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400-Euro-Job und kein Geld für Miete...

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keine_ahnung

Elo-User/in

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#1
Hallo!

Ich habe mal wieder eine Frage für eine Bekannte. Sie hat sich in Eigeninitiative einen "400-Euro-Job" gesucht und ist damit auch alles in allem recht glücklich (immerhin besser als nix), aber sie hat jetzt mit dem Sachbearbeiter ein Problem. Sie bekommt das erste Geld Mitte November. Wie viel sie bekommt, hängt davon ab, wie viele Stunden sie letztlich gearbeitet hat, es werden aber max. eben 400 Euro sein, könnten aber auch nur 200 Euro sein. Jetzt hat sie diese Beschäftigung natürlich der Kommune gemeldet und prompt wurde ihr mitgeteilt, dass ihr das ALG II ab November um 300 Euro gekürzt wird.

Problem 1
Wie soll sie denn im November die Miete bezahlen? Die ist Anfang des Monats fällig, sie bekommt ihr Geld von der Arbeit aber erst Mitte des Monats? Also, entweder Miete oder Essen, oder wie?

Der Sachbearbeiter bot ihr an, sie könne auf Darlehensbasis bis sie ihr erstes Geld bekommt, von ihm Geld für die Mietee erhalten, aber was macht sie dann im Dezember? Wenn sie dieses Darlehen dann wieder abgezogen bekommt, steht sie wieder vor demselben Problem?!?

Problem 2
Ihr Geld wird um 300 Euro gekürzt??? So viel verdienst sie vielleicht ja gar nicht und sind nicht die ersten 100 Euro anrechnungsfrei und dann noch ein bestimmter Prozentsatz??? Dann müsste der nette SB doch erst mal auf die Lohnabrechnung warten und kann dann doch erst entscheiden, wie viel gekürzt wird, oder??? Der meinte nämlich, er geht vom maximalen Betrag aus und wenn sie dann weniger auf der Lohnabrechnung hat, bekommt sie später noch die Nachzahlung. Allerdings ist dieser SB nicht der Schnellste (ist nämlich zufällig auch mein SB und ich habe meine Berechnung von September noch nicht einmal, vom Geld gar nicht zu reden, obwohl meine Lohnbescheinigung schon am 1.September vorlag) und dann fehlen ihr unter Umständen erst mal 100-200 Euro für ein paar Wochen, was ja eine Menge Geld ist, wenn man nix hat.

Kann doch wohl nicht sein, dass sie jetzt die A***Karte hat, nur weil sie versucht, durch ihre Arbeit den Staat etwas zu entlasten, oder?!? Naja, sie macht es ja für sich und nicht für den Staat, aber trotzdem...

Hat hier jemand eine Ahnung, wie das eigentlich ablaufen müsste und wo das steht?

Danke schon im voraus vielmals!
 

Martin Behrsing

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#2
Hallo Keine_Ahnung (oder darf ich dich bei deinem Vornamen ansprechen?)
Das Geld kann ja erst in die Berechnung einbezogen werden, wenn es zufließt. Also Widerspruch einlegen und einen Vorschuss beantragen.

Hier gibt es den Antrag, den nur etwas auf die Situation anpassen. Sollte es Probleme geben, dann noch mal melden
http://www.erwerbslosenforum.de/antrag/antrag42.doc
 

keine_ahnung

Elo-User/in

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#3
Hallo Martin!

Natürlich darfst du mich auch bei meinem Vornamen anreden, ist ja kein Geheimnis :)

Sorry, aber ich hatte oben vergessen den Gruß darunter zu schreiben, also hier stellvertretend für oben:

Danke für die Infos und einen schönen Gruß aus Peine
Sylvia


Ja, sie soll ja einen Vorschuss bekommen, also auf Darlehensbasis, den soll sie dann Mitte November zurück bezahlen, wenn sie ihr erstes Geld erhalten hat. Ahber dann hat sie im Dezember ja auch wieder nicht genug für Miete und Essen. Soll sie dann jeden Monat wieder einen Antrag auf einen Vorschuss stellen? Bei dem SB dauert das alles auch immer so lange, bis sie den Vorschuss bekommt, hat sie schon 2 x ihr Arbeitsgeld bekommen...
 
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