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78 Wochen krank was nun?

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Kavakur

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#1
Meine Frau ist nach Ablauf der 78 Wochen Krankheit Ende März weiterhin krankgeschrieben. Sie ist bisher ungekündigt und bekommt nächste Woche
das erste Mal Besuch von ihrem Chef nebst Begleitung Personalabteilung.
Auf anraten des Arztes stellt sie zur Zeit einen Antrag auf EU-Rente. 1 Woche vor Ablauf der 78 Wochen soll sie dann AL-Geld 2 beantragen.
Wir wissen nicht wann sie wieder gesund wird, (psyschische Erkrankung)
1/2 Jahr? .
Nun meine Frage:
Kann der Arbeitgeber sie kündigen oder abmelden?
Wie sollen wir uns beim Gespräch verhalten um den Arbeitsplatz oder die eventuelle Chance darauf nicht zu vertun?
 

Kavakur

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#3
Ich muss mich kurz revidieren, meine Frau soll ALG 1 beantragen.
Sie hat keine Schwerbehinderung beantragt und es liegt auch keine vor.
Sie ist wie schon erwähnt sehr lange krankgeschrieben und die 78 Wochen laufen jetzt aus.
Auf Grund ihrer psyschischen Erkrankung und der Einnahme von Medikamenten ist sie z.zt. nicht arbeitsfähig.
mfg Kavakur
 
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ExitUser

Gast
#4
Meine Frau ist nach Ablauf der 78 Wochen Krankheit Ende März weiterhin krankgeschrieben. Sie ist bisher ungekündigt und bekommt nächste Woche
das erste Mal Besuch von ihrem Chef nebst Begleitung Personalabteilung.
Auf anraten des Arztes stellt sie zur Zeit einen Antrag auf EU-Rente. 1 Woche vor Ablauf der 78 Wochen soll sie dann AL-Geld 2 beantragen.
Wir wissen nicht wann sie wieder gesund wird, (psyschische Erkrankung)
1/2 Jahr? .
Nun meine Frage:
Kann der Arbeitgeber sie kündigen oder abmelden?
Wie sollen wir uns beim Gespräch verhalten um den Arbeitsplatz oder die eventuelle Chance darauf nicht zu vertun?
Ich würde mich an einen Anwalt wenden und mich beraten lassen.
Von meinem Chef nebst Begleitung Personalabteilung würde ich mich nicht besuchen lassen (wollen).
Ansonsten würde ich diese beiden mit "meinem" Anwalt erwarten.

Wegen der Schwerbehinderung habe ich gefragt, weil wenn die über 50 % wäre, dann hätte Deine Frau einen besonderen Kündigungsschutz.



LG
 

avalon

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#5
Zunächstmal droht bei dem Gespräch nicht viel, man darf nur nichts unterschreiben!
Einen eigenen Anwalt hinzuzuziehen ist sicherlich eine gute Idee, aber zur Not reicht es auch, alles was die zum Unterschreiben vorlegen pfüfen zu lassen!

Besteht noch ein ALG1-Anspruch aus der Zeit vor der AU oder geht es um den Anspruch, der während des Krankengeldbezugs erworben wurde? Das ist wichtig für die Anspruchdauer! Wenn man das weiss, kann man besser entscheiden, wann der Rentenantrag am besten ztu stellen ist. Falls nämlich ein hinreichend langer Anspruch besteht, kann man mit dem Antrag warten, bis die AA dazu auffordert. ALG1 wird nämlich mindestens sol lange gezahlt, bis der Rentenbescheid kommt (egal ob positiv oder negativ), falls ein entsprechender Anspruch besteht. Warum also was übereilen?
 
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