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50 Plus... MUSS man das machen?

gila

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Also in der EGV steht nur

Aufnahme in das Projekt Perspektive 50plus und Rentenantragstellung

In den Textbausteinen steht nur, dass ich jedes Jobangebot vom JC annehmen
muss u.s.w., sofern ich eins erhalten.

Aufgenommen wurde weder das ich mich bewerben muss noch Fahrgeld etc.
Dann biste in Sachen Bewerbung erstmal auf der "sicheren" Seite und kannst dennoch - je nach Gesprächsverlauf (solltest du auf deine Pflichten zur Senkung der Hilfebedürftigkeit hingewiesen werden) - "Interesse heucheln". Die haben EH nix für unsereiner - wozu sich noch diese Demütigungen reinziehen?

Mir hat auch mal das Sätzchen geholfen: "Frollein ... ich würde gern mal anmerken: der Stuhl, auf dem SIE heute für Steuergelder sitzen ist maßgeblich von MIR und meiner Generation mitfinanziert worden ... also bitte ich mir RESPEKT aus"! :icon_hihi:
 
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Danke Gila, im Anhang steht deutlich, wenn nur Programm 50+ festgelegt ist, können keine Sanktionen ausgeübt werden.
Werde aber einen Teufel tun der SB dies mitzuteilen, da meine EGV im Mai
ausläuft. Habe eh nicht vor eine zu unterschreiben. Wie gesagt sollte ich eine
neue erhalten, werde ich so tun, als könnte ich die nicht lesen, Brille vergessen.
Es ist wirklich sinnvoller erst mal mitzuspielen, da hast Du schon recht und
erst dann aufzutrumpfen, wenn es eng wird.

Ich habe nie geglaubt, das dies die Realität ist. Ist doch kein Sozialstaat, dies
sind Maßnahmen die Menschenunwürdig sind. Kein Wunder, dass es immer
wieder Demonstrationen gibt. Würde ich direkt teilnehmen, gibt es leider in
meiner Region nicht, leider, leider
 

gila

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...

Ich habe nie geglaubt, das dies die Realität ist. Ist doch kein Sozialstaat, dies
sind Maßnahmen die Menschenunwürdig sind. Kein Wunder, dass es immer
wieder Demonstrationen gibt. Würde ich direkt teilnehmen, gibt es leider in
meiner Region nicht, leider, leider
Ja ... mitunter gewinnt man da einen ganz anderen Blick auf die "faulen Hartzler", die in Mallorca nur in der Sonne liegen anstatt die vielen Jobs anzunehmen, die es angeblich gibt ... wenn man SELBST betroffen ist.

Leider vergessen viele von denen, die immer wieder nur nach unten treten und Sozialneid in der untersten Schublade pflegen, aber Leute wie Höneß und "Roobääääärt" verherrlichen ... dass Schlecker, Abendzeitung München, ZAMEK, Strauss Innovation, Weltbild, Loewe, Kunert, Suhrkamp, Quelle, Hess, Frankfurter Rundschau, Escada, Schiesser, Karstadt etc. etc. etc. etc. ..... ÜBERALL ist und sie MORGEN auch dazu gehören können ...
lieber aber dicke Lippe und den Regelsatz "neiden", statt für einen ANSTÄNDIGEN MINDESTLOHN auf die Straße zu gehen!

Da krieg ich regelmäßig pantomimischen Herpes und nen dicken Hals!
:icon_motz:
 

gila

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Kein Wunder, dass es immer
wieder Demonstrationen gibt. Würde ich direkt teilnehmen, gibt es leider in
meiner Region nicht, leider, leider
Demos gegen Hartz und für anständigen Lohn und Arbeit?

WO?
 

leuchtturm13

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Ich möchte berichten wie es heute im JC war und benötige wieder Rat.

In den Turnverein, als Ü50+ Maßnahme zur Eingliederung in den ersten
Arbeitsmarkt, muss ich gehen. Zumindest wurde mir dies von der Sachbearbeiterin gesagt. Ich habe mich geweigert und argumentiert, dass mich die Turnerei keineswegs in Arbeit bringt. Deshalb verzichte ich dankend.
Daraufhin hat sie den zuständigen Abteilungsleiter geholt, welcher mir eindringlich mitteilte, dass ich dies machen muss, sonst Sanktion. Ich müsste erst einmal lernen morgens aufzustehen und einen geregelten Tagesablauf
zu durchleben. Sind die blöd!!!! Ich habe einen strukturierten Tagesablauf, zumal mein Sohn, Schüler 19 Jahre alt, noch bei mir lebt. Der Abteilungsleiter
teilte ferner noch mit, dass diese Maßnahme nicht freiwillig ist. Ich muss jeden Job annehmen, auch nachts!!! Nachtarbeit habe ich abgelehnt, zumal ich 62 Jahre alt bin und ein Jahr vor der Rente stehe. Es wurde mir gesagt, spielt keine Rolle, ich muss alles machen, Tag und Nachtarbeit. Sie wollen mich in Arbeit sehen, damit ich dem Steuerzahler nicht mehr auf der Tasche liege.
Geht's noch....Darauf wurde mir eine neue EGV vorgelegt, obwohl die alte
EGV noch Gültigkeit hat. In der neuen EGV muss ich mindestens zwei Bewerbungen pro Monat mit Nachweisliste schreiben und alle annehmen was sozialversicherungspflichtig UND geringfügige Beschäftigung ist u.a. auch bei Zeitarbeitsfirmen.
Ich bin Kranken-und Pflegeversichert über meine Witwenrente.
Habe nicht unterschrieben und den Wisch mitgenommen, welcher
innerhalb von 5 Tage wieder im Jobcenter sein muss unterschrieben.
Jetzt meine Fragen:
- Wo steht geschrieben, dass Ü50+ freiwillig ist?
- Alte EGV hat noch Gültigkeit bis 5.5.2015. Die neue EGV bis 02.08.2015.
Mein Alg2 läuft aber nur bis April 2015, muss dann erneuert werden. Ist dies
zu bemängeln, EGV über das Datum des Bescheides zu setzen? Wenn ja,
wo kann ich dies nachlesen??
- Kann ich gezwungen werden Nachts zu arbeiten, bin 62 Jahre alt?
- Muss ich Ganztagsjob annehmen?
Ich bin nervlich am Ende, womit habe ich verdient in meinem Alter, ein Jahr
vor der Rente so unter Druck gesetzt zu werden.

Ich bitte um Antworten, wie mein weiteres Vorgehen ist. Am liebsten würde ich mich krank schreiben lassen wegen psychischer Probleme. Dazu muss ich sagen, bin momentan noch sehr belastet, da meine erwachsene Tochter
schwer krank ist und seit Monaten im Krankenhaus liegt. Sie wohnt nicht bei mir.
Danke schon einmal für die Antworten
 

leuchtturm13

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Ich habe noch vergessen zu sagen,

der Abteilungsleiter sagte genervt, über die EGV kann man nicht diskutieren, es wird so gemacht wie wir das wollen und müssen. Es zählt nur, raus aus
dem Bedarf, egal wie. Auf meine Frage ob ich einen sinnvollen Kurs bekommen könnte z.B. Buchhaltung, Fremdsprachen usw wurde mir erwidert, haben wir nicht und lohnt sich nicht für ein Jahr!!
 

Purzelina

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Hast du etwas in Erfahrung bringen können über den Ablauf der Maßnahme im Kickboxtempel? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie man dort ältere Arbeitslose wieder fit machen will für den Arbeitsmarkt.
 

leuchtturm13

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Den genauen Ablauf über dieses Turnprogramm konnte mir weder die SB noch der Abteilungsleiter etwas genaues sagen. Nur dass dies zur Eingliederung gehört, damit man in Arbeit kommt. Es wäre u.a. auch eine
Frau vom Jobcenter dabei, die alle begutachtet und kennenlernen möchte, damit sie weiß wie man für die Arbeit geeignet ist. Welche Arbeit???
Soll ich Turnlehrerin werden??
 

Purzelina

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Wenn du den Ablauf nicht kennst, dann kannst du schlecht dagegen argumentieren.

Ist das eine Vollzeitmaßnahme?
 

leuchtturm13

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Nein, einmal wöchentlich vormittags und dies 8x.

Natürlich habe ich ein Argument: Mit 62 Jahren Turnübungen und die sollen
mich in Arbeit bringen??? Dies ist m.E. unmöglich. Dies ist nur Herausnahme aus der Statistik.
 

gila

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Ich möchte berichten wie es heute im JC war und benötige wieder Rat.

In den Turnverein, als Ü50+ Maßnahme zur Eingliederung in den ersten
Arbeitsmarkt, muss ich gehen. Zumindest wurde mir dies von der Sachbearbeiterin gesagt. Ich habe mich geweigert und argumentiert, dass mich die Turnerei keineswegs in Arbeit bringt. Deshalb verzichte ich dankend.
Daraufhin hat sie den zuständigen Abteilungsleiter geholt, welcher mir eindringlich mitteilte, dass ich dies machen muss, sonst Sanktion. Ich müsste erst einmal lernen morgens aufzustehen und einen geregelten Tagesablauf
zu durchleben.

DAS ist eine Unverschämtheit! Und das ist eine schriftliche Beschwerde beim GESCHÄFTS-Führer und bei der BA Nürnberg wert!

Sind die blöd!!!! Ich habe einen strukturierten Tagesablauf, zumal mein Sohn, Schüler 19 Jahre alt, noch bei mir lebt. Der Abteilungsleiter
teilte ferner noch mit, dass diese Maßnahme nicht freiwillig ist.

Das ist - wie schon gesagt - großer KAPPES - da sollen die mal eine Sanktion anleiern, damit dann in Widerspruch gehen und notfalls vor Gericht! Zum Thema Freiwilligkeit habe ich schon etliches geschrieben udn eingestellt - sh. auch oben in # 93 und 96 das Dokument - und auch mehrfach darauf hingewiesen, dass die Info benötigt wird, ob diese Maßnahme der "Bundesperspektive 50 plus" angehört. Zum TURNEN kann dich keiner zwingen! Das ist schlicht gelogen und respektlos.

Ich muss jeden Job annehmen, auch nachts!!! Nachtarbeit habe ich abgelehnt, zumal ich 62 Jahre alt bin und ein Jahr vor der Rente stehe. Es wurde mir gesagt, spielt keine Rolle, ich muss alles machen, Tag und Nachtarbeit. Sie wollen mich in Arbeit sehen, damit ich dem Steuerzahler nicht mehr auf der Tasche liege.

Über sowas diskutiert man NICHT mit denen - die sollen erstmal derartige Jobs VORLEGEN - dann findet sich immer noch ein Weg. Diskussionen im Amt sind SINNLOS!

Geht's noch....Darauf wurde mir eine neue EGV vorgelegt, obwohl die alte
EGV noch Gültigkeit hat. In der neuen EGV muss ich mindestens zwei Bewerbungen pro Monat mit Nachweisliste schreiben und alle annehmen was sozialversicherungspflichtig UND geringfügige Beschäftigung ist u.a. auch bei Zeitarbeitsfirmen.

Eine neue EGV kann nur dann gemacht werden, wenn die alte GEKÜNDIGT wurde und wenn eine neue zur "Eingliederungsstrategie" zwingend erforderlich ist. Die brauchst du nicht unterschreiben. Kommst das als VA muss man Widerspruch einlegen und angeben, man hat noch eine gültige und sieht keine Notwendigkeit zu einer veränderten "Strategie" - dann müssen die erstmal antworten ... immer schön auf ZEIT spielen.

Ich bin Kranken-und Pflegeversichert über meine Witwenrente.
Habe nicht unterschrieben und den Wisch mitgenommen, welcher
innerhalb von 5 Tage wieder im Jobcenter sein muss unterschrieben.

NEIN - MUSS er nicht. Abwarten. Hier einstellen, damit man vergleichen kann, WAS sich da außer den Bewerbungen, geändert hat!

Jetzt meine Fragen:
- Wo steht geschrieben, dass Ü50+ freiwillig ist?

siehe oben - mehrfach eingestellt - bräuchten GENAUERE Bezeichnung dieser Maßnahme (falls du das nicht öffentlich willst, kannst du mir eine PN schreiben mit dem ORT und dem Namen, dann google ich das mal

- Alte EGV hat noch Gültigkeit bis 5.5.2015. Die neue EGV bis 02.08.2015.
Mein Alg2 läuft aber nur bis April 2015, muss dann erneuert werden. Ist dies
zu bemängeln, EGV über das Datum des Bescheides zu setzen? Wenn ja,
wo kann ich dies nachlesen??

Spielt derzeit keine Rolle - EGV muss gekündigt werden und das muss einen GRUND haben. Hierzu gibt es FACHANWEISUNGEN.

- Kann ich gezwungen werden Nachts zu arbeiten, bin 62 Jahre alt?

Abwarten und Tee trinken, ob du eine Arbeit NACHTS angeboten bekommst
und nicht schon vorher aufregen!


- Muss ich Ganztagsjob annehmen?
Ich bin nervlich am Ende, womit habe ich verdient in meinem Alter, ein Jahr
vor der Rente so unter Druck gesetzt zu werden.

Machen die halt weil sie A..... löcher sind ohne Sinn, Verstand und RESPEKT - hatte ich nicht gewarnt? Auch vor dem Diskutieren - und auch angeraten, sich lieber ordentlich krank zu schreiben, bevor deine Nerven so kaputt sind, dass es nicht mehr geht!

Ich bitte um Antworten, wie mein weiteres Vorgehen ist. Am liebsten würde ich mich krank schreiben lassen wegen psychischer Probleme. Dazu muss ich sagen, bin momentan noch sehr belastet, da meine erwachsene Tochter
schwer krank ist und seit Monaten im Krankenhaus liegt. Sie wohnt nicht bei mir.
Danke schon einmal für die Antworten
Dann MACH das! Rede offen mit deinem Arzt - er kennt dich sicher seit Jahren und muss dich einfach jetzt unterstützen! DAUERHAFT:

WAS soll passieren - außer sie schicken dich zum Ärztlichen Dienst - da lach ich drüber - denn du bist eh kurz vor der Rente. Das kann man auch mit 1 A... backe aussitzen. Das schlimmste sind die Termine mit Diskussionen!

Die haben SOWIESO NICHTS... gar nichts für dich mit 62 - es geht AUSSCHLIESSLICH um das Aufrechterhalten einer DROHKULISSE und das musst du dir einfach nicht geben!

Ich würde nun (ich persönlich ... jeder macht wie er letztlich denkt...):
1. die EGV nicht abgeben und abwarten ob die aus Frackigkeit einen VA erlassen.

2. diesen dann hier einstellen - oder aber gleich einen Anwalt für Sozialrecht suchen, den du mit dem Schrott beauftragst und dich entlastest. Beratungsschein auf dem Amtsgericht holen (hier dann Einkünfte nachweisen)

3. sofort zum Arzt mit deinen Belastungen - und mach ihn gleich darauf aufmerksam, dass er hier öfter aufgesucht wird - mindestens alle 14 Tage!

4. An der Maßnahme nicht teilnehmen - hier müsste ich nochmal nachlesen, ob ein förmlicher Widerspruch gemacht werden muss oder nicht - hab ich heut nicht im Kopp.

5. Sanktionsandrohung abwarten und ggf. Anhörung - dem begegnest du dann evtl. auch noch mit einem zusätzlichen Attest.

6. Ruhe bewahren und über so einen SCHMARRN wie Nachtarbeit etc. nicht einmal nachdenken!
 

Pixelschieberin

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[...] Der Abteilungsleiter
teilte ferner noch mit, dass diese Maßnahme nicht freiwillig ist.
Ich bin grad nicht so in deinem Thema "drin"
Jetzt wäre es endlich mal an der Zeit, die unterschriebene EGV nebst Zuweisung zur Maßnahme hochzuladen.
Anonymisiert versteht sich.
Keiner der Helfenden kann dir klare Antworten geben, ehe er das JC-Geschwurbel gelesen und analysiert hat.
Ich würde mich - ohne deine EGV und Zuweisung ins Bootcamp zu kennen - auf meine Persönlichkeitsrechte berufen - dahingehend, vor Fremden in einer Umkleide blank ziehen... WILL ich NICHT!
Ich bin ginant, gehe weder in Saunen noch Schwimmbäder - sondern nur an EINSAME Strände.
Noch haben wir keine Konzentrationslager.
Es wurde mir gesagt, spielt keine Rolle, ich muss alles machen, Tag und Nachtarbeit. Sie wollen mich in Arbeit sehen, damit ich dem Steuerzahler nicht mehr auf der Tasche liege.
Soweit richtig, das ist deren Auftrag. Hilfsbedürftigkeit vermindern gegen Null.
Darauf wurde mir eine neue EGV vorgelegt, obwohl die alte
EGV noch Gültigkeit hat.
Tscha - und hier hat das JC ein klitzekleines Problem. Solange du die nicht unterschreibst, bleibt die alte gültig.
In der neuen EGV muss ich mindestens zwei Bewerbungen pro Monat mit Nachweisliste schreiben und alle annehmen was sozialversicherungspflichtig UND geringfügige Beschäftigung ist u.a. auch bei Zeitarbeitsfirmen.
Erkennst du nun selbst, warum so nachdrücklich, nahezu verzweifelt versucht wird, dir die nächste Unterschrift zu entlocken?
Derartige Vorgehensweise sollte dir eventuell von Drückerkolonnen bekannt sein...
Stell dich mental darauf ein, daß es beim JC ähnlich seriös zugehen kann.
[...] Habe nicht unterschrieben und den Wisch mitgenommen,
Richtig gemacht. (Außer du willst machen was in EGV 2 drin steht)
[...] welcher
innerhalb von 5 Tage wieder im Jobcenter sein muss unterschrieben.
Lach, DER ist gut!!!
WER hat das so gesagt? Nein, ich will's gar nicht wissen!!!
Laß die Frist in aller Ruhe VERSTREICHEN - ohne die Unterschrift abzuleisten.
[...] Ich bin nervlich am Ende, womit habe ich verdient in meinem Alter, ein Jahr
vor der Rente so unter Druck gesetzt zu werden.
Verstehe dich nur zu gut, aber es hilft nichts, über verschüttete Milch zu klagen. Laß das Wehklagen stecken, bringt dich in der Sache nicht weiter.

Soweit ich mich erinnere, reden wir bei dir über eine Leistung von 17 € seitens JC.
Korrigiert mich, falls ich falsch liege.
30% von 17 € - komme ich auf schlapp über 5 €, die dir bei Erstsanktion abgezogen werden können.

Bitte bringe unbedingt in Erfahrung - vllt hat Gila was dazu im Nähkästchen - auf welche Leistungen genau eine Sanktion zulässig ist, ob die KdU davon frei bleibt oder nicht.
Bliebe es bei den ca 5 € auf den Regelsatz von 17€ muß ich mal anfragen:
"DAFÜR läßt du dir dein Nervenkostüm schreddern?"

Jetzt komm erst mal runter und danach machst du endlich deine Hausarbeiten,
die dir schon etliche Posts zuvor in deine To-Do-Liste geschrieben wurden.

- Als erstes beantragst du schriftlich die Fahrtkostenübernahme beim JC
Starthilfe/Bastelsatz zum Fahrtkosten-Tralala
Ändern, anpassen, losschicken
- Du läßt dich NICHT mehr auf mündliche Grabenkämpfe ein, du verlangst sämtliche Auskünfte schriftlich. Selbst wenn SB und TEamleiter, dir irgendwas ins Ohr geflüstert haben.
- Sämtliche Auskunftsbegehren werden von dir nachweisbar abgesetzt.

Dann haben die erst mal zu tun.

Hier ein Link zu einem Thread, wo diverse User zusammengetragen haben, wie man sich doch noch gegen Maßnahmen sperrt, sofern man eine EGV blauäugig unterzeichnet hat. Dein Sport-Ding ist da etwas anderes aber im Kern geht's darum, Sand ins Getriebe zu streuen.

Trink 'nen Tee, entspann dich erst mal - und dann lies, lerne aus den Erfahrungen anderer - dann handle.
Und - keine Panik.
Das Kind schaukelst du schon.
 

Purzelina

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Nein, einmal wöchentlich vormittags und dies 8x.

Natürlich habe ich ein Argument: Mit 62 Jahren Turnübungen und die sollen
mich in Arbeit bringen??? Dies ist m.E. unmöglich. Dies ist nur Herausnahme aus der Statistik.
Das hat also nicht mal ansatzweise etwas mit einer Eingliederung in Arbeit zu tun. Es ist einfach eine Unverschämtheit ältere Menschen kurz vor der Rente mit Sanktionsandrohungen zu Leibesertüchtigungen in irgendwelchen Kickboxtempeln zwingen zu wollen
 

saurbier

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Hallo liebe leuchtturm13,

das beste wäre jetzt, du nimmst dir mal eine Schlaftablette (wirklcih nur eine oder gar halbe) und schläfst dich in aller Ruhe aus.

Danach sagst du dir morgens nach dem Aufstehen - na was wollen die von mir, ich hab nichts und geb nichts -.

Danach Frühstückst du in ruhe und läßt den Tag Tag sein, ganz so wie dein Tagesablauf bisher auch war.

All das was die vom Jobcenter von dir wollen ist eh nicht haltbar, denn dafür bist du bereits zu alt.

Machs einfach wie gila oder Pixelschieberin geschrieben haben.

Aktuell einfach abwarten wie die SB bzw. der Teamleiter jetzt reagiert.

Nur keine neue EinV unterschreiben, im schlimmsten Fall käme dann - aber nur wenn die Herrschaften nicht wissen was sie tun - ein VA und gegen den kannst du dann in aller Ruhe in Widerspruch gehen.

Für den Sportunterricht würde ich dir anraten, dich mit deinem Hausarzt in Verbindung zu setzen und einmal darüber zu reden, dass das Jobcenter dich in eine Sportschule stecken will (dich mit 62Jahren). Dann findest du doch sicherlich das eine oder andere Zipperlein, womit man dich Krank schreiben könnte, oder nicht. Ich kenne sehr viele Personen in deinem Alter - vor allem Hausfrauen die über Gelenkschmerzen bis hin zu dauernden Rückenschmerzen klagen, das sollte doch reichen um den Arzt zu überzeugen das du keinen Turnsport veranstalten kannst. Du könntest aktuell auch damit argumentieren das dich der derzeitige Druck des Jobcenter nervlich total fertig macht und du deshalb keine Nacht mehr schlafen kannst, eben weil du Angst vor deren irrwitzigen Massnahmen hast. Auch das dürfte schon für eine AU reichen.

Diese AU schickst du dann an die SB als Nachweis das du keinen Sport machen kannst (natürlich als Einschreiben mit Rückschein zwecks Beweis).

Sollte man dir wirklich wegen der paar Euro eine Sanktion aufs Auge drücken, na dann wird eine einstweilige Anordnung beim Sozialgericht beantragt.

Da darf dann der SB dem Richter erläutern, was dir mit 62 Jahren solch eine Massnahme für den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt bringt, vor allem aber warum man nicht viel früher mal was unternommen hat - und das kann er nicht.

Aber wenns soweit ist, sehen wir in Ruhe weiter, wenn du uns die entsprechenden Schreiben hier anonym reingestellt hast.

Aktuell geh zum Hausarzt und lass dich einfach Krank schreiben und danach lehnst du dich zurück und wartest erst mal in Ruhe ab.

Abschließend möchte ich hier noch anmerken, dass sowohl der SB als auch der Teamleiter den vorgegebenen Ermessensspielraum keineswegs angemessen ausfüllen, denn hier ist die geringe Listung und die in kürze bevorstehende Verrentung zwingend zu berücksichtigen.


Gruss saurbier
 

gila

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Hach ... was muss ich mich wieder aufregen - und das, nachdem ich erst letzte Woche unterm Messer lag mit einer großen OP. :icon_motz:

Aber ich merke, wie mich das hier PERSÖNLICH derart auf die Palme bringt, dass es einfach nicht anders geht!

KLARHEIT MUSS HER - auch im Interesse anderer von uns "ü50/60", die derartige Demütigungen nicht mehr hinnehmen mögen!

@Leuchtturm: ich würde dich wirklich bitten, deine EGV sowie die Zuweisung irgendwie zu schwärzen, einscannen und hier hoch zu laden wenn das geht.
Nur so kann man SICHERE Auskünfte geben!

Dann teile mir doch wenigstens unter PN mit, welches chaufelige JC sich hier in dieser verachtenswerten Weise betätigt - wenn es irgendwie im Bereich zwischen München und GAP/Füssen etc. liegt, bin ich in der Nähe!
Deine Daten sind absolut vertraulich - bin ja schon "alte Häsin" hier.

Ich habe mal intensiv mit allen möglichen Stichworten gegoogelt:

diese "Veranstaltung" scheint NICHT dem Bundesprogramm Perspektive 50 Plus zugeordnet.
SCHEINT - denn ich habe soeben über die Seite der BMAS/Kontaktformular eine dringende Anfrage gestellt und bin auf Antwort gespannt.

Weiter scheinen auch kaum andere Agenturen diese Art einer "New-Age-Veranstaltung" zu verkaufen - es findet sich meist im Bereich der VHS oder Krankenkassen.
Es handelt sich um REINE körperliche Übungen zur "Gehirnentfaltung".

Nun: "Entfaltung von Gehirn" - das haben auch die Scientologen drauf ... von daher wäre ich schon IMMER skeptisch bei solchem Zeug!

WAS angeboten wird - auch vom JC München beispielsweise, ist sogenanntes "Psychosoziales Coaching" - siehe im Link/Broschüre Seite 86.

Das Stichwort "Life Kinetik" findet sich NICHT!
Und ich denke auch nicht, dass die BMAS dahinter stünde - denn das ist nicht eingliedernd und nicht "wissenschaftlich" vom Ministerium gesichert.

http://www.lzg-bayern.de/tl_files/catalog_upload/l/lzg_reihe_24.pdf

Psychosoziales Coaching für Langzeitarbeitslose ab 50
Ein Kooperationsprojekt des Humanwissenschaftlichen Zentrums der
Ludwig-Maximilians-Universität mit dem Kompetenznetzwerk für Arbeit,
Qualifizierung und Transfer (KompAQT) in München

UND:

Umsetzung
Das „Kompetenznetzwerk für Arbeit, Qualifizierung und Transfer“, kurz KompAQT, ist ein Projekt des Jobcenters München und Teil des Bundesprogramms „Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte in den Regionen“. Im Rahmen der 6-monatigen Teilnahme an dieser Maßnahme wird Langzeitarbeitslosen ab dem Alter von 50 Jahren durch die Arbeitsvermittler das kostenlose und freiwillige Angebot „Psychosoziales Coaching“ empfohlen.


Weiter habe ich dem Kundenreaktionsmanagement der Bundesagentur für Arbeit eine ANFRAGE geschickt, und hoffe auch HIER auf Antwort.

Text war:

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Witwe von 62 Jahren erhält aufstockend zu ihrer Witwenrente seit gut 8 Wochen Leistungen aus dem SGB II.
Diese bestehen aus 17 Euro Aufstockung des Regelsatzes sowie einer kleineren Aufstockung der Kosten der Unterkunft.
Sie "musste" eine Eingliederungsvereinbarung bei einem bayerischen Jobcenter unterschreiben - was sie in Unkenntnis ihrer Rechtslage tat.

Einzige "Vertragsbestandteile" zu einer "Eingliederung" waren die Punkte: Beantragung der Rente und Aufnahme in das Projekt 50plus.
Sie wird im Frühjahr 2016 in Rente gehen - das ist Fakt.

Nun erhält Sie die Aufforderung zur Teilnahme an einer Maßnahme - unter Sanktionsandrohung.
Diese "Maßnahme" soll sie in Arbeit eingliedern ...............

Life Kinetik - ein Bewegungsprogramm zur Gehirnentfaltung.
Maßnahmeziel: Förderung der Gesundheit -Aktivierung-Mobilität
Beauftragter Träger: Jobcenter X
Maßnahmeort: Kickboxtempel Ort X
.

Bei der Vorsprache im betreffenden Jobcenter wurde ihr von der Sachbearbeitung wie auch vom Teamleiter nun "eindringlich" regelrecht gedroht, sie habe an allem, was das Jobcenter für richtig hält zu ihrer "Eingliederung" teilzunehmen.
Dies gipfelte auch in Ausführungen, sie müsse" erst einmal lernen morgens aufzustehen und einen geregelten Tagesablauf zu durchleben".

Eine Witwe von 62 mit 3 erwachsenen und studierten Kindern, eines davon schwer krank, eines zu Hause wohnend, die ihren krebskranken Mann gepflegt hat?

Die Dame ist kurz vor einem Nervenzusammenbruch - daher die Fragen:

a) gehört diese "Maßnahme" zum Bundesprogramm 50 plus?
b) ist die Teilnahme an einer solchen ausschließlich "turnerischen" Veranstaltung PFLICHT und kann mit Sanktionen bewehrt werden?

(Diese Maßnahme dürfte eher in den Kreis von "VHS-Kursen" oder Krankenkassenangeboten gehören wie auch in den Bereich von "New-Age-Denken", und NICHT erforderlich sein, um in den "Arbeitsmarkt eingliedern".

Hier wurden auch umfangreiche Datenaustausche zwischen Träger und Jobcenter in den Maßnahmevorschlag integriert - selbst das "Verhalten" und die "Leistung" soll abgefragt werden!

Ich bitte um UMGEHENDE Antwort, da hier die psychische Gesundheit einer verdienten und bisher von derartigen Dingen "unbehelligten" Bürgerin auf dem Spiel steht!
Sie können an genannte Email antworten - die Antwort wird veröffentlicht!

:icon_motz: Puh - nun können wir mal gespannt sein, OB und WAS geantwortet wird.

PRIVAT kann ich dir @Leuchtturm, nur anraten, die einzelnen bisher angeführten Anregungen zu beherzigen und erstmal die genauen Schriftstücke einzustellen.

Da du beim Meldetermin WARST brauchst du DAFÜR keine AU mehr - also kann man sich mit der RECHTSWIDRIGEN Aussage, dass noch eine "Wegeunfähigkeit" zu bescheinigen sei, erst DANN wieder auseinander setzen, sollte eine neue Meldeaufforderung kommen.

WANN soll Beginn des Trainings sein und WAS genau steht in der Einladung/Zuweisung? das ist WICHTIG - wenn zwar RECHTSFOLGEN angedroht werden, aber keine RECHTSMITTEL (also Widerspruch z.B.) genannt werden, ist das normalerweise KEIN Verwaltungakt und eine einfache "Absage" (Danke fürs Angebot, aber NEIN DANKE) genügt.

Die hast du schon gemacht? Ansonsten müsste man einen Widerspruch verfassen. Bitte kläre uns hier mal auf.
Das Thema ist für VIELE hier wichtig!

Danke!
 

gila

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Ach ja: und wenn du damit ein FASS aufmachen möchtest mit diversen Beschwerden oder auch ein "lecker Leserbriefje" ans örtliche Blättchen: bin ich voll bei dir! Meine Feder ist zuweilen gefürchtet :icon_hihi:
 

Travolta

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Ich komme gerade von einer Infoveranstaltung Ü50.
Die sagten das das Ü50 Programm nur noch dieses Jahr läuft. Keine Gelder mehr vorhanden.
Gott sei Dank.
Habe die Egv die 1 Jahr laufen soll nicht unterschrieben.
 

gila

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Ich komme gerade von einer Infoveranstaltung Ü50.
Die sagten das das Ü50 Programm nur noch dieses Jahr läuft. Keine Gelder mehr vorhanden.
Gott sei Dank.

Ist das ALLGEMEIN so oder regional? Bei uns lief auch erst sowas und die Leute aus den Landkreisen sollten da nach München fahren! Wäre für mich EINFACH fast 100 km gewesen, um in den Genuss zu kommen, vielleicht noch auf den Schauspieler, Schirmherr und "Werbeträger" Sigmar Solbach zu treffen :icon_mrgreen: dann war kein Geld mehr da und der Landkreis kocht nun sein eigenes Süppchen mit Augsburg - gleiche Entfernung :icon_hihi::icon_hihi:

Habe die Egv die 1 Jahr laufen soll nicht unterschrieben.
Diese K.acke HIER gehört jedoch aller Wahrscheinlichkeit NICHT zu dem Bundesprogramm und wir hatten das doch schon mal ....?
Kraft durch Freude? Und nun sollen "verdiente Bürger" wieder zu turnerischen Leistungen genötigt werden?

Haben die eigentlich noch alle Tassen im Schrank???
 

Travolta

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Ob das Deutschlandweit aufgegeben wird weiß ich nicht.
Der Maßnahmenträger meinte nur das das Projekt Perspektive Ü50 Plus nur noch dieses Jahr gefördert wird. Man sollte noch schnell dran teilnehmen.:icon_motz:
Ich komme aus NRW.
 

0zymandias

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Es beginnt in diesem Jahr die schrittweise Umstellung auf die Trainingszentren.
So gab die Arbeitsministerin beispielsweise bekannt, dass ab 2015 die Einrichtung von sogenannten Aktivierungszentren geplant sei. Diese sollen ab 2016 vollständig in Betrieb gehen. In dieser Verwaltung sollen Hartz IV Betroffene soziale, psychische und gesundheitliche Hilfen bekommen. Sogenannte Vermittlungshemmnisse sollen mit individuellen Lösungen behoben werden. Das hört sich gut an, gibt es aber schon. Heute heißen die berufliche Trainingszentren. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hatte die Zentren als Modellprojekt gestartet und die Ausweitung längst geplant. Doch zusätzliches Personal soll es für die Aktivierungszentren nicht geben. Stattdessen werden rund 1000 Mitarbeiter/innen vom Programm „50plus“ übernommen. Zum Ärgernis der Mitarbeiter allerdings nur befristet bis 2016. Danach ist alles ungewiss.
[Quelle: Nahles Hartz IV Paket ist eine Mogelpackung, u.a.]
 

leuchtturm13

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Habe mich einigermaßen beruhigt und einiges erledigt.

War bei meinem Hausarzt und bin erst einmal krank geschrieben. Die AU habe ich bereits dem JC per Einschreiben/Rückschein zugeschickt.
Somit ist die Turnübung sprich Kinetik Programm für mich vom Tisch, da morgen der erste Tag dafür wäre. Auf anraten meines Arztes sollte ich mich beim Psychologen vorstellen, habe Termin leider erst Anfang März, damit die AU untermauert ist. Die Belastung mit meiner kranken Tochter sowie die
angedrohten Sanktionen vom JC und dieser Druck dadurch würden dies rechtfertigen.

Sollte das JC sich einmal vor Augen halten, dass durch Drohungen die Menschen krank werden und dann nicht in Arbeit gebracht werden können.

Die alte und neue EGV werde ich leider erst morgen einstellen können, da mein Drucker/Scanner Schwierigkeiten macht.

Ich habe jetzt recherchiert:
Wenn in einer Bedarfsgemeinschaft (das bin ich und mein Sohn, Schüler)
einer Sanktioniert wird, dann nur vom Regelsatz und nicht von den Wohnkosten, da dies sonst Vetternwirtschaft wäre, d.h. der andere in der Bedarfsgemeinschaft darf nicht dafür bestraft werden.
Bei mir kommt noch erschwerend hinzu, dass mein Sohn als Schüler bisher
4 Einladungen zum Meldetermin erhalten hat während der Schulzeit. Ich habe
als Wichtiger Grund "Schulbesuch Vollzeit" angegeben. Jetzt drohen ihm,
obwohl Schulbestätigung vorliegt, 3 Sanktionen. Pech nur fürs JC, er bekommt 0 EURO Regelsatz und einen kleinen Teil Wohnkosten.
Heute erhielt ich außerdem eine EGV für meinen Sohn, dass er sofort eine Lehrstelle oder Arbeit suchen muss und mindestens 2 Bewerbungen wöchentlich nachweislich schreiben muss. Jetzt treibt das JC es wirklich zu
bunt. Ich werde nicht reagieren.

Ich weiß nur nicht wie das in meinem Falle der Bedarfsgemeinschaft ist, wenn mein Sohn und ich gleichzeitig sanktioniert werden wie es da mit den Wohnkosten ausschaut. Konnte rechtlich neueren Datums nichts finden.
Auf meine € 17.00 Euro verzichte ich gerne, aber die Wohnkosten brauche ich.
Will das JC tatsächlich Wohnungslosigkeit verursachen?
Es macht mich sprachlos. Wir leben doch nicht in einer Diktatur.
 

vagabund

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Wenn in einer Bedarfsgemeinschaft (das bin ich und mein Sohn, Schüler)
einer Sanktioniert wird, dann nur vom Regelsatz und nicht von den Wohnkosten, da dies sonst Vetternwirtschaft wäre, d.h. der andere in der Bedarfsgemeinschaft darf nicht dafür bestraft werden.
Bei mir kommt noch erschwerend hinzu, dass mein Sohn als Schüler bisher
4 Einladungen zum Meldetermin erhalten hat während der Schulzeit. Ich habe
als Wichtiger Grund "Schulbesuch Vollzeit" angegeben. Jetzt drohen ihm,
obwohl Schulbestätigung vorliegt, 3 Sanktionen. Pech nur fürs JC, er bekommt 0 EURO Regelsatz und einen kleinen Teil Wohnkosten.
Die Sanktionen werden auf den Bedarf berechnet; nicht auf die Auszahlung.
Heute erhielt ich außerdem eine EGV für meinen Sohn, dass er sofort eine Lehrstelle oder Arbeit suchen muss und mindestens 2 Bewerbungen wöchentlich nachweislich schreiben muss. Jetzt treibt das JC es wirklich zu
bunt. Ich werde nicht reagieren.
Aber aufpassen wenn ein diesbezüglicher EGV-VA kommt!
Ich weiß nur nicht wie das in meinem Falle der Bedarfsgemeinschaft ist, wenn mein Sohn und ich gleichzeitig sanktioniert werden wie es da mit den Wohnkosten ausschaut. Konnte rechtlich neueren Datums nichts finden.
Auf meine € 17.00 Euro verzichte ich gerne, aber die Wohnkosten brauche ich.
Will das JC tatsächlich Wohnungslosigkeit verursachen?
So schnell geht es dann nun auch nicht!
 

gila

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Habe mich einigermaßen beruhigt und einiges erledigt.

:icon_daumen:

War bei meinem Hausarzt und bin erst einmal krank geschrieben. Die AU habe ich bereits dem JC per Einschreiben/Rückschein zugeschickt.
Somit ist die Turnübung sprich Kinetik Programm für mich vom Tisch, da morgen der erste Tag dafür wäre. Auf anraten meines Arztes sollte ich mich beim Psychologen vorstellen, habe Termin leider erst Anfang März, damit die AU untermauert ist. Die Belastung mit meiner kranken Tochter sowie die
angedrohten Sanktionen vom JC und dieser Druck dadurch würden dies rechtfertigen.

:icon_daumen: Sehr gut! Kein Problem mit dem Termin März - Hauptsache du HAST ihn, wenn es "dicke" käme trotz allem: vorsprechen in einer Tagesklinik! Die können zur Überbrückung Gespräche anbieten!


Sollte das JC sich einmal vor Augen halten, dass durch Drohungen die Menschen krank werden und dann nicht in Arbeit gebracht werden können.

Interessiert die nicht - wenn du die "Aufstockerschikane" bei meiner Schwester mal angeschaut hast, weißt du mehr ...


Die alte und neue EGV werde ich leider erst morgen einstellen können, da mein Drucker/Scanner Schwierigkeiten macht.

Ich habe jetzt recherchiert:
Wenn in einer Bedarfsgemeinschaft (das bin ich und mein Sohn, Schüler)
einer Sanktioniert wird, dann nur vom Regelsatz und nicht von den Wohnkosten, da dies sonst Vetternwirtschaft wäre, d.h. der andere in der Bedarfsgemeinschaft darf nicht dafür bestraft werden.

Du meinst sicher "Sippenhaft" :icon_hihi:
Vetternwirtschaft = machen die anderen.


Bei mir kommt noch erschwerend hinzu, dass mein Sohn als Schüler bisher
4 Einladungen zum Meldetermin erhalten hat während der Schulzeit. Ich habe
als Wichtiger Grund "Schulbesuch Vollzeit" angegeben. Jetzt drohen ihm,
obwohl Schulbestätigung vorliegt, 3 Sanktionen. Pech nur fürs JC, er bekommt 0 EURO Regelsatz und einen kleinen Teil Wohnkosten.
Heute erhielt ich außerdem eine EGV für meinen Sohn, dass er sofort eine Lehrstelle oder Arbeit suchen muss und mindestens 2 Bewerbungen wöchentlich nachweislich schreiben muss. Jetzt treibt das JC es wirklich zu
bunt. Ich werde nicht reagieren.

HAHA - dann mach doch auch gleich eine Anfrage an die Bundesagentur (Kontaktformular auf der HP), ob dein Sohn nun die Schule abbrechen muss - dies SOFORT, um dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen - und hier die schriftliche Erlaubnis dafür bekommt, denn dann würde er AB SOFORT erstmal Monate ein voller Hilfeempfänger werden - so schnell GIBT es NIX auf dem Markt für einen ungelernten 19jährigen! Kann es sein, dass die in Eurem JC nicht alle Latten am Zaun haben?

Ich weiß nur nicht wie das in meinem Falle der Bedarfsgemeinschaft ist, wenn mein Sohn und ich gleichzeitig sanktioniert werden wie es da mit den Wohnkosten ausschaut. Konnte rechtlich neueren Datums nichts finden.
Auf meine € 17.00 Euro verzichte ich gerne, aber die Wohnkosten brauche ich.
Will das JC tatsächlich Wohnungslosigkeit verursachen?
Es macht mich sprachlos. Wir leben doch nicht in einer Diktatur.
Doch, leben wir. Die "Diktatoren" sind diese "Erfüllungsgehilfen" auf den Behörden, von UNSEREN Steuergeldern bezahlt!
Drum: Dachlatte in Form von gerichtlicher Gegenwehr!!
 

gila

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saurbier

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Hallo leuchtturm13,

na dann haben wir es doch erst mal geschafft, dass du jetzt als Kranke zumindest einige Wochen Ruhe vor den Schikanen des Jobcenters hast.

Solange du noch nicht bei neuen Arzt warst, dürfte dein hausarzt bestimmt die AU bestätigen (sagst ja er will die als bestätigung seiner Diagnose).

Ich möchte mal behaupten, wenn du selbst ein krankes Kind hast und einen krebskranken Mann pflegst, na dann bist du voll ausgelastet, da geht nichts anderes.

Da ist eine psyschiche Überlastung durch den weiteren Stress des Jobcenters mehr als gerechtfertigt um dauerhaft aber zumindest für etliche Wochen AU zu sein. Mach damit einfach weiter, solange du die vom Doktor bekommst. Mit etwas Glück bis zum Renteneintritt und damit kann dich das Jobcenter, punkt aus.

Das die jetzt deinen Sohn ebenfalls anpi...en wollen verstehe ich lediglich als Verschärfung. Bitte mach dafür einen neuen Thread auf, damit es mit deinem nicht zu kompliziert wird. Auch dafür gilt aber, stelle bitte die Bescheide und Schreiben hier ein, damit wir lesen und auch Prüfen können ob die rechtmäßig sind. Ansonsten ist unsere hilfe immer nur ein dümmpeln im Teich.

Und jetzt gehst du bitte deiner nervlichen Beruhigung nach.

Kommt was neues vom Amt, stelle es hier sofort rein und wir werden dir umgehend weiter mit Rat zur Seite stehen.

Gruss saurbier
 

leuchtturm13

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Die erste EGV vom 06.11.14 habe ich leider unterschrieben, die zweite im
Anhang vom 03.02.15 liegt hier noch auf meinem Schreibtisch.

Gekündigt wurde mir von Seiten des JC die erste EGV NICHT.
Bin ja erst einmal 2 Wochen krank geschrieben.

Es wäre schön, wenn einer einmal rüber schaut, ob ich durch meine Unterschrift auf der ersten EGV Blödsinn gemacht habe.
 

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leuchtturm13

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Sorry, ich habe versehentlich die falsche Datei hochgeladen, es ist die meiner Tochter vom Bafög
 

leuchtturm13

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Hallo, mich macht das JC fertig, sodass ich jetzt die falschen Dateien hochgeladen habe. Es GILT nur die LETZTE.
Kann mir einer sagen, wie ich die anderen Dateien wieder löschen kann?
 

Sprotte

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Kann mir einer sagen, wie ich die anderen Dateien wieder löschen kann?
Geh auf den Button COMMUNITY,dann KONTROLLZENTRUM,dann links VERSCHIEDENES,dort findest du ANHÄNGE,anklicken ....jetzt kannst du alle Anhänge löschen ;)
 

leuchtturm13

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Unter 125 habe ich meine EGV eingestellt.

Es wäre schön, wenn ich eine Antwort erhalten würde, wie jetzt mein weiteres Vorgehen bzgl. JC ist. Die SB wollte die zweite EGV in den nächsten Tagen
unterschrieben zurück. Wie gesagt, die alte EGV wurde nicht gekündigt vom
JC.
 

gila

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Moin @leuchtturm13 :wink:

Nix. Nix würde ich machen. Einfach abwarten, ob die den Schmarrn dann aus Frackigkeit als Verwaltungsakt schickt.

DANN in Widerspruch gehen.
Nur wenig dazu schreiben - keine Diskussionen um Inhalte oder Sinn entfachen.
Nur Fakten aufzählen:

Z.B.: der EGV-VA ist nichtig.

Derzeit besteht eine gültige Eingliederungsvereinbarung per Vertrag bis zum ......

Eine bestehende EGV kann nicht durch Verwaltungsakt ersetzt, aufgehoben oder ergänzt werden.
Siehe auch: LSG Sachsen-Anhalt in L 5 AS 509/11 B ER v. 21.03.2012

hier: "Bereits der Wortlaut des § 15 Abs 1 S 6 SGB 2 schließt den Ersatz einer bereits abgeschlossenen und aktuell geltenden Eingliederungsvereinbarung einseitig durch den Leistungsträger mittels Verwaltungsakt nach § 15 Abs 1 S 6 SGB 2 aus."
Ebenso LSG Berlin-Brandenburg in L 5 AS 2097/11 B ER vom 12.01.2012

Eine bestehende EGV bedarf vor Abschluss einer neuen EGV einer Kündigung.
siehe: §59 SGB X.
Für eine Kündigung oder Anpassung besteht jedoch kein Grund, da sich die persönlichen Verhältnisse nicht verändert haben.

Der Verwaltungsakt weist ebenso weitere Rechtsmängel auf.
Wegen der grundsätzlichen Nichtigkeit des VA muss hier nicht weiter ausgeführt werden.
Im übrigen ist die Sachbearbeitung ihrer umfassenden Informationspflicht bzgl. Erstellung und Kündigung von Verträgen nicht nachgekommen.
Eingliederungsvereinbarung und Verwaltungsakt bestehen außerdem aus einer Anreihung von Textbausteinen, was ebenso nicht statthaft ist. :wink:

------------------------------------------------------

Dies geht dann an die Widerspruchsstelle - nicht an den SB.
Der muss sich dann zu der Sache äußern :icon_hihi: - meist wird hier in solchen Dingen schon die Unsinnigkeit "erkannt" .... Eine Ablehnung des Widerspruchs müsste hier mal ordentlich begründet werden!

Ansonsten "erschreckt" man nicht bei einer stereotypen Ablehnung, sondern schickt das Ganze an das Sozialgericht.

SOLLTE der Fall eintreten und man begründet die Eingabe geschickt und lässt auch die Schikane durchblicken, besteht gute Aussicht, dass das SG hier recht schnell eingreift.

Dieses "Gehirntraining" scheint mir nach allen Recherchen NICHT zum Bundesprogramm "Perspektive 50plus" zu gehören - aber nur die Teilnahme AN DIESEM PROGRAMM ist in der EGV vereinbart worden.
Selbst wenn die nun eine Sanktion androhen WOLLTEN - bin ich sicher, dass das gekippt wird!

"Kraft durch Freude" haben wir hier NOCH nicht! Sowas kann man nicht erzwingen und gliedert auch nicht in den Arbeitsmarkt ein! Das würde auch ein SG letztlich einsehen müssen.
Ich denke, das bekommt man "weg" - selbst ohne AU.

Erst mal entspannen - du hast auch lt. der gültigen EGV KEINE eigenen Bewerbungspflichten.
Also MUSS das JC auch zunächst mal SEINEN im VERTRAG aufgeführten Verpflichtungen einer "Unterbreitung von Vermittlungsvorschlägen" nachkommen ... und da DENEN offensichtlich nix geeignetes vorliegt - wieso solltest du da mehr haben?

Zu Sohnemann: neues Thema!
 

leuchtturm13

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Lieben Dank für die Info. Dann bin ich ja erst einmal beruhigt. Habe mich schon ein wenig in diesem ganzen JC Kram eingelesen, man hat ja sonst nicht zu tun:icon_hihi: und bin erschrocken über diese Vorgehensweise.
Aber das lasse ich nicht mit mir machen, habe schon ganz andere Sachen in Gang setzen können.

Habe Dir übrigens über E-Mail geschrieben:icon_mrgreen:
 

gila

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IHR GLAUBT ES NICHT ... wie das Kundenreaktionsmanagement der Bundesagentur mit ANFRAGEN von Bürgern umgeht ....

Ich hatte (sh. # 114) dem Kundenreaktionsmanagement der Bundesagentur für Arbeit eine ANFRAGE geschickt.

Im Text ging es letztlich um:

.....

Life Kinetik - ein Bewegungsprogramm zur Gehirnentfaltung.
Maßnahmeziel: Förderung der Gesundheit -Aktivierung-Mobilität
Beauftragter Träger: Jobcenter X
Maßnahmeort: Kickboxtempel Ort X.

..... FRAGEN:

a) gehört diese "Maßnahme" zum Bundesprogramm 50 plus?
b) ist die Teilnahme an einer solchen ausschließlich "turnerischen" Veranstaltung PFLICHT und kann mit Sanktionen bewehrt werden?

....

DAS wären mal die Kernfragen gewesen, die sicherlich jede S.... beantworten könnte - UNABHÄNGIG von weiteren Sachverhalten.

Nun wurde meine Anfrage nach Nürnberg an die Arbeitsagentur in MEINEM Wohnort geschickt (ich habe natürl. über das Kontaktformular meine Angaben als Fragende gemacht) - und die antworten soeben:

Betreff:Ihre Nachricht vom 04.02.15 um 10:08 Uhr

Sehr geehrte Frau X.,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Leider kann Ihr Anliegen bei der Agentur für Arbeit nicht bearbeitet werden.
Bitte wenden Sie sich an Ihr zuständiges Jobcenter.


Die Zuständigkeit der Jobcenter finden Sie unter: http://www.arbeitsagentur.de/apps/faces/home/pvo.

Weitere Informationen zum Thema Arbeitslosengeld II (auch unter dem Namen Hartz IV bekannt) finden Sie unter:
Arbeitslosengeld II / Sozialgeld - www.arbeitsagentur.de.

Ihre E-Mail wurde nicht weitergeleitet.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Agentur für Arbeit
P.S.: Wussten Sie schon – die LERNBÖRSE exklusiv bietet individuelle Weiterbildung rund um die Themen Bewerbung und Arbeitsalltag. Empfohlen von Stiftung Warentest!

:icon_motz:

Ich habe nun geantwortet - fürchte aber, da wird NICHTS kommen:

WIE BITTE?
Wieso bekommt die AA XY meine SIMPLE und allgemeine Anfrage an die BUNDESAGENTUR in NÜRNBERG, über das Kontaktformular an das Kundenreaktionsmanagement?
Auf eine KONKRETE Fragestellung ist eine KONKRETE Beantwortung der Behörde im Rahmen der Pflicht zur Auskunftserteilung zwingend!
Eine solche Behandlung von berechtigten Nachfragen eines Bürgers für einen Hilfesuchenden ist eine FRECHHEIT und wird ein Nachspiel haben!
Ich bestehe auf einer AUFKLÄRUNG und Auskunft über die gestellte Anfrage!

----------------------------------------
Mal sehen, ob man nicht über das Forum und Martin Behrsing an so eine einfache "Auskunft" kommt - und wie sich das BMAS mit einer Antwort verhält ...
:icon_motz: Frechheit!
 

leuchtturm13

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Ich bin fassungslos/sprachlos :icon_motz:

Das JC unterliegt der BA und jetzt schaut es so aus als wäre dies umgekehrt.
Wir brauchen dann bald auch keine Regierung mehr, wenn Firmen, sprich
auch das JC, mehr zu sagen haben als eine staatliche Stelle. :icon_motz:

Sie vergessen alle, wir bezahlen die ganzen Gehälter und auch die unnötigen Maßnahmen der tollen JC. Es sind Steuergelder.
 
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@ gila:

Nürnberg ist nicht gleich Nürnberg. Es gibt zwei verschiedene "Kunden"reaktionsmanagements - eines für die Antragsteller, denen man dem Rechtskreis nach noch etwas zutraut und eines für den bereits abgeschriebenen drögen Rest.

Und wie man weiß, erledigt ein guter Beamter seine Arbeit am schnellsten dadurch, daß er sich für unzuständig erklärt.
 
E

ExitUser

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Sie vergessen alle, wir bezahlen die ganzen Gehälter ...
Und die Leute, die die Bleistifte kaufen, werden sie nicht benutzen. Und sitzen auch nicht auf unbefristeten Zeitverträgen. Die haben ihren Platz am Trog. Daß der gefüllt wird, ist so selbstverständlich, wie es die Erhebung des Zehnten einmal war.

... und auch die unnötigen Maßnahmen der tollen JC. Es sind Steuergelder.
Die zu privatisieren eines der Kernstücke der Agenda 2010 war. Die Bertelsmänner sind schließlich nicht doof.
 

schnuckelfürz

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Wie geschrieben, ging dieser Kelch bisher an mir vorüber.
Und wenn sie es noch einmal mit 50+ versuchen sollten, werde ich das ebenfalls irgendwie abbügeln.


Läuft sowas schon länger und gibt es darüber Erfahrungsberichte? Oder gar Gerichtsurteile?
Läuft sowieso Ende 2015 aus. Dafür sind die Aktivierungszentren im Kommen. Das Kind bekommt dann einen neuen Namen und der Schmu geht weiter.

Ab Seite 4 wirds interessant: https://www.bmas.de/SharedDocs/Down...n-teilhabe-sichern.pdf?__blob=publicationFile

HEGA 12/14 - 14 - Personalhaushalt der BA für 2015 (Teil 2); Bekanntgabe personalwirtschaftl. Maßnahmen im Bereich Grundsicherung für Arbeitsuchende - www.arbeitsagentur.de

https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=50plus+läuft+ende+2015+aus
 
E

ExitUser

Gast
Die 1.000 Stellen bundesweit sollen erhalten bleiben, die Erfahrungen der "erfolgreichen Perspektive 50+" genutzt werden. Nun hat man vielen Leuten diese Floskel als Unterstützungsleistung in die EGV geschrieben und sie sowohl auf ihre Nachfrage hin, was damit gemeint sei, als auch im praktischen Erleben dumm sterben lassen.

Eintausend Stellen als Feigenblatt, um ein paar Buchstaben in eine EGV schreiben zu können und darüber hinaus alles beim alten zu lassen. Und dieser Erfolg soll verstetigt werden.
Für die Umsetzung des Vier-Augen-Prinzip und zur Gewährleistung der Antragsbearbeitung hat die BA dagegen gerade mal 400 befristete (!) Stellen übrig. Ein Schelm, der Böses dabei denkt ...
 

saurbier

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Ja alles schön und gut, aber viel interessanter sind doch dann die Zahlen welche uns sagen wieviele Menschen von diesen Millionen die dafür zur Verfügung gestellt werden im endeffekt profitieren sollen, nämlich lächerliche 33.000 und nochmals 10.000 aus einem besonderen Kreis der Behinderten.

Hier werden also ganze 750Millionen für 43.000 Menschen angesetzt.

Ach wie lustig, bei Millionen Hartz IV Beziehern.

Schon in NRW ist das ganze eh nur ein Spielball der den Langzeitarbeitslosen nicht mehr gebracht hat als ein Lottogewinn mit dem sie gleichfalls aus dem Leistungsbezug heraus fallen würden.

Aber bei einer solchen Arbeitsministerin, die eh nichts kann - Sie studierte 20 Semester Politik, Philosophie und Germanistik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn. -, darf man auch nichts konkretes erwarten, ausser eben lauter Themenkreise wo eben philiosophiert wird.


Gruss saurbier
 

gila

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Soooodele ... in Bezug auf #133: auf mein Rück-Gemeckere kam nun heute doch noch eine Meldung der BA Nürnberg - leider nichts wirklich zum KONKRETEN Fall - aber das hinterfrage ich dann noch ERNEUT :biggrin:

ANTWORTMAIL BA:
Ihr Schreiben vom 6. Februar 2015 haben wir erhalten, vielen Dank dafür.
Da Sie keine Daten zu der betreffenden Person angeben, kann Ihre Anfrage keinem Jobcenter zugeordnet werden, um abklären zu können, welchem Beschäftigungspakt die betreffende Person zugeordnet wurde.

Das Bundesprogramm "Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte für ältere in den Regionen" unterstützt langzeitarbeitslose Personen über 50 Jahre, damit sie in den allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden können.
Das Bundesprogramm beinhaltet einen regionalen Ansatz, deshalb ist eine Zuordnung zum Jobcenter notwendig.

Momentan setzen 77 sogenannte Beschäftigungspakte das Programm um.
Es ist keine allgemeine Auskunft möglich, ob das Bewegungsprogramm „Life Kinetik“ zu einem regionalen Beschäftigungspakt gehört. Eine abschließende Antwort ist daher leider nicht möglich.

Für die betreffenden Personen, die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGBII) erhalten, sind gewisse im Gesetz geregelte Grundpflichten zu erfüllen. Es gilt der Grundsatz des Förderns gleichberechtigt neben dem Grundsatz des Forderns mit dem Ziel den betroffenen Personen die Perspektive und Möglichkeit zu eröffnen, ihren Lebensunterhalt künftig aus eigenen Mitteln und Kräften, langfristig und ohne weitere öffentliche Unterstützung zu bestreiten.

In der Eingliederungsvereinbarung wird vereinbart, welche Leistungen das Jobcenter und welche Eigenbemühungen der Kunde zu erbringen hat, um seine Arbeitslosigkeit zu beenden. Grundsätzlich sind die Vereinbarungen in der zwischen dem Kunden und der Integrationsfachkraft abgeschlossenen Eingliederungsvereinbarung bindend. Die darin festgelegte Maßnahme hat der Kunde wahrzunehmen und bei Nichtantritt ohne wichtigen Grund erfolgt eine Sanktionsprüfung (§ 31 Zweites Buch Sozialgesetzgebung).

Damit eine abschließende Klärung gefunden werden kann, sollte sich die betreffende Person an ihre zuständige Dienstelle wenden.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Team Kundenreaktionsmanagement Bayern

Telefon: 0911 179 9311 (Rufkreis)
Telefax: 0911 179-909312
E-Mail: bayern.kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de
Internet: www.arbeitsagentur.de

Bundesagentur für Arbeit
Regionaldirektion Bayern
Regensburger Str. 100
90478 Nürnberg

--------------------------------------------------------------
Nun - da schicke ich dann etwas "konkreteres" hin wir sind wieder gespannt ...

Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank, dass Sie sich noch die Mühe einer Rückmeldung gemacht haben!

Es geht um die Region XY.

Zu den „gewisse im Gesetz geregelte Grundpflichten“ und zu einer konkreten Eingliederung in den Arbeitsmarkt kann es jedoch KAUM gehören, dass ältere Arbeitnehmer per Zuweisung in eine REIN auf „körperliche Ertüchtigung“ und „Gehirnjogging“ mittels Gruppenspielchen ausgerichtete Maßnahmen verpflichtet oder gar unter Sanktionsandrohung genötigt werden?

Die 62jährige Betroffene hat eine EGV unterzeichnet, deren „Ziele“ waren: Aufnahme in das Projekt Perspektive 50 Plus“ sowie das fragwürdige „Eingliederungsziel“: Rentenantragstellung

Innerhalb der EGV wurde keine konkrete und auf eine Eingliederung abzielende Maßnahme vereinbart.
Man teilte der Betroffenen mit, dass es „sowieso keine Wahlmöglichkeit“ gäbe, da ALLE Leistungsberechtigten ü50 in eine „besondere Betreuung“ dieses Programms überstellt würden … ????

Das Angebot zur Maßnahme kam parallel mit Rechtsfolgenbelehrung und erstreckte sich auf das Angebot in einem „Kickboxstudio“, lautend:
Life Kinetik – ein Bewegungsprogramm zur Gehirnentfaltung,
Maßnahmeziel: Förderung der Gesundheit.

Durch die Art dieser „Veranstaltung“ und den Zwang zu so einer „Maßnahme“, die sicherlich NICHT in Arbeit führt, fühlen sich einige Menschen über 50, die bereits ein sehr leistungsreiches Leben erbracht haben, tendenziell auch „diskriminiert“.

Daher die Frage: ein ausschließlich auf „sportliche“ Aktivitäten gerichtetes Angebot KANN doch nach allem Ermessen und nach grundrechtlichen Regeln NUR ein ANGEBOT sein auf freiwilliger Basis, und nicht allen Ernstes eine „Zwangsveranstaltung“ mit Androhung von Sanktionen des Existenzminimums?

Dieses Angebot „Life Kinetik“ für diesen Landkreis ist auch nicht in den öffentlich zugänglichen Informationen über die Programme und Inhalte der „Perspektive 50plus“ zu finden.

Bei den Angeboten aus dem Pakt dieser Region XY handelt es sich um qualifizierte Angebote wie

• - Individuelle und sensible Beratung und Betreuung im Coachingverfahren
• - passgenaue Trainings- und Qualifizierungsmaßnahmen
• - effektive Kooperation mit Vor-Ort-Arbeitgeber
• - Beratung zu Förderleistungen
• - fortlaufende und nachhaltige Integrationsbegleitung

ein „Sing-Spring-Hüpf-Lach-Gehirn-Zwangstraining“ ist nicht ersichtlich.

Es ist auch nicht nachvollziehbar, dass eine derartige „Veranstaltung“ unter Rechtsfolgen „zugewiesen“ werden dürfte.

Daher erneut die Bitte um Aufklärung.

Vielen Dank, mit freundlichem Gruß,

:icon_frown:
 

gila

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Die BA ist ja mal schnell .... und DRÜCKT SICH! :biggrin::biggrin:

Gestern kam auf meine - doch "wie gewünscht" klare und auch "zuordnende" Anfrage noch folgende Antwort:

Regionaldirektion Bayern

Sehr geehrte .....

wie in der heutigen E-Mail bereits mitgeteilt, sollte sich die betreffende Person an ihre zuständige Dienststelle wenden, um dort den Sachverhalt abschließend zu klären. Ich bitte hierfür um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Team Kundenreaktionsmanagement Bayern
-----------------------------------

was ich gleich noch einmal hinterfragt habe:

Sehr geehrte Damen und Herren,

nun bin ich doch ein wenig „enttäuscht“ – und fast könnte man meinen, die BA Bayern „drückt“ sich ein wenig um eine klare Aussage?

Nachdem Sie in der vorherigen Mail schrieben „Das Bundesprogramm beinhaltet einen regionalen Ansatz, deshalb ist eine Zuordnung zum Jobcenter notwendig.“ und ich Ihnen die Zuordnung benannte, sowie auch die näheren Umstände KLAR beschrieben habe, sollte es doch möglich sein, hier eine klare Aussage zu treffen, ob eine rein „körperliche Ertüchtigung und Gehirnjogging“ hier: KONKRET die benannte Veranstaltung - eine Maßnahme ist, die in Arbeit eingliedert und die als solche auch „erzwingbar“ ist.

Die Betroffene gerade an DIE Stelle zurück zu verweisen, die ihr jegliche Auskünfte darüber bisher verweigert hat, bzw. ihr hier offensichtlich auch BEWUSST FALSCHE Auskunft erteilt, ist wenig hilfreich.

Seitens des BMAS gibt es immer wieder mal klare Stellungnahmen zur Frage der „Bundesperspektive 50 plus“, die letztlich auf deren Freiwilligkeit hinweisen (sofern nicht konkrete Maßnahmen VEREINBART wurden).

So sollte doch auch die Bundesagentur anhand der genannten klaren Parameter eine ebenso klare Aussage machen können.

MUSS denn alles und jedes immer über Sozialgericht, Fachaufsichtsbeschwerden oder Presse laufen?

Da der Sachverhalt im betreffenden Jobcenter der genannten Landkreise nicht „abschließend“ geklärt werden kann, weil man hier in eine Verweigerungs- und Drohhaltung übergegangen ist (noch dazu vor dem Hintergrund des Alters und der bevorstehenden Rente Anfang 2016!), sollte es doch Ihnen möglich sein, zu beantworten, ob diese Veranstaltung „Life Kinetik“ in einem Kickboxstudio zu den über Zuweisung und Verwaltungsakt „erzwingbaren“ und „sinnvollen“ Eingliederungsmaßnahmen für „Ältere“ in Arbeit gehört, oder nicht.

Mit freundlichem Gruß, :icon_confused:
 

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Sodele - hier gibt es nun auch mal wieder etwas "ergänzendes" :biggrin:

Zum einen: nach meiner erneuten Anfrage an die BA wegen einer POSITIONIERUNG bzgl. der affigen Maßnahme (siehe vorherige Posts) kam ............ NIX.

Man DRÜCKT sich um eine klare Antwort - warum eigentlich?
Wenn ich dazu komme, werde ich direkt mal das Zeuch an das BMAS schicken, Abt. "Perspektive 50plus" und die um Klarstellung bitten.

PARALLEL wurde dem Widerspruch von @leuchtturm13 gegen den VA der 2. EGV "abgeholfen".

Die Argumentation der Rechtsabteilung ist "putzig", :biggrin:, räumt man doch nur eine "teilweise" Abhilfe ein (bezogen auf die gegen den VA diversen angeführten Gründe).

DE FACTO ist der VA vom Tisch und irgendein spitzfindiger Hansel hat es sich jedoch nicht nehmen lassen, die Begründungen auseinander zu "fieseln" um ein "klein wenig Recht" zu behalten.

Ich hab mich dabei ziemlich "beömmelt" - es wirkt schon sehr "kläglich".

Fazit: der VA ist vom Tisch ... ALLEIN aus dem Grund, dass man anerkennt, dass eine vorherige Kündigung der EGV vonnöten gewesen sei :icon_hihi:

(Die schob die SB nun doch tatsächlich noch nach!!)

Alles andere wird rumpalavert...
denn die Rente wurde nicht grundsätzlich "abgelehnt" sondern das Eintrittsdatum in 2016 - mit Abschlägen wegen Alter 63 - bekannt gegeben.
Spielt hier aber eine untergeordnete Rolle, daher nur die letzte Seite des Bescheides.
Auch die "putzigen" - aber eigentlich unsachlichen - Anmerkungen von "komfortablen Inhalten" der EGV und sonstige überflüssige Bemerkungen wollen wir mal beiseite lassen...

Gegen die nicht mehr "putzige" - weil sehr persönliche, unsachliche und unterstellende wie auch in einem Bescheid ÜBERFLÜSSIGE Anmerkung am Ende "sie erwecke den Eindruck, sich durch fadenscheinige Interpretation von jeglichen Pflichten zur Verringerung der Hilfebedürftigkeit" befreien möchte, wird @leuchtturm13 sich wahrscheinlich gesondert BESCHWEREN.

Einige Passagen sind wieder mal grenzwertig - auch (finde ich) die Anmerkung, eine Kündigung sei "entbehrlich" gewesen, da die SB am Termin davon hätte ausgehen können, die 2. EGV würde unterschrieben... :icon_evil: und:
Es bestünde kein Anlass zu einer Änderung einer "einvernehmlichen Regelung" - einer jedoch FRÜHEREN und damals halt unterschriebenen Regelung, hier für Teilnahme an 50+.

Halte ich ebenso für KEIN wirkliches Argument - das, womit ich FRÜHER mal einverstanden war kann nicht unbedingt selbstverständlich als weitere Grundlage gewertet werden.
Verträge sind immer wieder NEU zu überdenken und entscheiden.

Aber INTERESSANT für uns alle hier ist wohl folgende erläuterte Auffassung unter Punkt 4 - dem gemachten Einwand, das Projekt 50plus sei FREIWILLIG! (und dies wurde hier bestätigt!)

Ich habe das im PDF entsprechend gekennzeichnet ... hier wird klar die Auffassung dargelegt, dass die Aufnahme in das Projekt ja unter PUNKT 1 (Ziele) aufgeführt ist (das wird es in den meisten EGV und VA ja wohl) - aber NICHT IN PUNKT 2 - und nur DORT seien die Bemühungen des Elos ja festgelegt.

Man sieht hieran mal wieder, wie wichtig es immer wieder ist, die Erbslein zu zählen und genau hinzuschauen!

Auch finde ich, ist das für den "rechtlichen Laien", der der Bürger ja eigentlich ist, viel zu undurchsichtig und "erschließt" eben NICHT - wie der betreffende KLUGschei*SER das spitz und unhöflich formuliert hat " - eben mal so jedem Lesenden in letzter Konsequenz!

Werde das auch für mich mal archivieren, wenn wieder einmal ähnliche VAs auftauchen, wo lediglich bei 1 (Ziele) etwas formuliert ist, was unter 2 (Bemühungen) nicht in der Form ERNEUT oder ergänzend aufgeführt ist, dass es zu Sanktionen kommen könnte.
Hier muss man jede EGV/VA und die RfB immer neu und genauestens lesen, um zu differenzieren, ob die TEILNAHME in einer lediglich als ZIEL formulierten Maßnahme sanktionsbewehrt werden kann - oder nicht, weil sie NICHT unter die "Bemühungen" als Pflicht fällt!
 

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Purzelina

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Fazit: der VA ist vom Tisch ... ALLEIN aus dem Grund, dass man anerkennt, dass eine vorherige Kündigung der EGV vonnöten gewesen sei
Gab es denn gravierende Veränderungen bei der Kundin, die eine Kündigung wirklich notwendig machten? Sicher nicht.
 

gila

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Ne, nicht wirklich.

Zitat: Alles andere wird rumpalavert...
denn die Rente wurde nicht grundsätzlich "abgelehnt" sondern das Eintrittsdatum in 2016 - mit Abschlägen wegen Alter 63 - bekannt gegeben.
Spielt hier aber eine untergeordnete Rolle, daher nur die letzte Seite des Bescheides.


Die Behauptung war, dass nach der 1. EGV die Rente "abgelehnt" wurde.
Daher wären neue "Integrations-Strategien" erforderlich (die Dame wird 63!).

Die "neuen Strategien" bestanden jedoch lediglich darin, nun 2 Eigenbemühungen zu leisten.

Gleich am WE kam ein neuer VA - OHNE eine vorherige EGV zu "ersetzen".
Pikanterweise SAMSTAGS ausgestelle :icon_hihi: und HEUTE unterschrieben?

Nun - das ruft alles erneut nach einem Widerspruch...
 

Couchhartzer

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Ich habe das im PDF entsprechend gekennzeichnet ... hier wird klar die Auffassung dargelegt, dass die Aufnahme in das Projekt ja unter PUNKT 1 (Ziele) aufgeführt ist (das wird es in den meisten EGV und VA ja wohl) - aber NICHT IN PUNKT 2 - und nur DORT seien die Bemühungen des Elos ja festgelegt.
Da sieht man doch mal wieder sehr deutlich, dass die selbst dafür zu dämlich sind, die einfachsten gesetzlichen Vorgaben überhaupt korrekt zu begreifen, geschweige denn umzusetzen, , denn Ziele sollen laut definiertem gesetzliche Auftrag immer Integrationen in den Arbeitsmarkt und nicht das Abschieben und Parken in irgendwelchen vorsätzlich steuerverschwendenden Hirnlosmaßnahmen (nur um z.B. einem Maßmahmeträger öffentliche Gelder - ohne konkret nützliche echte erbrachte Integrationsleistung - darüber zuzuschieben) sein.
 

gila

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Der Hammer HIER war zusätzlich, dass eine schwachsinnige Gehirnjoggingmaßnahme unter der "Perspektive 50+" angeboten wurde und @leuchtturm persönlich noch vorgegaukelt wurde, dies sei PFLICHT und sanktionierbar!

Durchgezogen hamse das bisher jedoch nicht :biggrin:
 

Couchhartzer

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Der Hammer HIER war zusätzlich, dass eine schwachsinnige Gehirnjoggingmaßnahme unter der "Perspektive 50+" angeboten wurde
Hilft da nicht eine Mitteilung an die Knalltüten dort, dass das Gehirn der Betroffenen schon gegenüber dem der dortigen Mitarbeiter schon soweit vorausgejoggt ist, dass die Mitarbeiter Lichtjahre bräuchten das überhaupt jemals wieder aufzuholen? :biggrin:
 

gila

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Hilft da nicht eine Mitteilung an die Knalltüten dort, dass das Gehirn der Betroffenen schon gegenüber dem der dortigen Mitarbeiter schon soweit vorausgejoggt ist, dass die Mitarbeiter Lichtjahre bräuchten das überhaupt jemals wieder aufzuholen? :biggrin:
:biggrin::biggrin:

Damit hab ich ständig zu tun - auch in einem neuen "Kampf" gegen ein Gutachten des MDK. Meinem "Psycho" hatte das "laienhaft zusammengezimmerte" Gutachten der Ärztin mit voll falscher diagnostischer Einschätzung SO gestunken, dass er eine Stellungnahme schrieb... sowas hab ich noch nie gesehen ...und diese habe ich nun MIT FLEISS an die diversen Stellen, mit denen ich seit Monaten ZOFFE (und die einen ja für einen "Querulanten" halten, wenn ein MDK-Weisskittel hier "eigenwillige" Diagnosen verteilt, die es gar nicht wirklich gibt).

Darin steht tatsächlich (bin ja "hochsensibel"):

Frau X. kann sich nämlich sehr gut von kränkenden Lebensereignissen distanzieren, verfügt über Humor und ein sehr feines emotionales Differenzierungsvermögen und auch eine gute emotionale Schwingungsfähigkeit, was eben dem als statisch verbittert, gedrückt, heftig aufgeregt und als hilflos ausgeliefert beschriebenen Zustand im Rahmen der PTED so gar nicht entspricht!
Gerne möchte ich hier bemerken, dass ich Frau X. durchaus als sehr sensitiv erlebe, sie kann Schwächen von Personen und Institutionen sehr genau aufspüren, analysieren und sie direkt konfrontieren (im Übrigen auch ihre eigenen!) . Ich sehe das als ein hohes Potential an, mit dem sie Güte, Genauigkeit, Vollständigkeit, Respekt und Verständnis bei Untersuchungen
wie Behandlungen sehr fein bemessen kann
. :icon_mrgreen:

Institutionen, Behörden und Gutachter wissen das leider nur sehr selten zu schätzen, könnten aber durchaus diese Fähigkeiten von Frau X. als hervorragenden Qualitäts-Sensor für ihre Arbeit einsetzen. Aber das mag in der Tat für manche Institutionen, Sachbearbeiter und Gutachter eine zu große Heraus- und damit Überforderung darstellen.. .

:icon_lol::icon_lol: habe ja selten sooo gelacht und könnt ihn küssen!
Eine Watschn an die ganzen Gimpel, die mit meiner Beschwerde befasst sind und bisher alles abwiegeln wollten.
 
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