30% kürzung weil ich bei der Bewerbung die Wahrheit sagte

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mainz05bub

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hallo Leute !
Ich habe seit einigen Monaten einige Probleme mit meiner Vermittlerin.
1. Nachdem ich mich bei einer Zeitarbeitsfirma als Produktionsarbeiter bewerben mußte ,gab ich
bezüglich deren Berwebungsfragebogen der Firma sowie meinen tabellarischen Bewerbungen an ,das ich u.a. vorbestraft bin ,
als Staplerfahrer keine Erfahrung vorweisen kann ,gesundheitliche Einschränkungen bestehen ,(Attest beigefügt).
Sowie das ich als langjähriger Kraftfahrer wegen einer Trunkenheitsfahrt im Moment keinen Führerschein habe .Ich erwähne nochmal ,
die Fragen im Bewerbungsbogen des Unternehmens sind :
Sind Sie vorbestraft ?
Sind Sie gesund ?
Besitzen Sie einen Führerschein ?
da ich diese Fragen detalliert in meiner Bewerbung beantwortet habe ,wurde gegen mich eine 30% Kürzung der Leistungen ausgesprochen.
Das Unternehmen hat dem Jobcenter mitgeteilt ,das ich das Stellenangebot durch meine Angaben vereitelt hätte.Es bestehe der Verdacht das kein Interesse bestehen würde ,obwohl die Fragen in deren Bewerbungsbogen vorkommen.meine Angaben des Staplerfahrers waren eh überfüssig
Ich habe Widerspruch ,sowie Klage eingreicht .
2. Ich wollte nach Antragstellung 10 Bewerbungen erstattet haben.
Dies wurde abgelehnt ,mit der Begündung ,da es sich angeblich um Proforma Bewerbungen handeln würde.
3. Jetzt muß ich eine Stellungnahme abgeben ,da ich nicht die monatlichen
8 Bewebungen laut Vereinbahrungserklärung abgegeben habe., wobei ich im letzten halben Jahr fast nur krankgeschrieben war.Muß ich trotzdem dann dieser Bewerbungspflicht nachkommen ,obwohl ich fast im letzten halben Jahr krankgeschrieben wurde .Eine weitere Kürzung droht ??

ich bitte hier nur um Tipps !!!
 

Andi_

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Solange du die Wahrheit so sagst, dass du sie nicht anders (zugunsten des Arbeitsplatz) ausführen kannst, kannst du einen Rechtsstreit gegen die Arge nur gewinnen. Es wäre nun an der Zeit, dir einen Anwalt zu suchen, der dies bei der Arge klar stellt. Wir werden dir hier wenig helfen können, wir dürfen keine Rechtsberatung betreiben :pfeiff:
 

münchnerkindl

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fallen solche Unterstellungen einer Behörde/eines Sachbearbeiters nciht auch unter den Tatbestand üble Nachrede, Verleumdung, Beleidigung?

Kann man gegen einen Sachbearbeiter der mit solchen nachweislich haltlosen Unterstellungen arbeitet nicht gerichtlich vorgehen und solche Äusserungen verbieten lassen und evtl ein "Schmerzensgeld" für entstandene psychische Belastung, die vorübergehend eintretende finanzielle Belastung durch die Kürzung und den Ärger vor Gericht gehen zu müssen?

Und unternehmen die Sozialgerichte ncihts gegen Behörden die durch ihr Verhalten massenweise Klagen gegen unrechtmässige Sanktionen provozieren? Können die nciht die Ämter zB mit Bussgeldern bei unrechtmässigen Sanktionen zwingen sich an die Gesetze zu halten? Die Richter dort müssten doch auch schon die Schnauze voll haben von den dämlichen Anschuldigungen gegenüber Harz Beziehern. Die sind doch Wiederholungstäter, gibt es da keine Auflagen?

Liebe grüsse,

Petra

Petra
 
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ExitUser

Gast
hallo mainz05bub,
deine geschichte is ja mal wieder eine zum :dampf:

die ham jawohl nen knall :motz:

gut das du widerspruch eingelegt hast :!:

ich hoffe du hast dir einen anwalt gesucht, und drücke dir aufjedenfall ganz fest die daumen und wünsche dir dabei nerven wie drahtseile

"proforma" ich fasse es nicht - ... :motz: :dampf:

den gehört wirklich kräftig aufs dach gestiegen - solche d... s... :motz:
 

Bruno1st

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Sind Sie vorbestraft ? Leider ja, ich heiße nicht Ackermann
Sind Sie gesund ? Nicht ganz, kann aber die Aufgaben in vollem Umfang erledigen, wie sie an meinen Attesten sehen können.
Besitzen Sie einen Führerschein ? Ab dem xx.xx.xxxx wieder - Klasssen ? - solange ist er noch gesperrt.

Du hast die Informationen ja garantiert gesagt, damit sich der Arbeitgeber ein umfassendes Bild machen kann, denn nur "Ja-Nein-Nein" wäre zu pauschal.

Übrigens, mein FM und auch der Teamleiter hatte mir zur Mietsenkung einen Umzug aufgenötigt und zur Vermeidung der Doppelmiete "vorgeschlagen", daß ich mit dem aktuellen Vermieter rede, damit der mich aus dem Vertrag entläßt, bevor er überhaupt keine Miete mehr bekommt.
 

münchnerkindl

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Hallo Bub,

ich persönlich würde Dir raten, wenn Dir diese Schikanen zu sehr zusetzen zu einem Psychiater zu gehen und Dich krankschreiben zu lassen.

Ich gehöre auch zu den Leuten die wegen ihrer Vorgeschichte eh nicht genommen werden würden. Pro Forma Bewerbungen, daß ich nicht lache. Mit einem Lebenslauf wie Deinem oder meinem (6 Jahre ohne Arbeit wegen psychischer Krankheit, nur sehr eingeschränkt belastbar) braucht man im Grunde eh keine Bewerbungen zu schreiben, es besteht eh keine Aussicht daß man damit einen Job bekommt. Als ob man da noch gross einen auf Arbeitsunwillig machen müsste ':lol:'

Im Prinzip ist es der Hohn daß verlangt wird so und so viele völlig aussichtslose Bewerbungen vorzuweisen. Klar sind die nur Pro Forma. Wenn man sich da bei jeder noch Hoffnungen machen würde könnte man sich ja nach 100 Absagen und Enttäuschungen gleich in die nächste Klappse einweisen lassen.

Und überhaupt die armen Arbeitgeber. Wenn 5 Millionen Arbeitslose 10 Bewerbungen im Monat schreiben, dann sind das 50 Millionen Bewerbungen pro Monat Deutschlandweit. 600 Millionen pro Jahr!!!!

Wieviele Firmen gibt es in Deutschland die Stellen zu vergeben haben????? Diese Massen liest doch niemand mehr! Das ist doch inflationär und geht bloss Personalchefs an die Nerven. Eine Freundin hat mir erzählt auf eine Stelle im Büro wo sie sich beworben hatte gab es über 100 Bewerbungen.

Liebe grüsse,

Petra
 

Sieghelm

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Wiederspruch und Klage, mehr kannst Du
nicht machen.Vor dem Sozialgericht brauchst Du nicht unbedingt einen Anwalt, weil der Fall klar wie Brühe ist. Dienstaufsichtsbeschwerde gegen
Deinen Sachbearbeiter ist auch sehr wirksam. ich habe 1x geklagt (ohne Anwalt) und Recht bekommen. Die Urteilen schnell und korrekt. Es kostet
zwar Nerven aber in Zukunft ist die ARGE vorschtiger, noch eine Schlappe können die sich dann nicht mehr leisten.
Viel Glück
 

hartzhasser

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die spinnen doch wohl soll man den im Personalbogen falsche angaben machen? das währe dann ja wohl vorspiegelung falscher tatsachen.

lg hartzhasser
 

Arania

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Eine Klage dürfte da haushoch zu gewinnen sein, denn falsche Angaben bei einer Bewerbung sind wohl auch nicht durch einen SB zu verlangen
 

hellucifer

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Re: 30% kürzung weil ich bei der Bewerbung die Wahrheit sagt

Sieghelm meinte:
Wiederspruch und Klage, mehr kannst Du
nicht machen.Vor dem Sozialgericht brauchst Du nicht unbedingt einen Anwalt, weil der Fall klar wie Brühe ist. Dienstaufsichtsbeschwerde gegen
Deinen Sachbearbeiter ist auch sehr wirksam. ich habe 1x geklagt (ohne Anwalt) und Recht bekommen. Die Urteilen schnell und korrekt. Es kostet
zwar Nerven aber in Zukunft ist die ARGE vorschtiger, noch eine Schlappe können die sich dann nicht mehr leisten.
Viel Glück

Da es in solchen Fällen auch zur Befragung von Zeugen kommen kann, sollte man einen Rechtsanwalt hinzuziehen. Der hat auch ganz andere Möglichkeiten der Ermittlung. Obsiegst du dann vor Gericht, wird das für die ARGE recht teuer und sie bekommt einen Rüffel, was ihr vielleicht eine Lehre sein wird.

Fälle, wo die Vereitlung von Einstellungen ins Arbeitsverhältnis unterstellt wird, scheinen sich zu häufen. Es sollten sich mehr zu diesem Thema mit eigenen Erfahrungen äußern. Für die Sanktionierung reicht der ARGE ja schon die Aussage, dass dem Arbeitgeber das Verhalten des Bewerbers nicht gepaßt habe. Gerade bei Zeitarbeitsfirmen. Wenn die wittern und wissen, dass du nicht Jojo mit dir spielen läßt, schwärzen sie dich gleich an!
 

rosenquarz45

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Um Kürzung handelt es sich bei mir zwar nicht aber da ich so meine Schwierigkeiten habe,war ich natürlich in den Bewerbungen ehrlich und hab dies zugegeben.Nach längerer Erfolgslosigkeit jedoch habe ich mich dazu entschlossen,dies nicht mehr zu tun,weil am Anfang jeder seine Probleme hat und angelernt werden muss.:dampf
 
R

Rounddancer

Gast
"Bewerbung" kommt von Werbung. Die ganze Bewerbung hat nur den einen, einzigen Sinn: um Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, wo dann sich Entscheider und Bewerber beschnuppern.

In der Werbung aber erwähnt man, das ist überall so, erstmal nur positive Eigenschaften. Nur wenn es wo gesetzlich vorgeschrieben ist, dann erwähnt man, so unauffällig wie möglich, auch negative Punkte, aber ausschließlich nur kleinstmöglich.
 

Georgie634

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hätte er lügen soln bei der angabe wegen vorstrafe? spätestens bei abgabe von fürungszeugnis hätte arbeitgeber gesehen das der mitarbeiter vorbestrafft ist. mich hätte der ausgang der sache sehr interessert.
 
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