog. Kostenaufhebung in Betracht. Werden die Kosten des Rechtsstreits gegeneinander „aufgehoben“, dann zahlen beide Parteien ihre außergerichtlichen Kosten selbst und die Gerichtskosten werden hälftig geteilt (vgl. § 92 I S. 2 ZPO).

Kosten des Rechtsstreits sind Gerichtskosten und außergerichtliche Kosten, also z. B. auch die Anwaltsgebühren nach RVG, Gutachterkosten, Fahrtkosten zum Gericht etc., (vgl. auch § 91 I S. 2 ZPO).

Sollte die Gegenseite, wieder erwartend, auf dein komplett Widerspruch, ins streitige Verfahren gehen wollen, müssten sie die weiteren Gerichtskosten dafür, auch erstmal vorstrecken. mit der Hoffnung natürlich, sie auch von Dir komplett wieder zu bekommen :wink:
 

Lechuck76

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Kleines Update.....

Ich soll doch bitte sofort den Widerspruch zurücknehmen laut der sehr netten Anwältin.

Wie sollte ich weiter vorgehen?
 

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TazD

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Sollen sie doch ins streitige Verfahren gehen. Dann müssen sie ihre Kosten belegen und dann werden vermutlich ordentlich zusammengestrichen. Auch diese Auflistung mit den voraussichtlichen Kosten ist völliger Humbug.
Welcher Termin soll denn stattgefunden haben? Genauso ist die 1,3 Verfahrensgebühr völlig überzogen.

Aber warte mal ab, was die anderen noch dazu sagen.
 

axellino

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Ich soll doch bitte sofort den Widerspruch zurücknehmen laut der sehr netten Anwältin.

Wie sollte ich weiter vorgehen?
Nun, Du hast dich für Widerspruch und nicht zahlen entschieden.
Ich hatte ja aufgrund deiner gesamten Darlegungen hierzu, in Beitrag 5 vorsichtshalber zu etwas anderen geraten, aber mit diesen meinen Vorschlag, hättest Du ebend mit der Gewissheit leben müssen, denn Du hättest wahrscheinlich niemals eine Antwort drauf bekommen, ob Du die gezahlten ca. 100 Euro mit komplett Widerspruch, nicht auch gleich das Klo runterspülen hättest können, weil die Gegenseite sowieso, wahrscheinlich nicht ins streitige Verfahren gegangen wäre.

Du bestimmst natürlich dein weiteres Vorgehen selber und somit auch das Risiko, aber seihe Dir bewusst, ziehst Du den Widerspruch zurück, dann erkennst Du die gesamte Forderung des MB an, samt Nebenforderungen. Solltest Du, wie in den Schreiben dargelegt, eine Teilzahlungsvereinbarung mit der Inkassobude treffen, dann würdest Du die Gesamtforderung faktisch auch anerkennen und somit wäre der Drops auch gelutscht.

Nun bist Du ebend so vorgegangen und das jetzt so ein Schreiben auf dein Widerspruch folgt, war mir schon bewusst. Nun musst Du selbst entscheiden, bist Du ein Pokerface und ziehst das weiter durch oder knickst ebend ein, weil Du glaubst die Anwältin zieht das durch und blöfft nicht.

Es geht hier ja nicht, um mein Stress und Nerven und vorallendingen mein Portmane, aber wenn ich das ganze nochmals durchlese und auch was @Inkasso hierzu geschrieben hat und auch das die Gegenseite für das streitige Verfahren nochmals mit einer Gebühr von 2,5 an Gerichtskosten in Vorkasse gehen muss, halte ich persönlich den Gang ins streitige Verfahren mit dieser gesamt geltend gemachten Forderung, für nicht rentabel und eher unwahrscheinlich, aber es ist ebend leider nicht ausgeschlossen.

Und was die gute Anwältin in ihren Schreiben, da an Kosten für dich aufgelistet hat, die ggfls. auf dich zukommen würden, wären wenn überhaupt für dich zutreffend, wenn das Gericht die gesamt geltend gemachte Forderung gegen dich, für rechtmässig erklärt und dich dazu auch verurteilt, was ich aber hier im gesamten, bei weiten nicht sehe.

Du könntest auch ggfls. immer noch zeitig den Schwanz einziehen, wenns wirklich zu heiss werden sollte, also vielleicht doch Pokerface :wink:
 
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