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48 € weniger nach neuem ALG2 Antrag

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megagonzo

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Hallo liebes Forum.

Musste mal wieder einen neuen ALG2-Antrag bewilligen lassen.
Bisher bekam ich jeden Monat insgesamt 637,50 (345+250 Kaltmiete + Nebenkosten)

In meinem neuen Bescheid steht, es stehen mir 589,30 Euro monatlich zu!

Das sind 48 € weniger als bisher - ohne jede Begründung. Es steht noch was von einer Neben- und Heizkostenpauschale mit 22,80 + 19,00. Macht zu der Kaltmiete trotzdem knapp 290,-. Wo ist der Rest - ich verstehs nicht. Mein Vermieter springt mir aufs Dach, wenn ich dem knapp 50,- weniger überweise. In dem Antrag habe ich angegeben, das sich meine Verhältnisse nicht geändert haben - alles beim alten.

Wäre für Hilfe dankbar.

mfg

megagonzo
 

Arania

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Widerspruch einlegen und Erklärung verlangen, am besten sofort mit dem Bescheid und dem vorherigen hingehen
 

Arco

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... also ich weiß nicht wie es bei Euch ist, aber hier in Kassel kann man persönlich zum SB in der Leistungsabteilung gehen und so erstmal nachfragen was das sollllllll.

:pfeiff: manchmal sollen Die auch mal Fehler machen :pfeiff:

Allerdings kommt mir da auch seltsam vor denn wenn die Angaben so stimmen müssen die ja bei der Kaltmiete gekürzt haben.

Hier in Kassel - bei uns gibt es Miete und Nebenkosten volle Pauschale - bekommt übrigens 1 Person 345 + KdU genau die Summe von auch 637 Euro, also die Summe als solches wäre nicht unbedingt zu hoch.

Also erstmal direkt versuchen Auskunft zu holen und dann kann mann/frau innerhalb der Fristen immer noch Widerspruch einlegen ....
 

ladydi12

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megagonzo schrieb:
In meinem neuen Bescheid steht, es stehen mir 589,30 Euro monatlich zu!

Das sind 48 € weniger als bisher - ohne jede Begründung. Es steht noch was von einer Neben- und Heizkostenpauschale mit 22,80 + 19,00. Macht zu der Kaltmiete trotzdem knapp 290,-. Wo ist der Rest - ich verstehs nicht. Mein Vermieter springt mir aufs Dach, wenn ich dem knapp 50,- weniger überweise. In dem Antrag habe ich angegeben, das sich meine Verhältnisse nicht geändert haben - alles beim alten.
Hallo Megagonzo,

zu deinem neuen Bescheid mußt du auch einen sogenannten Berechnungsbogen erhalten haben, aus dem sich die Berechnung deiner gesamten Leistung ergibt.
Bei deinem alten Bewilligungsbescheid war dies sicher auch der Fall.
Aus dem neuen Berechnungsbogen ist, wenn auch leidlich genau, ersichtlich, wo man dir die 48€ weggekürzt hat, also ob bei der KDU oder bei dem Regelleistungssatz von 345€, beispielsweise durch Zuverdienst.

Vergleiche hierzu beide Bescheide miteinander.

ansonsten, wie Arco schon sagte, Widerspruch einlegen und ggf. Akteneinsichtnahme beantragen. Vorformulierte Widersprüche, die du ggf. nur noch auf deine Situation anpassen mußt, findest du hier:

Ich hoffe, daß ich damit etwas helfen konnte.
 

megagonzo

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Am 19.10.06 ist mein Widerspruch bei der ARGE eingegangen. Am 25.10.06 bestätigte der Sachbearbeiter meinen eingegangenen Widerspruch schriftlich und bat, nichts zu unternehmen, er werde prüfen.
Bis gestern (28.11.06) !!! bekam ich keine Antwort. Bei der ARGE angerufen und nachgefragt. Antwort : Das muss sehr intensiv geprüft werden, ob sie überhaupt Anspruch haben, dauert bestimmt bis nächstes Jahr. Die Sache ist doch eigentlich glasklar, die zahlen zuwenig - was muss da geprüft werden ? Wie lange soll ich noch warten. Sind solche Zeiten normal ?

mfG

megagonzo
 

Arco

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.. die können sich bis zu 3 Monaten Zeit nehmen :(

erst dann kann mann/frau z.B. eine Untätigkeitsklage einreichen ....
 

Holger69

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Solltest Du finanziell durch diesen (eventuellen) Berechnungsfehler in Schwierigkeiten kommen und dringend auf den Differenzbetrag angewiesen sein, kannst Du meines Wissens (ohne den Widerspruchsbescheid abzuwarten) parallel zum laufenden Widerspruch kostenlos einen Antrag auf Einstweilige Anordnung beim zuständigen Sozialgericht stellen.

Holger
 

Massouv

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Nein Frist bei sozialrechtlichen Anträgen 6 Monate und Widerspruch 3 Monate.

Bei verwaltungsrechtlichen Anträgen 3 Monate und Widerspruch auch 3 Monate.
 
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