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30%Sanktion nach Ewigkeit des Pflichtversto?ses,..

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Millencolin

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#1
..naja gut soo ewig war es dann dochnicht,
aber erstmal ein freundliches >>"Hallo an die dieses hier lesen"<<
und nun zu den nackten Fakten:

Ich hab am 05.03.2007 von meinem "freundlichen" Jobvermittler mehrere -
(ca 20) stellenangebote per Briefsendung und Rechtsfolgebelehrung und den ganzen pipapo bekommen [ .. mal ganz davon abgesehn das die dreiviertel davon entweder schon längst abgelaufen waren/bzw ueberhaupt nicht meinem Ausbildungsgrad entsprachen - aber egal!]
..auf dieseca20sollte ich mich natuerlich bewerben - so und ich dumbatz hab natuerlich eine einzige (ja man kann mich dafuer treten,ich weiss) verbaselt -also mich darauf nicht beworben-
.. so dann zogen die tage ins land
und am 07.05.2007 flattert ein Brief ins Haus >Anhörung nach §24SGBx "vermittlungsvorschlag wurde unterbreitet -xxx- nach meiner Kenntnis ist ein Beschäftigungverhältniss daran gescheitert,dass Sie sich nicht vorgestellt haben." - Androhung von einer Sanktion und ich hab zeit bis zum 18.05.2007 mich zu dieser Sache schriftlich zu äussern -
So ich da nächsten Tag persoenlich hin und hab dem gesagt das ich mich ueberall pflichtmä?sig beworben habe (stimmt zwar nicht -aber ich dacht -das muessen die mir ja erstmal nachweisen das ich dort keine bewerbung hingeschickt habe -kann ja auf dem postweg auch mal verloren gehen-naja;trotzdem blöd von mir das ich dieses BW verbaselt hab),
so und im gespräch mit dem -damals noch freundlichen- jobvermittler hiess es dann
(...)"ok stimmt manchmal haben die Firmen auch kein ueberblick wer sich wo und wann alles beworben hat , also lassen wir das erstmal untern Tisch fallen und machen weiter womit wir aufgehört haben, Wie läufts denn mit dem Job XY ..... usw - so ging das gespräch weiter ich ging nach hause und ich dachte das Thema wäre wirklich erledigt!puuh nochma glueck gehabt!
Von wegen,ich Trottel -

ich hätt mir das mal schriftlich geben lassen sollen - denn jetz scheint sich mein "ncihtmehr ganz so freundlicher"jobvermittler nichtmehr andieses Gespräch erinnern zu koennen...
war ja klar! ..

denn am 29.06 - mit ARGE-Datum 22.06.2007 liegt ein "Änderung der Bewilligung von Leistungen" minus 30% ab dem 1.juli Bescheid im Briefkasten -OHNE BEGRUENDUNG-

Ich da persoenlich hin weil wissen wollte warum - die entsprechende Sachbearbeiterinn im Urlaub - die vertretung "keine Ahnung was da los ist" - "Ich schicke ihnen den Bescheid (mit Begruendung) demnächst zu - danke,und raus"

Am 03.07.2007 ging dann der Bescheid raus - selbe wie oben =minus 30% ab dem 01.07.2007 fuer 3monate wegen - na ratet mal - wegen der Nichtbewerbung vom 05.03.2007

toll,... naja erstensmal - ich bin selber schuld ich vollhorn -aber was mich stutzig macht .. - gibt es da irgendeinen AKTIONSZEITRAUM indem die ARGE entscheiden muss ? - ich meine da koennten die ja olle kamellen ausdem jahre 18hundertschnee wieder aufwärmen .. naja so ganz trifft das ja hier nicht zu -- es sind dann ja doch"nur" ca 3 1/2 Monate - je nachdem welches schreiben man als Stichtag nimmt.

Hierzu hab ich grad mal dieses hier gefunden -
http://www.stern.de/wirtschaft/immo...tz-IV-Auch-ALG-II-Bezieher-Rechte/588042.html

(...) Keine Kürzung ohne Vorwarnung
Wichtig ist, dass Leistungen nicht ohne Vorwarnung, das heißt eine Rechtsfolgenbelehrung, gekürzt werden dürfen. Das gilt auch für verschärfte Sanktionen im Falle einer wiederholten Pflichtverletzung. Außerdem darf zwischen der von der Behörde verhängten Sanktion und dem Pflichtverstoß, beispielsweise der Ablehnung eines Ein-Euro-Jobs, nicht zu viel Zeit verstreichen. Wird das ALG II erst Wochen oder Monate nach dem Pflichtverstoß gekürzt, haben ein Widerspruch und notfalls die Klage vor dem Sozialgericht gute Erfolgsaussichten (...).


nichts konkretes also .. aber die möglichkeit besteht also vielleicht.

JETZT DIE GROS?E FRAGE :
WEI?S JEMAND WIEVIEL ZEIT VERSTREICHEN DARF UND WELCHES SCHREIBEN INNERHALB DIESES ZEITRAUMS SEITENS DER ARGE VORLIEGEN MUSS ??

.. so ich geh dann mal auf google-recherche ,
aber wär mir lieb wenn sich einer von euch auch nochmal dazu äussert -dafuer geht schonmal im vorraus ein dank raus -
und bitte keine sprueche wie "du bist ja auch selber schuld du idiot" denn das weiss ich schon selber!!

also dann ...
;)

achso PS: ich bin ueber 25,falls das noch zur sache tut ;)
 

Arania

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#2
>Anhörung nach §24SGBx "vermittlungsvorschlag wurde unterbreitet -xxx- nach meiner Kenntnis ist ein Beschäftigungverhältniss daran gescheitert,dass Sie sich nicht vorgestellt haben." - Androhung von einer Sanktion und ich hab zeit bis zum 18.05.2007 mich zu dieser Sache schriftlich zu äussern
Nun dann zu den Fakten: Die Androhung zur Sanktion ist Dir zugegangen, vermutlich auch mit Rechtsbehelf und SCHRIFTLICH geäussert hast Du Dich dazu nicht, wenn ich das richtig sehe und auch nichts schriftliches bei der Anhörung verfassen lassen, also wird das wohl nun so leider durchgehen, die Zeitspanne ist noch nicht zu lang.

Du kannst natürlich Widerspruch einlegen mit dem Hinweis auf die Anhörung
 

Millencolin

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#3
Du kannst natürlich Widerspruch einlegen mit dem Hinweis auf die Anhörung
naja da mein jobvermittler natuerlich sich nichtmehr an dieses gespräch erinnern will ,sein hämisches grinsen sprach bände, ist das wohl kein strohhalm an dem ich mich klammern kann
 
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