50plus - wie uns das Ministerium sieht

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Texter50

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JulieOcean

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Ich bin noch nicht 50, aber wenn ich die Texte vom BMAS lese, dann steuere ich wohl unaufhörlich dem Verderben zu und gebe mich dem Verfall preis, der mich Knall auf Fall an meinem 50sten Geburtstag treffen wird.

Haben diese 50-plus-Planer überhaupt eine Ahnung von Menschen über 50? Oder haben sich an diesen Texten aufstrebende Youngsters geübt, denen exakt jene sozialen und fachlichen Kompetenzen fehlen, die sie den ü50jährigen hier absprechen? :mad:

Harmlos ausgedrückt: peinlich.
Im Klartext gesagt: menschenverachtend.
 

Texter50

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Liest man die Inhalte wird schnell klar, warum auch die Maßnahmen in dieser Richtung ausfallen wie sie ausfallen.

Beim Lesen der Dinger kam mir der Gedanke in den Sinn: Bevormundung und Entmündigung!
 

Merkur

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Liest man die Inhalte wird schnell klar, warum auch die Maßnahmen in dieser Richtung ausfallen wie sie ausfallen.

Beim Lesen der Dinger kam mir der Gedanke in den Sinn: Bevormundung und Entmündigung!
Sie behandeln Alte wie kleine Kinder und dabei waren die noch Quark im Fenster als wir schon lange Lebenserfahrung gesammelt haben.
 
F

fünfvorzwölf

Gast
Na was heisst hier "Alte"?

Der Jürgens wusste doch bereits vor zig Jahren zu singen "mit 66 Jahren da fängt das Leben an"

o.k. ok. Unsereiner vermutlich nicht da gehen die "Alten" erst mal in Rente sofern sie das Fiasko Hartz IV bis dahin überleben und selbst wer bis dahin noch arbeitet wird wohl nicht mehr allzu viel von seiner Rente haben.

Der zweite Link:

Diese Kernkompetenz kann auch ausgebaut und gestärkt werden. Hier setzt das Bundesprogramm „Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen“ an: Mit intensiver und individueller Beratung sowie Gruppenarbeit verbessert Perspektive 50plus beispielsweise die soziale
Kompetenz älterer Langzeitarbeitsloser. Denn oftmals ist diese aufgrund langjähriger Arbeitslosigkeit und einem damit einhergehenden Verlust sozialer Kontakte eingeschränkt. Durch die Betreuung wird unter anderem das Selbstbewusstsein gestärkt und dadurch die Voraussetzung für ein sicheres Auftreten geschaffen. Darüber hinaus gibt es Verhaltens- und Kommunikationstraining. Die Feststellung von Kompetenzen hilft, ein Bewusstsein für eigene Fähigkeiten zu entwickeln und eigene Stärken und Schwächen besser einzuschätzen. Zum Training zählt auch, mehr
Selbstständigkeit zu üben – sei es bei der Suche nach Stellenanzeigen, dem Schreiben von Bewerbungen oder bei Vorstellungsgesprächen.


Nunja schön das an der Armut verdient ist, erst die "Füße weghacken" um dann von "fehlender oder eingeschränkter sozialer Kontakte ....zu schwafeln!

Und was heisst hier Betreuung? Mit Antragstellung stehen wir doch schon unter Vollbetreuung mit intensiver und individueller Beratung und Gruppenarbeit von Knechtung und Entrechtung samt Enteigung!

Das Selbstbewusstsein zumindest Arbeitstechnisch im Keller
zum arbeiten zu alt für die Rente zu jung und bei outing der Sozialschmarotzer!
Und mit jeglichen Auschluss des "übigen" Regelsatzes und den begrenzen des Nötigsten samt zunehmender fehlener Zähne.... baut das Image auch nicht gerade auf samt Hoffnung auf Arbeit!

Sichers Auftreten joo das könnte vielleicht dann einen Behördenleiter samt seiner Gefolgschaft beeindrucken obwohl auch da ist schon Hopfen und Malz verloren die grinzen sich auch täglich in den Spiegel und finden sich toll dabei.

Verhaltens- und Kommunikationstraining Ja auch hier schön Guten Tag sagen, Pfötchen geben usw. denn zunehmend mit HartzIV vergisst man bisweilen seine gute Kinderstube das bringt das so mit sich, verstehen die Grinzer bloß nicht.

für eigene Fähigkeiten zu entwickeln och wenn ich so meine Entwicklung sehe da bin ich zufrieden vom optischen und gesundheitlichen samt Status, Verschuldung mal abgesehen aber dickere Haut bekommt man, schwiehlen an den Fingerkuppen samt Jurastudium ...

Stärken und Schwächen besser einzuschätzen nunja kommt drauf an. Unbeschadet aus einen JC zu kommen ist Stärke ebenso aus einen Gericht denn Schwäche wird ohnehin immer als Jammerei abgetan und Stärke im JC verbal oder gar Kräftemäßig zu zeigen wäre nicht nur gefährlich also üben wir weiterhin den täglichen Spagat.....

Selbstständigkeit zu üben also ich kann mich selbst anziehen aufs Töpfchen gehen schon selbst und ständig laufen......

Suche nach Stellenanzeigen wer suchet der findet heisst es ja immer ebenso wie die Hoffnung stirbt zuletzt! Wie war das doch gleich mit der Arbeit von der man Leben möchte?

Noch Fragen, Ergänzungen, Anregungen....?:icon_kratz::icon_pfeiff:
 

spin

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Denen zeige ich regelmäßig, wie das Selbstbewußtsein eines alten Kriegers aussieht. Nicht nur HaJoDF der Fürchterliche, auch spin der Fürchterliche.

Geht`s noch? Die Kompetenz älterer Menschen muss zwangsläufig höher sein. (Na gut, ein Kollege von mir meinte gern: Viele machen ihr Leben lang die gleichen Fehler und nennen es Erfahrung.)
 

Roter Bock

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Also das mit der Mobilität stimmt - man darf zwar ein Auto haben, aber leisten kann man es sich nicht.

Es geht nur noch ironisch

Nehmen wir beispielsweise "Soft Skills". Übersetzt man das richtig dann ist die Fähigkeit gemeint sich unterwürfig den Arbeitgebern unterzuordnen.

Der dazu gehörende Test verlangt sich eine Zipfelmütze auf den Kopf zu setzen und in gebeugter Haltung leise zu sagen: "Bitte Massa darf ich umsonst arbeiten".

Tritt der sozial erwünschte "Kopfstreichelfaktor" nicht ein, dann muss die "Kompetenz" her. Massa bekommt dann vom Ü50 das zuletzt erworbene Zertifikat für "Fliegenfangen mit Gabelstaplern" in die Fänge gedrückt.

Ach und die Gesundheit - denkt euch doch einfach mal die durch rücksichtslose Ackerei erworbenen Kreuzleiden weg. Gesund durch "Selbstsuggestion". Ihr habt keine Schmerzen, das ist nur eine durch ein Synapnasenfasching hervorgerufene Täuschung. In Wirklichkeit ist doch alles roger.

Also Kinners jetzt stellt euch doch nicht so an. Irgendwer muss ja für Europa ackern - da müssen halt die letzten Reserven mobilisiert werden. Wir sind quasi der "Volkssturm" der Wirtschaft geworden. Erst ganz vorne und jetzt am Ar....

Roter Bock
 

gila

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Ziel der gesundheitlichen Förderung ist es, eineBewusstseinsveränderung bei Langzeitarbeitslosen gegenüber ihrer eigenen Gesundheit herbeizuführen.
Denn durch das Aufbrechen mentaler Blockaden kann ein positives
Selbsterleben ermöglicht und ein Kreislauf aus Krankheit und Arbeitslosigkeit durchbrochen werden.
.......
Denn oftmals ist diese aufgrund langjähriger Arbeitslosigkeit und einem damit einhergehenden Verlust sozialer Kontakte eingeschränkt. Durch die Betreuung wird unter anderem das Selbstbewusstsein gestärkt und dadurch die Voraussetzung für ein sicheres Auftreten geschaffen. Darüber hinaus gibt es Verhaltens- und Kommunikationstraining.
...
Beim ÖPNV denkt Perspektive 50plus allerdings auch über einen bloßen Ausbau von Fahrplänen hinaus: Bei unerfahrenen oder unsicheren Fahrgästen bestehen Hemmschwellen wie scheinbar unübersichtliche Fahrpläne, hektische Bahnhöfe und komplizierteUmsteigemöglichkeiten.
Mobilitätstrainings, die
auf das lokale Verkehrsnetz ausgelegt sind, schaffen hier einfache Abhilfe..... Zudem fördert das Bundesprogramm Perspektive 50plusdurch Fahrsicherheitstrainings oder unterstützende Maßnahmen beim Führerscheinerwerb die individuelle Mobilität. ...

Manchmal ist auch ein Umzug innerhalb Deutschlands oder sogar der
Schritt ins Ausland eine Lösung, um ins Berufsleben zurückzukehren.
Wenn Langzeitarbeitslose in einem neuen räumlichen Umfeld Arbeit finden, kommen zu den genannten Mobilitätsanforderungen weitere Faktoren hinzu.

Hierzu zählen beispielsweise die Suche nach einer neuen Wohnung
oder gegebenenfalls auch Sprachkurse.

Unterstützt werden die erfolgreich vermittelten Frauen und Männer durch sogenannte „Umzugskümmerer“ der Perspektive 50plus.

OH MEIN GOTT!!! :eek: :eek: :eek:

Ich werde gerade beim Lesen schlagartig ALT, DEMENT, ORIENTIERUNGSLOS, UNSICHER, ÜBERFORDERT, kriege BLOCKADEN, pantomimischen Herpes, das Zipperlein und wat sonst noch und frage mich: WIE ... um Himmels Willen ... konnte ich nur bisher ÜBERLEBEN, mich 40 Jahre UNFALLFREI mit Kfz und Mopped bewegen, und dabei noch Kinder groß ziehen, zig mal umziehen und ... fast 40 Jahre ARBEITEN!!??

"Umzugskümmerer"? :confused:Wo meinen die denn, dass wir noch überall hin sollen für Jobs, die nicht vorhanden sind?

Oder ist das schon ein anderer Begriff für SARGTRÄGER oder BESTATTER?

Ich könnte glatt :icon_kotz2:

 

spin

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Nun habe ich mir den ganzen Mist doch mal durchgelesen. Also am besten haben mir "Nordic Walking", die Tatsache, dass Betreuung Selbstsicherheit schafft und die "Umzugskümmerer" gefallen. Ach ja, dass Ältere naturgemäß nicht mehr geistig mobil sind, ist ja wohl ein Binsenweisheit. :popcorn:

Ja, ja, die Geisteskrankheiten nehmen rapide zu.
 
F

fünfvorzwölf

Gast
"Soziale Kompetenz (englisch social skills), häufig auch Soft Skills genannt.https://www.google.de/search?q=goog...=np&q=Soft+Skills&rls=org.mozilla:de:official

Alles weitere an ironischen oder gerrne auch sarkastischen gefällt mir DANKE hatte ich geklickt darf aber als Neuling hier auch noch nicht Danke sagen.:icon_kratz::icon_stern:

Du darfst ALLES haben - außer Geld.

Kennst ja die Redewendung mit den Esel, Pferd Ochs.... ach der Ochs auch roter weiß kann
schuften / arbeiten wie ein Ochse....
um dann wie der Ochs vorm Berg zu stehen :icon_kratz: oder wie war das :icon_pfeiff:Na toll du ja BOCK nicht Ochs :icon_stop::icon_pause:
 

Lady Jane

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Wenn ich an das Projekt "best ager" denke, daß ich mal besucht habe, so muß ich sagen, daß man uns über 50ig Jährigen wirklich nicht mehr viel zutraut. Dort wurde gebastelt, Suppe gekocht und Ratespiele gemacht. Ach ja, die Gymnastik nicht zu vergessen. Das war die reinste Betreuung wie im Kindergarten.
 

Texter50

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Hallochen und vielen Dank für die Beiträge. Ich dachte schon, ich sei überempfindlich.

Das mit den Umzugskümmerern verläuft dann so (meine Erfahrung):
- mit über 50 neuer, richtger Job
- Unterlagen abgeben und das wars - von jetzt an bisse selbst für alles verantwortlich
- Anträge werden schleppend bearbeitet, bis man doch wieder zum JobCenter geht (da hatte ich eine super liebe SB)
- man kümmert sich darum, dass der Kopierer bei stets dreifacher Ausfertigung der Unterlagen / Anträge heiß läuft, bei 50plus läuft dann maximal die Nase
 

Texter50

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Wenn ich an das Projekt "best ager" denke, daß ich mal besucht habe, so muß ich sagen, daß man uns über 50ig Jährigen wirklich nicht mehr viel zutraut. Dort wurde gebastelt, Suppe gekocht und Ratespiele gemacht. Ach ja, die Gymnastik nicht zu vergessen. Das war die reinste Betreuung wie im Kindergarten.

Warum darf ich nie solche tollen Sachen machen?

Mir wollte man zwanghaft einen Messebesuch für die Belange meiner Generation aufs Auge drücken.
Das wollte ich nicht, der Prospekt ist noch im Zimmer des SB auf den Boden geschwebt. Bücken in meinem Alter? :icon_psst:
Dafür bekam ich zunächst meine Fahrkarte für ein Bewerbungsgespräch nicht ausgehändigt. So lernt man fürs Leben.

Der Berater auch. Der war beim nächsten Termin nicht mehr in der Abteilung. Ob das am Brief an den Teamleiter lag? :icon_hihi:
 

elvinia

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Ist ja Wahnsinn, wie über 50jährige gesehen werden, menschenverachtend, zynisch,....
"Bewusstseinsveränderung" bei schwerer chronischer Krankheit??? Dass ich nicht lache! Da haben die Verfasser wohl zuviel bewussteinsveränderte Drogen genommen!
Umzug? Eine neue Sprache erlernen, wo uns doch jegliche Kompetenzen abgesprochen werden???
Vorschlag: Die VerfasserInnen sollten selbst einmal soziale Kompetenz und Empathie erlernen und anwenden, aber ja, stimmt, das hat man oder man hat es nicht!
 
R

Ramblin Man

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Ja, wenn ich mir das alles hier durchlese, dann fällt mir ein, gestern auf einen sehr interessanten Artikel gestossen zu sein, der eigentlich und überhaupt das Gegenteil davon beweist, was man den Älteren einzureden gedenkt:
Konjunkturboom verkürzt Lebenserwartung von Älteren - gesundheit.de


Konjunkturboom verkürzt Lebenserwartung von Älteren

Steigt mit wachsendem Wohlstand auch die Lebenserwartung? Eine neue Studie stellt diese weit verbreitete Ansicht jetzt in Frage. Laut der im Fachblatt "Journal of Epidemiology and Community Health" veröffentlichten Untersuchung steigt die Sterblichkeitsrate bei Älteren in Industrienationen bei anziehendem Wirtschaftswachstum. Die Forscher selbst waren überrascht: Die Ergebnisse ihrer Forschung seien "höchst unerwartet", sagte Herbert Rolden von der Akademie für Vitalität und Altern im niederländischen Leyden......

Ich meine, in diesem Zusammenhang ist die "Aktivierung" Älterer kaum ein Zufall.Man sollte sich dieser "Aktivierung" wirklich mit allen Tricks entziehen.
 

gila

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Bei Statistiken setzen die ihre "Lupe" an, wo es gerade passt.

Setzt man die Lupe nicht in Bezug auf "Bruttoinlandsprodukt" oder "Wirtschaftskrise", sondern (was richtiger wäre) auf das ALTER der beobachteten Generation, wird man feststellen, dass sich gerade in "unserer" Generation auch die meisten "Nachkriegskinder" befinden, die meisten Raucher - weil HB-Männchen und Marlboro-Mann uns das so schmackhaft gemacht haben - und die meisten Krebsarten durch Pille und exessiver "Milchverfütterung" etc. etc. - gepaart mit den meisten Firmenpleiten, ganz besonders in den Traditionsfirmen, die "von uns" mit aufgebaut wurden, daraus resultierend der beklemmende Blick auf die "Rente, die sicher ist" ...
DANN hat man den richtigen Ansatz gefunden, warum hier vielleicht der ein oder andere mit Nullkommanochwas Prozent es vorzieht, seinen Ar... eher zuzukneifen.

Das hat auch nix damit zu tun, dass unsere "Karrierekinder" sich nicht genug um uns kümmern, oder die Luft verschmutzt ist durch höhere wirtschaftliche Aktivität :icon_lol: ...

Mein Gott - solche "Forscher" erhalten für ihr "Tappen im Dunkeln" doch tatsächlich mehr Geld, als ich je hatte! :eek:
 

Schadbär

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In dieser Hölle befinde ich mich bereits jetzt, obwohl ich erst 48 Jahre alt bin, sehe aber mit tiefer Befriedigung, dass meine SB, ungefähr 40 Jahre alt, von Mal zu Mal dicker wird und wenn hier jemand ab 50 kaum noch die Treppe heraufkommen wird, dann sie. Im Übrigen empfahl sie mir bereits Gummibärchen zum Futtern (ich esse lieber Obst). :icon_twisted:

Diese Vorgaben sind realitätsfern und eine Frechheit. Erinnern mich aber an eine Sanitäterschulung, die sie uns Arbeitslosen anboten: Eine ca. 25-Jährige Dozentin erläuterte, dass es nach ihrer Ansicht wichtig sei, in jedem öffentlichen Raum einen Defibrillator bereit zu stellen, weil ja, wie sie sagte "überall auch Leute ab Vierzig herum laufen". Wie ich hier in einem anderen Thread schon erwähnte, leitet eine meiner 68-jährigen Freundinnen ein Fitness-Center, einer ihrer Stammkunden war 92 Jahre alt.

Ja, wenn ich mir das alles hier durchlese, dann fällt mir ein, gestern auf einen sehr interessanten Artikel gestossen zu sein, der eigentlich und überhaupt das Gegenteil davon beweist, was man den Älteren einzureden gedenkt:
Konjunkturboom verkürzt Lebenserwartung von Älteren - gesundheit.de

Mich amüsiert, dass sie so "im Dunkeln tappen". Die meisten Leute haben sich die letzten 30 Jahre immer kaputter geschuftet. Ich selbst habe schon erlebt, dass ich einem Arbeitsvermittler einen Klinikbesuch ankündigte "Ich werde nächste Woche operiert". Antwort Arbeitsvermittler: "Na, das macht doch nichts, da können Sie übernächste Woche wieder arbeiten".
 

Anja100

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Gibt es solche Studien auch für 60plus?

Was ist mit über 60Jährigen, die zu alt und krank für die Arbeit sind bzw. sich die Knochen erst durch die Arbeit ruiniert haben, aber zu jung für die Rente?

Gezwungen sind, ein Auto zu besitzen, weil sonst die Mobilität für den Arbeitgeber (zumindest in meinem Beruf) nicht gegeben ist - aber die es sich finanziell nicht leisten können, ein Auto zu besitzen?
 

Texter50

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Gibt es solche Studien auch für 60plus?

Was ist mit über 60Jährigen, die zu alt und krank für die Arbeit sind bzw. sich die Knochen erst durch die Arbeit ruiniert haben, aber zu jung für die Rente?

Gezwungen sind, ein Auto zu besitzen, weil sonst die Mobilität für den Arbeitgeber (zumindest in meinem Beruf) nicht gegeben ist - aber die es sich finanziell nicht leisten können, ein Auto zu besitzen?
Diese Gruppe wird, und somit dann auch ich, für die stetige Beschäftigung von Youngstern im JobCenter sorgen.
Wir tragen dazu bei, dass den Sozialgerichten die Arbeit nicht ausgeht und MTs weiter Knete erhalten.
Somit tragen wir indirekt zum Wachstum bei. :biggrin:
Das mit der Studie kommt dann noch, da bin ich mir sicher.
Was wollen wir mehr?
 
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Kompetenz älterer Langzeitarbeitsloser. Denn oftmals ist diese aufgrund langjähriger Arbeitslosigkeit und einem damit einhergehenden Verlust sozialer Kontakte eingeschränkt. Durch die Betreuung wird unter anderem das Selbstbewusstsein gestärkt und dadurch die Voraussetzung für ein sicheres Auftreten geschaffen. Darüber hinaus gibt es Verhaltens- und Kommunikationstraining. Die Feststellung von Kompetenzen hilft, ein Bewusstsein für eigene Fähigkeiten zu entwickeln und eigene Stärken und Schwächen besser einzuschätzen. Zum Training zählt auch, mehr
Selbstständigkeit zu üben – sei es bei der Suche nach Stellenanzeigen, dem Schreiben von Bewerbungen oder bei Vorstellungsgesprächen.

Genau erst mal in eine entmündigende Zwangsmaßnahme per VA schicken - das erhöht die Selbständigkeit + das Selbstbewusssein- fehlende soziale Kontakte= fehlendes Geld=keine Fahrkarten, keine Besuche +Reisen+Mobilität. Da kocht bei mir Hass+Wut hoch, wenn ich sowas lese. Die Typen sollte man t.schlagen....
 

Texter50

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:
Genau erst mal in eine entmündigende Zwangsmaßnahme per VA schicken - das erhöht die Selbständigkeit + das Selbstbewusssein- fehlende soziale Kontakte= fehlendes Geld=keine Fahrkarten, keine Besuche +Reisen+Mobilität. Da kocht bei mir Hass+Wut hoch, wenn ich sowas lese. Die Typen sollte man t.schlagen....
Daran dachte ich auch zuerst. :wink:

Erst sperren sie uns ein und dann wollen sie uns zeigen, wie man eine Fahrkarte zieht. Geht doch...
 
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