50-Plus-Programm : Voraussetzungen - Verfahrensweise (1 Betrachter)

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helmes63

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Guten Tag,

... soweit ich das erkennen kann ist das 50-Plus-Programm der Arbeitsagentur sowohl für ALG-1-Empfänger als auch für Nichtleistungsempfänger (gemäß § 58 SGB-VI) geeignet. Wer hierzu die im Web veröffentlichten Sachinformationen liest, stößt hierzu jedoch noch auf nachstehende:

So ist die Bezugsdauer des 50-Plus-Programms abhängig von der Versicherungspflicht innerhalb der letzten 5 Jahren. Im Umkehrschluß sieht es für mich wohl so aus, dass diese Förderoption für Nicht-Lestungsempfänger wie oben angeführt wohl dann nicht vorgesehen ist.

> ist das soweit zutreffend !!!
 

Roter Bock

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..ich frage mich ob man ernsthaft darüber diskutieren kann, ob das 50plus Programm für irgendwas geeignet ist.

Es ist das größte Altersdiskriminierungs - Programm das es gibt und das Pseudo-Feigenblatt weil man das AGG nicht umsetzt und die Umsetzung überwacht.

In der Praxis kommen ALG I und ALG II Empfänger in den Genuss der Leistung.

Nichtleistungsempfänger zahlen in der Regel auch nicht in die Rentenversicherung ein und für Arbeitsagentur und JC besteht nur der Druck die Maßnahme zu verordnen, wenn diese zahlen müssen.

Für ALG I Empfänger werden Leistungen zur Rentenversicherung, abgeführt für ALG II Empfänger nur Anrechnungszeiten an die Rentenversicherung durchgegeben.

Bitte trotzdem bei der Perspektive50plus nachfragen (wenn es der Wahrheitsfindung dient...)

Stehe kopfschüttelnd davor, das jemand diese Maßnahme als geeignet bezeichnet...:icon_tonne:

Roter Bock
 

helmes63

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Wenn man hier ernsthafte Maßstäbe anlegen würde, mag diese Kritik berechtigt sein. Ein derartiges Programm hat m. E. nur dann Sinn, wenn diese indirekt wieder in den 1. Arbeitsmarkt führt und derartige Ergebnisse sind in der Praxis wirkliche Raritäten.

Nur das ist ein wirkliches Kriterium an der dieses Förderinstrument gemessen werden müsste ; aber das ist keine Antwort auf meine Ausgangsfrage !!!
 

Roter Bock

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Die Veranstaltung könnte einen Sinn haben, wenn Sie direkt in den 1. Arbeitsmarkt führt. Das tut Sie nicht und die Erfolgsquoten sind mies. Indirekt bedeutet Probearbeit und Praktika.

Wozu also diese Frage überhaupt stellen? Spielen die Erfolgsaussichten hier keine Rolle mehr?

Roter Bock
 

Caso

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Wenn man hier ernsthafte Maßstäbe anlegen würde, mag diese Kritik berechtigt sein. Ein derartiges Programm hat m. E. nur dann Sinn, wenn diese indirekt wieder in den 1. Arbeitsmarkt führt und derartige Ergebnisse sind in der Praxis wirkliche Raritäten.
Nur das ist ein wirkliches Kriterium an der dieses Förderinstrument gemessen werden müsste ; aber das ist keine Antwort auf meine Ausgangsfrage !!!
Du fragst nach einem Bundesprogramm mit unzähligen Facetten.
Von 1. Arbeitsmarkt steht nirgends was---sondern allgemeiner Arbeitsmarkt.
Von Garantie dorthin steht auch nichts---nur das übliche Chancengesabbel.

Wie war denn deine Ausgangsfrage???
Wer keine Leistungen bezieht von der BA, kann meiner Meinung nach die "Segnungen" nicht erhalten.

Besser wäre es, mal ein Programm vorzustellen, mit dem Arbeitsuchende tatsächlich langfristig und stütze-unabhängig im allg. AM integriert wurden.
Gibts das denn?
 
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