3 Stunden bei einer Firma gearbeitet. Dessen ZAF will keine Kündigung austellen, rechtens?

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N3dag

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3 Stunden bei einer Firma gearbeitet. Dessen ZAF will keine Kündigung austellen, rechtens?
 

N3dag

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Äh? So viele Informationen habe ich hier nicht da.
Er war halt 3 Stunden dort und hat dem Leiter gesagt, dass das nichts für ihn ist. Irgendwann hat dann das Jobcenter ihn kontaktiert, dass er gekündigt wurde.
 

N3dag

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Ob man ein Recht auf eine schriftliche Kündigung hat, auch wenn man insgesamt nur 3 Stunden gearbeitet hat.
 

noillusions

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Wenn ein AG einen AN nicht kündigt ist er weiter angestellt. Vielleicht hat das Jobcenter Mist erzählt? Oder es war ein Mißverständnis? Schließlich bekommt der AN die Kündigung selbst und nicht mündlich über das Jobcenter. Sehr seltsam alles was du schreibst.
 

Porks

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hi
Normal ist man ja bei der ZAG angestellt und nicht bei der Firma am Einsatzort.
Und wenn er dort selbst geht oder nicht mehr gebraucht wird /abgemeldet wird hat das ja nix mit der ZAG zu tun und der Arbeitsvertrag bleibt ja weiter Gültig und der AN ist Verpflichtetet weiter der ZAG zur Verfügung zu stehen.

Wenn die dann im Rahmen der Kündigungsfrist Kündigen ist ja alles OK und man meldet sich wieder beim Amt .

Aber wenn der AN sich nicht bei der ZAG meldet, dann bekommt er die Kündigung aber dort steht denn als Grund Verweigerung der Arbeitsleistung oder ähnliches .
Und das Gibt dann eine Sperre vom Amt das Gleiche gibt es auch wenn man Selbst Kündigt.

Also wenn man am Einsatzort nicht mehr benötigt wird egal warum immer bei seinem Arbeitgeber der ZAG melden . was die dann machen ist was anderes.
 

N3dag

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»Ihr versteht mich falsch...«, sagte N3dag ganz verzweifelt, weil die anderen ihn nicht verstanden.

»Es geht nur darum, ob man ein Recht hat, eine schriftliche Kündigung von der ZAF zu bekommen. Denn die ZAF meinte: Da Sie nur 3 Stunden dort waren benötigen Sie keine Kündigung für das Jobcenter. Die sollen einfach bei uns anrufen.«, rief N3dag hinterher.
 

Kerstin_K

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Wenn Du einen bestehenden Arbeitsvertrag hast und es keine Kündigung gibt (Arbeitsverträge müssen immer schriftlich gekündigt werden.), dann besteht das Arbeitsverhältnis mit der ZAF weiter. Folglich muss die ZAF die weiter bezahlen. Nix mit "SIe bauchen keine Kündigung." Wenn es einen Vertrag gibt, besteht der, bis er endet (falls er befristet ist) oder gekündigt wird.

DAs es Dir bei dem einen Entleiher nicht gefallen hat und Du deshalb nach drei Stunden gegangen bist, ist eine ganz andere Baustelle. Das musst Du mit der ZAF klären, ob sie Dich woanders einsetzen.

Du musst Der ZAF Deine Arbeitskraft weiter anbieten. Da zu steht meistens in Den ZAF-Arbeitsverträgen, dass man sich täglich elefonisch melden muss oder in die Niederlassung kommen oder so.
 

Regensburg

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Hi :)

langsam bitte.
AN hat doch mit dem Entleiher quasi nichts zu tun.
AV hat man, in diesem Fall, mit ZAF - oder?

Bitte mehr Infos, sonst schwimmen wir hier nur rum..

--------------
Kerstin war schneller
 

N3dag

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Ja, AV mit ZAF... XD Oh man... Mehr Infos fallen mir doch auch nicht ein.
Aber der AN hat sich ja bei der ZAF nie gemeldet. Weil die kriegen das doch eh von der Leihfirma mit.
 

Kerstin_K

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Dann wuerde ich aber ganz schnell mal da aufschlagen. Mann kann doch nicht einfach nach drei Stunden von der Arbeit abhauen, weil es einem nicht gefällt und dann nichts tun.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Regensburg

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Hi :)
Ja, AV mit ZAF
.........................
aber der AN hat sich ja bei der ZAF nie gemeldet.
........................
Weil die kriegen das doch eh von der Leihfirma mit.
Es scheint mir, das Du die begriffe vertauscht.

ZAF = Leihfirma

Wenn es ein AV mit ZAF gibt, müsste sich er bei ZAF danach melden und der ZAF seine Arbeitskraft anbieten.

Eine Frage noch:
Irgendwann hat dann das Jobcenter ihn kontaktiert, dass er gekündigt wurde.
Gekündigt von der FA (Entleiher) oder von ZAF?

Ich schätze von ZAF, weil er seine Arbeitskraft nicht angeboten hat.

---------------------

Obwohl es auch ein Schwachsinn ist -> die ZAF sollte Ihm ein neues Arbeitsplatz zuweisen.
Arbeitskraft anzubieten ist nur im "Nichteinsatz" sinnvoll...
 

Pixelschieberin

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Warum sollte dir denn die ZAF kündigen?
Weil AN nur 3 Stunden dort war.
Weil es dem AN nicht gefiel.
Preisfrage:
WELCHE der Parteien hat dann das Arbeitsverhältnis unterbrochen und für beendet erklärt?
[...] Er war halt 3 Stunden dort und hat dem Leiter gesagt, dass das nichts für ihn ist. Irgendwann hat dann das Jobcenter ihn kontaktiert, dass er gekündigt wurde.
Dir muß auch jeder Popel aus der Nase gezogen werden:
Ist der AN danach auch nicht mehr zu seiner ZAF gegangen, die ihm die Einsatzorte zuweist, um sich artig zur Verfügung zu stellen?

Als Außenstehender wäre aus DER unzulänglichen Schilderung und den anzustellenden Mutmaßungen zu schlußfolgern, daß der Arbeitnehmer das Handtuch geworfen = gekündigt hat.
Weshalb sollte sich dann der Arbeitgeber noch der Mühe unterziehen, eine Kündigung zu verfassen?
Dem Disponenten reichte die Arbeitsverweigerung, die (für den Laien) als Kündigung durch schlüssiges Handeln des AN interpretiert werden könnte.
That's it.

Soll der AN halt auf Einhaltung des Vertrages klagen.
Oder das JC macht sich nützlich und klagt ein, was einzuklagen ist.
Den Richter möchte ich sehen, der ihm beipflichtet und die ausstehenden Lohnkosten zuspricht. :biggrin:
 
E

ExitUser

Gast
Die Sache ist eigentlich glasklar und wurde arbeitsrechtlich ja schon klar genug erklärt.

Zusammenfassung:
  • AN hat sich vertragswidrig verhalten (einfach gehen) -> außerordentlicher Kündigungsgrund = Arbeitsverweigerung.
  • ZAF/jeder AG MUSS immer schriftlich kündigen, egal wie lange das AV bestanden hat.
  • Fehlende schriftliche Kündigung -> AV besteht noch

Da aber AN nicht wieder zur ZAF hin ist, hat er auch keinen Lohnanspruch, selbst wenn die berechtigte fristlose Kündigung noch kommt.
Denn ohne Arbeit keinen Lohn und Arbeit hatte die ZAF ja zugewiesen.

Auch kannst du mit einer Sanktion rechnen, wenn die ZAF dem JC steckt, warum das AV beendet wurde.
Und das tun die meisten ZAF. Hier ist die ZAF wirklich unschuldig und so geht es ja nicht. Die haben jetzt ärger mit ihrem Kunden und echt Stress einen Ersatz hin zu schicken.

Denkbar wäre sogar, dass die ZAF Schadensersatz verlangt.

Lüncht mich ruhig, aber:
ZAF hin oder her, aber auch bei einer ZAF bleibt man nicht einfach von der Arbeit fern und schmeißt hin. Das muss sich kein AG gefallen lassen. Das ist geschäftsschädigend.
 
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