5. Demo u. Erfolg in der ARGE (1 Betrachter)

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Moki

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Die Bedingungen für unsere 5. Donnerstags-Demo konnten nicht besser sein, das Wetter spielte mit und alle Demonstranten konnten vor der ARGE dann live miterleben, dass sich ein Beistand immer lohnt, wenn es Probleme gibt.
In diesem Fall betraf es eine junge Frau, die im 3. Monat schwanger, Ihre Wohnung verloren hatte. Dies ist auch mit Hilfe der ARGE, durch mehrere Sanktionen passiert und auch ein wenig durch Ihre eigene Hilflosigkeit gegenüber den amtlichen Schreiben. Diese sind Ihr in regelmäßigen Abständen zugegangen, aber keine Erklärungen dazu und eine wütende Vermieterin, die dann noch den Zutritt zur Wohnung verweigert hat, haben das Fass zum überlaufen gebracht und die junge Frau stand auf der Straße. Mitten in unsere Demo hinein konnten wir dann einen Erfolg melden.
Nach Gesprächen bei der kompetenten Fallmanagerin und der Sachbearbeiterin für Unterkunft wurde eine Einzelfallentscheidung erwirkt, so dass alles geregelt werden konnte. Ab sofort ist die junge Frau Besitzerin einer 3 Raum Wohnung, alle Kostenanträge werden von der ARGE übernommen und wenn der Einzug geschafft ist, kann die Schwangerschaft in Ruhe verlaufen. Mit diesem Erfolg, auch durch den in diesem Fall lobenswerten Einsatz der ARGE-Mitarbeiter war die 5.Demo schon ein Erfolg.
Wie immer konnten wir ca. 30-40 Demonstranten und Zuhörer begrüßen, darunter unsere Freunde von der Montagsdemo-Zwickau, denen wir hier mal besonders Dank sagen, für Ihre immer tatkräftige Unterstützung.
Die Themen der Ansprachen waren nicht nur, die miserabel zusammengeschusterten HARTZ IV-Gesetze, es ging auch um die Aussagen des Landrat Dr. Scheurer und der Leiterin des Sozialamtes im Landkreis Zwickau Frau Bretschneider. Beide haben zum wiederholten Mal zum Ausdruck gebracht, dass es bei den Betriebskosten keine Kappungsgrenze gibt, man halte sich hier genau an die Vorgaben im SGB II. Bei der letzten Sozialausschuss-Sitzung wurde das für alle Mitglieder und Zuhörer klar und deutlich gesagt. Nur in den ARGEn ist es nicht angekommen, da hält man sich noch fest an die Richtwerte der Verwaltungsvorschrift, Betriebskosten kalt 1,10 €, Betriebskosten warm 1,20 €, wird hier durch die Hintertür gemauschelt? Die immer mehr um sich greifende Wirtschafts- und Finanzkrise und die Auswirkungen auf die Arbeitsplätze, auf Kurzarbeit und die damit immer mehr werdenden Probleme waren auch ein sehr wichtiges Thema, da unsere Region selbst betroffen ist . Bei vielen Demonstranten ist noch Gutgläubigkeit vorhanden, < so schlimm wird es nicht werden, wir haben doch schon nichts weiter> so die Aussagen. Hoffen wir auf unsere 6. Demo, vielleicht wird dann noch einigen mehr klar, dass nur wir alle zusammen eine Änderung vornehmen können!!!
Setzen wir schon zur EUROPA-UND KOMMUNALWAHL das 1. Zeichen.
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