3. Donnerstags-Demo in Glauchau

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Moki

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Am 05.02.2009 wieder ein Donnerstag starten wir, die Arbeitsloseninitiative Glauchau/Hohenstein mit unserer 3. Demo in unser neues Jahr im Kampf gegen HartzIV, soziale Ungerechtigkeit und die immer schlimmer werdende Verarmung in ganz Deutschland. Für dieses Jahr haben wir uns viel vorgenommen, wir werden gegen alle Verstöße die in den Argen tagtäglich gegen AlgII-Bezieher getan werden vorgehen u. wenn es einzelne Mitarbeiter den Arbeitsplatz kostet. Wer von denen nimmt Rücksicht auf die ,die unschuldig in diese Lage gekommen sind u. noch kommen werden. 2008 hatte man uns mit aller Macht den Mund verbieten wollen, man hat alle Rechtsmittel ausgeschöpft, gelogen u. betrogen, nur um uns kaputt zu machen. Wir kämpfen weiter, die Lektion haben wir nun gelernt.
Wir hoffen auf noch mehr Unterstützung, vorallem sollen alle ALGII-Bezieher aufwachen u. um ihr Recht kämpfen, es lohnt sich!
 

Moki

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[FONT=&quot]Die 3. Donnerstagsdemo der Arbeitsloseninitiative Glauchau/Hohenstein, die am 05.02.09 stattfand und wie immer vor der Arge in Glauchau endete, war diesmal mit noch mehr Emotionen geladen als die vorangegangen.[/FONT]
[FONT=&quot]Mit den Rufen „Hartz IV ist ein Gesetz, das Menschlichkeit verletzt“ oder „Die Argen leben von Hartz IV, die leeren Taschen haben wir“ zogen die ca. 30 Demonstranten über den Markt, wo die Rufe in Richtung Rathaus gingen, da der schon zum 3. Mal eingeladene OB Dr. Dressler wie immer einen anderen Termin hatte. Durch die Fußgängerzone ging es weiter zur Arge, wo durch die lautstarken Rufe erstmal alle Fenster zugingen. Die Mitarbeiter müssen aber doch das Ohr immer offen haben, also wurden sie aufgefordert, „Fenster auf“![/FONT]
[FONT=&quot]Die 1. Rednerin M. Madaus sagte, dass allein 600.000 neue Erwerbslose im Januar ein Alarmsignal für die Regierenden sein muss, die aber weiter ihre Konjunkturpakete für Banker und in Schieflage geratene Unternehmen schnüren, damit die weiter zocken können. Weiterhin wurde gesagt, dass die Argen auf eine Krise wie sie uns bevorsteht nicht vorbereitet sind, sie werden weiter nur Fordern, Sanktionieren und Perspektivlosigkeit verwalten. Darum diese ganze Hartz IV-Mogelpackung auf Eis legen und nie wieder in die Sonne damit.[/FONT]

[FONT=&quot]Es erging noch ein direkter Aufruf an alle Mitarbeiter der Argen, so zu handeln wie die französischen Kollegen in Tarn, die es ablehnen weiterhin Menschen in ihrer Würde und ihren Rechten einzuengen[/FONT]

[FONT=&quot]Redner A. Pianski prangerte die Machenschaften in den Argen an, dass von höchster Stelle gefordert wird, um jeden Preis einzusparen, d. h. wiederum, Unterlagen verschwinden, werden mutwillig nicht bearbeitet, es wird sanktioniert, gelogen, betrogen, gesetzlich vorgeschriebene Geldleistungen werden verwehrt, diese Masche ist einfach kriminell und dagegen sollte jeder Betroffene vorgehen. Wer einen Mitarbeiter bei solchen Aktionen ertappt, soll Anzeige erstatten, Beschwerden nützen nichts. [/FONT]

[FONT=&quot]H.-J. Reglitzki machte alle Hartz IV-Bezieher darauf aufmerksam sich ihre Ansprüche bei den Hartz IV-Regelleistungen zu sichern, in dem sie einen Überprüfungsantrag des gesamten Leistungsbezugs-Zeitraum stellen, da das Bundesverfassungsgericht ein Urteil über die Rechtmäßigkeit dieser Leistungen fällen muss, nach Verfahrensantrag des hessischen Landessozialgericht. [/FONT]
[FONT=&quot]Bei weiteren Reden kam zum Ausdruck, dass sich die sogenannten Beschäftigunsgesellschaften eine goldene Nase verdienen, auch wenn Erwerbslose bis zu 6x Bewerbungstraining machen müssen oder andere sinnlose Maßnahmen. Wer ist dadurch schon in Arbeit gekommen? Hier werden Steuergelder aus dem Fenster geworfen und den Hartz IV-Empfängern wirft man vor, sie machen sich von Steuergeldern ein schönes Leben. [/FONT]
[FONT=&quot]Hier schürt man das Feuer unter der Bevölkerung, wie wenige merken denn, dass Hartz IV krank macht, die meisten stehen unter einem psychischen Druck, Existenzangst greift um sich und viele sehen dann nur noch den Ausweg von Suizid.[/FONT]
[FONT=&quot]Alle diese Dinge haben die Demonstranten und die dazu gekommenen Zuhörer wütend und nachdenklich gemacht. Die Zahl der Zuhörer hatte sich dann auf etwa 50 Personen erhöht. Von dem Angebot am offenen Mikrofon Probleme vorzubringen hatte keiner den Mut, obwohl noch während der Demo Hartz IV-Empfänger Sprechstundentermine haben wollten.[/FONT]
[FONT=&quot]Die Angst ist immer noch zu groß, offen zu sein, es ist eine Schande wenn erwachsene, arbeitswillige Menschen mit Sanktionen diszipliniert werden. [/FONT]
[FONT=&quot]Mit den Ruf, „ Hartz IV geht viel zu weit wo bleibt denn da die Menschlichkeit“ u. „Weg mit Hartz IV das Volk sind wir“[/FONT][FONT=&quot] wurde die Demo beendet[/FONT]
[FONT=&quot]
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