28.07.18 Kundgebung in Freudenstadt gegen das Ertrinken im Mittelmeer

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Dagegen72

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https://linke-bw.de/kv-kreis-fds/ev...telmeer-gegen-die-verrohung-der-gesellschaft/
Die Linke Freudenstadt/Horb ruft unter dem „#seebrücke“-Text zu einer Kundgebung am Samstag nach Freudenstadt auf. Wir finden es unerträglich, dass Menschen im Mittelmeer ertrinken müssen, weil europäische, aber auch deutsche Politik versagt.
Michel Brandt MdB von Die Linke im Bundestag wird der Hauptredner dieser Veranstaltung sein.
Wir können keine Kriege aufhalten, keine Massaker stoppen, keine Katastrophen abwenden; wir können die Hungersnot nicht beenden, und die Armut wird auch nicht über Nacht verschwinden. Aber wir können Menschenleben retten und ihnen Schutz gewähren – wenn die Politik es zulässt. Um das zu erreichen heißt es aktiv werden, aufklären, Zusammenhalt demonstrieren und Solidarität mit den Menschen und den Rettern zeigen! #seebrücke in Freudenstadt und an vielen anderen Orten!

Freudenstadt ist in Baden-Württemberg, im Schwarzwald (check youtube oder wikipedia).

hier #seebrücke: https://twitter.com/_seebruecke_?lang=de
#seebrücke ist "eine interantionale Bewegung der Zivilgesellschaft"
 

Dagegen72

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Die Kundgebung hatte inzwischen stattgefunden:
In hunderten Städten in Deutschland demonstrieren Menschen unter dem Kennwort „#seebrücke“ für uneingeschränkte Hilfe für Geflüchtete im Mittelmeer. Auch Freudenstadt hat sich nun mit Anstand eingereiht.
...Gut 70 Freudenstädter, zusätzlich zum veranstaltenden Kreisverband der Linken haben sich am vergangenen Samstag auf dem Marktplatz eingefunden, ein respektabler Erfolg der Veranstaltung, trotzdem ist erschütternd, wie viele Menschen das mutwillige Ertrinkenlassen nicht zu erschüttern scheint.
...Hauptredner war der Karlsruher Bundestagsabgeordnete der Linken Michel Brandt, der selbst noch an Bord der „Lifeline“ war, bevor diese in Malta festgelegt wurde. Der Juni 2018 war mit offiziell 629 Ertrunkenen der schwärzeste Monat seit Beginn der Flüchtlingsbewegung über das Mittelmeer.
https://linke-bw.de/kv-kreis-fds/

apropos "Lifeline"-Kapitän - er war heute zum Interview im MoMa:
Claus-Peter Reisch, Kapitän der "Lifeline", weist die Vorwürfe der fehlerhaften Registrierung des Schiffes zurück. "Man will die Seenotrettung der privaten NGOs im Mittelmeer abschaffen", sagt er.
https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/seenotrettung-104.html
 

erwerbsuchend

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apropos "Lifeline"-Kapitän - er war heute zum Interview im MoMa:
https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/seenotrettung-104.html

Vielleicht kann er auch dazu Stellung nehmen, warum seine Organisation dieses Schiff nicht unter deutscher Flagge fahren lässt. Achja, das liegt daran, dass die Anforderungen für die niederländische Flagge deutlich niedriger sind, als für die deutsche Flagge. Wenn es sich dabei wirlich nur um einen bürokratischen Fehler handelt, dann kann man diesen doch eigentlich auch relativ schnell beheben, oder wo liegt das Problem für diese Organisation dabei?
 

Dagegen72

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Alle niederländischen Boote seien so registriert wie das Schiff mit dem er fuhr! Der einzige Grund was Malta von ihm will ist, dass er und am besten alle anderen auch, keine Flüchtlinge mehr retten und nach Malta an Land bringen. Das ist der einzige Grund. Aber in dem Interview das ich gestern im Moma hörte hieß es, dass er zwar ein konservativer Bayer sei sagte er, dass ihm das Retten von Menschen aber wichtig ist.
Es gibt eine internationale Verpflichtung Schiffbrüchige zu retten . Das aber wird nun von vielen Ländern in Frage gestellt und das ist das Problem.

außerdem gibt es sea-eye.org https://sea-eye.org/

sos mediteranee und viele mehr https://sosmediterranee.de/
 
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erwerbsuchend

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Der einzige Grund was Malta von ihm will ist

Es gibt dabei auch die Meldung, dass jener Kapitän die Aufforderung der Seenotrettungsstelle in Italien erhalten hat, jene Flüchtlinge wieder in Libyen an Land zu bringen. Dieser Aufforderung hat er sich widersetzt. Dies wird in dem laufenden Verfahren zu klären sein.

Außerdem ist damit immernoch nicht die Frage beantwortet, warum ein deutsches Rettungsschiff einer deutschen Organisation unter niederländischer Flagge fahren muss. Könnte es sein, dass die Auflagen unter deutscher Flagge zu fahren einfach höher als in NL sind?

Es gibt eine internationale Verpflichtung Schiffbrüchige zu retten .

Das ist richtig und sie sind an das nächstgelegene Ufer zu bringen. Was suchte dieses Schiff direkt an der Grenze zu den libyschen Gewässern? Teilweise wurde auch berichtet, dass jenes Schiff auch schon direkt in libyschen Gewässern gewesen sei. Ist der Schutz der Küstengewässer nicht Aufgabe des jeweiligen Landes? Gleiches gilt auch für die Rettung von Schiffbrüchigen, die sich in den jeweiligen Hoheitsgewässern befinden. Auch dieser Punkt wird in dem Verfahren zu klären sein.

Auch wenn die Lage in Libyen für viele Flüchtlinge dort bescheiden ist, wäre mal zu fragen, warum sie dann immer noch weiterhin nach Libyen fliehen oder sie nicht wieder in die Heimat oder in ein anderes sicheres Land in Afrika gehen. Besteht Afrika nur aus Diktaturen und ärmsten Ländern?
 

Tricia

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Eat that question

Mal ein paar Fakten gegen Halbwissen und Propaganda:

https://www.zeit.de/politik/ausland...mittelmeer-libysche-kuestenwache-ngos/seite-2
Nach dem Seevölkerrecht sind die Geretteten, wie der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags in einem Rechtsgutachten vom 31. Juli 2017 schreibt, nicht in den nächsten Hafen, sondern "innerhalb einer angemessenen Zeit an einen 'sicheren Ort' zu bringen". "Sicher" ist nach dem Recht nur ein Ort, "an dem das Leben der Überlebenden nicht mehr weiter in Gefahr ist und an dem ihre menschlichen Grundbedürfnisse (wie zum Beispiel Nahrung, Unterkunft und medizinische Bedürfnisse) gedeckt werden". In Libyen ist das nicht gewährleistet.

https://www.zeit.de/wirtschaft/2017-03/afrika-migration-europa-eu-fluechtlinge-hunger
Das Bild von der Völkerwanderung in Richtung Europa verzerrt auch die Gegenwart, kritisiert Jochen Oltmer, Migrationsforscher von der Universität Osnabrück. Denn die allermeisten Flüchtlinge und Migranten wandern gar nicht übers Meer nach Norden und Westen. Vielmehr bewegen sie sich innerhalb des eigenen Kontinents. Für diesen Teil der Wirklichkeit fehle Europa in seiner "realitätsverweigernden" Konzentration auf die Abwehr neuer Ankömmlinge allerdings die politische Aufmerksamkeit.
Zur lächerlichen Flaggenfrage werd ich mal etwas OT:

https://www.zeit.de/2016/35/kreuzfahrtschiffe-flaggen-ausland-steuern-loehne-mitarbeiter
Bahamas, Malta, Italien: Alle 27 deutschen Kreuzfahrtschiffe laufen unter fremder Flagge.
Warumska???
 
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erwerbsuchend

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AW: Eat that question


Vielleicht liegt dieses verzerrte Bild auch daran, dass gleichzeitig auch die Anzahl der geretteten Personen auf das Jahr hochgerechnet wird und gleichzeitig immer wieder von überfüllten Aufnahmelägern in den Hauptankunftsländern gesprochen wird. Dazu kommt dann noch der Hinweis auf die entsprechenden Anerkennungsquoten der jeweiligen Herkunftsländer. Zudem wäre dabei auch die Frage zu stellen, warum immernoch Afrikaner aus den Ländern südlich der Sahara sich auf den Weg nach Norden machen. Warum fliehen sie dann nicht in Richtung Süden?


Diese Frage stelle ich mir grundsätzlich schon seit längerem, warum deutsche Schiffe, egal welcher Klasse und Art, nicht unter deutscher Flagge fahren. Ach ja, es ist halt eine Kostenfrage und eine Frage der Auflagen. Dieses Ausflaggen passiert leider nicht nur auf Schiffen, sondern auch vermehrt bei vielen größeren Speditionen, die ihre LKWs nicht mehr in Deutschland anmelden, obwohl hier der Firmensitz ist, sondern in günstigeren EU-Ländern anmelden. Aber da das deutsche Volk keinen Nationalstolz besitzen darf, zumindest nach Meinung einiger Gruppen, wundert das dann halt auch nicht. Nur zum Verständnis, Nationalstolz heißt nicht Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit, sondern Stolz auf die eigene Herkunft. Seltsamerweise wird dies bei anderen Nationen einfacher und entspannter gesehen.
 

erwerbsuchend

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AW: Eat that question

Seltsamerweise,nein traurigerweise hat Deutschland eine entsprechende Geschichte.

Und deshalb darf man als Deutscher niemals mehr stolz auf sein Land sein, und muss sich bis in alle Ewigkeit in Demut gegenüber allen anderen verhalten, nur wegen dieser 12 Jahre? Es gab und gibt also keine deutsche Geschichte davor und danach? Naja nur gut, dass wir dennoch zu anderen Ländern aufschauen "dürfen", die weit größere Verbrechen begangen haben, aber in WK 2 auf der richtigen Seite standen. Seltsam ist, dass gerade jene Länder, dennoch ein ausgeprägtes Nationalbewusstsein und Stolz haben. Kleiner Tipp, damit sind u.a. jene Länder gemeint, die mal größere Kolonialreiche hatten oder die Urbevölkerung des eigenen Landes mittlerweile weitgehend auf Reservate zusammengepfercht haben.

Nachtrag:

Wenn man die Geschichte als Rechtfertigungsgrundlage nimmt, dann sollte man sich als NGO für Flüchtlingsrettung und Menschenrechte mal fragen, ob die Flagge der Niederlande da wirklich die bessere Alternative ist. Schließlich haben die Niederländer ebenfalls eine Vergangenheit als Kolonialmacht.
 
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AW: Eat that question

Und deshalb darf man als Deutscher niemals mehr stolz auf sein Land sein, und muss sich bis in alle Ewigkeit in Demut gegenüber allen anderen verhalten, nur wegen dieser 12 Jahre?

Falls Du es noch nicht mitbekommen hast, diese Jahre beginnen sich zu wiederholen.

Nachtrag,
vorgestern ist hier in unserer Kleinstadt meine Frau übels von einer älteren Frau beleidigt worden.
Meine Frau ist in Deutschland geboren, hat hier schon über dreissig Jahre gearbeitet, aber sie ist eben keiner Deutschen Abstammung.

Leider war sie nur mit ihrer Mutter unterwegs im Rossman.

Wäre ich dabei gewesen, ich hätte mich nicht mehr unter Jontrolle halten können.

Und jetzt gib ruhig wieder Deinen unqualifizierten Senf dazu.
 

erwerbsuchend

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AW: Eat that question

Falls Du es noch nicht mitbekommen hast, diese Jahre beginnen sich zu wiederholen.

Das habe ich mitbekommen. Jedoch wird von entsprechender Seite doch immer wieder gesagt, dass jene, die der AfD und Co folgen doch nur eine Minderheit in Deutschland seien. Man soll sich also als Deutscher allgemein deswegen nicht zu seinem Land bekennen, weil eine Minderheit sich daneben benimmt? Wenn man das als Maßstab nimmt, dann dürfte man sich global gesehen auch nicht als Mensch bekennen, weil es eine Minderheit an Menschen gibt, die sich komplett daneben benehmen.
 

Mutter Beimer

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Sagt dir das was, erwerbsuchend?
Hast du dich schon einmal in Menschen meiner Abstamung hinein versetzt?
Schon mal wegen deines etwas dunkleren Teint oder deiner Ölaugen dumm angemacht worden?
Wenn nicht, dann bleib still!
Es ist erniedrigend als Gastarbeitertochter in 2. Generation wieder wie Dreck behandelt zu werden!
 
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@Mutter Beimer, es tut mir echt leid, dass Du aufgrund Deines Migrationshintergrunds übelst beleidigt worden bist.

Professorin sieht Entwicklung in Richtung „Präfaschismus“

Veröffentlicht am 22.07.2018

Die Professorin Naika Foroutan aus Berlin sieht Anzeichen dafür, dass sich Deutschland in eine „präfaschistische Phase“ entwickelt. Die Migrationsforscherin sagte, sie habe schon überlegt, in ein anderes Land auszuwandern.

https://www.welt.de/politik/deutsch...t-Entwicklung-in-Richtung-Praefaschismus.html

Und deswegen, @erwerbssuchend, sollte man sich von jeglicher Form von Deutschtümelei fernhalten.
 
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@ schlaraffenland,
wäre ich dabei gewesen, ich hätte mich vergessen.

Eine ganz gefährliche Entwicklung in diesem Land, wenn ohne Sinn und Verstand eine Frau von einer älteren Frau ohne Grund dumm angemacht wird, die wahrscheinlich nur hohle AfD-Phrasen im Kopf hat.

Und von dieser Sorte werden es immer mehr.
Wenn wir könnten, dann würden wird dieses Land auch verlassen.
 

erwerbsuchend

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Sagt dir das was, erwerbsuchend?

Muss man jeden Hashtag kennen, der gerade groß in Mode ist? Nein, ich kenne diesen Hashtag und die dahinter befindliche Diskussion nicht. Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit und Lust, mir alle möglichen Medien reinzuziehen. Mein Leben besteht nicht nur online. Wenn ich mal Zeit habe, werde ich mal diesen Hashtag recherchieren, wer oder was das sein soll.

Hast du dich schon einmal in Menschen meiner Abstamung hinein versetzt?

Bis zu diesem Satz frage ich dich mal ernsthaft, woher ich wissen soll, wer sich hinter welchem Nickname hier im Forum und sonstwo im Internet verbirgt? :sorry:, aber meine Glaskugel ist seit Äonen in Reparatur und wird wahrscheinlich nicht vor dem Big Crunch zurück sein :wink:

Schon mal wegen deines etwas dunkleren Teint oder deiner Ölaugen dumm angemacht worden?

Nun, wer sich selbst so bezeichnet.... Ich dachte dieser Begriff ist ein böses Schimpfwort?

Schon auf dem Schulhof wurde uns beigebracht, dass man als Empfänger von Hänseleien, heute würde man es Mobbing nennen, am besten nicht reagieren sollte. Diejenigen, die einen ärgern, wollen doch genau diese Reaktion ihres Opfers sehen, dass es wütend wird usw.

:sorry:, auch wenn es dir schwerfallen sollte, solltest du dir angewöhnen, solche Äußerungen einfach zu überhören und einfach nicht darauf zu reagieren.

Davon mal abgesehen, ist das keine Einbahnstraße. Als ich das letzte Mal mir einen Döner holen wollte, das liegt schon paar Jahre zurück, hatte ich auch nicht gerade das Gefühl, dass jenem Imbissinhaber es Recht war, dass ich dort gerade etwas bestellen wollte und dabei verhalte ich mich ganz normal, wie man es als Gast oder Kunde tun sollte. Angefangen vom Ignorieren nichttürkischer Kundschaft, über Bevorzugen der türkischen Kunden, bis hin, dass scheinbar kein Deutsch verstanden werden wollte, hatte ich nicht das Gefühl, dass jener Imbissinhaber etwas von der Gastfreundschaft versteht oder verstehen will.

Was ich dir damit sagen will, es gibt nicht nur Rassismus gegen Ausländer, sondern auch Rassismus von Ausländern gegenüber Inländern. Ach ja, versuche dich mal bei einem AG mit türkischen Wurzeln als Deutscher zu bewerben, VV sei Dank, was meinst du, welche Reaktionen es darauf gab?

Achso, nur zum Verständnis, ich sage nicht, ob ich nur Deutscher bin oder vielleicht nicht auch einen Migrationshintergrund in der Familie habe. Vielleicht solltest du in dem Sinne besser überlegen, wen du wie was vorwirfst :wink:
 
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Gast1

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erwerbsuchend, Du findest offensichtlich für Alles immer irgendeine Entschuldigung oder Relativierung, nur um Deinen mindestens nationalen Kurs zu rechtfertigen.
 

Mutter Beimer

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Schlaraffenland, Danke für deine lieben Worte.
Normalerweise ist mir so etwas das letzte Mal in der Schule passiert. Sonst nie!
Überall, wo ich hin komme sind die Leute freundlich, da ich selbst ein sehr offener Mensch bin und Anstand bei uns zuhause kein Fremdwort war.
Egal wo, ob beim Dönerladen um die Ecke oder bei der deutsch geführten Frittenbude.
Wie es in den Wald rein schallt, so schallt es bekanntlich raus!
Und wie ich mich selbst bezeichne, sollte nur eine Darstellung sein, damit erwerbsuchend kapiert um was es überhaupt geht.
 

erwerbsuchend

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erwerbsuchend, Du findest offensichtlich für Alles immer irgendeine Entschuldigung oder Relativierung, nur um Deinen mindestens nationalen Kurs zu rechtfertigen.

Nun, wie darf man als Einheimischer zu seinem Land stehen? In anderen Ländern, egal mit welcher Vergangenheit, ist das kein Problem, bis auf Deutschland. Ist man für dich gleich rechts, nur weil man sagt, dass man stolz ist, Deutscher zu sein und zu Deutschland steht? Besteht für dich Deutschland nur und ausschließlich aus schlechten Sachen und Menschen?

Egal wo, ob beim Dönerladen um die Ecke oder bei der deutsch geführten Frittenbude.

Was hast du für eine Vorstellung, wie ich mich bei einer Bestellung in einer Imbissbude oder sonstigen Gastro-Läden verhalte? Vielleicht mal so als Hinweis, das beginnt mit einer zur Tageszeit passenden Begrüßung, über die in einem höflichen Tonfall gestellte Bestellung, bis hin zur Bezahlung und Verlassen des Lokals mit einer tageszeitpassenden Verabschiedung.

Wie es in den Wald rein schallt, so schallt es bekanntlich raus!

Richtig, das gilt allerdings auch für die Gegenseite.

:sorry:, dir das so zu sagen müssen, aber es gibt Leute mit dem gleichen Herkunftshintergrund wie du, die eben scheinbar keinen Bock haben, ordentlich mit anderen umzugehen. Ich weiß, es fällt schwer sich einzugestehen, dass auch die eigenen Leute sich fehlverhalten und nicht immer nur die anderen.
 
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Tricia

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AW: Eat that question

Naja nur gut, dass wir dennoch zu anderen Ländern aufschauen "dürfen", die weit größere Verbrechen begangen haben [...]
Fakten und Wissen sind ja nicht so dein Ding:

Die indigene Bevölkerung des Landes, welches 1492 "entdeckt" wurde, wurde von Europäern ausgerottet (auch des Landes, auf das Du so stolz bist). Bis zum Jahr 1600 überlebten dieses ca. 10% von ihnen. Die USA wurden 1776 gegründet.

Was Du da versuchst, nennt man Geschichtsrevisionismus.

Von 1942 bis 1945 wurden bei uns Millionen Menschen fabrikmäßig vergast, verwertet und anschließend verbrannt. Dieses geschah, als mein Vater ein Jugendlicher und meine Mutter ein Kleinkind war. 15 Jahre vor meiner Geburt wurde dieses beendet, da "unser" Land zum Glück den Krieg verloren hat. Und die Menschen, die dieses zu verantworten hatten, waren in meiner Jugend noch immer in verantwortlichen Positionen - damit meine ich jetzt nicht nur die im Bundestag, sondern in "meinem" Dorf und den umliegenden Kleinstädten die Bürgermeister und Kreisräte, die von derselben Mehrheit gewählt wurde, die vorher den "Führer" verehrt hatte.

Allerdings frage ich mich, wie man bei einem Thema, bei dem es darum geht, dass jährlich tausende Menschen im Mittelmeer ersaufen, auf rumgejammere über fehlenden deutschen Nationalstolz kommen kann und wegen eines unfreundlichen Dönerverkäufer, den man mal vor Jahren erlebt hat, anfängt über "die" zu lästern...

Aus "die" und "uns" ist schon längst ein "Wir" geworden - auch wenn deutsch-national gesinnte Menschen wie Du es nicht wahrhaben wollen und weiterhin versuchen, Fronten aufzubauen. Unter diesem "Wir" gibt es natürlich auch viele "Vollidioten"...


Und ja, was Du da von dir gibst, ist nicht nur rechts, es ist sogar rechtsradikales Gedankengut von feinsten. Aber das ist ja heutzutage wieder "modern" in unserer Gesellschaft.

Und tschüss.
 

erwerbsuchend

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AW: Eat that question

Die USA wurden 1776 gegründet.

Nach ihrer Staatsgründung haben also die USA keine Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen? Sie haben also nicht weiter die ursprünglich vorhandene Bevölkerung weiter dezimiert und weitgehend in Reservate gepfercht? Was war nochmal gleich einer der Gründe für den Bürgerkrieg dort? Wer hat nochmal als einzige Partei jemals Nuklearwaffen tatsächlich gegen Menschen eingesetzt?

Von 1942 bis 1945 wurden bei uns Millionen Menschen fabrikmäßig vergast, verwertet und anschließend verbrannt.

Habe ich dies in irgendeinem Post geleugnet? Nein, ich habe nur gefragt, ob es kein davor oder danach gab oder gibt. Wenn man zu seinem Land steht, dann steht man auch zu dessen Vergangenheit. Mir ist kein anderes Land auf der Welt bekannt, dass so sehr in einigen Jahren seiner Existenz feststeckt. Warum kann man nicht einfach sagen, ja, es gab diese Vergangenheit und wir haben daraus gelernt. Wenn man das Thema Nationalstolz und Zugehörigkeitsgefühl zu seinem Land nur bestimmten Randgruppen überlässt, dann passiert genau das, was keiner von der Mehrheit will.

Allerdings frage ich mich, wie man bei einem Thema, bei dem es darum geht, dass jährlich tausende Menschen im Mittelmeer ersaufen, auf rumgejammere über fehlenden deutschen Nationalstolz kommen kann

Das Thema kam auf, als ich fragte, warum jenes deutsche Rettungsschiff einer deutschen NGO nicht unter deutscher Flagge fahren will oder kann. Dies wäre eigentlich das einfachste, allerdings auch mit höheren Auflagen verbunden. Aber stattdessen hat sich jene NGO für die Flagge der NL entschieden, die ebenfalls eine nicht ganz blütenreine Vergangenheit als Kolonialmacht haben.

Und ja, was Du da von dir gibst, ist nicht nur rechts, es ist sogar rechtsradikales Gedankengut von feinsten.

Das kannst du sicherlich auch belegen? In welchem meiner Posts bin ich deiner Meinung nach rechtsextrem in diesem Thread?
 
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