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55j - neuer Job, dennoch Problem

ubrukelig

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#1
Hallo,

ich melde mich nach längerer Zeit mal wieder.
Hatte im Jahre 2016 eine Anstellung, die leider nur 10 Monate hielt, danach fiel ich wegen der Umstände, die mittelbar mit dem AP zusammenhingen in ein depressives Loch, das fast 2 Jahre anhielt.

Nun habe ich mich vor kurzem aus diesem Loch gewagt und freiwillig wieder dem AM zur Verfügung gestellt, beworben usw.
Tatsächlich kam auch positive Resonanz, da ich Facharbeiter in 2 Berufen bin, die stark am Markt gefragt sind.
Dennoch heisst das nicht unbegingt, man bekommt auch mit 55 Jahren einen Arbeitsplatz.

Bei mir ist nun der Fall eingetreten und ich könnte ab dem 3.12. einen versicherungspflichtigen AP antreten. Zwar über AÜ, dennoch so gut bezahlt, das ich weit über dem bekomme, was wir (BG = 2P) derzeit an ALG II beziehen.
Soweit - so gut...

Jetzt kommt der "kleine" Hasenfuss:
Für den Job brauche ich ein Privat PKW, da nicht mit ÖNV erreichbar. PKW vorhanden, allerdings TÜV-fällig.
Lt. Gutachten ca. 500€, dann würde TÜV ok. Also "Peanuts", die 500 Ocken habe ich allerdings nicht.

Hatte mit SB vorher mal gesprochen, da hiess es noch, kein Problem. Jetzt wieder darauf angesprochen, heisst es, nee...wenn dann nur bei einem AG am 1. AM. Grund: Bei AÜ kann man ja wieder rausfliegen (bei 1. AM nicht? :doh: )

Ok, die Höhe ist ihr noch nicht bekannt, vorher hiess es sogar, man würde bis etwa 2.000€ geben für ein Fahrzeug. Braucht man ja gar nicht, mir reicht die TÜV-Rep von 500 € (Gebühr für TÜV mit drin).

Jetzt könnte ich am Freitag, 30.11. Vertrag zeichnen, am Montag 3.12. den Job antreten. Tja, wäre da nicht das Problem mit dem Auto...

Wie heisst es so schön: Fördern und Fordern. Jeder "Mist" wird gefördert und bezahlt, aber bei solch sinnvoller Sache bekommt man Knüppel zwischen den Beinen geworfen.

Wer kann mir mit Rat, Tipps usw helfen? Komme aus Marl, Krs RE

Gruß
 

ubrukelig

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#3
Der geht "proforma" morgen ein.
Habe erst heute das endgültige OK vom AÜ erhalten. waren noch ein paar Dinge mit dem Kundenunternehmen zu klären.

Nützt jetzt allerdings wenig, da der schriftl. Antrag ja eh erst mal ein wenig "liegen bleibt", bis er bearbeitet wird. Dazu ist die Zeit jetzt ein wenig knapp.

Dennoch vielen Dank für den Tipp :)
 

saurbier

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#4
Nun ja, warum gehst du nicht unverzüglich zum SB und besprichst mit diesem diese einmalige Chance dich als ü50 wieder in eine Vollzeitarbeit zu bringen.

Immerhin Fordern und Fördern, was wäre da schon ein Darlehen seitens des JC über 500,-€ welches du dann entsprechend von deinem zukünftigen Lohn ja zurück zahlen könntest.

Hier drängt doch die Zeit und mehr als ein solch tolles Arbeitsangebot in deinem Alter sinnlos verfallen zu lassen, kann ja eh nicht passieren, sofern dir nicht jemand anders finanziell helfen könnte/kann.

Mal ganz nebenbei wärst du mit dem Job ja auch aus dem ALG-II raus, da dürften die Vorteile fürs JC doch überwiegen - ganz gleich ob AÜ oder AG am 1. AM.

Im übrigen kann dir ein JC auch eine Mobilitätshilfe sehr wohl gewähren und da soielt es keine Rolle ob 1. oder 2. Arbeitsmarkt, hauptsache verringerte Hilfebedürftigkeit.

Schau mal hier: https://www.gegen-hartz.de/news/hartz-iv-ratgeber-gewaehrte-mobilitaetshilfen


Grüße saurbier
 

ubrukelig

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#5
Mithilfe externer Unterstützung konnte ich doch das Ganze erfolgreich abschliessen. Reparaturkosten wurden übernommen und Job konnte angetreten werden.
Vielen Dank für Tipps und Hilfen
 
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