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400€ als Schwarzarbeit und Hinzuverdienstgrenze

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PAPMobber

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#1
hallo zusammen,
muss der 400€ job vor dessen antritt oder dem ersten arbeiten darin dem arbeitsamt gemeldet werden, damit es sich nicht um schwarzarbeit handelt, oder wird das nachträglich automatisch von der minijobzentrale gemacht? meldet der arbeitgeben automatisch bei der zentrale an?
wieviel darf man denn eigentlich davon behalten? sind die ersten 100 euro frei? und vom ganzen rest nur 30 euro?
 
E

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#2
Guten Morgen PAPMobber,

Du musst vor Antritt des Minijobs das Arbeitsamt/ARGE/JobCenter informieren.

Der Arbeitgeber hingegen muss Dich bei der Minijob-Zentrale der Knappschaft Bahn See anmelden.

Beziehst Du ALG 1, dann schaue bitte hier:
Sofern Sie eine Nebenbeschäftigung mit weniger als 15 Wochenstunden ausüben, wird Ihr Nebeneinkommen angerechnet. Dabei bleiben jedoch 165 Euro monatlich anrechnungsfrei.
Quelle
Wichtig: Bei ALG 1 darfst Du nicht mehr als 14,9 Std. wöchentlich arbeiten, da sonst kein Anspruch mehr auf ALG 1 besteht.


Beziehst Du ALG 2, dann schaue bitte hier:
Die ersten 100 € sind anrechnungsfrei. Von jedem weiteren Euro werden bei einem Minijob zusätzlich 20% nicht angerechnet. Bei einem Einkommen von 400 € bleiben so 160 € anrechnungsfrei, 240 € werden vom Arbeitslosengeld II abgezogen.
Quelle
 

redfly

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#3
Das Problem wird aber sein, dass die ARGE den Aushilflohn recht schnell in die Berechnung aufnehmen wird. Das bedeutet, du bekommst erstmal weniger Leistungen, obwohl der der Aushilfslohn noch gar nicht zugeflossen ist. Für welchen Monat das Geld war spielt dabei keine Rolle, nur der Zufluss zählt.
 

PAPMobber

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#4
@canigou:
danke für deine schnelle antwort!

@redfly:
ich verstehe leider nicht was du meinst. werden die arbeitsstunden für den monat abgezogen, in dem sie geleistet wurden oder wenn das geld im nächsten ausgezahlt wird?
wie muß der schwankende lohn je nach arbeitsstunden mitgeteilt bwerden? kontoauszüge dürfen die ja nicht übersandt bekommen, nur einsichtnahme, ohne berühren der belege. müssen dann für die einsichtnahme / vorlage auch die fahrtkosten zur arge erstattet werden?
 

delasoul

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#5
Mein Mann hat auch einen 400 Euro Job. Bei uns ist es so, das ihm jeden Monat ein fiktiv Lohn von 400 E angerechnet wird.
Wir müssen dann jeden Monat die Lohnabrechnung bringen. Liegt er unter dem Satz,( also wenn er weniger wie 400 verdient hat) wird der rest nach bezahlt. Hat bei uns bis zu 2 Wochen gedauert, bis das Geld dann da war.
 
E

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Gast
#6
Das Problem wird aber sein, dass die ARGE den Aushilflohn recht schnell in die Berechnung aufnehmen wird. Das bedeutet, du bekommst erstmal weniger Leistungen, obwohl der der Aushilfslohn noch gar nicht zugeflossen ist. Für welchen Monat das Geld war spielt dabei keine Rolle, nur der Zufluss zählt.
Habe seit 1.7. einen Aushilfsarbeitsvertrag. Für Juli kam die volle ALG-II-Leistung, erster Lohn am 15.8. Für August auch noch mal voll ALG-II. Jetzt existiert eine Rückzahlungsvereinbarung mit dem JC: monatlich 30 € wegen Überzahlung (240 €) werden einbehalten.
 

physicus

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#7
AW: 400€ als Schwarzarbeit und Hinzuverdienstgrenze

Das Problem wird aber sein, dass die ARGE den Aushilflohn recht schnell in die Berechnung aufnehmen wird. Das bedeutet, du bekommst erstmal weniger Leistungen, obwohl der der Aushilfslohn noch gar nicht zugeflossen ist. Für welchen Monat das Geld war spielt dabei keine Rolle, nur der Zufluss zählt.
dann soll er es halt erst melden wenn es ZUGELFOSSEN ist ;)

nämlich nach dem ersten zugang der kohle, die ARGE muss schliesslich auch bei antritt einer arbeit (vollzeit) bis zum ersten gehalt aufkommen, sprich bis zum ersten zufluss am 15. des folgemonates ;)

mfg physicus
 

physicus

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#9
AW: 400€ als Schwarzarbeit und Hinzuverdienstgrenze

richtig, nur wer ernährt mich dann in der zwischenzeit?

dann würde ich das doch lieber drauf ankommen lassen...^^
es tritt ja nicht einmal eine überzahlung durch die ARGE ein.
 

PAPMobber

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#10
ich denke, das problem verschlimmert sich noch, wenn schwankender lohn da ist, wegen arbeitsstunden gegen ca. 150 euro. dann zieht die arge doch zuviel ab und es liegt unter hartz 4! das wäre doch ungerecht und nicht verfassungsgemäß?
 

Wanted

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#12
Zitat:

Zitat von physicus





dann soll er es halt erst melden wenn es ZUGELFOSSEN ist ;)

Kein wirklich gute Idee, denn die Tätigkeit durch den Minijob muss unverzüglich mitgeteilt werden.


Mag schon sein. Aus meiner eigenen Erfahrung vor nicht all zu langer zeit ist es sinnvoller diese Arbeit bzw. erste Lohnzahlung erst anzugeben, wenn das Geld da ist. Vor allem bei schwankenden Arbeitsstunden und monatl. schwankende Geld eingänge.

@PAPMobber
Zeig der arge NICHT(!!!) den Arbeitsvertrag sondern schreib ihnen nur (per Einschreiben?) das du ab dem XXX eine arbeit aufgenommen (Lohnsteuer/oder nicht) hast mit XXX Std. durchschnittlich.
und das du jeden Monat die Lohneingänge per Kontoauszug/Quittungen in Kopie einreichst.

(ich pers. würde niemals mehr im Vorraus genaue angaben über den Lohn machen. Auch wenn es evtl. bedeutet etwas ärger zu bekommen.:icon_evil: )

*edit:
Das mit dem zitieren ist wohl nicht mehr so wie sonst?:icon_kinn:
 

biddy

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#13
Wanted sagte :
(ich pers. würde niemals mehr im Vorraus genaue angaben über den Lohn machen.
Ich auch nicht. Außerdem lässt sich wunderbar "spielen" mit

- dem Wissen, dass das Datum der Anweisung der Alg-II-Leistungen um den 20.-25. eines jeden Monats liegt
und dem
- daher nicht zu frühen Ausfüllen und Abschicken der Veränderungsmitteilung (ankreuzen "Anlage EK mir bitte zuschicken" anstatt "Anlage ist beigefügt") = Mitteilungspflicht nachgekommen

Ich habe es bisher immer so gemacht, dass ich erst nach Arbeitsaufnahme, aber vor Einkommenszufluss meiner "Mitteilungspflicht" nachgekommen bin. Somit hatte ich dann mein volles Alg II und es gab deswegen nie Probleme, zumal es m.E. nicht ungesetzlich ist.
Rückforderung kam dann natürlich, aber war ja ok.
 

PAPMobber

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#14
hallo zusammen,
aber wenn für den nächsten monat von der arge einfach fiktiv 400€ angenommen werden, also fiktiver zufluss von 160 euro, bekomme ich weniger als den regelsatz, wenn ich nicht mal 160 euro verdiene.

wie gesagt, die arge weiß davon , am 20/25.10. kann die zahlung dann für november um 160 euro gekürzt werden, obwohl ich bis dahin nicht einmal weiß, wieviel ich bis dahin gearbeitet habe.
toll, dass ihr sogar wisst, wann die monatlichen anweisungen rausgehen. deshalb interessant, weil einladungen meistens kurz vor diesem termin sind, um noch rechtzeitig sanktionieren zu können!

bitte habt verständnis dafür, dass ich hier nicht schreiben kann, um welche arbeit es sich handelt, denn die arge-mitarbeiter können hier ja auch lesen und dies evtl. nachvollziehen, wer da was macht.wie groß ist die gefahr und die folgen eigentlich der ausspähung? sollte man dann seinen forumsnamen ändern?

was kann ich da machen? der arge mitteilen, dass der fiktive abzug noch nicht im nächsten monat erfolgen darf? darf die arge trotz fiktivem abzug dann weniger als den eckregelsatz überweisen? das wäre ja faktisch eine sanktion ohne rechtlich eine zu sein.wie könnte denn so ein schreiben an die arge aussehen?

danke für den hiunweis mit dem arbeitsvertrag! den gibt es zum glück nicht. man braucht auch keinen vertrag, oder? gibt es beim 400€ job denn eine art lohnfortzahlung im krankheitsfall? wie wird die lohnfortzahlung bei unterschiedlichen anfallenden stunden denn geregelt: durchschnitt des letzten monats?

viele grüße an alle!
 
E

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#16
Mein SB hat nach dem ersten Lohneingang am 15.8. erst verrechnet. Im August hatte ich noch volles ALG-II zusätzlich zu den 400 € Lohn.

Dadurch ist eine Überzahlung von 240 € entstanden. Die zahle ich seit September in 30-€-Raten ab.
 

PAPMobber

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#19
@PAPMobber
Zeig der arge NICHT(!!!) den Arbeitsvertrag sondern schreib ihnen nur (per Einschreiben?) das du ab dem XXX eine arbeit aufgenommen (Lohnsteuer/oder nicht) hast mit XXX Std. durchschnittlich.
und das du jeden Monat die Lohneingänge per Kontoauszug/Quittungen in Kopie einreichst.
@wanted: guterb tipp von dir! wie kommst du darauf? was könnte sonst schieflaufen? aber den firmennamen muss man doch nennen, oder? reicht für den nachweis des arbeitsentgeltes auch eine bestätigung des arbeitgebers oder ist der kontoauszug notwendig wegen des zuflusszeitpunktes?
 

Wanted

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#20
@wanted: guterb tipp von dir! wie kommst du darauf? was könnte sonst schieflaufen?

Lies meine letzten Beiträge. :icon_twisted: Dann weißt du warum ich diese einstellung habe bzw. was noch schiefgehen könnte
Ich habe bis heute noch probleme mit der Arge wegen meiner damaligen "Arbeitsaufnahme" (inkl. Ex Arbeitgeber)
Aber das gehört jetzt nicht hierher.


aber den firmennamen muss man doch nennen, oder?

Das mußt du selbst entscheiden. ICH würds nicht machen wenn es nicht wirklich nötig ist. Es geht der Arge nur um deine Einnahmen.

reicht für den nachweis des arbeitsentgeltes auch eine bestätigung des arbeitgebers oder ist der kontoauszug notwendig wegen des zuflusszeitpunktes?

Es gibt von der Arge einen Einkommensnachweis zu holen. Darin muß dein Arbeitgeber einiges eintragen was für deine arbeit relewant ist (Arbeitsstunden, Tage, Gehalt etc.) Das reicht.
Sorg nur dafür, das dein Chef einen festen, regelm. Lohn einträgt den du auch wirklich bekommst. Auf keinen fall reinschreiben lassen, das es von den geleisteten Arbeitsstunden abhängt und der Verdienst unregelmäßig ist!
letzteres hat mich eine menge ärger gebracht
 

PAPMobber

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#21
@wanted:
danke, aber ich verstehe das nicht: warum denn nicht die unregelmäßigkeit hineinschreiben lassen, die ja besteht? welche nachteile hat das denn? und welche nachteile entstehen, wenn die arge einen arbeitsvertrag sieht? hat sie denn anspruch darauf, ihn zu sehen? übrigens reicht nach höchstrichterl rechtsprechung das telefaxsendeprotokoll

@delasoul
aber deine fahrtkosten zur abgabe der verlangten bescheinigung machst du doch geltend, oder?
 
E

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Gast
#22
danke, aber ich verstehe das nicht: warum denn nicht die unregelmäßigkeit hineinschreiben lassen, die ja besteht? Bei unregelmäßigem, schwankendem monatlichen Einkommen könntest Du in den H...... gekniffen sein. Kommt auf die "Rechenkünste" Deiner ARGE an. Viele haben da schon Pleiten erlebt u. mußten ständig bei Falschberechnungen ihren paar Kröten hinterherrennen. :eek: (Denn meist verrechnet man sich natürlich zugunsten der ARGE.) welche nachteile hat das denn? und welche nachteile entstehen, wenn die arge einen arbeitsvertrag sieht? hat sie denn anspruch darauf, ihn zu sehen?
.
 

PAPMobber

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#23
bisher habe ich folgendes durch euch erfahren:

wenn der beginn des minijobs also erst nach der ersten arbeitsaufnahme gemeldet wird, handelt es sich also um schwarzarbeit? oder erst dann, wenn der ZUFLUSS des entgelts nicht unverzüglich gemeldet wird?

man kann sich doch auch in einem monat, wenn geringe einnahmen da sind, das entgelt bar auszahlen lassen und die quittung davon dem amt im nächsten monat vorlegen - dann ist das geld bereits im arbeitsstundenarmen vormonat ZUGEFLOSSEN. und kann ein arbeitgeben auch beispielsweise den teil des entgelts, das 100 euro übersteigt, einbehalten (gutschreinben) und im nächsten oder später mit auszahlen, damit man nicht in die hartz4-progression kommt?

@canigou: danke für den tipp mit dem minijobzentralelink
 
E

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Gast
#24
wenn der beginn des minijobs also erst nach der ersten arbeitsaufnahme gemeldet wird, handelt es sich also um schwarzarbeit? oder erst dann, wenn der ZUFLUSS des entgelts nicht unverzüglich gemeldet wird? Normalerweise muß man den Job vor Arbeitsaufnahme bzw. bei Zustandekommen des Arbeitsvertrages melden. Ich hab´s damals getan. Keinesfalls hatte ich weniger Geld pro Monat als vor dem Job. Allerdings soll es ja auch schwierige SB geben...

man kann sich doch auch in einem monat, wenn geringe einnahmen da sind, das entgelt bar auszahlen lassen und die quittung davon dem amt im nächsten monat vorlegen - dann ist das geld bereits im arbeitsstundenarmen vormonat ZUGEFLOSSEN. und kann ein arbeitgeben auch beispielsweise den teil des entgelts, das 100 euro übersteigt, einbehalten (gutschreinben) und im nächsten oder später mit auszahlen, damit man nicht in die hartz4-progression kommt?
.
 

PAPMobber

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#25
sorry allen, aber ich verstehe es noch immer nicht, worin der nachteil besteht, wenn man angibt, dass die monatseinnahmen stark schwanken. bin ich da blind oder kann mir jemand erklären, worum es in diesem punkt geht?
 

Karma

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#26
sorry allen, aber ich verstehe es noch immer nicht, worin der nachteil besteht, wenn man angibt, dass die monatseinnahmen stark schwanken. bin ich da blind oder kann mir jemand erklären, worum es in diesem punkt geht?
Habe diesen Mist mit dem geringfügigen Job (bis 400,- €) und schwankendem Einkommen gerade hinter mir und habe diese Querelen vor Gericht klären lassen.
Der Richter hat mir gesagt, dass ein Arbeitsvertrag nicht zwingend erforderlich ist.Ich habe gearbeitet, Quittung unterschrieben, nach Stunden berechnet,Barauszahlung und fertig.Es gab unterschiedliche Einkommen pro Monat bis zu 200,- € Unterschied. Es gab auch mal einen Monat ohne Einkommen. Das war zuviel für den SB der Arge,er wollte unbedingt einen Arbeitsvertrag.Nun muss jeden Monat nachberechnet werden und am darauffolgenden Monat wird aufgerechnet.
Gemeldet habe ich den Minijob vor dem 1. Arbeitstag...ohne Angabe von konkreten Einkommen.Habe dem SB mitgeteilt,das ich zwischen 0,- und 400.- € verdienen werde.
Und damit der SB der Arge das auch kapiert und akzeptiert, mußte mal wieder ein Richter die Sache klären. :icon_twisted:
Gruß Karma
 

PAPMobber

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#27
vielen dank karma. deine schilderung konnte ich jetzt nachvollziehen. ich war wohl blind gewesen. also ist eine barauszahlung gegen quittung am besten! am besten an jedem tag? als tagelöhner lebt man in insolvenzgefährteten firmen auch nicht schlecht :) hatte es in der arge denn intern wenigstens konsequenzen gegeben wegen der mangelnden auffassungsgabe deines fallmanagers?
 

Karma

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#28
vielen dank karma. deine schilderung konnte ich jetzt nachvollziehen. ich war wohl blind gewesen. also ist eine barauszahlung gegen quittung am besten! am besten an jedem tag? als tagelöhner lebt man in insolvenzgefährteten firmen auch nicht schlecht :) hatte es in der arge denn intern wenigstens konsequenzen gegeben wegen der mangelnden auffassungsgabe deines fallmanagers?
Hallo PAPMobber,
ob du dir deinen Lohn täglich oder monatlich auszahlen lässt, mußt du mit deinem Arbeitgeber aushandeln.Gebe bei der Arge keine konkrete, feste Summe an, sag einfach,zwischen 0,- bis 400,- €, lege dich auf keinen Fall fest, sonst kann es passieren, das die Arge dir gleich zu Monatsbeginn die Summe X abzieht obwohl du erst am Monatsende oder sogar erst am darauffolgen Monatsanfang dein Geld bekommst.Das auf der Quittung angegebene Datum ist dann auch für die Arge der Zufluss.

Für meinen SB gab es sicher keine Konsequenzen...ein dumme Krähe hackt der anderen noch dümmeren Krähe sicher kein Auge aus. Leider hat diese Lapalie dem Steuerzahler Geld gekostet, der Arge geht das doch am A.... vorbei.
Gruß Karma :icon_mued: geh jetzt schlafen
 

PAPMobber

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#29
Nur als Freiberuflicher Mitarbeiter möglich

Hi @all,

danke für eure tipps hier!

leider hat sich heute ein neues P R O B L E M ergeben: nach ein paar geleisteten arbeitsstunden teilt mir der arbeitgeber mit, dass die arbeit nur als F R E I B E R U F L I C H E R Mitarbeiter möglich ist, nicht als Minijob! den beginn des minijobs habe ich der arge bereits gemeldet. bin jetzt ratlos!

sorry, dass ich hier die geschichte wieder aufwärme nach all den guten hinweisen und erfahrungsberichten von euch.
 

Karma

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#30
AW: Nur als Freiberuflicher Mitarbeiter möglich

Hi @all,

danke für eure tipps hier!

leider hat sich heute ein neues P R O B L E M ergeben: nach ein paar geleisteten arbeitsstunden teilt mir der arbeitgeber mit, dass die arbeit nur als F R E I B E R U F L I C H E R Mitarbeiter möglich ist, nicht als Minijob! den beginn des minijobs habe ich der arge bereits gemeldet. bin jetzt ratlos!

sorry, dass ich hier die geschichte wieder aufwärme nach all den guten hinweisen und erfahrungsberichten von euch.
Arge schriftlich benachrichtigen, mit Empfangsquittung und zweitgleisig per Fax oder telefonisch....sonst kommen die auf dumme Gedanken!!!!
Gruß Karma
 

PAPMobber

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#31
welche empfangsquittung? habe noch kein geld erhalten. will es mir am monatsende bar auszahlen lassen. auf welche dummen gedanken sollte die arge kommen?
habe keine ahnung, wie es jetzt weitergehen soll. schließlich ist das ein passender minijob für mich.
 
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#32
Karma meint sicher, Du solltest der Arge das Ende des Minijobs schriftlich mitteilen und Dir den Empfang dieser Mitteilung bestätigen lassen.
 

biddy

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#33
Einkommen hast Du aber ja auf jeden Fall, egal ob als Minijobber oder freiberuflich.

Wir hatten ja kurz PN-Kontakt, möchte es aber Dir überlassen, ob Du hier über die Tätigkeit sprichst, es aber auch der anderen Seite lieber "öffentlich" bereden. ;)

Je nachdem, welche Tätigkeit es ist, könntest Du auch über die sog. "Übungsleiterpauschale" abrechnen. Das ist eine Aufwandsentschädigung (Aufwand muss NICHT nachgewiesen werden, wie Du vermutet hast).
Wenn es um eine öffentliche Institution (Städte und Gemeinden), Bildungseinrichtung, gemeinnützigen Verein, Kirche oder ähnliche Einrichtunge geht, wäre das - je nach Tätigkeit -l möglich. Dein AG möchte hier wohl die Pauschalabgaben für Minijobber umgehen, Du wärst aber als Freiberuflicher selbständig mit all dem Papierkram. Damit kenne ich mich nicht so aus, aber andere hier. Zumindest bezweifele ich aber, ob das "echte Freiberuflichkeit" wäre.

Von der "Übungsleiterpauschale" wird ein halber Regelsatz (z.Zt. 179,50 €) nicht auf das Alg II angerechnet. Frag' bitte dort mal nach, wenn's eine der oben genannten Einrichtungen ist.

Ich selbst rechne beim AG über ein Formular "Aufwandsentschädigung" nach EStG § 3 Nr. 26 ab - meine Tätigkeit ist Deiner ähnlich (kirchlicher Träger, Kommune mischt auch mit).
 

Marni

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#34
Bei diesem ganzen 400 Euro-Job Gemache steige ich gar nicht mehr durch....wie ist das nun genau? 240 Euro werden auf die Leistungen angerechnet...das bedeutet man bekommt vom Amt dann für die Zeit 240 Euro weniger an Leistungen und 160 Euro darf man behalten?? Oder wie rechnet sich das??
 
E

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#35
Bei diesem ganzen 400 Euro-Job Gemache steige ich gar nicht mehr durch....wie ist das nun genau? 240 Euro werden auf die Leistungen angerechnet...das bedeutet man bekommt vom Amt dann für die Zeit 240 Euro weniger an Leistungen und 160 Euro darf man behalten?? Oder wie rechnet sich das??
Genau so! Regelsatz minus 240 € plus Lohn aus Minijob (400 €) = Einkommen ohne KdU.
 

PAPMobber

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#36
sorry, aber 240 euro? die ersten 100 sind frai, von weiteren werden 80% abgezugen.

@biddy: danke für den tipp, aber der minijob ist leider nicht für einen solchen guten zweck. es steckt ein handfestes interesse des KAPITALS dahinter. sorry, aber öffentlich schreibe ich nichts genaueres über die tätigkeit.

ihr habt übrigends recht, dass hier die 15 prozent paischalabgaben bei dem ohnehin schon als hungerlohn zu bezeichnenden minijob noch eingespart werden sollen. dazu würde meine arbeit nach außen um das dreifache verkauft. aber der job wäre interessant und mal ein einstieg. außerdem müßte ich als freier mitarbeiter einen knebelvertrag unterzeichnen: mehrere tausend euro vertragsstrafe bei nur einer einzigen verstoß, einseitige lange bindung, wettbewerbsverbot lange zeit auch nach ende der tätigkeit usw. besonders das wettbewerbsverbot ist ärgerlich. korrumpiert es doch gegen die freie berufswahl? oder man kann einem minijobber eine solche knebelung nicht aufbürden und daher der status als freier mitarbeiter.

ich denke aber, man kann als alg2ler kein freier mitarbeiter sein.
 
E

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#37
sorry, aber 240 euro? die ersten 100 sind frai, von weiteren werden 80% abgezugen.

Ich bekomme aber vom Arbeitgeber die ganzen 400 € auf mein Konto überwiesen.

Bei einem Regelsatz für 1 Person:

359 € Regelsatz
-240 (werden abgezogen)
= 119 € ALG II
+400 € Lohn Minijob
=519 € "Monatseinkommen"

Also habe ich meine 160 € mehr.

@biddy: danke für den tipp, aber der minijob ist leider nicht für einen solchen guten zweck. es steckt ein handfestes interesse des KAPITALS dahinter. sorry, aber öffentlich schreibe ich nichts genaueres über die tätigkeit.

ihr habt übrigends recht, dass hier die 15 prozent paischalabgaben bei dem ohnehin schon als hungerlohn zu bezeichnenden minijob noch eingespart werden sollen. dazu würde meine arbeit nach außen um das dreifache verkauft. aber der job wäre interessant und mal ein einstieg. außerdem müßte ich als freier mitarbeiter einen knebelvertrag unterzeichnen: mehrere tausend euro vertragsstrafe bei nur einer einzigen verstoß, einseitige lange bindung, wettbewerbsverbot lange zeit auch nach ende der tätigkeit usw. besonders das wettbewerbsverbot ist ärgerlich. korrumpiert es doch gegen die freie berufswahl? oder man kann einem minijobber eine solche knebelung nicht aufbürden und daher der status als freier mitarbeiter.

ich denke aber, man kann als alg2ler kein freier mitarbeiter sein.
.
 

Marni

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#38
Naja für 160 Euro mehr, wäre es doch gar nicht schlecht oder sehe ich das falsch???
 
E

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#39
Naja für 160 Euro mehr, wäre es doch gar nicht schlecht oder sehe ich das falsch???
Kommt drauf an, wieviel Stunden man dafür ableisten muß.

Bei mir sind es 58. Aber ich brauch eben die Kohle dringend.

Und für das Jobcenter habe ich meine Hilfsbedürftigkeit verringert.
 

PAPMobber

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#40
zum zuflusszeitpunkt:
ist dieser dann wenn das geld eingetroffen ist oder wenn man den anspruch darauf erworben hat und es später ausgezahlt wird? das ist ja interessant für einnahmelose monate
 

PAPMobber

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#42
@gerda52
gerda, mir fällt da was ein:
könnte man sich eine art zeitkonto einrichten lassen und daraus später auch unregelmäßige lohnzahlungen abwickeln lassen?
 

gerda52

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#43
Da bin ich jetzt auch gespannt auf die Antworten, die da kommen.

In der Zeitarbeitsbranche ist die Praxis z.B. Usus, um ein mtl. Einkommen in regelmäßiger Höhe zu garantieren.

Ich weiß, dass es hin und wieder auch bei 400 Euro-Jobs gemacht wird, um den Status des Jobs insgesamt nicht zu gefährden.

Zum Abwickeln von 'unregelmäßigen Zahlungen' im Minijob würde ich es nicht unbedingt empfehlen, aber was dem einen recht ist kann dem anderen billig sein. ; )

 
E

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#44
Ich arbeite gelegentlich über die 400-€-Grenze hinaus u. die Stunden gehen auf ein Zeitkonto. So wie Gerda beschrieb, will der AG offensichtlich den Status als Minijob erhalten.

Da ich aber noch nicht so lange in dem Job bin, habe ich noch nicht gedrängelt. Vielleicht wird mir irgendwann die Möglichkeit eröffnet, die Gutstunden "abzufeiern"? Eigentlich ist das in der Situation die einzige Möglichkeit. Denn sonst bliebe nur, gelegentlich einen Briefumschlag zu überreichen. :biggrin:

Auf jeden Fall werde ich aber nicht auf Ansprüche aus der geleisteten Arbeit verzichten.

Mal sehen, wie's weitergeht... :icon_pause: :icon_kinn:

Gruß...
 

Marni

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#45
Kommt drauf an, wieviel Stunden man dafür ableisten muß.

Bei mir sind es 58. Aber ich brauch eben die Kohle dringend.

Und für das Jobcenter habe ich meine Hilfsbedürftigkeit verringert.
Naja, aber bei 400 Euro-Jobs darf man doch nur eine gewisse Anzahl von Stunden haben, oder??:icon_kinn:
 
E

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#46
Naja, aber bei 400 Euro-Jobs darf man doch nur eine gewisse Anzahl von Stunden haben, oder??:icon_kinn:
Nö! Glaube ich nicht. Theoretisch könnte man auch für 2 € die Stunde arbeiten (200 h/Monat).

O.K., das wäre dann sittenwidrig.

Mir ist nichts bekannt, daß es eine Obergrenze bei der Anzahl der Arbeitsstunden in Minijobs gäbe.
 

gerda52

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#47
Naja, aber bei 400 Euro-Jobs darf man doch nur eine gewisse Anzahl von Stunden haben, oder??
Die Begrenzung der Stundenzahl war einmal, heute zählt nur noch das Einkommen.
 

Marni

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#48
Das ist ja blöde....dann kann man sich ja als Mutter nie darauf verlassen, geringe Stunden zu arbeiten...da bin ich dann wohl falsch informiert...
 

biddy

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#49
Unvermittelt sagte :
Ich arbeite gelegentlich über die 400-€-Grenze hinaus u. die Stunden gehen auf ein Zeitkonto. So wie Gerda beschrieb, will der AG offensichtlich den Status als Minijob erhalten.

Da ich aber noch nicht so lange in dem Job bin, habe ich noch nicht gedrängelt.
Das solltest Du aber, denn auch Dein AG ist ein bisschen blö*, weil er anscheinend mehr an pauschalen Sozialabgaben zahlt, als er müsste bzw. zumindest (bei etwas höherem Brutto) müsste er nicht mehr zahlen, wenn er Dich sozialabgabepflichtig in der Gleitzone zwischen 400 und 800 Euro Verdienst einstellt:

*klick* http://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/46534-400-job-festanstellung.html#post494382
 

PAPMobber

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#50
gibt es das mit dem zeitkonto auch so, dass man statt zeit abzufeiern, sich die erarbeitete zeit später auszahlen lassen kann?
 

gerda52

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#51
gibt es das mit dem zeitkonto auch so, dass man statt zeit abzufeiern, sich die erarbeitete zeit später auszahlen lassen kann?
Was meinst Du mit später?
 
E

ExitUser

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#52
Das solltest Du aber, denn auch Dein AG ist ein bisschen blö*, weil er anscheinend mehr an pauschalen Sozialabgaben zahlt, als er müsste bzw. zumindest (bei etwas höherem Brutto) müsste er nicht mehr zahlen, wenn er Dich sozialabgabepflichtig in der Gleitzone zwischen 400 und 800 Euro Verdienst einstellt:

*klick* http://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/46534-400-job-festanstellung.html#post494382
Bislang zahlt er ja nur diese geringe Pauschalabgabe an die Bundesknappschaft/West.

Auch kann ich ihn nicht wirklich zu etwas zwingen.

Wahrscheinlich werde ich die Gutstunden irgendwann abfeiern.
 

biddy

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#53
Bislang zahlt er ja nur diese geringe Pauschalabgabe an die Bundesknappschaft/West.
Du verstehst nicht ... der AG würde weniger Abgaben zahlen als bisher, wenn er Dich soz.vers.pfl. einstellen würde in der Gleitzone.
Oder aber er bekommt bei etwa gleichen Abgaben mehr Arbeitsleistung von Dir und Du kannst Dir die Mehrarbeit dann auch auszahlen lassen - nach dieser Lösung suchst Du doch.

Und was hat das mit zwingen zu tun, wenn es doch nicht zum Schaden des AG ist, er sogar spart? Versteh' ich nicht. Ich nenn' das überzeugen.
 
E

ExitUser

Gast
#54
Aus irgendeinem Grund beschäftigt er aber an meinem momentanen Arbeitsplatz eine ganze Reihe Leute auf Minijobbasis. Und das schon jahrelang. Wenn es die von Dir geschilderte, günstigere Alternative gibt (glaub ich ja!), warum macht er's dann nicht anders?

Es muß für ihn 'nen Grund geben, daß er gegenüber 2 Vollzeitarbeitskräften ca. 7-8 Minijobber beschäftigt.

Vielleicht liegt es daran, daß er Minijobbern geringeren Stundenlohn zahlt, keine Schichtzulagen etc. pp...

Für absolut dumm halte ich ihn eigentlich nicht.
 

biddy

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#55
Aus irgendeinem Grund beschäftigt er aber an meinem momentanen Arbeitsplatz eine ganze Reihe Leute auf Minijobbasis. Und das schon jahrelang. Wenn es die von Dir geschilderte, günstigere Alternative gibt (glaub ich ja!), warum macht er's dann nicht anders?

Es muß für ihn 'nen Grund geben, daß er gegenüber 2 Vollzeitarbeitskräften ca. 7-8 Minijobber beschäftigt.

Vielleicht liegt es daran, daß er Minijobbern geringeren Stundenlohn zahlt, keine Schichtzulagen etc. pp...

Für absolut dumm halte ich ihn eigentlich nicht.
Das gilt für DIE Minijobber, die nah an 400 Euro Verdienst herankommen, bei 200 Euro oder so bringt es natürlich keine Ersparnis für den AG. Und wenn er mehrere 400-€-Verdiener beschäftigt, vielleicht auch gar nichts von der Gleitzonenregelung und den möglichen geringeren Abgaben weiß ... selbst schuld, wenn er drauf zahlt.

Warum Dein AG es nicht so macht wie geschildert? Weil er wie viele andere im Kopf hat: "Minijobber sind die günstigsten" und weil er keine Lust hat, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Er denkt wahrscheinlich wie die meisten, dass "Sozialabgaben" für ihn der Ruin bedeuten, da klingeln seine Alarmglocken ... bloß niemanden sozialversicherungspflichtig einstellen, Hilfe! ... dass die Abgaben aber in dem Fall günstiger sind als Pauschalabgabe an die Minijobzentrale ... nee, da kümmert man sich dann nicht weiter. ^^
Mein AG hat es und gut war.

Aber wie gesagt, wenn die 600-€-Grenze bei Minijobs durchkommt (siehe Koalitionsprogramm), war's das dann eh erstmal wieder :confused:
 

PAPMobber

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#56
@biddy:
später auszahlen: im nächsten monat

@unvermittelt:
im arbeitszeitgesetz gibt es eine höchstgrenze der arbeitsstunden. gilt auch für alg2ler
 
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