30% Sanktionen

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Markus643

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Guten Abend,

ich hab ein Problem. Ich geh auf 400 Euro Basis arbeiten und bekommen vom Amt nur das Geld für die Krankenversicherung. Nun war ich am 19.11.2012 bei mein SB und er sagte mir knall Art, er hole sich keine Einlauf mehr beim Chef ab und er sendet mit nun alles an Job Angeboten zu und wenn nicht bekomm ich 30 dann 60 und dann 100% Sanktionen.
nun bekam ich am 25.11.2012 ein Angebot OVEA Workcunsolt. Die suchen Helfer die am Fließband Deckel auf Flaschen drauf drehen.

Ich hab mich dort vorgestell. Im Büro war noch eine Mitarbeiterin. Der vom SOVEA hat sich mit ihr unterhalten und nebenbei mit mir. Er fragte mich ob ich Arbeiten möchte. Aber er sehe auch das ich gezwungen werde. Dann hat er sich mit seine mitarbeiterin sich gekümmert. Dann wieder mit mir und sagte nur er stellt keinen ein der gezwungen wird. Dann machte er eine Kopie vom Schreiben des Jobcenter. Als ich dann bestanden habe das er den Nachweis noch ausfüllen sollte, meinte der exkrement Mitarbeiter, brauche ich nicht weil Ihr SB noch anrufen wird. Heute bekam ich die erste Sanktionen von 30% weil ich den Nachweis nicht eingereicht habe. Ich hab bis zum 07.12.2012 zeit für eine Schriftliche Stellungsnahme. Was kann ich machen. Ich bin gelernter Lagerist, war am 29.11. bei DB Schenker in Duisburg habe am 06.12.2012 ein Vorstellungsgespräch im Baumarkt. Ich bewerbe mich und mach und tue und bekomm nur Druck vom SB vom Jobcenter.

Bitte um Hilfe

P.S. Ein anhang lade ich morgen hier hoch
 

Holger01

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Du hättest nach dem Vorstellungsgespräch an das JC zurückmelden müssen, dass
1.) du dich beworben hast und
2.) der AG das Ausfüllen/Unterschreiben des Bewerbungsnachweises verweigert hat.

Jetzt, als Antwort auf die Anhörung, solltest du genau diese zwei Punkte schreiben.

Problematisch bleibt, dass du gar keine Rückmeldung ans JC gegeben hattest. Nachdem der VV ja schon per PZU zu dir kam, vermute ich ein äußerst gespanntes Verhältnis des JC zu dir (und vielleicht auch umgekehrt...).

Schreibe es aber ruhig so, wie es war.

Vielleicht haben andere Foristen mehr Tipps??
 

gelibeh

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Da steht, der SB hat Dich aufgefordert einen Nachweis vorzulegen. Hat er das in der EGV gemacht oder im Vermittlungsvorschlag?
Mir erschließt sich nicht, was das Nicht-Vorlegen einer Bescheinigung mit der Ablehnung einer zumutbaren Arbeit zu tun hat, die man sanktioneren könnte. Du warst da, das lässt sich ja nachprüfen.
 

Markus643

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Guten Tag,

ich habe keine Eingleiderungsvereinbarung unterschrieben. Es war alles Mündlich das er mir die Sanktionen zu kommen würden wenn ich das nicht mache.

Ja das Verhältniss ist sehr Angespannt. Ich werde eine Gegenäußerung schreiben und den an dem Job Center zu kommen lassen.

lg
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Den Bewerbungsnachweis der am VV angehängt ist, sollst du selbst ausfüllen. Der Arbeitgeber hat da nichts mit zu tun.
An den Anhörungsbogen knipst du eine Kopie deines Bewerbungsanschreiben und den Bewerbungsnachweis des VV(vorher ne Kopie machen, falls das verschlampt wird).
In dem Anhörungsbogen schreibste das mit deinen Ausführungen noch mit rein:
Nicht zulässig dürfte jedoch sein, dazu bindende Fristen oder Stichtage zu setzen, bei denen bereits eine geringfügige Überschreitung zu einer Absenkung der Regelleistung führt. Es ist für die Kammer nicht ersichtlich, dass gerade der Nachweis von Bewerbungsbemühungen zu einem bestimmten Tag der Eingliederung in Arbeit dient.
Verweis: SG Neuruppin, 15.11.2010, S18 AS 1569/10 ER
 

Rechtsverdreher

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ich habe keine Eingleiderungsvereinbarung unterschrieben. Es war alles Mündlich das er mir die Sanktionen zu kommen würden wenn ich das nicht mache.

Da keine gültige Eingliederungsvereinbarung besteht, besteht auch kein Grund irgendwelche Nachweise vorzulegen. Du bist nur verpflichtet Dich zu bewerben. Es ist ausreichend den Nachweis später dem Sozialgericht vorzulegen. Soll der Sachbearbeiter (SB) doch selbst den Arbeitgeber anrufen, die Telefonnummer hat er ja.

Irgendwelche "Äusserungen" sollte man sich grundsätzlich ersparen, denn damit räumt man u. U. den Zugang eines Schreibens ein.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Er hat einen VV bekommen mit Rechtsfolgenbelehrung per PZU. In diesem steht bestimmt er soll das Antwortblatt bis zum xxxx zurücksenden. Sanktionieren geht auch ohne EGV.
 

Markus643

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Den Bewerbungsnachweis der am VV angehängt ist, sollst du selbst ausfüllen. Der Arbeitgeber hat da nichts mit zu tun.
An den Anhörungsbogen knipst du eine Kopie deines Bewerbungsanschreiben und den Bewerbungsnachweis des VV(vorher ne Kopie machen, falls das verschlampt wird).
In dem Anhörungsbogen schreibste das mit deinen Ausführungen noch mit rein:
Nicht zulässig dürfte jedoch sein, dazu bindende Fristen oder Stichtage zu setzen, bei denen bereits eine geringfügige Überschreitung zu einer Absenkung der Regelleistung führt. Es ist für die Kammer nicht ersichtlich, dass gerade der Nachweis von Bewerbungsbemühungen zu einem bestimmten Tag der Eingliederung in Arbeit dient.
Verweis: SG Neuruppin, 15.11.2010, S18 AS 1569/10 ER

Guten Morgen

in der Regel hast du Recht. Der Nachweis hat in der Regel ich selber auszufüllen. Aber ich bekomm seit einige monate das Extra makiert das ich den Nachweis vom Arbeitgeber auszufüllen lassen habe (siehe Anhang) Scan10003.JPG
 

gelibeh

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Und wenn der AG sich weigert das auszufüllen? Der AG ist doch nicht verpflichtet das zu tun. Bei einem VV bekommt doch auch der AG eine Kopie des VV vom Jobcenter und das wird der ja wohl ausfüllen. Damit ist allem Genüge getan. Für mich ist das Schikane.
 

Markus643

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Folgendes habe ich in meine Stellungsnahme geschrieben:



Äußerung zum Sachverhalt von Ihren Schreiben vom 29.11.2012

Sehr geehrter Herr xxxx,
auf Ihrem Jobangebot vom 21.11.2012 bin ich sofort zu der Firma SOVEA Workconsult hingelaufen.
Als ich das Büro betrat, war noch eine Arbeiterin im Büro, die ihren neuen Arbeitsvertrag unterschreiben sollte. Ich habe ein Gespräch mit dem Mitarbeiter nebenbei geführt, der sich das Schreiben von Ihnen geschnappt hat und eine Kopie gemacht hat. Er meinte nur das ich dazu gezwungen werde, diesen Job anzunehmen und er würde keinen einstellen der Gezwungen wird weil er dadurch den Kunden ggf. verlieren würde. Auf die Bitte den Nachweis auszufüllen weigerte er sich und meinte nur das dass Jobcenter bei Ihnen anrufen würde und er dann sagen wird, dass ich gezwungen werde und dass er mich deshalb nicht einstellen wird. Somit liege meines Erachtens keine Verstoß vor laut §31 Abs. 1 i.V. m. §31 a und b SGB II
Meines Erachtens war das kein Professionelles Bewerbungsgespräch, wenn ein Arbeiterin und einen Neubewerber zugleich im Büro befinden und beide zum gleichen Zeitpunkt bedient werden. Es konnte alle im Büro hören was besprochen wurde. Ich bitte Sie darum dass Sie diesen Schreiben auch Ihrem Vorgesetzten vorlegen, damit er auch sehen kann wie man dort behandelt wird. Ich versuche alles um aus der Leistung aus zu steigen.
Ich hatte ein Vorstellungsgespräch am 29.11.2012 bei der DB Schenker in Duisburg und bekomme Ende des Jahres eine weitere Einladung zwecks Standorts etc. Als man mich auf mein Lebenslauf angesprochen hat, weswegen ich so viele Jobs hatte, habe ich nur gesagt das es Zeitarbeitsfirmen war oder Firmen die den Standort geschlossen haben. Die meinte nur wenn man das nicht weiss, würde das so rüber kommen als ob man nur für paar Monte aushalten würde in einem Unternehmen. Ich haben nur gesagt, das dies nicht der Fall ist sondern das leider die Traurige Wahrheit mit diesen Leih bzw. Zeitarbeitsfirmen. Ich hab das auch nur gemacht um von der Arge bzw Jobcenter keine Leistung zu beziehen, dass ich dadurch mein Gesamtbild im Lebenslauf zerstören würde ist mir gar nicht in den Sinn gekommen. Ich bin sogar gewillt von hier weg zu ziehen um eine Langfristige Beschäftigung ausüben zu dürfen.

Desweiteren habe ich am 07.12.2012 ein weiteres Vorstellungsgespräch bei der Firma Hagebau Frieling in Epe. Über die Firma Apicula läuft gerade aktuell eine Bewerbung für Hamacher Logistik. Daher bitte ich Sie über den Bescheid einer 30% Sanktion zu überdenken.

Ich hab sehr große Hoffnung, bald aus der Leistung aus steigen zu dürfen.
Ich gebe sofort Persönlich, Telefonisch, E-Mail bescheid wenn ich ein Arbeitsvertrag bekommen.



Mit Freundlichen Güssen
 
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