6 Wochen Ortsabwesenheit in ersten 3 Monaten nach Bewilligung (1 Betrachter)

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Sascha78

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Hallo zusammen,

fange zum 15.4 eine neue Stelle an und habe mich zum 15.12 Arbeitssuchendgemeldet (die AfA sitzt in Baden-Württemberg, falls das wichtig ist).
Meine Sachbearbeiterin sagte mir ziemlich deutlich im ersten Gespräch, dass eine Vermittlung auf Grund meines recht hohen alten Gehaltes und der nötigen Befristung unwahrscheinlich ist und meine EGV ist auch ziemlich entspannt und allgemein gehalten für beide Seiten würde ich sagen (keine Bewerbungsvorgaben).

Bei Rechtshelfebelehrung steht ausschließlich: "Ich bin darüber informiert, dass ich verpflichtet bin, die für die Vermittlung erforderlichen Auskünfte zu erteilen, Unterlagen vorzulegen und den Abschluss eines Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisses unter Benennung des Arbeitgebers und seines Sitzes unverzüglich mitzuteilen (§ 38 Abs. 3 SGB III).", falls das wichtig ist.

Nun würde ich gerne nochmals verreisen (bin vor der Arbeitslosigkeit auch mehrere Monate gereist, habe die 1 Woche Sperre, aber schon "abgesessen") - meine Frage: Ist es wahrscheinlich, dass mir das trotz der Tatsache, dass ich dann erst seit 2 Monaten Empfänger bin das genehmigt wird, da ich sowieso nicht vermittelt würde und die Afa sich effektiv 3 Wochen spart oder lauf ich hier vielmehr Gefahr, dass meinen kurzen Aufenthalt in Deutschland hinterfragt?
Andere Option wäre natürlich nichts zu sagen, da vermutlich nichts kommt, aber habe dabei nicht das beste Bauchgefühl (habe zwar Handy hinterlegt und Mail und wäre auch erreichbar - habe ihr gesehen, dass dies eher nicht empfohlen wird, jedoch würde die Forderung der Entfernung vermutlich auffällig kommen?) (Versicherung wäre kein Problem, da ich außerhalb Europa sowieso eine Auslands-KV unabhängig von der hemischen nutze).

Vielen Dank für eure tolle Unterstützung hier
 

Zeitkind

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Ist es wahrscheinlich, dass mir das trotz der Tatsache, dass ich dann erst seit 2 Monaten Empfänger bin das genehmigt wird
Wer soll Dir Ermessensfragen beantworten, wenn nicht Dein zuständiger SB?
Nach Gesetzeslage bist Du verpflichtet vor Ortsabwesenheit die Zustimmung des Leistungsträgers einzuholen.
da ich sowieso nicht vermittelt würde und die Afa sich effektiv 3 Wochen spart
Das ist Deine Sicht. Die Sicht des Leistungsträgers ist eine andere.
Andere Option wäre natürlich nichts zu sagen, da vermutlich nichts kommt ...
M.M.n. die schlechteste Option, da die Folgen gegenüber Vermutungen unverhältnismäßig sind. :icon_wink:
 

Sascha78

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Danke für deine schnelle Rückmeldung: Wie meinst du die Sichtweise ist eine andere? Heißt das 6 Wochen ist eher negativ gesehen seitens der AfA?

Ja, natürlich ist es viel besser es offiziell genehmigt zu bekommen, jedoch ist meiner Recherche nach der Normal und Schlimmstfall eine Rückzahlung der Leistungen (was ich auch völlig verstehe...). Wie gesagt, das ist nicht meine präferierte Lösung. Ich habe bloß keine Lust, dass man es dann ablehnt und das vorher schon vielleicht zu erwarten war (daher frage ich hier nach einer Tendenz in einem solchen Fall oder ob es da interne Guidelines gibt, das die Entscheidung final am Ende der SB trifft, ist mir bewusst).
 

JuleSH

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jedoch ist meiner Recherche nach der Normal und Schlimmstfall eine Rückzahlung der Leistungen (was ich auch völlig verstehe...).
Vorsicht Eintrag! VerBIS vergisst nicht!

Damit könntest Du Dir erheblich schaden bei späterer OAW-Antragstellung. Das Misstrauen hast Du inklusive.
 

ZynHH

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Ich habe bloß keine Lust, dass man es dann ablehnt und das vorher schon vielleicht zu erwarten war
Das ist zu erwarten. Wie dir sicherlich bekannt, sind drei Wochen im Normalfall nach drei Monaten ALG das Maximum.
Du könntest dich für den Zeitraum auch vom ALG abmelden und auch von der Krankenkasse, da du ja eine Auslandskrankenversicherung bereits hast.
 

Sascha78

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Das ist zu erwarten. Wie dir sicherlich bekannt, sind drei Wochen im Normalfall nach drei Monaten ALG das Maximum.
Du könntest dich für den Zeitraum auch vom ALG abmelden und auch von der Krankenkasse, da du ja eine Auslandskrankenversicherung bereits hast.
Danke für deine Antwort - ich dachte immer man kann 6 Wochen bekommen, wenn das nicht der Vermittlung entgegensteht? Wo steht dies mit den 3 Wochen? Und wäre davon auszugehen, dass ich die 3 Wocken kriege? Kann ich dann wiederkommen, persönlich vormelden und mich in dieem Gespräch vom Bezug abmelden oder würde dies Probleme geben?

Vielen Dank schonmal.
 

ZynHH

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Ich denke hier Erreichbarkeitsanordnung – Wikipedia ist das gut beschrieben.

Und klar kannst du 3 wochen genehmigt fahren, zurückkommen, dich abmelden und wieder losfahren....

Wenn das nicht mehr kostet, als sich gleich abzumelden....
 
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