§ 34 a GewO - Jobcenter verlangt arbeitspsychologisches Gutachten (1 Betrachter)

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shibby

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Hallo liebe Leute,
ich habe vor Kurzem einen Bildungsgutschein für Umschulung zur Sicherheitsfachkraft beantragt.

Nun habe ich erfahren, daß man dort von mir ein arbeitspsychologisches Gutachten verlangen will, bevor die Maßnahme evtl. bewilligt wird.

Das ist doch keine Routine, oder?
Das ist angeblich Teil der internen Verfahrensvorschriften.

Hat da jemand nähere Infos für mich?

vielen Dank im Voraus

Shibby
 

NudelSalat

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Hallo liebe Leute,
ich habe vor Kurzem einen Bildungsgutschein für Umschulung zur Sicherheitsfachkraft beantragt.

Nun habe ich erfahren, daß man dort von mir ein arbeitspsychologisches Gutachten verlangen will, bevor die Maßnahme evtl. bewilligt wird.

Das ist doch keine Routine, oder?
Das ist angeblich Teil der internen Verfahrensvorschriften.

Hat da jemand nähere Infos für mich?

vielen Dank im Voraus

Shibby
Es kommt drauf an, das Jobcenter möchte so etwas nicht ohne Weiteres verschenken.
Meiner Erfahrung:
1. Entweder du hast einen 1,50 Euro Job gemacht oder eine Maßnahme und das mehr als 2 Monate und auch durchgehalten ohne Krank zu sein.
2. Du machst so ein psychologisches Gutachten mit.
Dann kannst du die Umschulung oder Weiterbildung machen.
Ein Teilnehmerkollege von mir, musste keine Maßnahme machen, er hatte so ein psychologisches Gutachten mit Tests gemacht und konnte anschließend sofort die Umschulung starten.
Ich würde mir an deiner Stelle keine großen Sorgen machen.
 

Surfing

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Einen Abschluss als Sicherheitsfachkraft gibt es nicht, was du machen willst ist entweder die Unterrichtung oder die Sachkundeprüfung nach 34a GewO.

Du bist vermutlich an einen Absahner (Bildungsträger) geraten der die Sachkundeschulung aufgebläht als Sicherheitsfachkraft verkauft. Ist bei Maßnahmen mit Bildungsgutschein oft der Fall.
 

shibby

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Es kommt drauf an, das Jobcenter möchte so etwas nicht ohne Weiteres verschenken.
Hmmm
Das scheint ja dann nicht so dramatisch zu sein. :)
Offiziell werde ich erst am Donnnerstag erfahren, daß ein derartiges Gutachten gewünscht werden wird. ;)
 

shibby

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Einen Abschluss als Sicherheitsfachkraft gibt es nicht, was du machen willst ist entweder die Unterrichtung oder die Sachkundeprüfung nach 34a GewO.

Du bist vermutlich an einen Absahner (Bildungsträger) geraten der die Sachkundeschulung aufgebläht als Sicherheitsfachkraft verkauft. Ist bei Maßnahmen mit Bildungsgutschein oft der Fall.
Es handelt sich um folgende Maßnahme:

Sicherheitsakademie Berlin: Securityausbildungen - Mobile Sicherheitsfachkraft inkl. Führerschein
 

Ramteid

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Hallo Shibby,
sowas wurde mir vor ca 2 Jahren angeboten. 6 Monate wobei es wesentlich nur um einen Führerschein (hab ich schon jahrzehnte) die Sachkundeprüfung sowie Brandschutz ect. ging.
Fehlt einem der FS kann diese Massnahe sogar sinnvoll sein, wegen der enormen Kosteneinspaarung.
Die Sachkundeprüfung nach 34a GewO ist aber schon in 1 bis 2 Wochen zu bekommen.
Somit habe ich abgelehnt, nicht zweckmässig 6 Monate!
Und man wollte mir eine hohe Schadenersatzsumme unterjubeln für den Fall das abgebrochen wird!
Nicht akzeptabel.
Grüsse
Ram
 

shibby

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Hallo Shibby,
sowas wurde mir vor ca 2 Jahren angeboten.
Hi Ramteid,
es geht mir ja primär um den FS. Aber nicht nur.
Aber da das JC rumzickt "FS nicht notwendig" und "Das JC zahlt grundsätzlich keine FSe." versuche ich es halt, den FS im Rahmen dieser Maßnahme zu bekommen.

Mein Fallmanager hat mir schon gesteckt, wie die Teamleiterin reagiert hat... "Der lässt sich hier 5 Jahre nicht blicken und will jetzt den FS geschenkt bekommen?!"

Die Maßnahme ohne FS würde man mir sofort bewilligen...
Aber darum geht es mir ja nicht.
Jobs im Securitybereich ohne FS sind für'n *****...

Ich werde die Maßnahme nicht machen, wenn mir der FS verweigert wird.

Aber das wird sich am Donnerstag herausstellen, wie es weitergeht.

Grüße

shibby
 

Ramteid

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Da kommt doch der Verdacht auf, das die Führerscheine mehr als Köder genutzt werden.
Dir jedenfalls viel Glück am Do. kannst es gebrauchen beim JC.

Grüsse

Ram
 

Surfing

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OK, also das Zeugnis "Sicherheitsfachkraft" des Bildungsträgers bringt nichts, da nicht staatlich anerkannt.

Wie vermutet ist das eine IHK Sachkundeprüfung mit einigen Zusatzscheinen. Der PKW-Führerschein ist natürlich sinnvoll wenn man ihn noch nicht hat. Aber das macht sicher nicht diese Sicherheitsschule sondern eine Fahrschule die mit denen zusammen arbeitet.

Interventionskraft bringt was, ist für Revierfahrer und Alarmverfolger gedacht. Brandschutzhelfer ist auch OK und anerkannte Waffensachkunde bringt nur für bewaffnete Einsätze was. Als Anfänger wird kaum einer bewaffnet arbeiten dürfen. Und jemand der frisch den Auto-Führerschein gemacht hat, den lässt man nicht sofort Alarmverfolgungen fahren. Nur normalen Revierdienst.

Um zurück zum Jobcenter zu kommen, wenn jemand das alles mitgemacht und abgeschlossen hat, gilt er als "Fachkraft". Obwohl alles nur Helferscheine sind. Ausnahme: Der PKW-Führerschein.

Aufgrund der mehrmonatigen Dauer und den Gesamtkosten wird das JC dieses Gutachten verlangen!
 
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