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500 Euro Grundsicherung für jedes Kind verlangt

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Arania

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#1

Paolo_Pinkel

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#2
Hi,

gute Idee. Aber woher nimmt dann die Regierung bloß das Geld um ein marodes Finansystem zu stützen? Wir haben doch schon bei der Abwräckprämie (für Kinder in Höhe von 100 Euro) gesehen wo der Staat die Prioritäten setzt.

100 Euro für einen Mensch.

2.500 Euro für eine ausgediente Maschine.

Dem Staat ist eine Maschine also 25 mal mehr Wert ein ein zukünftiger Mensch der sicherlich auch mal Stuern zahlen wird:icon_party:

Gruss

Paolo
 

Arania

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#3
Wieso? Er spart ja alles andere, Kindergeld, Bafög etc.
 

Paolo_Pinkel

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#4
Wieso? Er spart ja alles andere, Kindergeld, Bafög etc.
Hi,

müsste man ausrechnen wer am Ende wirklich Gewinner und Verlierer ist bei dieser "Innovation". Ich denke, dass die ein oder andere Mutter hier im Raum noch was dazu sagen wird.

Gruss

Paolo
 

Arania

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#5
Im Endeffekt kommt es auf dasselbe hinaus wie heute was die finanzielle Seite betrifft, aber man hat den Hick-Hack mit den Anträgen nicht mehr und es ist von Seiten der Eltern einkommensunabhängig
 

Paolo_Pinkel

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#6
Hi,

das würde bedeuten, dass dadurch massig Bürokratie abgebaut werden würde, weil ja durch die Vereinfachung andere Behörden überflüssig wären. Du glaubst doch nicht, dass man den überflüssigen Staatsbediensteten ihre Existenz entziehen möchte, oder?:icon_party:

Gruss

Paolo
 
E

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#7
Das wurde mehr als Zeit und ich hoffe sehr dass es so durchkommt. War ja hier im Forum auch schon Thema - bzw. immer wieder darauf hingewiesen. :icon_smile:
[SIZE=-1]Arbeiterwohlfahrt, Kinderschutzbund, GEW, pro Familia und Familienexperten präsentierten in Berlin das neue Modell. [/SIZE]
Soweit ich weiss, war das schon sehr lange eine Forderung des VAMV
500 Euro für jedes Kind
VAMV-Konzept für eine Kindergrundsicherung
http://www.vamv.de/fileadmin/user_u...n/Grundsicherung_500_Euro_fuer_jedes_Kind.pdf

Wenn andere sich das jetzt auf die Fahnen schreiben - auch schön, wenn es den Kindern dient. Hauptsache, die Menschen wissen Bescheid, und es dient nicht (wieder) anderen Zwecken.

Emily
 

Kaleika

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#8
500 Euro als Grundsicherung für jedes Kind finde ich Super.

Aber ab einem gewissen ALter wären 500 Euro zu wenig, wenn das Kind zum Beispiel studieren möchte.
Dann muss es die ausreichende Grundsicherung für Erwachsene bekommen können und nicht etwa auch noch Studiengebühren zahlen müssen!

Kaleika
 

Arania

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#9
Die Grundsicherung ist bis zum 27.Lebensjahr vorgesehen bei Ausbildung
 
E

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#10
500 Euro als Grundsicherung für jedes Kind finde ich Super.

Aber ab einem gewissen ALter wären 500 Euro zu wenig, wenn das Kind zum Beispiel studieren möchte.
Dann muss es die "ausreichende" Grundsicherung für Erwachsene bekommen können und nicht etwa auch noch Studiengebühren zahlen müssen!

Kaleika
...welche ausreichende Grundsicherung für Erwachsene? Habe ich was verpasst?.....
 
E

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#11
Was ist mit den Erwachsenen und Heranwachsenden?

Was ist mit den Erwachsenen die heute in HartzIV so knapp gehalten werden dass sie gezwungener Maßen früher oder später der schleichenden Verwahrlosung anheim fallen und ganz nebenbei ihre Kinder gleich mit ihnen!?

Auch hier im Forum ist nicht zu übersehen dass die User der Politik auf den Leim gehen.

Da schallt es munter aus Politikermündern man wolle die Arbeitslsosigkeit bekämpfen, während sie vom Dau ganz unbemerkt immer mehr Rentner, Jugendliche, Kurzarbeiter.. in den freien Arbeitsmarkt drängen, die dann wiederum denen in HartzIV die offenen Stellen streitig machen müssen.

Kein Wunder dass das "faule Pack" nicht in Lohn und Brot kommt. - und letztlich, von der Meute ganz unbemerkt. landen auch diese alle in HartzIV und all die "Verbesserungen" an anderer Stelle (ALG1) kommen (fast) niemand mehr zugute. So schafft man ein immer größeres Becken für Erwerbsbehinderte, nur um den AG-Verbänden eine immer grösser werdende Auswahl an Prekärlohnsklaven zu bieten.

Es ist daher Nonsens einem "ausreichenden" Regelsatz für Kinder zu fordern, der muss logische Folge einer menschenwürdigen Grundsicherung insgesamt sein.

Das Loch im Boden der Schüssel gehört gefllickt, nicht Streichhölzer an deren Rand geklebt!
http://www.mindestlohn-10-euro.de/
 

Arania

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#12
Der Mensch wird nie zufrieden sein, er will immer mehr, aber manchmal muss man sich auch in kleinen Schritten fortbewegen und sich am machbaren orientieren, immer nur nach mehr zu schreien ist auch nicht hilfreich

http://www.dernewsticker.de/news.php?id=103657

Nochmal die Langfassung
 

Linchen0307

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#13
500 Euro Grundsicherung für Kinder ist in jedem Fall auch ohne Kindergeld für HartzIV Kinder ein Mehr.
Heute bekommen unsere Kinder 207 und/oder 278 Euro, abzüglich Kindergeld Grundsicherung.
Also hätten wir mit 500 Euro ein wenig mehr.
 
E

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#14
500 Euro Grundsicherung - bis zum 27. Lebensjahr? Ist mir zuwenig!
Solange es Hartz IV gibt, wird diese Grundsicherung nur bis zum 15. Lebensjahr das sein, was sie grundsätzlich sein sollte:
Eine Unterstützung die den Unterhalt eines Kindes/Jugendlichen abdeckt.
Und ab dem 15. Lebensjahr?
Da wird die Zahlung dann wie bisher abhängig gemacht von SBs Gnaden?
Wer nicht kuscht wird sanktioniert, drangsaliert und eingemacht?
Ich will nicht einfach 500,- im Monat pro Kind bekommen, solange Hartz IV mitsamt seinen Schikanen weiterbesteht. Erst wenn dieses Unrechtssystem abgeschafft wurde, und durch eine repressivfreie Grundsicherung vom Säugling bis zum Greis ersetzt wird, macht die Diskussion überhaupt einen Sinn.

LG :icon_smile:
 
E

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#15
Was ist mit den Erwachsenen und Heranwachsenden?

Was ist mit den Erwachsenen die heute in HartzIV so knapp gehalten werden dass sie gezwungener Maßen früher oder später der schleichenden Verwahrlosung anheim fallen und ganz nebenbei ihre Kinder gleich mit ihnen!?

Auch hier im Forum ist nicht zu übersehen dass die User der Politik auf den Leim gehen.

Da schallt es munter aus Politikermündern man wolle die Arbeitslsosigkeit bekämpfen, während sie vom Dau ganz unbemerkt immer mehr Rentner, Jugendliche, Kurzarbeiter.. in den freien Arbeitsmarkt drängen, die dann wiederum denen in HartzIV die offenen Stellen streitig machen müssen.

Kein Wunder dass das "faule Pack" nicht in Lohn und Brot kommt. - und letztlich, von der Meute ganz unbemerkt. landen auch diese alle in HartzIV und all die "Verbesserungen" an anderer Stelle (ALG1) kommen (fast) niemand mehr zugute. So schafft man ein immer größeres Becken für Erwerbsbehinderte, nur um den AG-Verbänden eine immer grösser werdende Auswahl an Prekärlohnsklaven zu bieten.

Es ist daher Nonsens einem "ausreichenden" Regelsatz für Kinder zu fordern, der muss logische Folge einer menschenwürdigen Grundsicherung insgesamt sein.

Das Loch im Boden der Schüssel gehört gefllickt, nicht Streichhölzer an deren Rand geklebt!
Home-Mindestlohn 10 Euro - 500 Euro Regelsatz - 30 Stundenwoche
Sehe ich absolut nicht so. Zuerst muss in einer sozialen Gemeinschaft denen unter die Arme gegriffen werden, welche natürgemäß nicht selbst auf eigenen (finanziellen) Beinen stehen können - und das sind hier erst einmal die Kinder. Lieber sollte begrüsst werden dass endlich einmal (im Moment) nicht das Augenmerk darauf liegt, dass die pösen pösen Eltern selbstredend das Geld der Kinder versaufen, verkiffen oder sonst etwas.

Bei den gesamten Diskussionen zu dem erhöhten Regelsatz für Erwachsene, und dazu haben wir hier wahlrich viele geführt, wurde nämlich eines sehr offensichtlich: An die Kinder denkt auch hier kaum jemand, Hauptsache der RS für Erwachsene wird hochgesetzt. Alle Vorschläge was das Existenzminimum von Kindern angeht wurden auch hier stets überlesen.

Und so ist es nämlich: Sozial sind auch nicht die, die Soziales fordern. Sozial würde als Allererstes nämlich bedeuten, dass es denen gut geht die nicht selbst dafür sorgen können. Stattdessen schreien die Erwachsenen nur für sich. Bildlich vorgestellt bedeutet das exakt, dass, würden wir alle uns auf einem sin kenden Schiff befinden, diejenigen welche selbst noch am meisten Kraft haben denen, die dies nicht haben, keinen Millimeter auf die Planken helfen würden. Das ist wahrlich keine "Zivilisation". Aber ist mir natürlich schon häufiger bei einigen usern hier aufgefallen, wo eigentlich alle betroffen sind und "soziale" Gerechtigkeit einfordern. Seltsam bis befremdlich dieses zweierlei Maß, wie ich finde.


Hamburgeryn, deinen post check ich leider gar nicht. Was hat das mit SBs zu tun oder dem 15. Lebensjahr???

Gruss
Emily
 

Kaleika

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#16
500 Euro Grundsicherung - bis zum 27. Lebensjahr? Ist mir zuwenig!
Solange es Hartz IV gibt, wird diese Grundsicherung nur bis zum 15. Lebensjahr das sein, was sie grundsätzlich sein sollte:
Eine Unterstützung die den Unterhalt eines Kindes/Jugendlichen abdeckt.
Und ab dem 15. Lebensjahr?
Da wird die Zahlung dann wie bisher abhängig gemacht von SBs Gnaden?
Wer nicht kuscht wird sanktioniert, drangsaliert und eingemacht?
Ich will nicht einfach 500,- im Monat pro Kind bekommen, solange Hartz IV mitsamt seinen Schikanen weiterbesteht. Erst wenn dieses Unrechtssystem abgeschafft wurde, und durch eine repressivfreie Grundsicherung vom Säugling bis zum Greis ersetzt wird, macht die Diskussion überhaupt einen Sinn.

LG :icon_smile:
So sehe ich das auch!
Mit diesen 500 Euro verhält es sich meiner Meinung nach ebenso prekär wie mit der Grundsicherung!
Es kommt auf den Rahmen und die Höhe des Geldes an!
Wenn wir da nicht aufpassen, dann gibt es mit den 500 Euro am Ende weniger Geld als jetzt bei der Verfolgungsbetreuung.
Das Gleiche gilt für eine Grundsicherung von Erwachsenen: wenn sie alle sanktionierten Transferleistungen ablöst,
(@ich nu wieder. einfach, weil ich das so möchte!)
dann darf nicht gleichzeitig 50 Prozent Steuern auf alles gezahlt werden müssen oder ähnliches! Sonst wären wir vom Regen in die Traufe gekommen!

Kaleika
 

ela1953

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#17
Ist es denn wirklich mehr? Was ist mit Grundsicherung gemeint? Regelsatz + KdU? Gibt es KdU zusätzlich? Wenn nicht, sind die 500 Euro ja nur ein paar Euro mehr. Dafür entfallen dann die Übernahme von Klassenfahrten und Schulbüchern?

Und wie sieht es bei Studierenden aus? BAFÖG soll es ja dann auch nicht mehr geben. Ist Bafög nicht jetzt schon höher wie 500 Euro?
 
E

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#18
Sehe ich absolut nicht so. Zuerst muss in einer sozialen Gemeinschaft denen unter die Arme gegriffen werden, welche natürgemäß nicht selbst auf eigenen (finanziellen) Beinen stehen können - und das sind hier erst einmal die Kinder.
Ja, so kurzsichtig gesehen sind es die Kinder alleine, ich füge hinzu: arm als direkte Folge der Elterlichen Armut.

Lieber sollte begrüsst werden dass endlich einmal (im Moment) nicht das Augenmerk darauf liegt, dass die pösen pösen Eltern selbstredend das Geld der Kinder versaufen, verkiffen oder sonst etwas.
Glaubst Du im Ernst dass diese Sprüche nicht wieder kommen?
Das bietet sich doch direkt an bei dieser Argumentation.

"Was werden denn wohl Eltern machen wenn der Kindersatz auf ~500€ angehoben wird, der elterliche Satz aber bleibt wie bisher und das Ende des Geldes wie immer eine Woche vor Ende des Monats erreicht ist?"

Die Debatte ist - so geführt - scheinheilig. Eltern müssen immer soviel Geld zur Verfügung haben, dass es für sie selbst, wie auch alle ihre Kinder bis zum Ende des Monats reicht.

Bei den gesamten Diskussionen zu dem erhöhten Regelsatz für Erwachsene, und dazu haben wir hier wahlrich viele geführt, wurde nämlich eines sehr offensichtlich: An die Kinder denkt auch hier kaum jemand, Hauptsache der RS für Erwachsene wird hochgesetzt.
Weil im aktuellen System die Erhöhung der Kinderregelsätz ein direkte Folge einer Erhöhung des elterlichen Regelsatzes ist. Das ist reine Logik und nicht als "vergessen" der Kinder zu sehen. So geführt jedoch ist die Debatte ehrlich und es kann niemals der Vorwurf ehoben werden, Eltern in HartzIV würden ihre Kinder als Totschlagargument zur Erhöhung der Regelsätze missbrauchen, jener erhöhten Regelsätze, die die Eltern dann "versaufen...".

Alle Vorschläge was das Existenzminimum von Kindern angeht wurden auch hier stets überlesen.
Deine Interpretation, entspricht sie auch der Realität!?

Und so ist es nämlich: Sozial sind auch nicht die, die Soziales fordern. Sozial würde als Allererstes nämlich bedeuten, dass es denen gut geht die nicht selbst dafür sorgen können. Stattdessen schreien die Erwachsenen nur für sich. Bildlich vorgestellt bedeutet das exakt, dass, würden wir alle uns auf einem sin kenden Schiff befinden, diejenigen welche selbst noch am meisten Kraft haben denen, die dies nicht haben, keinen Millimeter auf die Planken helfen würden. Das ist wahrlich keine "Zivilisation". Aber ist mir natürlich schon häufiger bei einigen usern hier aufgefallen, wo eigentlich alle betroffen sind und "soziale" Gerechtigkeit einfordern. Seltsam bis befremdlich dieses zweierlei Maß, wie ich finde.
Ich finde eher dass Du den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr siehst.
Deine ganze Argumentation krankt daran, dass die Erhöhung der Regelsätze allgemein, automatisch auch die Erhöhung der Regelsätze von Kindern impliziert.
Das Aufsplitten der Debatte kann sich hier sehr fatal auswirken und es besteht die akute Gefahr, dass Gegner mit der Elterlichen Scheinheiligkeit dahingehend argumentieren, dass - wie oben bereits erwähnt - Eltern ihre Kinder als Totschlagsargument zur Selbstbereicherung verwenden, "denn das Mehr der Kinder würde ja dann überwiegend von den Eltern versoffen und verkifft weil die ja offensichtlich nicht mehr wollen - ganz im Bewusstsein dass die Kinder mehr bekommen..." ich hoffe Du willst wirklich verstehen was ich sagen will.

Aber macht ruhig wie ihr meint...

Gruß, Anselm
 
E

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#19
Soeben im Radio gehört:

Kindergeld und Ehegattensplitting sowie andere Vergünstigungen sollen dafür wegfallen (Ausgangspunkt war ein Regelsatz für Kinder in Höhe von ca. 322,00)
 
E

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#21
Ja, so kurzsichtig gesehen sind es die Kinder alleine, ich füge hinzu: arm als direkte Folge der Elterlichen Armut.



Glaubst Du im Ernst dass diese Sprüche nicht wieder kommen?
Das bietet sich doch direkt an bei dieser Argumentation.

"Was werden denn wohl Eltern machen wenn der Kindersatz auf ~500€ angehoben wird, der elterliche Satz aber bleibt wie bisher und das Ende des Geldes wie immer eine Woche vor Ende des Monats erreicht ist?"

Die Debatte ist - so geführt - scheinheilig. Eltern müssen immer soviel Geld zur Verfügung haben, dass es für sie selbst, wie auch alle ihre Kinder bis zum Ende des Monats reicht.



Weil im aktuellen System die Erhöhung der Kinderregelsätz ein direkte Folge einer Erhöhung des elterlichen Regelsatzes ist. Das ist reine Logik und nicht als "vergessen" der Kinder zu sehen. So geführt jedoch ist die Debatte ehrlich und es kann niemals der Vorwurf ehoben werden, Eltern in HartzIV würden ihre Kinder als Totschlagargument zur Erhöhung der Regelsätze missbrauchen, jener erhöhten Regelsätze, die die Eltern dann "versaufen...".



Deine Interpretation, entspricht sie auch der Realität!?



Ich finde eher dass Du den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr siehst.
Deine ganze Argumentation krankt daran, dass die Erhöhung der Regelsätze allgemein, automatisch auch die Erhöhung der Regelsätze von Kindern impliziert.
Das Aufsplitten der Debatte kann sich hier sehr fatal auswirken und es besteht die akute Gefahr, dass Gegner mit der Elterlichen Scheinheiligkeit dahingehend argumentieren, dass - wie oben bereits erwähnt - Eltern ihre Kinder als Totschlagsargument zur Selbstbereicherung verwenden, "denn das Mehr der Kinder würde ja dann überwiegend von den Eltern versoffen und verkifft weil die ja offensichtlich nicht mehr wollen - ganz im Bewusstsein dass die Kinder mehr bekommen..." ich hoffe Du willst wirklich verstehen was ich sagen will.



Aber macht ruhig wie ihr meint...

Gruß, Anselm
Du vergisst tatsächlich die viel weitergehende Konsequenz, nämlich sowohl für Menschen die im Inso sind als auch die erwerbsarbeitend verdienenden, bei denen es wegen der in Deutschland bis dato praktizierten Kinder-Diskriminierung immer nicht reicht.
Ausserdem scheint an dir meilenweit vorbeigerauscht zu sein dass die Praxis, den Kinderregelsatz von E-RS-ähnlichen Konstrukten abzuleiten, als nicht verfassungskonform festgestellt worden ist.

Klar ist mir logisch, dass das Gebrüll mit dem Missbrauch der Kindergelder von irgendwem schon wieder kommen wird.

Aber wie von mir weiter oben aufgeführt, hier kämpfen immer welche welche soziale Ansprüche wünschen gegen die sozialen Ansprüche Schwächerer.

Wach mal auf aus deinem Tunnelblickzustand. Oder wird das eine Neid-Debatte, warum Kinder was haben sollen und es für die Erwachsenen erst einmal nichts gibt??? Warum eigentlich? Weil sie immer noch oder immer wieder die Zukunft eines Landes sind?


Weisst was, es gibt genügend SGB2- und äquivalente Mütter welche jahre bis jahrzehntelang, und das ebenfalls bei Erwerbsarbeit, hungern damit ihre Kinder haben was sie brauchen. Wem so eine Lebenssituation unvorstellbar ist, der wäre wohl auch nicht dazu bereit, Kindern etwas abzugeben einfach weil sie es brauchen.


Gruss
Emily
 
E

ExitUser

Gast
#22
Hamburgeryn, deinen post check ich leider gar nicht. Was hat das mit SBs zu tun oder dem 15. Lebensjahr???
Ich habe damit ausdrücken wollen, dass alle Kinder bis zum Beginn des 15. Lebensjahres repressionsfrei ihr Sozialgeld in Höhe von 211,- bzw. 281,- erhalten. Sie müssen weder Bewerbungen schreiben, noch sinnfreie Maßnahmen machen. Diese paradiesischen Zustände ändern sich schlagartig mit dem 15. Geburtstag. Jetzt untersteht der Jugendliche (ein halbes Kind noch) dem Kuratel des SBs. Muss Maßnahmen antreten, Qualis und andere Phantastereien der Erwerbslosenindustrie.
Versäumt der Teenie einen Termin, werden ihm 10% vom ohnehin viel zu schmalen RS abgezogen, bricht er eine Maßnahme ab, wird er mit 100% für drei Monate sanktioniert, usw.
Diese 500,- machen daher aus meiner Sicht nur dann einen Sinn, wenn sie sanktionsfrei gezahlt werden. Dann können sie ein Leben in einer Industrienation auch annähernd abdecken.
Doch solange dieses Hartzsystem besteht, ist es für mich unerheblich wieviel gezahlt wird, wenn es mir bei sog. "Pflichtversäumnissen" entzogen wird, und ich nach wie vor dem Hunger und ggf. der Obdachlosigkeit preisgegeben werde.

LG :icon_smile:
 
E

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Gast
#23
Hamburgeryn, klar weiss ich dass das bei H4 (!) so ist, was lässt dich mutmassen dass ein Kindergrundfreibetrag wie H4 gehandhabt wird?
 
E

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Gast
#24
Hamburgeryn, klar weiss ich dass das bei H4 (!) so ist, was lässt dich mutmassen dass ein Kindergrundfreibetrag wie H4 gehandhabt wird?
Weil das System Hartz IV noch immer besteht! Und solange es besteht, wird man es auch so handhaben.
Denn noch kann ich von keiner (politischen) Seite erkennen, dass man das Konstrukt Hartz ändert, bzw. abschafft.

LG :icon_smile:
 
E

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Gast
#25
Der Mensch wird nie zufrieden sein, er will immer mehr, aber manchmal muss man sich auch in kleinen Schritten fortbewegen und sich am machbaren orientieren, immer nur nach mehr zu schreien ist auch nicht hilfreich

500 Euro pro Kind? +++ derNewsticker.de +++

Nochmal die Langfassung
[SIZE=-1]Die Kindergrundsicherung sollte bis zum 27. Lebensjahr gewährt werden und der Einkommensteuer unterliegen, damit Gutverdiener vergleichsweise weniger erhalten.[/SIZE]
Leider hängt hier schon wieder der Haken: In der EK-Steuer sind keine adäquaten Freibeträge für Kinder vorgesehen! Also müsste der Betrag netto sein, dafür jedoch ebenfalls die Kinderfreibeträge für Besserverdiener wegfallen. Kinder besserverdienender Eltern profitieren dann von dem besseren EK der Eltern - oder etwa geben besserverdienende Eltern keinen Cent von ihrem Geld ihren Kindern ab?

[SIZE=-1]Die Bruttokosten des vorgeschlagenen Systems lägen beim Dreifachen des heutigen Kindergeldes. Wenn aber sonstige Leistungen wie Bafög oder Steuerfreibeträge eingerechnet werden, müssten nur zehn Prozent, also 10 Milliarden Euro, gegenfinanziert werden. Hilgers bezeichnete diesen Systemwechsel bei Einsparung der Bürokratiekosten als «leistbar». [/SIZE]
[SIZE=-1]Das Bundesfamilienministerium reagierte skeptisch auf den Vorstoß: Im Prinzip sei es «sinnvoll, darüber nachzudenken, wie Leistungen für Kinder effektiv zusammengefasst werden können». Gemeinsam mit dem Finanzministerium sollten dafür in der nächsten Legislaturperiode bis zu Jahr 2011 Pläne erarbeitet werden. «Die bisher präsentierten Modelle allerdings sind nicht fundiert genug und werden deshalb von uns nicht unterstützt», betonte ein Ministeriumssprecher.[/SIZE]
Klar, ist ja nicht von ihnen, und wird bei der Leyen auch nie von denen sein. Wozu eigentlich dieses Pseudo-Ministerium existiert entzieht sich schon lange meinem Verständnis.

[SIZE=-1]Die Linkspartei findet die Pläne für eine bedarfsorientierte Kindergrundsicherung hingegen gut. «Es müssen endlich konkrete Schritte zur Überwindung der Kinderarmut gegangen werden», sagte deren Kinder- und Jugendexpertin Diana Golze in Berlin. Erste Schritte seien der Mindestlohn sowie Anhebungen des Kinderzuschlags, des Kindergelds und des Wohngelds.[/SIZE]
Ja Blödsinn, soll diese Stückel- und Bittstell-Antrags-Hin-und-Her-Schieberei-Schikane denn ewig so weiter gehen?

Ansonsten empfehle ich auch mal die Doku auf arte zum Thema epigenetischen Forschungen zu über Generationen stattfindende Auswirkungen von Mangelernährung bei Schwangeren und Kindern: Wenn Essen auf die Gene schlägt - ARTE+7
(vermutlich nur noch 2 Tage zu sehen)
 
E

ExitUser

Gast
#26
Weil das System Hartz IV noch immer besteht! Und solange es besteht, wird man es auch so handhaben.
Denn noch kann ich von keiner (politischen) Seite erkennen, dass man das Konstrukt Hartz ändert, bzw. abschafft.

LG :icon_smile:
Warum auch? immerhin ist das für viele ein lukratives Geschäft. :icon_wink:

Denke mal an die vielen armen Trägergesellschaften in denen auch Politiker sitzen, die würden dann alle Arbeitslos ..... :icon_twisted:
 

sogehtsnich

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#27
Lieber sollte begrüsst werden dass endlich einmal (im Moment) nicht das Augenmerk darauf liegt, dass die pösen pösen Eltern selbstredend das Geld der Kinder versaufen, verkiffen oder sonst etwas.
Dann ist es in Zukunft eben umgekehrt, die Kinder versaufen das Geld und die Ollen nagen am Hungertuch!:eek:
(Ist ja teilweise heute schon so!)
 

Linchen0307

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#28
... spinnen wir mal weiter: Wenn wir Alten nicht mehr können, wird die Kinderarbeit in Form von .-20 Cent Job's eingeführt...
 
E

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#29
Euch ist aber schon klar, das es keine "Forderung" aus der Politik ist und deswegen auch kaum angenommen oder umgesetzt wird?
 
E

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#31
So sehe ich das auch!
Mit diesen 500 Euro verhält es sich meiner Meinung nach ebenso prekär wie mit der Grundsicherung!
Es kommt auf den Rahmen und die Höhe des Geldes an!
Wenn wir da nicht aufpassen, dann gibt es mit den 500 Euro am Ende weniger Geld als jetzt bei der Verfolgungsbetreuung.
Das Gleiche gilt für eine Grundsicherung von Erwachsenen: wenn sie alle sanktionierten Transferleistungen ablöst,
(@ich nu wieder. einfach, weil ich das so möchte!)
dann darf nicht gleichzeitig 50 Prozent Steuern auf alles gezahlt werden müssen oder ähnliches! Sonst wären wir vom Regen in die Traufe gekommen!

Kaleika
Verwechselt Ihr hier Grundsicherung mit Grundeinkommen?
 
E

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#32
Euch ist aber schon klar, das es keine "Forderung" aus der Politik ist und deswegen auch kaum angenommen oder umgesetzt wird?
+ es wäre ausserdem die Heilige Kuh "Ehegattensplitting" in Gefahr - klappt also schon gar nicht mit den C-Heuchel-Parteien. :icon_smile:

Emily
 
E

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#34
Verwechselt Ihr hier Grundsicherung mit Grundeinkommen?
Im Radio jedenfalls wird die ganze Zeit über in diesem Zusammenhang davon gefaselt, wie verantwortungsvoll der größte Teil der ALG II-Abhängigen derzeit mit dem zur Verfügung stehendem Geld umginge und dass man deshalb keine Bedenken hätte, dass diese Leute später den erhöhten Betrag ihrer Kinder versa... würden.
 
E

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#35
Wach mal auf aus deinem Tunnelblickzustand. Oder wird das eine Neid-Debatte, warum Kinder was haben sollen und es für die Erwachsenen erst einmal nichts gibt??? Warum eigentlich? Weil sie immer noch oder immer wieder die Zukunft eines Landes sind?

Gruss
Emily

Nein, weil die Diskussion falsch geführt wird, es um viel Geld geht und die, die dieses Geld nicht in "Kinder der Arbeitsfaulen" investieren wollen (Steuern), sondern in eine neue Yacht oder andere selbst bereichernde Maßnahmen - wenn sie nicht bereits selbst in der Regierung sitzen haben sie die nötigen Beziehungen - alles dafür tun werden, dass nicht passieren wird, außer dass der schöne Schein gewahrt bleibt.

Die Diskussion um das Existenzminimum von Familien nun auf zu splitten und den KinderRS getrennt abzuhandeln wird den Befürwortern dieser getrennten Diskussion letztlich mehr schaden als nutzen. Glaube nicht dass die "Steueroptimierer", deren Lakaien beim Gesetzgeber und die abhängigen Medien nach den Wahlen so vorsichtig sein werden wie jetzt vor den Wahlen und der hirn- und charakterlose "Michel" da draußen ist leicht gläubig und manipulierbar. Die tumbe Masse hat im Gros noch heute keine Ahnung was mit HartzIV wirklich auf diese Gesellschaft und somit auch auf viele von "denen" noch zukommt. Selbst die, die uns die regelrechte "Unterschichtenhatz" verordnet haben wissen kaum was HartzIV wirklich und konkret für den Einzelnen bedeutet.

Mal in dem Jargon den ich des öfteren hören muss...
"...Wenn gewollt wäre dass sich die Unterschicht steuerfinanziert immer weiter vermehrt, hätte man mit der Neuregelung des SGBII einfach nur die Anrechnung des Kindergeldes auf ALGII abschaffen müssen..."

Diese Gesellschaft ist hinter vorgehaltener Hand weit verwahrloster als man dies so einfach erkennen kann. Deshalb warne ich inständig davor, diesen gerade moralisch sehr verwahrlosten Profitoptimierern, unnötige Angriffsfläche zu bieten, denn viele davon regieren uns auch.

Gruß, Anselm
 

Arania

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#36
die Unterschicht steuerfinanziert immer weiter vermehrt, hätte man mit der Neuregelung des SGBII einfach nur die Anrechnung des Kindergeldes auf ALGII abschaffen müssen..."
Genau deswegen hat man das so gemacht wie es ist, und auch wenn es niemand wahrhaben will, es würden einige dann Kinder bekommen nur um an das Geld zu kommen und die Kinder hätten nichts davon
 

Arania

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#37
[SIZE=-1]Eine solche existenzsichernde Regelung sei die beste Möglichkeit, Kinder materiell abzusichern, betonte der SPD-Chef am Dienstag in Saarbrücken. Das Wichtigste dabei sei, dass dadurch alle Kinder aus «Hartz IV» herausgebracht würden. Zugleich kündigte er im Fall eines Wahlsiegs eine Bundesratsinitiative an, um die Kindergrundsicherung «auf die bundespolitische Agenda zu setzen».[/SIZE]
Maas unterstützt Vorstoß zur Kindergrundsicherung +++ derNewsticker.de +++
 
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#38
[SIZE=-1]im Fall eines Wahlsiegs[/SIZE]
:icon_mrgreen:

bei den Hartzis wirds dann vielleicht noch angerechnet und die eh schon Reichen, haben dann eben noch 500 Euronen mehr. :icon_party:
 

Arania

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#39
Schon gelesen das die Kinder dann aus Hartz IV rausfallen sollen?
 

Paolo_Pinkel

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#40
Hi,

sher komisch. Warum immer die Erleuchtung so kurz vor den Wahlen kommt? Ich glaub die Zeit kurz vor den Wahlen ist die Zeit wo die Politiker sich ernsthaft mit ihrem Job beschäftigen. Danach verfallen sie wieder in Selbstgefälligkeit und Geltungsbedürfnis. Jetten um die Welt wie die Ziehtochter des Dicken und scheeren sich einen Dreck darum was hier abläuft. Es sei denn eine finanzkräftige Lobby klopft an und lässt hier und da mal nen schwarzen Politenkoffer stehen:icon_twisted:

Gruss

Paolo
 
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#41
Schon gelesen das die Kinder dann aus Hartz IV rausfallen sollen?
ich schrieb ja "vielleicht". Ob das "Einkommen" der Kinder dann auf das ALG2 der Eltern angerechnet wird (so lange sie zuhause wohnen), weis ich nicht, aber das werden dann auch wieder "Spezialisten" aus der Regierung regeln wollen.
 
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#42
[SIZE=-1]..., betonte der SPD-Chef am Dienstag in Saarbrücken. Das Wichtigste dabei sei, dass dadurch alle Kinder aus «Hartz IV» herausgebracht würden. Zugleich kündigte er im Fall eines Wahlsiegs eine Bundesratsinitiative an, um die Kindergrundsicherung «auf die bundespolitische Agenda zu setzen».[/SIZE]

Alles klar.
 

MrsNorris

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#43
Ich denke auch, das Eine geht nicht ohne das Andere.
Wenn die Kinder mehr Kohle kriegen als die Eltern, wird ihnen auf Dauer nix anderes übrig bleiben, was beim Kindergeld zu "mopsen", um halbwegs über die Runden zu kommen. Ob sie wollen oder nicht. Das hat nix mit verjubeln zu tun, sondern schlicht mit überleben.
Jedem Politiker, der halbwegs logisch kombinieren kann,müsste das klar sein.
Ausserdem halte ich das Ganze eh nur für Propaganda. :icon_neutral:Denen ist vielleicht klar geworden, dass sie es sich mit dem Elterngeld bei den Armen nicht gerade beliebt gemacht haben.
 

ethos07

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#44
Ich hab jetzt nicht den ganzen Text des Forderungsbündnisses gelesen.
Aber ich glaube nicht, dort auch nur irgendeinen Ansatz einer Analyse gesehen zu haben, welche Auswirkungen eine solche 'Entlohnung' der Kinder auf die weitere Auflösung der Familien haben wird... Das ist ja fast vergleichbar mit der Maueröffnung: kleiner Anstoß riesige Folgewirkungen.

Könnte auch gewaltig nach hinten losgehen: Kinderchen werden schon früh 'selbständige' Objekte der erzieherischen 'Eliten' - und so wie wir Erwerbslosen, aber bereits in noch formbarerem zarten Alter, zu einer willfährigen Masse herangezogen ...


Ich meine, die Forderung 500- 30 - 10 - als gleichzeitiges Paket bleibt richtiger - da kann nicht der eine Teil davongaloppieren ohne den anderen mit sich zu ziehen.
 
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#45
Kindergeld und Co auf dem Prüfstand - Einheitliche Kindergrundsicherung vorerst auf Eis

[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Familienförderung soll ab 2011 reformiert werden Zweite Zusammenfassung [/FONT]


Berlin (AP) Die undurchsichtige Vielfalt milliardenschwerer Familienleistungen vom Kindergeld bis zum Freibetrag soll erst ab 2011 reformiert werden. Dies sei ein Thema für die nächste Legislaturperiode, erklärte das Familienministerium am Dienstag in Berlin. Einen neuen Vorschlag zur Einführung einer Kindergrundsicherung von 500 Euro im Monat wies das Ministerium zurück. Alle bisherigen Modelle seien zu wenig fundiert. Die neue Leistung für alle 15 Millionen Kinder und Jugendlichen unabhängig vom Einkommen der Eltern hatte das Bündnis Kindergrundsicherung ins Gespräch
gebracht, hinter dem Wohlfahrtsverbände und Wissenschaftler stehen. Im Gegenzug sollen alle herkömmlichen Familienleistungen bis auf das Elterngeld gestrichen werden. «Wir wollen gemeinsam eine Revolution in der Familienpolitik», sagte AWO-Expertin Christiane Reckmann im Namen des Bündnisses. «Wir wollen das schrottreife Fördersystem nicht länger reparieren, wir wollen es abwracken. So weit ist die Regierung aber noch nicht. «Im Prinzip kann man darüber nachdenken, wie Leistungen für Kinder zusammengefasst werde können», erklärte ein Sprecher des Familienministeriums. Er verwies auf die schon 2006 gestartete Gesamtprüfung aller Familienleistungen, die 2011 abgeschlossen werden soll.
Familienförderung soll ab 2011 reformiert werden Zweite Zusammenfassung
 

ela1953

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#46
Das wird nicht durchkommen. Wenn alle Kinder dann mit ihrem Einkommen über den Hartz IV Sätzen liegen, gehören diese ja nicht mehr zur BG.

Bisher wurde dann das Kindergeld an die Eltern übertragen, so dass die Eltern weniger ALG II bekamen und die Kinder immer noch auf Sozialhilfeniveau lagen.

Wenn es aber dann kein Kindergeld mehr geben soll, wie wird denn dann gekürzt?

Gibt es dann die Möglichkeit, die 500 Euro pro Kind auf die derzeit 281 Euro runter zu kürzen?
 

Martin Behrsing

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#47
Ich wüsste nicht, warum wir soetwas bedingungslos machen sollen. Vielmehr könnten vermögende Eltern dazu verpflichtet werden, dass sie ihren Kindern das Geld tatsächlich zukommen lassen. Aber ich sehe keinen Grund, warum vermögende Menschen Gelder vom Staat erhalten sollen. Schon jetzt passen mir die jetzigen Regelungen des Kindergeldes nicht.
 
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#48
Hi,

müsste man ausrechnen wer am Ende wirklich Gewinner und Verlierer ist bei dieser "Innovation". Ich denke, dass die ein oder andere Mutter hier im Raum noch was dazu sagen wird.

Gruss

Paolo

Ich habe 1 Kind unter 7:
211€ Regelsatz+126€ Alleinerziehendenzuschlag+235 hälftige Unterkunftskosten in einem 2-er Haushalt. Macht zusammen JETZT 572 Euro!!!!!!, jedenfalls bei mir. Unterhaltsvorschuss und Kindergeld kann ich nicht dazu rechnen, weil es wieder abgezogen und verrechnet wird. Vom Unterhaltsvorschuss ablösen ist auch keine Rede bei den 500€.

Ich persönlich habe jetzt mehr. Ist das Kind 7 verringert sich der Zuschlag, aber der Regelsatz erhöht sich und ich hätte ab Juli 2009 dann trotzdem noch 529€!!! Also immer noch mehr als 500€.
BGs haben jetzt weniger, weil sie den Alleinerziehendenzuschlag nicht erhalten.

Wenn das Kind bei Hartz4 raus ist und nichts übertragen wird, dann zieht die Arge von diesen 500€ aber auf jeden Fall hälftige Unterkunft ab und dann bleibt natürlich (bei 235€) dann eben noch 265€. Von diesen ziehe ich den Regelsatz von 211 ab und den Zuschlag von 126, dann habe ich 72€ Miese. Also weniger als jetzt bei einer Alleinerziehenden. Unterhalt vom Vater wird die Arge sicher weiterhin abziehen, wenn es welchen gibt.

Gewinner sind Frauen, die kein Hartz4 bekommen müssen und der Mann gut verdient und Frauen, die kein Hartz4 bekommen, aber der Mann Unterhalt zahlt und alleinerziehende Frauen, die gut bezahlte Arbeit haben. Außerdem zusammenlebende BGs und verheiratete BGs in Hartz4mit Kindern, weil sich so die anteiligen KdU pro Kopf verringern und diese mit 500€ pro Kind dann mehr hätten. Und alleinerziehende Frauen in Hartz4 mit vielen Kindern.

Verlierer sind Alleinerziehende in Hartz4 mit nur einem Kind, weil sie jetzt mehr haben. Es sei denn, der Unterhalt wird auch nicht angerechnet.

Frage ist, ob von den 500€ die KV des Kindes bezahlt werden müsste, weil die Familienversicherung des Kindes vielleicht dann auch weg fällt??? Dann wären 500€ auch zu wenig.
 

Arania

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#49
Ich wüsste nicht, warum wir soetwas bedingungslos machen sollen. Vielmehr könnten vermögende Eltern dazu verpflichtet werden, dass sie ihren Kindern das Geld tatsächlich zukommen lassen. Aber ich sehe keinen Grund, warum vermögende Menschen Gelder vom Staat erhalten sollen. Schon jetzt passen mir die jetzigen Regelungen des Kindergeldes nicht.

Ganz einfach, wenn man ein bedingungsloses Grundeinkommen möchte, dann muss es für alle gelten, war doch auch die Forderung des ELO- Vereins oder nicht?:confused:
 
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#50
Ganz einfach, wenn man ein bedingungsloses Grundeinkommen möchte, dann muss es für alle gelten, war doch auch die Forderung des ELO- Vereins oder nicht?:confused:
Hier geht es aber um Grunsicherung, nicht um Grundeinkommen!
 

Arania

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#51
Ach ja? Die Überschrift ist GRUNDSICHERUNG und dieses wird doch verlangt
 
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#52
Ach ja? Die Überschrift ist GRUNDSICHERUNG und dieses wird doch verlangt
Du hast aber vom bedingungslosen Grundeinkommen geschrieben. Wie Du jetzt selber erkannt hast, lautet die Überschrift GRUNDSICHERUNG!!!
 

Arania

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#53
Du hast aber vom bedingungslosen Grundeinkommen geschrieben. Wie Du jetzt selber erkannt hast, lautet die Überschrift GRUNDSICHERUNG!!!

So wie ich das gelesen habe, was da geplant ist, ist dieses dasselbe, denn dafür fallen alle anderen Bezüge für die Kinder weg, das ist dann ein Grundeinkommen
 
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#54
So wie ich das gelesen habe, was da geplant ist, ist dieses dasselbe, denn dafür fallen alle anderen Bezüge für die Kinder weg, das ist dann ein Grundeinkommen
Das ist dann wohl eine Sache der Definition des Begriffes "Grusi". Für mich hat der Begriff "bedingungsloses Grundeinkommen" eine ganz andere Definition.
 
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#55
Vielleicht wird auch mal versucht von dem Standpunkt "Gewinner - Verlierer" (insbesondere auf Basis abstruser Berechnungen, der Alleinerziehenden-Zuschlag steht ja nochmals auf einem ganz anderen Blatt) wegzukommen, und stattdessen das Ganze unter dem Aspekt "eigener Anspruch auf finanzielle Gerechtigkeit für ALLE Kinder" betrachtet?

Warum zB sollten dann Gutverdiener-Kinder wieder diesen Anspruch nicht haben?

Der Rest lässt sich über das Existenzminimum sowohl in SGB als auch EStG (und da hoffentlich synchronisiert) regeln: Nämlich statt des bis jetzt dämlichen Systems mit Klassen von Kindern, eingeteilt in finanzielle Sparten mit allen ihren Besonderheiten (und Antrags- bzw. Ausgleichsschwachsinn bei Steuer!) wie


  • Hartz4-Kinder
  • Kinder von Eltern mit geringem EK das nicht für die Kinder voll mitausreicht
  • Kinder Alleinerziehender mit Unterhalt
  • und Kinder Alleinerziehender ohne Unterhalt
  • Kinder von Eltern im InsO oder Regel-InsO
  • Kinder des "Mittelstandes"
  • bis hin zu Gutverdiener-Kindern

hätten ALLE Kinder eine Anrecht auf ein faires Lebensminimum, welches natürlich ebenso dynamisch sein müsste wie anderes auch.

Logisch wäre auch, Kindesunterhalt zu verrechnen, oder noch weiter gegriffen, Kindesunterhalte überhaupt in einen generellen Topf zu schmeissen, aus welchem die allgemeine Kindergrundsicherung bedient werden könnte. Ähnlichen Vorschlag gab es auch schon einmal als Petition an den Bundestag, und der war ganz und gar nicht dumm.

Das mit der Unterliegung der EK-Steuer, wie von den Pappnasen vorgeschlagen, hingegen wäre wieder ein Schuß nach hinten, denn auch das Steuerrecht müsste verändert und vereinfacht werden. Jedenfalls würde es gleichzeitig die Abschaffung der Steuerklassen und auch der Kinderfreibeträge bedeuten können, wenn die Kinder-GS anrechnungsfrei wäre. Der Rest wäre dann, die Progression den Bedarfen einzelstehender Erwachsener gerecht zu gestalten, wie natürlich auch die RS für Erwachsene im SGB. Gezahlte Unterhalte wären steuermindernd wie schon jetzt auch, und es bedürfte ebenfalls keiner Kinderfreibeträge mehr. Entlastend für alle erwerbstätigen (und sei es auch nur gering erwerbstätig), welche bisher bei Nichterhalt von Kindesunterhalten jedes Jahr ihre Steuerkarte zur Korrektur auf volle Kinderfreibeträge pro Kind wieder einschicken müssen. Wer das seit mehr als 10 Jahren mitmacht hat da auch mal die Schnauze voll, es ist ja nicht die einzige behördliche Schikane.


Die Frage ist natürlich, was sich der Staat als erwartete Gegenleistung von den Kindern dann so vorstellt. Es ist klar, dass eine Gesellschaft als Mindestleistung fähig sein müsste, für ihre Kinder zu sorgen. Die Frage aber bleibt, und anders denken Traditionalisten selten, was den Kindern für ihre Zukunft dann damit "moralisch" aufgezwungen werden soll oder ob es sich wirklich um eine bedingungslose Grundsicherung handeln würde, was die Ethik eigentlich vorgeben würde.

Naja, was spreche ich von Ethik, ist doch eh alles nur Geschacher. Es soll aber noch Menschen geben, die tatsächlich solche ihr eigen nennen.



Emily
 

ethos07

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#56
Das ist dann wohl eine Sache der Definition des Begriffes "Grusi". Für mich hat der Begriff "bedingungsloses Grundeinkommen" eine ganz andere Definition.
So sehe ich das auch.

Jedenfalls ist nun mit dieser Diskussion der spd-Kräfte (?) die babylonische Verwirrung um die verschiedenen sozialpolitischen Wege noch kräftig angefacht worden ...
Wenn wir dies bis zum Herbst noch in klarere Bahnen bekommen wollen, haben wir noch viel zu tun. ;-).
 
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#57
Grusi oder Grundeinkommen, nach den Wahlen ist das alles wieder vergessen "weil doch kein Geld da ist"

Es ist Wahlkampf und wie immer gewinnt die Partei, die die meisten leeren Versprechungen macht bzw. am Besten die Wahlschafe belügt.
 
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#58
...
Es ist Wahlkampf und wie immer gewinnt die Partei, die die meisten leeren Versprechungen macht...
Ich verspreche Euch, dass wir all' diese Schwindler zum Teufel jagen werden, wenn Ihr mich wählt.

Würdet Ihr mich jetzt wegen dieses Versprechens wählen? Nein? Dann tut es auch nicht mit den Schwindler-Parteien!
 
E

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#61
Grusi oder Grundeinkommen, nach den Wahlen ist das alles wieder vergessen "weil doch kein Geld da ist"

Es ist Wahlkampf und wie immer gewinnt die Partei, die die meisten leeren Versprechungen macht bzw. am Besten die Wahlschafe belügt.
Das sehe ich durchaus auch so, und wäre mitnichten Anreiz für mich, irgendwen deshalb zu wählen.

Dennoch ist es gut dass das Thema, wie nämlich eben lange schon vom VAMV gefordert, mal in die Köpfe der Menschen kommt und sie das Für und Wider sowie ihre eigenen Beweggründe für das eine oder andere rein prophylaktisch überdenken - und diskutieren.

Der ganz grosse Hemmschuh ist nämlich der traditionalistische Mittelstand mit ebenso traditionalistischen Rollenvorstellungen - wenn denen das Ehegattensplitting weggenommen werden soll kann doch Mama daheim nicht mehr einen auf die absolute Nachhilfelehrerin machen, die Schulen müssten besser werden weil das jetzige Schulsystem nur auf diesen Mamis daheim bzw. Eltern welche sich teure Nachhilfen leisten (können), basiert. Eventuell würde sich daraus auch wesentlich mehr Chancengleichheit im Bildungssystem ergeben - eventuell, wobei der Faktor Geld aus Dummerchen schon reichlich Abiturienten, damit weitergehende Lebensläufe und "Karrieren" produziert hat.

Jedenfalls würde eine solche Kindergrundsicherung die Gesellschaft so etwas von durchkneten wie es vorher keiner gesehen hat. Schon alleine deshalb wird von allen reaktionären und traditionalistischen Gruppierungen auf jeden Fall mit aller Macht versucht werden, so etwas zu verhindern.

Wobei ich das Familienministerium, welches sich eigentlich für eine Kinderabsicherung einsetzen sollte, rein so betrachtet, selbstverständlich zu letzteren zähle. :icon_sleep:


Veränderungen beginnen nämlich doch immer im Kopf, und kommen nur partiell von aussen. Je mehr also sich mit dem Thema beschäftigen, selbst wenn nicht direkt etwas daraus wird ... desto besser. :icon_mrgreen:

LG
Emily
 
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#62
Mit der Forderung, eine eigenständige Grundsicherung in Höhe von 500 Euro monatlich für jedes Kind bereitzustellen, hat das neugegründete „Bündnis Kindergrundsicherung“ für Aufsehen gesorgt. Die Sprecherin des Bündnisses, Christiane Reckmann, äußerte sich gegenüber dieser Zeitung über Sinn und Ziel des Vorstoßes.

Frage: Warum braucht Deutschland dieses neue System?

Christiane Reckmann: Das aktuelle Fördersystem ist intransparent, bürokratisch und sozial ungerecht. Durch die Anrechnung von Kindergeld auf das Sozialgeld bei Hartz IV erhalten die ärmsten Kinder faktisch kein Kindergeld. Demgegenüber bekommen gutverdienende Familien mehr Kindergeld: Der steuerliche Kinderfreibetrag hat zur Folge, dass Eltern ab einem Jahreseinkommen von etwa 70 000 Euro bis zu 240 Euro pro Kind und Monat bekommen. Das stellt rund zehn Prozent aller Eltern viel besser als die breite Masse. Die bekommt für das erste und zweite Kind 164 Euro. Die Kindergrundsicherung ersetzt alle bisherigen Leistungen durch eine einzige Leistung für alle Kinder. Damit verlassen wir das alte, intransparente System und bieten eine einfache Förderung aus einer Hand.

Als AWO-Präsidiumsmitglied engagieren Sie sich insbesondere für ärmere Familien. Würden diese von der Neuerung besonders stark profitieren?

Reckmann: Ja. Einerseits würden wir Familien in der verdeckten Armut erreichen, weil wir ihnen eine Grundsicherung ohne komplizierte Anträge garantieren. Andererseits holen wir die Kinder aus dem Hartz-IV-Bezug heraus, denn die Kindergrundsicherung ersetzt ja das Sozialgeld. Und: Die Kindergrundsicherung kommt bei armen Familien zu 100 Prozent an, während wohlhabende Familien darauf Steuern zahlen müssen. Das ist auch ein Beitrag zu mehr sozialer Gerechtigkeit.

Kritiker werden Ihnen vorwerfen, dass gerade in problematischen Familien die Gefahr besteht, dass das Geld nicht zum Wohle der Kinder verwendet wird. Wie entkräften Sie dies?

Reckmann: Wir sind der Meinung, das Geld kommt genau dort an, wo es benötigt wird: bei den Kindern. Dies zeigt sehr eindrücklich eine Studie im Auftrag der Stadt Nürnberg. Sie gibt Einblicke in die Lebenssituation von Sozialleistungsempfängern mit Kindern. Die Ergebnisse zeichnen ein klares Bild. In 93 Prozent der befragten Familien verzichten die Eltern selbst. Bei den Kindern wird selten gespart, schon gar nicht bei Lebensmitteln und Ausgaben für die Schule. Auch eine Langzeitstudie der AWO kommt zu dem Ergebnis, dass arme Eltern zumeist überlastet sind, aber sehr wohl Erziehungskompetenzen haben. Sie, wie auch ihre Kinder, brauchen niedrigschwellige, nahräumige und professionelle Beratungs- und Bildungsangebote.
„Beitrag zu mehr Gerechtigkeit“ | Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt - mainpost.de

Christiane Reckmann (59), verheiratet, zwei Kinder, ist gelernte Sozialarbeiterin und arbeitet im Kultusministerium Niedersachsen als Referentin für Kindertagesstätten und Kindertagespflege. Ehrenamtlich engagiert sie sich im Präsidium der Arbeiterwohlfahrt und als Vorsitzende des Familienverbands „Zukunftsforum Familie e.V.“. Ihre fachlichen Schwerpunkte sind die Bereiche Familie sowie Kinder- und Jugendpolitik, insbesondere Kindertagesstätten.
 
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#63
Dies zeigt sehr eindrücklich eine Studie im Auftrag der Stadt Nürnberg. Sie gibt Einblicke in die Lebenssituation von Sozialleistungsempfängern mit Kindern. Die Ergebnisse zeichnen ein klares Bild. In 93 Prozent der befragten Familien verzichten die Eltern selbst. Bei den Kindern wird selten gespart, schon gar nicht bei Lebensmitteln und Ausgaben für die Schule. Auch eine Langzeitstudie der AWO kommt zu dem Ergebnis, dass arme Eltern zumeist überlastet sind, aber sehr wohl Erziehungskompetenzen haben.
Danke, insbesondere mal für das "überlastet" anstatt dieses ständig dämlichen "überfordert". :icon_smile:

Emily
 

penelope

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#64
habe den Tread kurz überflogen, 500 € für jedes Kind, was soll davon alles bezahlt werden den Kindern zuliebe:confused:

wenn die so weiter auf der Hartz 4 Schiene fahren, wie es glaub ich Hamburgerin schon schrieb, bleibt es immer eine Milchmädchenrechnung!
 
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#65
Ich habe 1 Kind unter 7:
211€ Regelsatz+126€ Alleinerziehendenzuschlag+235 hälftige Unterkunftskosten in einem 2-er Haushalt. Macht zusammen JETZT 572 Euro!!!!!!, jedenfalls bei mir. Unterhaltsvorschuss und Kindergeld kann ich nicht dazu rechnen, weil es wieder abgezogen und verrechnet wird. Vom Unterhaltsvorschuss ablösen ist auch keine Rede bei den 500€.
Ich habe mir auch meine Bewilligungsbescheide genauer angesehen.
Ich erhalte für meine Jüngste 211,- RS + 179,- KdU + 42,- Alleinerziehendenzuschlag = 432,- Ganz klar zu wenig Geld, um ein Kind großzuziehen und auszubilden.
Meine Vorletzte erhält 281,-RS + 179,- KdU + 42,- AEZ = 502,- Entspricht den geforderten 500,- Grundsicherung für jedes Kind. Und? Deswegen reicht es noch immer nicht, meine Tochter vernünftig zu ernähren, kleiden und zu bilden.
Frage ist, ob von den 500€ die KV des Kindes bezahlt werden müsste, weil die Familienversicherung des Kindes vielleicht dann auch weg fällt??? Dann wären 500€ auch zu wenig.
Es ist eine grundsätzliche Frage, WIE sich diese 500,- zusammensetzen.
Irgenwo las ich mal, dass darin ein Bildungsanteil von 180,- enthalten sein soll. Keine Ahnung ob das stimmt.
500,- im Monat klingen erst einmal verlockend viel. Nur wenn daraus, wie @richgirl möglicherweise noch die KV bezahlt werden muss, oder die KdU, oder sich tatsächlich ein Bildungseinteil von 180,- darin verbirgt, wird es verdammt knapp.
Ich halte dieses Angebot für Augenwischerei, solange die Befürworter nicht die einzelnen Posten aufgeführt haben, die sich hinter diesem Betrag verbergen.

LG :icon_smile:
 

penelope

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#66
@ Hamburgerin

Ich halte dieses Angebot für Augenwischerei, solange die Befürworter nicht die einzelnen Posten aufgeführt haben, die sich hinter diesem Betrag verbergen. :icon_daumen:

die sollen Nägel mit Köpfen machen, alles andere ist Dummfug.


 

nine82

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#67
wer sagt "wieso bekommen kinder soviel und erwachsene nicht" der sollte mal ganz genau nachdenken, wenn alles ausser elterngeld wegfällt.... (300 euro bei alleinbezug 12 monate bei geteilter erziehungszeit 2vätermonate 14 monate) reicht das vorne und hinten nicht.....
klassenfahrten, büchergelder für die schule, essensgeld für den kindergarten das ist alles nicht gerade billig ..... freizeit und bekleidung nicht zu vergessen... ich geh da mal von einem schulkind aus ... das Elterngeld war schon ein reinfall und solange solch familienförderungen sich nur auf geld beschränkt, kann man alles in die tonne trehten was das betrifft .
Man bräuchte mal eine richtige förderung für Familien die mehr als ein paar Euro beinhaltet (Bildungs- und Freizeitangebote egal welcher Bevölkerungsklasse das Kind angehört, krippen und Kindergärten in ausreichender anzahl wo man nicht monatelang warten muss auf eine zusage sondern wo man weis man hat den Platz)
 
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#68
habe den Tread kurz überflogen, 500 € für jedes Kind, was soll davon alles bezahlt werden den Kindern zuliebe:confused:

wenn die so weiter auf der Hartz 4 Schiene fahren, wie es glaub ich Hamburgerin schon schrieb, bleibt es immer eine Milchmädchenrechnung!
Und genau da sehe ich auch das Problem. Die Arge wird von den 500€ auf jeden Fall die Hälfte der Kdu abziehen. Und dann sieht das nämlich in manchen Fällen anders aus. Logischerweise würde das zum Vorteil aller sein, die in BGs mit mehr als zwei Personen leben, weil sich der pro Kopfanteil der KdU dann verringert. Wie ich schon sagte...
Auch wenn das Kind nicht bedürftig ist. Ist die Mutter bedürftig und bekommt Hartz4, dann hat das Kind auch mit 500€ nicht so viel davon.
 

Arania

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Zum drittenmal, es soll nichts abgezogen werden, aber es gibt auch nichts dazu, mit den 500 Euro ist alles abgegolten
 
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#70
Du willst es nicht verstehen. Auch wenn das Kind nicht bedürftig ist. Bekommt die Mutter Hartz4, dann wird ihr nur die Hälfte der Miete gezahlt. Die andere Hälfte muss von diesen 500€ gezahlt werden oder darf man dir die Rechnung schicken. :icon_smile:
500-235 sind bei mir dann 265. Ich habe jetzt für mein Kind 211+126. Also 337€. Ist schon ein Unterschied.

Oder glaubst du im Ernst, dass die Arge mir die vollen KdU zahlt, damit mein Kind die 500€ behält? Das glaube ich nicht. Eher friert die Hölle zu.:icon_twisted:
 
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#71
Ich verspreche Euch, dass wir all' diese Schwindler zum Teufel jagen werden, wenn Ihr mich wählt.
wo muss ich für dich ankreuzen, Gavroche? :biggrin:

also ich kenne zumindest eine Partei, die einmal ein Wahlversprechen eingehalten hat, nämlich die Grünen, die haben tatsächlich dann den Benzinpreis erhöht......
Ansonsten wäre ich dafür für Politiker die gleichen Regeln einzuhalten wie für einen Handwerker oder Automechaniker, wenn der Sch**ße Arbeit abliefert, dann gibbets eben keine Kohle für :eek:
Stell dir mal vor du gehst zum Bäcker und willst gern 5 Brötchen, und wenn du zu Hause die Tüte aufmachst, sind nur ein paar Brösel drin?
Oder der berühmt Metzger der bei der Wurst noch den auf die Waage gelegten Daumen mitwiegt?
Alle kann man verklagen, aber Politiker die nach der Wahl unter Amnesie leiden natürlich nicht, die kriegt man dann mindestens 4 Jahre lang nicht mehr los.
Es krankt hier in Deutschland leider am ganzen System, es fehlt an genügend Arbeitsplätzen, an einem anständigen Lohn von dem man leben kann, an einem guten Schulsystem, und letzlich ist Deutschland als Standort nach wie vor uninteressant da zu teuer.
Außerdem finde ich sollten die Sozialabgaben freigegeben werden, also ich meine, eine freiwillige Leistung sein, und keine Pflicht, dann würde man dafür auch mal was kriegen.
Dank der Gesundheitsreform ist doch jeder Kassenpatient verarscht, und fast egal wie lange man in die Arbeitslosenversicherung einzahlt, kriegt man eh nur ein Jahr gewährt, und ich bezweifle dass die unter 40jährigen Arbeitnehmer noch in den Genuss einer Rente kommen, egal ob sie dann jahrelang einzahlen......Wo gehen da eigentlich unsere Gelder hin? Da kann so ziemlich jede Lebensversicherung für die gleiche monatliche Summe mehr ausschütten!
Außerdem wäre es evtl dann für den einen oder anderen Arbeitgeber interessanter, zusätzliche Mitarbeiter einzustellen, wenn der Brutto-Netto Unterschied nicht so auseinander klaffen würde. Sprich für die Kohle, die er für einen Mann/Frau berappen muss, könnte er 2 kriegen.....
In die Bildung wird auch kaum noch investiert, und dann wundern sich die Leute "dass die Jugend immer blöder wird".
Immer wieder hört man von Arbeitgebern, die angeblich gern Azubis einstellen würden, aber kaum einen finden, der einen anständigen Satz rausbringt?
Und wie kommt es, dass inzwischen in ich weiss nicht wie vielen Schulen die Lehrer den Kindern beibringen, wie sie die Harzt4 Anträge ausfüllen müssen?
Und mal weg mit den Beamten aus den Arbeitsämter, da müssen Mitarbeiter her, die leistungsbezogen bezahlt werden, also ein Grundgehalt und für jeden vermittelten Platz einen Bonus, was glaubt ihr wie die dann auf einmal könnten?
Im Moment ist es doch leider so, dass alle Parteien einheitlich den gleichen Käse produzieren....ich war ehrlich gesagt nie ein Helmut Kohl Fan, aber wenn ich sehe, was seitdem politisch passiert, weine ich ihm direkt nach....
Ob sie jetzt jedem Kind 500.- Euro zukommen lassen, wenn sie dann dafür an anderen Ecken sparen.....ich bin da misstrauisch geworden, denn eins ist sicher, unser Staat hat keine Kohle zu verschenken.....was er einer Familie dann auf der einen Seite mehr gibt, kürzt er dann garantiert wo anders wieder ein, wahrscheinlich bleibt den Leuten dann noch weniger als vorher.......
Ja es ist Wahljahr, und es gibt immer noch genug Leute die die "großen" Parteien wählen, aber auch die haben immer mehr Einbußen. Wird wahrscheinlich wieder auf ne große Koalition hinauslaufen, weil keine alleine den Sprung schaffen wird. Evtl wirds diesemal eine Koalition CSU, SPD, FDP und Grüne, die ziehen eh alle an einem Strang, da können sies auch offiziell machen. LG
Minuette
 
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#72
Du willst es nicht verstehen. Auch wenn das Kind nicht bedürftig ist. Bekommt die Mutter Hartz4, dann wird ihr nur die Hälfte der Miete gezahlt. Die andere Hälfte muss von diesen 500€ gezahlt werden oder darf man dir die Rechnung schicken. :icon_smile:
500-235 sind bei mir dann 265. Ich habe jetzt für mein Kind 211+126. Also 337€. Ist schon ein Unterschied.

Oder glaubst du im Ernst, dass die Arge mir die vollen KdU zahlt, damit mein Kind die 500€ behält? Das glaube ich nicht. Eher friert die Hölle zu.:icon_twisted:
Nein, du hast jetzt für dein Kind 211, und nicht wie wiederholt falsch zusammengerechnet 337. 126 sind dein Alleinerziehendenzuschlag, und ich habe bis jetzt nicht gesehen, dass der da hinein mit einbezogen werden soll. Dieser Zuschlag ist ein Extra-Ding, auch bei der Steuer.

500-235 sind bei dir dann 265, du hast jetzt 211, das macht einen Unterschied von +54 Euro zu Gunsten deines Kindes.

Abgesehen davon, dass ich nicht glaube dass "es" geschehen wird usw.

Gruss
Emily
 
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#73
Abgesehen davon, dass ich nicht glaube dass "es" geschehen wird usw.
Doch, das könnte kommen, weil es billiger wäre. Und es gibt viele, die nur die 500,- sehen, doch nicht, was dahinter steckt. Und damit käme man der Pauschalisierung, die ursprünglich gesetzlich angedacht wurde, einen großen Schritt näher.
211,- + KdU +/- irgendwas = die Grundsicherung für Kinder.
Sollte mit den 500,- ALLES abgegolten sein, wie vorgeschlagen wurde, dann bedeutet ALLES auch die KV, und das wären bereits ca. 180,-. Da bleiben dann nur noch 320,-.
Und da mit diesen 500,- wie bereits aufgeführt ALLES abgegolten ist, wäre da noch die anteilige Miete von durchschnittlich 200,-.
Und spätestens jetzt wird klar, dass das ganze ein Ver*****ungsprojekt ist.
Wenn da noch, wie ich mal irgendwo las, ein Bildungsanteil von 180,-/Monat sein soll - wird es spätestens jetzt eng. Denn da stünde das Kind bereits mit Minus 60,- im Defizit.
Und gegessen hat es auch noch nicht, keine Hose am Hintern, keine Schuhe an den Füßen..... usw.
Selbst wenn der Bildungsanteil nicht bei 180,- liegt, sondern bei 5,- oder 0,-, hätte man für den Lebensunterhalt des Kindes 120,- im Monat zur Verfügung für ALLES was ein Kind vom Wurstbrot übers Schulessen, vom Schwimmbadbesuch zur Klassenreise, vom Fäustling zur Winterjacke so braucht.
500,-Euro für jedes Kind!? Wir sollten uns keinen Sand in die Augen streuen lassen.

LG :icon_smile:
 

nine82

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#74
Doch, das könnte kommen, weil es billiger wäre. Und es gibt viele, die nur die 500,- sehen, doch nicht, was dahinter steckt. Und damit käme man der Pauschalisierung, die ursprünglich gesetzlich angedacht wurde, einen großen Schritt näher.
211,- + KdU +/- irgendwas = die Grundsicherung für Kinder.
Sollte mit den 500,- ALLES abgegolten sein, wie vorgeschlagen wurde, dann bedeutet ALLES auch die KV, und das wären bereits ca. 180,-. Da bleiben dann nur noch 320,-.
Und da mit diesen 500,- wie bereits aufgeführt ALLES abgegolten ist, wäre da noch die anteilige Miete von durchschnittlich 200,-.
Und spätestens jetzt wird klar, dass das ganze ein Ver*****ungsprojekt ist.
Wenn da noch, wie ich mal irgendwo las, ein Bildungsanteil von 180,-/Monat sein soll - wird es spätestens jetzt eng. Denn da stünde das Kind bereits mit Minus 60,- im Defizit.
Und gegessen hat es auch noch nicht, keine Hose am Hintern, keine Schuhe an den Füßen..... usw.
Selbst wenn der Bildungsanteil nicht bei 180,- liegt, sondern bei 5,- oder 0,-, hätte man für den Lebensunterhalt des Kindes 120,- im Monat zur Verfügung für ALLES was ein Kind vom Wurstbrot übers Schulessen, vom Schwimmbadbesuch zur Klassenreise, vom Fäustling zur Winterjacke so braucht.
500,-Euro für jedes Kind!? Wir sollten uns keinen Sand in die Augen streuen lassen.

LG :icon_smile:

ja man bekommt die 500 euro, und das reicht dann nicht sobald man dann sagt das reicht nicht stehts Jugendamt vor der Tür und nimmt einen die Kinder weg Grund "man kommt als Mutter mit seinen finanzen nicht klar"
da haben ses nächste wo se ärmeren Familien die kinder wegnehmen.
 
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