390 Euro Job und Ausbeutung

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Conny

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Sorry, mir fiel kein anderer Titel ein.
Nachdem mein MAnn das seit 4 Jahren mitmacht, vom AG als Aushilfsfahrer deklariert zu werden aber quasi vollzeit arbeitet, eskaliert es gerade.
Witziger weise vom AG her.
Zugegeben, mein Mann ist seit einiger Ziet, mehr als unmotiviert und steht morgens wirklich oft mit Kopfschmerzen und dergleichen auf.
Trotzdem kann ich sagen, dass in dem Laden keiner für so wenig geld so rackert, wie mein MAnn
Aus o.g. genannten Gründen hat er jetzt eine längere Krankzeit ohne Krankmeldung hinter sich (ungefähr 10 Tage) ok war doof, aber ihm gins wriklich nicht gut, allerdings arbeitet er laut AG mo mal 2 Stunden, Dienstag 1 Stunde, Mittwoch frei...so in der Art wird das bei der Arge eingereicht.
Immer wurde ihm gesagt, das ändern wir noch. blaaaahhhh, man kann es sich denken.
Jedenfalls hat er seine Abrechnung für Nov. immer noch nicht, aufgrund seiner Fehlzeit (soo viel war es ja noch nicht mal wenn es regulär gerechnet würde) könne die Abrechnung nicht fertig gemacht werden.
Überhaupt, SO (mein Mann hat- auch erst letzte Zeit- ab und zu gewagt aus persönlichen Gründen um 12 Uhr Schluß zu machen) ginge das nicht weiter und man müßte sich wohl trennen.
Ehrlich, das wär ja das beste, was uns passieren kann, ABER: Mein MAnn macht seinen Mund nicht auf und sagt mal was Sache ist, sondern läßt sich jetzt als das Ar**hinstellen und schluckt das so.
Frage: KAnn man auch nach 4 JAhren noch der Arge melden, wie das lief (Ich halte das schon lange kaum noch aus und mein MAnn ist ein echter Arbeiter, der ist alles andere als faul, aber er sagt nie was, läßt sich ausnutzen ohne Ende und wenn er dann nicht mehr kann, läßt ER sich als unzuverlässig hinstellen.
Wenn ich hier sagen würde, was der an Überstunden gemacht hat, was auch unter VOllzeit schon Überstunden wören, das glaubt kein Mensch, irgendwann KANN man das nich tmehr,ICH möchte das die Arge wissen lassen, wie es wirklich lief, wenn er jetzt gekündigt wird...ER hat Angst, dass IHM eins reingewürdt wird, von wergen, warum so lange mitgemacht usw....
Was würdert ihr machen?
 
E

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... allerdings arbeitet er laut AG mo mal 2 Stunden, Dienstag 1 Stunde, Mittwoch frei...so in der Art wird das bei der Arge eingereicht.
Hört sich irgendwie nach Betrug an.
Wenn ich hier sagen würde, was der an Überstunden gemacht hat, was auch unter VOllzeit schon Überstunden wören, das glaubt kein Mensch, irgendwann KANN man das nich tmehr,ICH möchte das die Arge wissen lassen, wie es wirklich lief, wenn er jetzt gekündigt wird...ER hat Angst, dass IHM eins reingewürdt wird, von wergen, warum so lange mitgemacht usw....
Was würdert ihr machen?
Mund halten oder wollt ihr jetzt auch noch eine Anzeige wegen Betrug?
Der AG hat eine Anzeige verdient. Allerdings fällt es mir schwer zu glauben, dass dein Mann in 4 Jahren das Restgeld nicht schwarz bekommen hat, so wie bei vielen dieser 400€-Jobs und das wird ein SB sicher nicht anders sehen.
Warum hat er sich sonst nicht gewehrt?
 
E

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Das nicht. Aber es wurden nur wenige Stunden angegeben, aber er hat Vollzeit und mehr gearbeitet und das seit 4 Jahren!
Er sollte gar nichts sagen, um sich nicht selbst zu belasten und das nie wieder tun. Er muss keine "unbezahlten" Überstunden machen. Er kann auch gegen solch einen AG klagen.
 
E

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Gast
Das nicht. Aber es wurden nur wenige Stunden angegeben, aber er hat Vollzeit und mehr gearbeitet und das seit 4 Jahren!
Er sollte gar nichts sagen, um sich nicht selbst zu belasten und das nie wieder tun. Er muss keine "unbezahlten" Überstunden machen. Er kann auch gegen solch einen AG klagen.

Das wäre aber wohl kaum Betrug des Arbeitnehmers. Ich selbst kenne auch einige Leute, die für 400 Euro weit mehr als 35 h Stunden die Woche arbeiten und ständig Angst haben aufzumucken, weil sie dann eine Sanktion der ARGE befürchten. So selten ist das Verhalten leider nicht. Das kommt u.a. daher, daß viele Leute ihre Rechte nicht kennen und daher sich jede Sauerei aufdrücken lassen.

Wichtig wäre gewesen exakt über die Arbeitszeiten Buch zu führen und sich möglichst von Kollegen die Zeiten noch bestätigen zu lassen. Dann hätte man nun einen Fachanwalt für Arbeitsrecht eingestellt und die nicht bezahlten Zeiten eingeklagt. Man kann natürlich auch so noch sehen ob es Möglichkeiten gibt. Also Beratungshilfeschein holen und ab zum Fachanwalt für Arbeitsrecht. Der kann dem Arbeitgeber auch sehr effektiv auf die Finger hauen, wenn da irgend ein Unsinn gegenüber der ARGE kommt.

Was bei dem Arbeitgeber abgelaufen ist, sollte man sauber und detailiert aufschreiben und sich damit an die zuständige Gewerkschaft wenden. Die wissen damit meist etwas anzufangen.
 

Conny

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Mund halten oder wollt ihr jetzt auch noch eine Anzeige wegen Betrug?
Der AG hat eine Anzeige verdient. Allerdings fällt es mir schwer zu glauben, dass dein Mann in 4 Jahren das Restgeld nicht schwarz bekommen hat, so wie bei vielen dieser 400€-Jobs und das wird ein SB sicher nicht anders sehen.
Warum hat er sich sonst nicht gewehrt?

Genau das meint mein Mann auch, aber immer wenn die Sprache da drauf kam, hieß es , da drüber müssen wir noch sprechen, das müssen wir ändern.
Ich kann wirklich reinen Gewissens sagen, dass der Betrug nicht von uns aus ging.
Es kam KEIN Schwarzgeld rein, dann würde ich hier nicht posten,...

Damit sind die auch gaaaaaaaanz Korrekt.
Den "Lohn" gibt es als Verrechnungsscheck, der 10 Werktage braucht um durch zu sein.
Den gabs natürlich auch nicht, das ist vor Weihnachten nur wieder eine neue Schikane, von vielen schon da gewesenen.
4 Jahre, weil er immer wieder warmgehalten wurde.
Mo- Fr von 7 bis mind. 12 Uhr..."wir ändern das noch...."
"Wir müssen da gleich mal drüber reden"...und dann ist aber keiner mehr von denen im Haus :icon_klatsch: und am nächsten Tag fällt das einfach unter den Tisch.

Der Fahrer, der Samstags kommt, macht von nach 7 bis höchstens 11 einen Tag die Woche, was der kriegt weiß ich allerdings auch nciht, interessiert ich auch nicht.
Der kommt aber auch in Vertretung und macht nur bis 11, und zwischendrin, wenn keine Fahrt ist, PAUSE, meiner wird dann für alles mögliche noch abgestellt, hilf mal hier, mach mal da...


Mich ärgert nur, dass DIE ihn jetzt wegen unzuverlässigkeit *ganzlautlach* kündigen wollen.
Aber bestimmt nicht vor Weihnachten, da ist immer so viel zu fahren...*kotz*
 

Conny

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Das nicht. Aber es wurden nur wenige Stunden angegeben, aber er hat Vollzeit und mehr gearbeitet und das seit 4 Jahren!
Er sollte gar nichts sagen, um sich nicht selbst zu belasten und das nie wieder tun. Er muss keine "unbezahlten" Überstunden machen. Er kann auch gegen solch einen AG klagen.
Wenn man aber immer wieder warmgehalten wird, er macht die Stunden, weil er ja einen richtign Job wollte und meinte, den SO zu kriegen.
Was munter ausgenutzt wurde.
 
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Gast
Genau das meint mein Mann auch, aber immer wenn die Sprache da drauf kam, hieß es , da drüber müssen wir noch sprechen, das müssen wir ändern.
Ich kann wirklich reinen Gewissens sagen, dass der Betrug nicht von uns aus ging.
Es kam KEIN Schwarzgeld rein, dann würde ich hier nicht posten,...
ICH glaube dir das noch, aber die Arge wird das sicher nicht tun.


Mich ärgert nur, dass DIE ihn jetzt wegen unzuverlässigkeit *ganzlautlach* kündigen wollen.
Wenn die das machen, dann gehts aber spätestens dann doch zum Arbeitsgericht. Ansonsten hat Tom recht.
 

Conny

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Das wäre aber wohl kaum Betrug des Arbeitnehmers. Ich selbst kenne auch einige Leute, die für 400 Euro weit mehr als 35 h Stunden die Woche arbeiten und ständig Angst haben aufzumucken, weil sie dann eine Sanktion der ARGE befürchten. So selten ist das Verhalten leider nicht. Das kommt u.a. daher, daß viele Leute ihre Rechte nicht kennen und daher sich jede Sauerei aufdrücken lassen.

Wichtig wäre gewesen exakt über die Arbeitszeiten Buch zu führen und sich möglichst von Kollegen die Zeiten noch bestätigen zu lassen. Dann hätte man nun einen Fachanwalt für Arbeitsrecht eingestellt und die nicht bezahlten Zeiten eingeklagt. Man kann natürlich auch so noch sehen ob es Möglichkeiten gibt. Also Beratungshilfeschein holen und ab zum Fachanwalt für Arbeitsrecht. Der kann dem Arbeitgeber auch sehr effektiv auf die Finger hauen, wenn da irgend ein Unsinn gegenüber der ARGE kommt.

Was bei dem Arbeitgeber abgelaufen ist, sollte man sauber und detailiert aufschreiben und sich damit an die zuständige Gewerkschaft wenden. Die wissen damit meist etwas anzufangen.
Danke, ich dachte schon nur meinem MAnn würde das so passieren.
Die Kollegen sind leider nciht besser.
Im Gegentel, da er "nur" aushilfsfahrer ist, halsen die ihm IHREN exkrement oft genug noch mit auf.
Ja, mein Mann IST blöd *grummel* DAS auch noch zu machen.
Ich könnte gerade schreien, nicht wegen der erst mal "nur" angedrohten Kündigung), sondern dass mein Mann als unzuverlässig hingestellt wird.
Mag doof klingen, aber das trifft mich total, weil ich weiß, dass das Gegenteil der Fall ist, ich könnte heulen über so viel Unverschämtheit.
Für mich ist das echt menschlicher Abschaum.
 

Conny

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Wenn die das machen, dann gehts aber spätestens dann doch zum Arbeitsgericht. Ansonsten hat Tom recht.
Danke, dass du mir auch glaubst, ich weiß, dass man sich das kaum vorstellen kann.
Ich weiß seit 3 Jahren, was Hass ist...und ich hab meinem Mann zugeredet, aber nein, er war immer sicher, das wird- wie anfangs versprochen- noch mehr.
 

Eierbecher

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Ich habe damals im Fernverkehr von jeder Tachoscheibe eine Kopie gemacht.

Als ich fristlos entlassen werden sollte habe ich meine Ordner mit den Scheiben vorgelegt und siehe da, auf einmal wurden alle ganz klein und ich bekam einen Aufhebungsvetrag mit Abfindung, Freistellung und alle Rechte die ich gefordert habe.

Ein Fahrtenbuch, bzw. Tagesablaufplan ist ungefähr gleich zu setzen.

Sollte eigentlich jeder machen.

In deinem Fall würde ich alle Hebel in Bewegung setzen um deinen Mann da raus zu holen, auch ohne seine Zustimmung.
 

Conny

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Ich habe damals im Fernverkehr von jeder Tachoscheibe eine Kopie gemacht.

Als ich fristlos entlassen werden sollte habe ich meine Ordner mit den Scheiben vorgelegt und siehe da, auf einmal wurden alle ganz klein und ich bekam einen Aufhebungsvetrag mit Abfindung, Freistellung und alle Rechte die ich gefordert habe.

Ein Fahrtenbuch, bzw. Tagesablaufplan ist ungefähr gleich zu setzen.

Sollte eigentlich jeder machen.

In deinem Fall würde ich alle Hebel in Bewegung setzen um deinen Mann da raus zu holen, auch ohne seine Zustimmung.

Er will der Kündigung zuvor kommen. Ich muß ehrlich sagen, mir ist es auch egal, ob denn erstm "sanktioniert" wird, das wird es wohl andersrum auch.
Am WE wollen wir uns hinsetzen und mal sehen, er will es (immer noch) diplomatisch rüberbringen :icon_neutral:
DIE werden ihm eh nicht kündigen, da bin ich eigentlich sicher.

Mal ne andere Frage dazu, die halten jetzt immer noch die Abrechnung für Nov. fest, angeblich hat der Steuerberater gesagt, er könne die nicht fertig machen weil er keine Krankmeldung hat, aber die hatten noch nie eine, die hat mein Mann sonst bei der Arge eingereicht, Almosen...äh, "Lohn" gabs auch noch nicht, den gibts eh als Verrechnungsschek und wird dann noch 10 Tage dauern bis der durch ist, dürfen die das jetzt?

Danke
 

Conny

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Da steht dann doch sicherlich Aussage gegen Aussage.

Eventuell wäre es eine gute Idee gewesen, wenn Dein Mann ein Fahrtenbuch geführt hätte.


Genau und...leider zu spät.
Wir haben leider auch privat mit denen zu tun, wegen der Kinder und Schule, das hängt AUCH noch zusammen, dass die sich so verhalten hätten wir nicht erwartet, daher hat er auch est mal alles geglaubt.
Die sind übrigens sehr angesehen, das würde KEINER glauben, was da läuft...
 
E

ExUser 2606

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Mal ne andere Frage dazu, die halten jetzt immer noch die Abrechnung für Nov. fest, angeblich hat der Steuerberater gesagt, er könne die nicht fertig machen weil er keine Krankmeldung hat, aber die hatten noch nie eine, die hat mein Mann sonst bei der Arge eingereicht, Almosen...äh, "Lohn" gabs auch noch nicht, den gibts eh als Verrechnungsschek und wird dann noch 10 Tage dauern bis der durch ist, dürfen die das jetzt?

Was steht denn im Arbeitsvertrag, wann die Gehltszahlung fällig ist?

10 Tage für einen Verrechnungsscheck kommt mir sehr lange vor. Da würde ich mal mit der Bank sprechen.
 

Conny

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Was steht denn im Arbeitsvertrag, wann die Gehltszahlung fällig ist?

10 Tage für einen Verrechnungsscheck kommt mir sehr lange vor. Da würde ich mal mit der Bank sprechen.

Abrechnung und Scheck immer am ersten.
War WE dazwischen auch mal am 3.
Aber sie WOLLEN das ja nicht fertig machen, oder BEHAUPTEN vielmehr, der Steuerberater hätte gesagt, es ginge nicht.

Ich hab mich schon umgehört, bei der Deutschen Bank soll das normal sein, das macht mir auch eigentlich nichts, aber der AG hält diesmal alles auf, darf DER das?
Nur wegen der fehlenden KM?
 

Kalkulator

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Eine nachträgliche Meldung an die ARGE würde ne ganze Menge Ärger bringen. Dein Mann hat mit der Abgabe der Nachweise über die Stundenzahl auch falsche Angaben gemacht.
 

Conny

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Eine nachträgliche Meldung an die ARGE würde ne ganze Menge Ärger bringen. Dein Mann hat mit der Abgabe der Nachweise über die Stundenzahl auch falsche Angaben gemacht.

Ich hab mich heute soweit auch wieder beruhigt.
Mir ist das langsam auch egal, Hauptsache er hört da endlich auf!

Ich hab das nur per Zufall mal gesehen, was der Steuerberater da angibt, mittlerweile steht da gar nichts mehr drauf, bezüglich der Stundenzahl.
Ich könnte mir vorstellen, die Arge weiß das, aber warum noch was unternehmen, es läuft doch alles...
 
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