5 Tage vor Urlaub und ende der Maßnahme Kündigung bekommen

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ITISEASY

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Hallo
5 Tage vor meinem Urlaub und somit auch zum ende Maßnahme habe ich die Kündigung bekommen.
so etwas kann natürlich nur mir passieren
ok das kind ist in den Brunnen gefallen die frage die ich mir jetzt stelle ist
ob es was bring gegen die Kündigung vorzugehen und wenn ja wie ?

hiermit lösen wir die mit ihnen geschlossene Vereinbarung zum berufspraktischen Einsatz in Arbeitsgelegenheit
vom 01.07.2008 zum 10.12.2008 auf.

Sie fehlten ohne ersichtlichen Grund am 08.10.208, 05.11.2008, 21.11.2008 und am 10.12.2008
unentschuldigt, trotz mehrfacher mündlicher Ermahnungen.
ich gebe ja zu ich bin kein Kind von unschuldigkeit ab und zu bin ich auch mal zu spät gekommen
aber da fällt mir nur das wort mit grossen A ein.

als erstes habe ich am selben tag handschriftlich Widerspruch eingelegt:

Hiermit lege ich "Mein Name" Widerspruch gegen die Auflösung der Vereinbahrung vom 11.12.2008 ein.

Ich habe mich bei Herrn "Projekt Manager" um 9:30 Telefonisch gemeldet das ich den Einsatzort Arbeitsamt* nicht wie vorgesehen um 9:00 Uhr erreichen werde am 10.12 2008.

Den oben genannten Einsatz Ort habe ich gegen 11:55 Uhr erreicht (siehe Anhang)**
*zu dem Einsatzort Arbeitsamt: normalerweise war der Einsatzort ein anderer, an diesem tag sollten wir zum Arbeitsamt um uns Arbeitsalternativen zu suchen oder ähnliches
** als Anhang habe ich eine copy der "Bestätiging der Vorsprache am 10.12.2008 in der zeit vom 11:55 bis 12:05" beigelegt.

am Telefon war er recht sauer und hat mir gesagt das ich noch hinfahren soll, das habe ich ja auch gemacht
allerdings wie ich später feststellen musste, war es das falsche Stockwerk vom Arbeitsamt.

Was meint ihr, gibt es Erfolgsaussichten dagegen vorzugehen ?
 
E

ExitUser

Gast
Wenn ich das richtig verstehe, machst du einen EEJ und hast mehrmals unentschuldigt gefehlt.

Wenn ich das richtig verstehe, hast du mit dem Träger auch eine Vereinbarung geschlossen. Kannst du diese hier mal reinstellen? Was steht denn da zum Punkt "Kündigung" drin?

Ein EEJ ist nämlcih nicht "kündbar", weil es kein Arbeitsverhältnis ist. Der Träger kann dich aber zurückgeben. Es ist abzuwarten, wie das Amt jetzt darauf reagiert, denn unentschuldigtes Fehlen ist nun mal ein Versäumnis. Du bist deiner Meldepflicht nicht nachgekommen.

Der Widerspruch wird dir nichts bringen. Einen Widerpsruch kann man nur gegen einen Bescheid des Amtes einlegen, wenn dieser eine Rechtsbehelfsbelehrung enthält (d.h., wenn er zulässig ist).
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
Wer kündigt?
Ein Massnahmeträger ist dazu gar nicht berechtigt.
Sowas darf nur ein Arbeitgeber. Dessen Stellung hat hier die ARGE inne.
Der Massnahmeträger wäre z.B. zur Verhängung von Hausverbot berechtigt.

So ein "Fernbleiben" ist ja das was durch Training vermindert werden soll. Der Massnahmeträger scheint hier seine Aufgabe gar nicht zu kennen.

Widerspruch etc. bringt nichts.
Man muss hier nur die ARGE informieren. Und das sehr schnell.
 
E

ExitUser

Gast
Der Träger kann Einen schon sofort aus der Maßnahme entfernen, bei Diebstahl z. B. Allerdings bei mehrmaligem Zuspätkommen gibt es in der Regel erst eine Abmahnung. Bei nochmaligen Verfehlungen erfolgt dann der Rausschmiss. Wenn du bereits abgemahnt worden bist, hast du schlechte Karten, dann wird dir eine Sanktion nicht erspart bleiben.
Du müsstest mal in deine EGV nachsehen. Eventuell gibt es vom Maßnahmeträger noch einen gesonderten Vertrag. Ist bei uns jedenfalls so.
 

ITISEASY

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ja ich habe 3x unentschuldigt gefehlt, und wenn ich den umstrittenen Tag 10.12.2008 dazu nehme bin ich auch 3x offiziell zuspät gekommen,
eine Abmahnung oder schriftliche Verwahrung habe ich nie bekommen
mündlich wurde ich auf mein unentschuldigtes fehlen verwarnt.

In der Vereinbarung unter Kündigung steht eigentlich nur drin
"Wenn man gegen diese Vereinbahrung, Weisungen und betriebliche Reglungen verstößt, wenn der Teilnehmer mehrere Tage unentschuldigt, längere Zeit wegen Krankheit nicht eingesetzt werden kann." gekündigt werden kann.
Die betriebliche Reglungen haben wir zwar alle unter schrieben aber keine Copy bekommen
In den betriebliche Reglungen stand z.b drin, wenn man mehr als 3x unentschuldigt gefehlt oder mehr als 12 tage krank ist wird man gekündigt.

Einen Termin hatte ich noch am selben Tag beim Jobcenter zum 18.12 gemacht.

Der Massnahmenträger hat seine Aufgabe garantiert nicht gekannt,
das fängt damit an das wir 9 Männer und 1 Frau in einem 4 Mann Bauwagen sitzen mussten in dem wir uns auch noch den platz mit Garten Werkzeug und eine fette Gasheizung teilen mussten und nur ein Dixi-WC und hört damit auf das wir wochenlang z.b. auf Mülltüten und so etwas warten mussten.
und das schärfte ist ein Tag bevor er mich rausgeschmissen hatte , kam er noch an Wir sollten Stunden unterschreiben für irgendwelche Weiterbildungen die wir aber nicht gemacht hatten.
Wenn ich gewusst hätte wie das endet, dann hätte ich die stunden nicht unterschrieben oder wenn dann erst am letzten Tag.

Danke für eure Antworten, ihr habt mir aufjeden fall weitergeholfen
mal schauen was mein Fallmanager beim Jobcenter am Donnerstag sagt.

gruss
ITISEASY
 

Atlantis

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wenn der träger dir das schriftlich gibt mit der kündigung dann könntest du etwas machen.
eine eingebung hat mir was geflüstert das er dann reif ist zum schlachten.

die kündigung musst du natürlich schriftlich vorliegen haben.
 

Martin Behrsing

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Wann lernt ihr endlich, dass es keinen Schutz bei derartigen Maßnahmen gibt. Der Träger kann einen durch bloßes Zurufen abberufen, wann und wie es ihm passt. Es gibt keine Arbeitnehmerrechte.

Warum wird denn auch so ein Schei.... gemacht.
 
E

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Gast
Richtig. Es handelt sich hierbei um keinen Arbeitsvertrag!
Und wenn du 3 mal unentschuldigt fehlst und man dich auch schon deshalb abgemahnt hat, dann kann man dich rausschmeissen. Sanktionen von seiten der Arge inclusive. Dagegen wirst du nichts machen können.
Muss Martin Recht geben. Dann geht man halt zum Arzt, schickt die Krankschreibung hin und gut ist. Is nun mal so.
 
E

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Gast
Es würde mich aber trotzdem interessieren, was dieser Träger in den "Arbeitsvertrag" für eine "Kündigungsklausel" reingeschrieben hat. Der gesamte Vertrag würde mich interessieren, denn wenn er hier einen "Arbeitsvertrag" mit Kündigungsmöglichkeit ausgestellt hat, dann hat er die Leute nämlich eingestellt. Der kann doch nicht so dumm sein.

Kannst du das hier mal eintippen oder einscannen?
 

Arania

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hiermit lösen wir die mit ihnen geschlossene Vereinbarung zum berufspraktischen Einsatz in Arbeitsgelegenheit
vom 01.07.2008 zum 10.12.2008 auf.

Das reicht vollkommen, mehr ist nicht nötig, man hätte das noch nicht mal schreiben müssen

Und die Gründe sind auch schlüssig
 

avalon

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Hallo
5 Tage vor meinem Urlaub und somit auch zum ende Maßnahme habe ich die Kündigung bekommen.
so etwas kann natürlich nur mir passieren

am Telefon war er recht sauer und hat mir gesagt das ich noch hinfahren soll, das habe ich ja auch gemacht
allerdings wie ich später feststellen musste, war es das falsche Stockwerk vom Arbeitsamt.

Was meint ihr, gibt es Erfolgsaussichten dagegen vorzugehen ?

Du kümmerst Dich um die falschen Probleme! Die Massnahme und den Urlaub kannst Du vergessen, so wie Du Dich angestellt hast. Konzentriere
Dich besser auf die Sanktionen, die folgen werden! Selbst da wird es schwer, irgendwas zu machen.

Zwar sind hier die Schwellen etwas höher als bei der Beendigung der Massnahme, die seitens des Trägers ohne Probleme jederzeit ausgesprochen werden kann, wie Martin schn dargelegt hat. Beim Verhängen einer Sanktion müssen die Gründe für den Abbruch sehr wohl geprüft werden. Aber auch da hast Du ziemlich schlechte Karten.
 

ITISEASY

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Ich hatte heute den Termin mit meinem Fallmanager beim Jobcenter,
ich habe im alles vorgetragen was so vorgefallen ist und der Fallmanager kam zu dem Schluss das ich keine Sanktionen bekomme weil ich ja noch Angerufen und noch hingefahren bin und weil Weihnachten ist :icon_smile:

aber mit den bitteren Beigeschmack das ich im nähstem Jahr wieder eine Maßnahme machen muss, da hat auch nix geholfen das ich ihm gefragt habe, wo den bitte bei der Maßnahme die Intrigantion in den ersten Arbeitsmarkt ist?
da kam er mit dem Argument das die Maßnahme dafür nicht gedacht ist sondern das man sich bei den Maßnahmen aufbauend an die Arbeit gewöhnen soll :icon_neutral:
naja ich habe dann noch erwähnt das ich 25J. auf den Bau verbracht habe,
aber ich wollte dann nix mehr sagen weil ich froh war das ich keine Sanktionen zu befürchten habe.

Gruss
ITISEASY

p.s von dem Vertrag konnte ich hier keine copy reinstellen da der Scannner beim Kumpel nicht mehr geht.
 

avalon

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Naja, nicht schön, aber Du bist ganz gut aus der Sache rausgekommen! War alles andere als dumm, in der Situation die Meinungsverschiedenheiten bezüglich der neuen Massnahme nicht eskalieren zu lassen! Wenn der FM stinkig geworden wäre, hätte er schon einiges in der Hand gehabt, um Ärger zu machen!
 
E

ExitUser

Gast
Lass das mal mit dem unentschuldigten Fehlen. Auch wenn dir der Job aufgezwungen worden ist und du sicher "0-Bock" darauf hattest, hättest du zumindest anrufen können oder krank werden können.

Wenn die SB dir den nächsten Job zuweist (und das hat sie ja schon angekündigt), dann unterschreibe bitte nichts sofort. Pack alles ein und stelle es hier ins Forum. Auch die Zuweisung. Meist braucht man solche Jobs nämlich gar nicht zu machen. Sie sind auch nicht zur Arbeitsentwöhnung da, sondern sollen der Integration dienen. D.h., sie sollen dich weiterbringen. Auch da kann man einen Job anpacken, um ihn abzulehnen. Man muss aber immer die Zuweisung und evtl. die EGV sehen, denn nur daraus kann man den Ablehnungsgrund ableiten. Und die EGV sollte noch nicht unterschrieben sein.
 

Atlantis

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Lass das mal mit dem unentschuldigten Fehlen. Auch wenn dir der Job aufgezwungen worden ist und du sicher "0-Bock" darauf hattest, hättest du zumindest anrufen können oder krank werden können.

Wenn die SB dir den nächsten Job zuweist (und das hat sie ja schon angekündigt), dann unterschreibe bitte nichts sofort. Pack alles ein und stelle es hier ins Forum. Auch die Zuweisung. Meist braucht man solche Jobs nämlich gar nicht zu machen. Sie sind auch nicht zur Arbeitsentwöhnung da, sondern sollen der Integration dienen. D.h., sie sollen dich weiterbringen. Auch da kann man einen Job anpacken, um ihn abzulehnen. Man muss aber immer die Zuweisung und evtl. die EGV sehen, denn nur daraus kann man den Ablehnungsgrund ableiten. Und die EGV sollte noch nicht unterschrieben sein.

dann dann bekommt er doch keinen 1 euro job mehr und sein fallmanger ist auch noch sauer wenn er von uns hier mit gegenwehr präpariert wurde.:icon_party:
 
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