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39 % haben in Deutschland weniger als 860 Euro für unerwartete Ausgaben flüssig

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E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
39 % haben in Deutschland weniger als 860 Euro für unerwartete Ausgaben flüssig

Eurostat hat jetzt eine Statistik zu Finanzlage der Europäer in 2007 veröffentlicht. Danach leben ein Drittel in einem Haushalt, der unerwartete Ausgaben von einem Zwölftel der Armutsgrenze nicht mehr aus eigenen Mitteln finanzieren könnten. Die Armutsgrenze liegt bei 60 % des Medianeinkommens, also des Durchschnittseinkommens von jeweils der Hälfte der Bevölkerung, und zwar für Deutschland 860 Euro. Aus eigenen Mitteln heißt: kein Geld borgen, nicht andere Zahlungen verschieben oder Ratenzahlungen anfangen für ursprünglich bar bezahlte Ausgaben.
Deutschland liegt wieder einmal nur auf dem vorletzten Platz unter denen, die in Westeuropa am Wenigsten flüssig haben ...



Quelle: Informationsportal Globalisierung - Standort Deutschland - Neoliberalismus - Rundbriefe, Joachim Jahnke
 

Kaleika

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#3
Ich finde das nicht wertlos, sondern erschreckend, weil sich doch auch hieran zeigt, wie die unteren Löhne noch weiter runtergefahren wurden und werden, damit die Profitmaximierung für die Unternehmer grenzenlos steigt!

Kaleika
 

burki

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#4
Hi,
statistisch ist die Aussage völlig wertlos, da keinerlei Rahmenbedingungen genannt wurden.
Zudem sind die Deutschen als "Sparmichel" bekannt (siehe auch meine Links --> im Durchschnitt (ebenso nichtssagend) hatte der Deutsche 2007 knapp 58000 EUR auf der hohen Kante, wobei dieser Betrag angeblich 2008 noch um einiges gestiegen ist), die ihr Geld eher fest anlegen und somit halt nicht gerade 860 EUR in bar herumliegen haben...
Gruss
burki
 

Eierbecher

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#5
Die Statistik, eine absolut lächerliche Sache.

Wir haben keine Reserve mehr, schon lange nicht mehr.

Axo, ich vergaß, ich zähle ja auch nicht mehr zum Durchschnitt:icon_neutral::icon_neutral:

Denn wir haben keinen durchschnittlichen Lohn:icon_evil:
 
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