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400 Euro Job kündigen - Problem mit ARGE?

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Patrick12

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Hallo,
ich habe ein Semester vom Oktober 2008 bis Februar 2009 studiert. In der Zeit habe ich BaFög erhalten. Auch war ich der derzeit bei nem Sicheruntsunternehmen angemeldet (400 Euro Basis). Habe jedoch nur ca. 100 Euro verdient in den 5 Monaten, da ich wegen Studiumstress zu selten gearbeitet hatte.
Da ich jetzt mein Studium abgebrochen hatte, habe ich mich dann bei der ARGE gemeldet. Ist alles Okay, aber die wollen eine Verdienstbescheinung wo ich mal bei Sicherheitsunternehmen in der Studienzeit gearbeitet hatte. Jetzt wo ich keinen Studiumausweis habe und es für mich nicht lohnt da zu arbeiten (ist ca. 25 km entfernt von mir) würde ich demnach abzüglich Fahrtkosten für 5 Stunden ca. 20 Euro verdienen oder genauer gesagt 6 Euro die Stunde für 5-6 Stunden Arbei am Tag. Das Ticket würde für Hin-und Zurück 13 Euro kosten. Fahrt Hin-und Zurück ca. 2 1/2 Stunden. Das ist mir zu wenig. Ich weiß nicht was ich machen soll, ob ich jetzt kündigen soll oder nicht. Falls ich kündige, kann es Probleme mit der ARGE geben? Ich weiß nicht was ich machen soll. Ich möchte im September wieder anfangen zu studieren.
Hat jemand Erfahrung oder Tipps??
Vielen Dank.
Gruß,
Patrick
 

biddy

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Ich kann mehr als nachvollziehen, was Du schreibst, möchte Dich aber auf folgendes aufmerksam machen, damit Du Dich nicht wunderst, wenn
Patrick schrieb:
es Probleme mit der ARGE
gibt:

Absichtliche Aufgabe einer geringfügigen Beschäftigung (Randziffer 31.33)

(2) Gibt jemand (z.B. ein Bezieher von Arbeitslosengeld) eine be-stehende, weniger als 15 Stunden wöchentlich umfassende Be-schäftigung auf, weil ihm der Zuverdienst unter den Anrechnungs-bedingungen des § 30 SGB II nicht mehr lohnend erscheint, liegt ein Sanktionstatbestand nach § 31 Abs. 4 Nr. 1 vor, wenn der er-werbsfähige Hilfebedürftige keinen wichtigen Grund für sein Ver-halten nachweist. Die Kündigung der geringfügigen Beschäftigung erfolgt in diesem Falle mit dem Ziel, die Voraussetzungen für eine Erhöhung des Alg II herbeizuführen.
Quelle: Fachliche Hinweise zum SGB II § 31
 

ela1953

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Ich meine, alleine schon die Fahrzeit ist für einen Minijob nicht akzeptabel.

Für mich wäre das ein wichtiger Grund.

Biddy findet sicher ganz schnell wieder die Arbeitsanweisung, in der über die Zumutbarkeit geschrieben ist.
 

xanathar

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Eine Arbeit selbst zu kündigen ist in der Tat bei der ARGE grundsätzlich keine gute Idee. Was vielleicht eine Möglichkeit wäre: bei der ARGE die Übernahme der Fahrtkosten zu beantragen. Da die monatlich deutlich über den Betrag hinausgehen, der laut Regelsatz für Mobilität vorgesehen ist, die Kosten aber zugleich notwendig und sinnvoll sind, um Deinen Bezug zu reduzieren, könnte da vielleicht was gehen.

PS: Was die Fahrtzeit angeht: Ich meine mich zu erinnern, daß das ziemlich genau in dem Grenzbereich des Zumutbaren liegt. Allerdings hast Du den Job ja mal angenommen und damit de facto die Zumutbarkeit anerkannt, da könnte ich mir vorstellen, daß es das nicht gerade leichter macht, das jetzt als Unzumutbarkeitskriterium anzuführen...
 

Patrick12

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Hallo,

danke für die Informationen.

Ich hab auch schon mit dem Arbeitgeber gesprochen, dass es für mich nicht lohnt. Das ist auch für ihn klar. Habe ihn auch die Situation mitgeteilt, wie es ist. Er meinte ich könnte doch einfach kündigen. Das würde kein Problem mit der ARGE geben, da ARGE mich nicht zwingen kann.
Ich war mir schon da unsicher, dass es nicht so ist. Am besten wäre, wenn die Firma mich kündigen würde. Aber ob die das machen, ich denke nicht. Die brauchen jeden Mitarbeiter, da sie so wenige haben (bei 6 Euro die Stunde, ist ja klar). Die Firma hat es nicht nötig jemanden zu kündigen. Und mein Verhältnis zu dem Arbeitgeber ist auch nicht so prickelnd, da ich so selten gearbeitet und denen oft abgesagt hatte. Och menno, ich hatte schon damals keine lust mehr, und jetzt stecke ich in der Falle. Hätte ich doch vor dem Studiumabbruch gekündigt...
 
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