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45 Prozent aller Hartz-IV-Klagen im Jahr 2013 erfolgreich

vagabund

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45 Prozent aller Hartz-IV-Klagen im Jahr 2013 erfolgreich | WAZ.de

Tausende Anwälte hätten es zu ihrem Geschäftsmodell gemacht, Empfänger von Hartz IV zu vertreten.
...

Eine solche extreme Konzentration sei im Kreis Recklinghausen nicht zu verzeichnen, erläutert Florian Adamek. Von den 1322 Klagen im Jahr 2013 entfielen nach seinen Worten 600 auf zehn Kanzleien im Kreisgebiet, bei dem Rest der Klagevertreter handle es sich um weitere einzelne Kanzleien, die sich alle auf diesem Themengebiet einen guten Ruf erworben hätten.
 

Hartzeola

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Schon wieder betont, dass Anwälte dieses lukratives Geschäft entdeckt haben.

Vielleicht auch deshalb, weil Jobcenter ein paar Bürokaufleute für die Bearbeitung von Widersprüche anstatt ein paar Rechtsanwälte einstellten...
 

ks712

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Vielleicht auch deshalb, weil Jobcenter ein paar Bürokaufleute für die Bearbeitung von Widersprüche anstatt ein paar Rechtsanwälte einstellten...
Also nichts gegen Bürokauffrauen bzw. Bürokaufmänner bitte, ja? :icon_evil: :biggrin::biggrin::biggrin::biggrin::biggrin: Eine Mitarbeiterin der Arge meinte mal vor einigen Jahren Kauffrau/-mann für Bürokommunikation sind eher bevorzugt. Aber die meisten ehemals Argen, jetzt Jobcenter, haben in ihren Widerspruchs-/Rechtsabteilungen auch Mitarbeiter die Rechtsanwaltsfachangestellte oder so sind.
 

Hartzeola

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Also nichts gegen Bürokauffrauen bzw. Bürokaufmänner bitte, ja? :icon_evil: :biggrin::biggrin::biggrin::biggrin:Eine Mitarbeiterin der Arge meinte mal vor einigen Jahren Kauffrau/-mann für Bürokommunikation sind eher bevorzugt. Aber die meisten ehemals Argen, jetzt Jobcenter, haben in ihren Widerspruchs-/Rechtsabteilungen auch Mitarbeiter die Rechtsanwaltsfachangestellte oder so sind.
Nix gegen Kaufleute persönlich, bin auch selbst, allerdings kein Büro-... :biggrin:

Rate mal z. B., wie viele MA der Leistungsabteilung können Leistungsbescheide prüfen, ohne (die gleichen) Angaben in (die gleiche) Maske einzutippen?

Das die Widesprüche ausschlieslich von RA überprüft werden bezweifle ich sehr. In diesem Fall wären ihre Kollegen "draußen" deutlich kompetenter...
 

ks712

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Nix gegen Kaufleute persönlich, bin auch selbst, allerdings kein Büro-... :biggrin:

Rate mal z. B., wie viele MA der Leistungsabteilung können Leistungsbescheide prüfen, ohne (die gleichen) Angaben in (die gleiche) Maske einzutippen?

Das die Widesprüche ausschlieslich von RA überprüft werden bezweifle ich sehr. In diesem Fall wären ihre Kollegen "draußen" deutlich kompetenter...
Ich glaube bei den Mitarbeitern der Widerspruchsstelle in den Jc liegt es an der Motivation! Die meisten haben doch Jahresverträge, dass ist nicht vergleichbar mit Rechtanwaltsfachangestellte in der freien Wirtschaft, bei denen jeder Fall zählt. (€€€ $$$).
 

Paolo_Pinkel

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Mit dieser Fehlerquote wäre jeder Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft schon 6 mal arbeitslos gewesen. Nicht aber bei den staatlichen ABM-Programmen für Zivilversager. Die Spielen mit ihrer Unfähigkeit noch einem perfiden System in die Hände und werden durch den Staat alimentiert :icon_klatsch: Only in Germany...
 

Paolo_Pinkel

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Ich glaube bei den Mitarbeitern der Widerspruchsstelle in den Jc liegt es an der Motivation! Die meisten haben doch Jahresverträge, dass ist nicht vergleichbar mit Rechtanwaltsfachangestellte in der freien Wirtschaft, bei denen jeder Fall zählt. (€€€ $$$).
Das ist KEINE Begründe, bei einem solch sensiblen Thema (EXISTENZSICHERUNG) so schlampig zu arbeiten! Wenn die MY mit ihrer Bezahlung nicht zufrieden sind, haben sie ja die Möglichkeit sich einen der zahlreichen freien Arbeitsstellen in der freien WIrtschaft zu suchen. Vielleicht finden sie ja dieses Phantom...
 

USERIN

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45 Prozent aller Hartz-IV-Klagen im Jahr 2013 erfolgreich

Und wieviel % davon waren auch Klagen aus dem Jahr 2013?

Soll schnell sind in der Regel die Sozialgerichte kaum.

Aufgrund der vielen Gesetzesänderungen (JC-SB brauchen oft ja etwas länger um sich zu orientieren) wird die Quote wohl auch in den kommenden Jahren so hoch bleiben oder ggf. sogar ansteigen (wenn die Politik nicht den Zugang zu den Sozialgerichten etwas eindämmt).

Da zu dem oft um Kleckerbeträge prozessiert wird, kann man sich auch die Frage stellen, ob man mit diesem Konstrukt dem Steuerzahler nicht einen Bärendienst erwiesen hat.
 
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