30 Stunden sind genug... ... denn dann ist Arbeit genug für alle da...

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Paolo_Pinkel

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Mit einem offenen Brief appellieren Wissenschaftler, Publizisten und Politiker, dem Kampf gegen Massenarbeitslosigkeit höchste wirtschaftliche, politische, soziale und humanitäre Priorität einzuräumen. Auch wenn die Jugendarbeitslosigkeit hierzulande noch nicht so erschreckende Quoten erreicht wie in einigen Krisenländern, die Zunahme an befristeten, schlecht bezahlten oder von Leiharbeitsfirmen besetzen Jobs gibt auch hier Anlass zur Sorge, dass die soziale Schere immer weiter auseinander klafft. Nahezu zwei Drittel aller Menschen empfinden die zunehmende soziale Ungerechtigkeit auch als eigene Bedrohung und deren Bekämpfung als politische Aufgabe.
Wo sollte die Politik Ihrer Meinung nach ansetzen, um Arbeits- und Besitzeinkommen besser zu verteilen? Ist die kollektive Arbeitszeitverkürzung auf eine rechnerische gesamtwirtschaftliche 30-Stunden-Woche die richtige Maßnahme? Wie würden Sie dieses Angebot nutzen, wenn es von diesem Montag an in Kraft träte?


Studiogast: Prof. Dr. Heinz-Josef Bontrup, Wirtschaftswissenschaftler Fachhochschule Gelsenkirchen und Verfasser des offenen Briefs zu diesem Thema
==> 30 Stunden sind genug..., 09:20: WDR 5

>>> Zur Aufzeichnung des Gesprächs (Audio-Datei)
 

Speedport

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Nur wenn man unterstellt, daß die Arbeit, von der Toilettenfrau bis zum Astrophysiker, überall gleich und austauschbar ist.

Im Laufe der Zeit werden sich meiner Meinung nach Elite?berufe herausbilden, deren Akteure voll beschäftigt sind. Polizei, Geheimdienste, Militär, Politiker, Wissenschaftler usw.

Ähnlich wie in "Schöne, neue Welt".

Die Überwachung des (prekären) Restes der Menschheit muß ja absolut professionell organisiert sein und durchgeführt werden.
 
E

ExitUser0090

Gast
Wurde beim Spiegelfechter ausführlich diskutiert. Vor allem Flassbecks Standpunkt ist interessant.
Open Thread: 30 Stunden bei vollem Lohnausgleich

geschrieben am 14. Februar 2013 von Spiegelfechter
Liebe Leser,
auf Anregung einer Leserzuschrift möchte Euch hier das Thema “30 Stunden bei vollem Lohnausgleich” zur offenen Diskussion anbieten.

Hintergrundinformationen:
Offener Brief an die Vorstände der Gewerkschaften, Parteien, Sozial- und Umweltverbände und Kirchenleitungen in Deutschland
Heiner Flassbeck – „Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich“ – Warum werden immer wieder die gleichen Fehler gemacht?
Open Thread: 30 Stunden bei vollem Lohnausgleich » Spiegelfechter
 

Sinuhe

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Warum sind den die Staaten wie China,Indien uva. binnen 2 Jahrzehnten wirtschaftlich so erfolgreich?
Weil sie bessere Qualität liefern oder weil sie kaum Lohnkosten haben?:cool:

Wer glaubt denn ernsthaft,dass ausgerechnet Deutschland dann mit 30 Wochenstunden bei gleicher Bezahlung die Quadratur des Kreises finden kann?
 

hartaber4

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Warum sind den die Staaten wie China,Indien uva. binnen 2 Jahrzehnten wirtschaftlich so erfolgreich?
Weil sie bessere Qualität liefern oder weil sie kaum Lohnkosten haben?:cool:

Wer glaubt denn ernsthaft,dass ausgerechnet Deutschland dann mit 30 Wochenstunden bei gleicher Bezahlung die Quadratur des Kreises finden kann?


Lesetipp:

Qinglian He, , China in der Modernisierungsfalle

Qinglian He räumt grundlegend mit dem Mythos "vom Wandel durch Handel" auf. Anders als viele professionelle China-Beobachter, die, fixiert auf die hohen Wachstumsraten, nur den vermeintlich unaufhaltsamen Aufstieg Chinas zur Großmacht sehen, beschreibt sie das heutige China als ein Land, das gesellschaftlich "auf einem Vulkan" sitzt, der jederzeit ausbrechen kann.

Trotz der bemerkenswerten Öffnung Chinas und größerer gesellschaftlicher Freiheiten hat es die neue herrschende Schicht bisher vermocht, eine breite gesellschaftliche Bewegung für eine soziale, gerechte, marktwirtschaftlich orientierte und demokratische Gesellschaft zu verhindern. Das starre Festhalten an der diktatorischen Einparteienpolitik wird die Probleme weiter verschärfen.



Was Deutschland angeht..... solange sich die Art und Weise der Finanzierung der Sozialsystem nicht ändert....wird sich auch an den jetzigen Verhältnissen nicht viel ändern.
 

Puschelkuschel

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Hätten wir ja schon vor zwanzig Jahren haben können:icon_neutral:,aber der Egoismus macht uns noch zu Kanibalen.Wie heißt es so schön? der Staat frisst seine eigenen Kinder!:biggrin:
 

druide65

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Zur Zeit können wir froh sein wenn die 40 Stunden bleiben.
Die Gefahr bei 30 Stunden ist auch das die Unternehmer ratz fatz die Arbeit verdichten.Mehr Arbeit bei weniger Zeit.
Freiwillig stellen die nicht mehr Menschen ein....
 

hartaber4

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Warum sind den die Staaten wie China,Indien uva. binnen 2 Jahrzehnten wirtschaftlich so erfolgreich?
Weil sie bessere Qualität liefern oder weil sie kaum Lohnkosten haben?:cool:

Wer glaubt denn ernsthaft,dass ausgerechnet Deutschland dann mit 30 Wochenstunden bei gleicher Bezahlung die Quadratur des Kreises finden kann?

Sinuhe..hast du eines Basisausbildung, die dir eine profunde Meinung erlaubt?
 

Sinuhe

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Sinuhe..hast du eines Basisausbildung, die dir eine profunde Meinung erlaubt?


Und Du?

Außerdem :
Eine Diskussion ist ein Gespräch (auch Dialog) zwischen zwei oder mehreren Personen (Diskutanten), in dem ein bestimmtes Thema untersucht (diskutiert) wird, wobei jede Seite ihre Argumente vorträgt. Als solche ist sie Teil zwischenmenschlicher Kommunikation.
Diskussion

Oder muss man sich bei Dir erst bewerben um an einer Diskussion hier teilzunehmen?:icon_kinn:
Du bist auch nicht der Mittelpunkt der Welt.

Achso,ein Gegenargument statt Pöbeln wäre auch nicht schlecht.
 

roterhusar

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Da gibt es mehr von diesen Wurstelaffen, die noch nie eine Meinung beigebracht haben, und meinen, dass es keiner merkt, wenn sie die anderen anzublahn oder zu Aussagen provozieren, die man dann speichern kann.
 
F

FrankyBoy

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20 Stunden die Woche reichen heute ebenfalls, jedenfalls wenn es darum geht, nur noch die tatsächlichen Bedürfnisse aller Menschen in dieser Volkswirtschaft zu befriedigen.

Von etwa dem Jahre 1050 bis hin zum Jahr 1340, hatten wir auf dem Gebiet der BRD und darüber hinaus, einen fast 300-jährigen Frieden und eine Gesellschaft, in der die richtig fleißigen auch richtig reich waren und schon damals haben die nie mehr als 30 Std. die Woche gearbeitet.

Mit unseren heutigen Technologien könnten wir noch ganz anders leben und es gibt mittlerweile sehr viele, die dieses erkannt haben (Prof. Wolfgang Berger, Mr. Dax - Dirk Müller, Prof. Michael Vogt usw. usw.).

Wer sich näher dafür interessiert, wird hier fündig: https://www.youtube.com/watch?v=wr-NaT4t5e8
 

druide65

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20 Stunden die Woche reichen heute ebenfalls, jedenfalls wenn es darum geht, nur noch die tatsächlichen Bedürfnisse aller Menschen in dieser Volkswirtschaft zu befriedigen.

Von etwa dem Jahre 1050 bis hin zum Jahr 1340, hatten wir auf dem Gebiet der BRD und darüber hinaus, einen fast 300-jährigen Frieden und eine Gesellschaft, in der die richtig fleißigen auch richtig reich waren und schon damals haben die nie mehr als 30 Std. die Woche gearbeitet.

Mit unseren heutigen Technologien könnten wir noch ganz anders leben und es gibt mittlerweile sehr viele, die dieses erkannt haben (Prof. Wolfgang Berger, Mr. Dax - Dirk Müller, Prof. Michael Vogt usw. usw.).

Wer sich näher dafür interessiert, wird hier fündig: https://www.youtube.com/watch?v=wr-NaT4t5e8

Die tatsächlichen Bedürfnisse interpretiert aber jeder Mensch anders.Das muss man auch erst mal so stehen lassen und respektieren.
Problematisch wird es wenn zur Befriedigung der Bedürfnisse einiger die Mehrheit drunter leiden muss.

Und dir ist schon klar das es zwischen 1050 und 1340 eine Menge Kriege auf dem Boden der heutigen BRD gab und man 24/7 schuften musste für Lebensunterhalt,Lehnsherr und Kirche?
Und das nur reich war wer den dementsprechenden Titel hatte?:icon_kinn:

Die "Deutschen" hatten damals schon Auslandseinsätze....
 
E

ExitUser

Gast
Ich zitiere mal Oskar mit seinem schönen, zynischen Satz:
"Machen wir halt nur noch 400€ Jobs, dann haben wir überhaupt keine Arbeitslosen mehr."

Btw, kurz offtopic @ FrankyBoy:

Seit wann bist denn du wieder da? Warst du nicht auch einer derjenigen, die vor einigen Monaten mehr oder weniger geschlossen gingen? Oder täusch ich mich jetzt da?
 

druide65

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Ich erinnere mich gerade wie ende der 80er(38,5 Stunden) wir trotzdem mehr gearbeitet haben.
Die Orga gab es gar nicht anders her
Der Unterschied zu heute war:
-Es gab keinen Zwang
-Es wurde vernünftig entlohnt
-Die Wertschätzung war da von seiten der Unternehmer.

Heute :
-Wird es verlangt
-Schlecht entlohnt(Am besten umsonst)
-Bist und bleibst Eigentum des Unternehmers

Ich denke eine 30 Stundenwoche ist nicht das Allheilmittel.Und wird auch von der Orga nicht überall gehen.
Richtig ist der Weg allemal.
Aber viel wichtiger ist es die Arbeitnehmer an der Wertschöpfung(Gewinne) endlich richtig zu beteiligen.
Was wäre der Unternehmer ohne seine Arbeitnehmer?NICHTS!
Er wird sich wohl kaum selber an die "Maschine" stellen......
 
F

FrankyBoy

Gast
@Druide - hast du Beweise für deine Behauptungen mit dem krieg? Ich würde Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger gerne berichtigen bzw. dir das überlassen wollen.

@derBayer - ich brauchte dringend mal ne Pause, hatte auch hier sehr viel mit ALG II-Klienten etc. zu tun und ich war total ausgebrannt und habe daher eine Zwangspause eingelegt und mich mit Dingen beschäftigt, die ich schon immer wissen wollte (Astrophysik, Gesellschaftsforschung, Meinungsmache, Systemforschung etc. etc.) und außerdem habe ich mittlerweile eine menge Jobs.

Außerdem hatte ich die Gelegenheit, alte Freundschaften zu pflegen - ich war seit herbst letzten Jahres sehr oft unterwegs und habe auch mit Politikern und Konzernbossen einige Meinungen ausgetauscht.

Jetzt arbeite ich wieder verstärkt von Zuhause aus aber ab den 1.3. habe ich ein größeres Büro angemietet, von dem aus ich meine Internetfirma aus betreiben möchte.

Um zurück zum Thema zu kommen - welche "Werte" hat den z. B. ein Herr Ackermann oder ein Herr Ortseifen geschaffen? Die haben Papier schmutzig gemacht und das war schon der ganze Zauber!
 

druide65

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Sicher.

1073-1075 Sachsenkriege von Heinrich den IV
1147 Wendslawenkrieg
1233-1244 Stedingerkrieg.Bremen gegen Stedingen
1247-1264 Thüringisch - Hessischer Erbfolgekrieg

Usw.usw.....

Schmeiß mal Onkel Google an.Du wirst staunen.

Die "Auslandeinsätze"(Kreuzzüge z.B) habe ich da jetzt noch nicht berücksichtigt....
 

druide65

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Hier in Ostfriesland(Da gabs zur der Zeit noch Häuptlinge) haben die sich ständig eins auf die Mütze gehauen.....
 
F

FrankyBoy

Gast
Ich habe die Emailadresse von Prof. Berger - ich schicke dem das jetzt, mal sehen wann ich eine Antwort erhalte.

Nachtrag: Ist zusammen mit einigen netten Worten von mir raus.
 

pinguin

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Er wird sich wohl kaum selber an die "Maschine" stellen......
Immer diese pauschalen Aussagen; es gibt gerade im sog. Mittelstand doch einige Unternehmer, die selber mit anfassen. Mein eigener AG gehört dazu; er stellt trotz künstlicher Hüften selber 4 Touren zu.
 

theota

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auch auf die Gefahr hin, dass hier einer einzelnen Person (who the **** is Dr. Berger???) mehr Glauben geschenkt wird, als seriösen Quellen (Plural!!!) im Internet, mach ich mir doch mal die Mühe :icon_smile:

für die Leute, die genauso neugierig waren wie ich und denen nicht unter allen 4 angeführten Beispielen vom druiden auf Anhieb ein google-Ergebnis geliefert wurde, eine klitzekleine Korrektur:

2. Wendslawenkrieg -> Elb Slawen ->
...S. 83: "In dieser Situation zerfiel der Lutizenbund. 1057 brach ein „Bruderkrieg“ zwischen Kessinern und Zirzipanen auf der einen und Tollensern und Redariern auf der anderen Seite aus."
...
S. 85: "Nach dem ersten Kreuzzug ins Heilige Land kurz vor 1100 forderten die Bischöfe des Erzbistums Magdeburg einen Krieg gegen die heidnischen Slawen jenseits der Elbe. Dahinter standen nicht nur religiöse, sondern auchhandfeste materielle Interessen der Kirche. Im Jahre 1147 kam, parallel zum zweiten Kreuzzug, der sog. Wendenkreuzzug zustande, zu dem auch Bernhard von Clairvaux (1091–1153) aufrief. Die Angriffe zielten ins Gebiet der Lutizen und in das der Abodriten. Der „Erfolg“ gewaltsamer Christianisierung blieb begrenzt; man beklagte die Zerstörungen jener Gebiete, die man eigentlich in Besitz zu nehmen gedachte."
Quelle: Herrschaftsbildungen bei den (keine Sorge, geht erst bei Seite 80 los)

und der Stedinger Krieg (druide's Beispiel Nr. 3) ging "nur" bis 1234 (nicht bis 1244) ... :icon_wink:

1. Sachsenkrieg (Heinrich IV.)
für Interessierte und für die gaaanz Ungläubigen: google sagt auch, dazu gibt's bei amazon reichlich Fachliteratur... :icon_wink:

4. Thüringisch-hessischer Erbfolgekrieg
auch dazu bereits auf der 1.Seite bei google zahlreiche Hinweise auf entsprechende Fachliteratur :icon_exclaim:

erspart habe ich uns allen jetzt das nachgoogeln von allen Kreuzzügen im fraglichen Zeitraum 1050 - 1340; auch dürfte Allen, die in der Schule halbwegs aufgepasst haben, noch lebhaft in Erinnerung sein, dass damals viel gebuckelt werden mußte, um eine halbwegs lebenswerte Existenz sicherstellen zu können, also satt zu essen, nicht unbedingt gesunde Ernährung, und Kleidung, welche trocken und warm hält, nicht unbedingt feinster Zwirn - wozu auch? es wurde mehr als 30 Std./Woche malocht, man war froh über jede freie Minute...

dass "richtig viel arbeiten" damals gleichzusetzen war mit "richtig reich sein" wäre mir jedenfalls neu... :confused:
 

theota

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Immer diese pauschalen Aussagen; es gibt gerade im sog. Mittelstand doch einige Unternehmer, die selber mit anfassen. Mein eigener AG gehört dazu; er stellt trotz künstlicher Hüften selber 4 Touren zu.

sicher gibt es sehr viel (mittelständische?) Betriebe, in den der oder die Chef(s) noch mit anpacken

ich wundere mich nur immer wieder über die kritischen Stimmen von (Fabrik-) Besitzern bzw. großen Unternehme(r)n, die behaupten, ohne sie würde nix laufen :confused:

weil sie ja so viel investieren...unentbehrlich für die deutsche Wirtschaft...mh, ja - sieht man ja daran, wie's uns geht...:icon_dampf:

ich möchte deren Gesicht einmal sehen, wenn ALLE Angestellten - z.B. in einer großen Halle mit zig Arbeitnehmern - eine Minute lang ihre Arbeit demonstrativ ruhenlassen, ihre Arme verschränken und zu diesem Großmaul aufsehen - ob er dann immer noch denkt, ER sei der Einzige, der nicht ersetzt werden kann? :confused:

mir ist klar, dass bei so hohen Arbeitslosenquoten wie den aktuellen schneller neues Personal eingestellt ist, als der Gekündigte seine Papiere abgeholt hat :icon_evil:

nur - was nützen Unternehmer als einzelne Person der Wirtschaft, wenn Sie zig Menschen brauchen, um ihre Ware herzustellen und unter die Leute zu bringen? :confused:

diese Leute denken zu kurzfristig, irgendwann wird sich ihre egoistische Einstellung rächen :icon_twisted:
 
E

ExitUser

Gast

sorry, nochmal kurz OT:

Ah, dann fiel die Pause nur in die besagte Abwanderungszeit.
Danke für die Info (so ausführlich gehts mich ja gar nix an) ;)
Alles Gute für die Firma wünsch ich!

edit, ganz vergessen:
20 Stunden die Woche reichen heute ebenfalls, jedenfalls wenn es darum geht, nur noch die tatsächlichen Bedürfnisse aller Menschen in dieser Volkswirtschaft zu befriedigen.

Dann fiele aber ein massives Druckmittel dem gemeinen Mob gegenüber weg.
Ausserdem macht sich jemand, der in seinem Job richtig rangenommen wird (körperlich oder seelisch-stressbedingt) an den wenigen popeligen Stunden am Feierabend weniger Gedanken um die allgemeinen Zustände.
Der guckt sich noch Tagesschau und anschliessend einen Film an, evtl. nimmt er noch eine Polittalkshow mit und fällt, versorgt mit dem nötigen "Wissen", ins Bett, um am nächsten Tag wieder seiner Pflicht nachzukommen und nicht als Sozialschmarotzer gebrandmarkt zu werden.
Obendrein drücken noch die Schulden aufs Häuschen und aufs Auto (man muss ja schliesslich nach aussen hin was darstellen), die Kinder brauchen Nachhilfe etc etc... Was interessiert es da groß, was tatsächlich jenseits des eigenen Tellerrandes passiert?

Mit mehr Freizeit und damit einhergehend mit mehr Selbstfindung sähe das schon wieder ganz anders aus.
 
Status

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