25jähriges Kind zieht aus, ab wann bekommt der dann allein wohnende Elternteil die volle Miete vom JC? (1 Betrachter)

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Sowhat

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Ich habe eine Frage. Ich habe bis vor drei Jahren mit zwei Kindern in einer 80qm gewohnt (tue es noch), bin H4 Empfängerin, GdB50 und 57 Jahre alt. Dann zog mein Ältester aus. Mir wurde ab sofort nur noch ein Drittel der Miete bezahlt und ich bekam eine Kostensenkungsaufforderung. Ich habe dann auf Anraten einer Elo Beratungsstelle und des VdK geklagt.(es kam zur Verhandlung, obwohl die Rechtslage eigentlich klar war, laut den Fachleuten). Es wurde ein Vergleich geschlossen beim Gericht und ich bekam seit 2017 die Hälfte der BK-Miete. Die andere Hälfte bezahlte dann mein noch bei mir wohnendes Kind (bereits fertig mit der Ausbildung und voll verdienend).
Beim nächsten WBA war das zwar vergessen und ich sollte wieder nur ein Drittel bezahlt werden, aber das wurde durch einen Widerspruch über den VdK rasch geklärt.
Würde mich sehr über Ratschläge freuen. Mein Nachwuchs baut sich hier nur auf und fragt, was wäre wenn er in drei Wochen hier raus wäre.
Meine Kinder werden mir auch nicht bei einem Umzug helfen, also brauche ich auch irgendwo die Zustimmung des JC wegen der Umzugskosten. Meine paar Freunde haben erfahrungsgemäß gerade keine Zeit, wenn man sie braucht und meine Eltern sind bald 80 Jahre alt.
Ich bin geschieden, mein Partner ging sofort nachdem ich aus der Reha kam.
Bekomme also nun wieder die Hälfte.
Nun wird mein jüngstes Kind 25 in diesem Monat und will schnellstens ausziehen.
Ich habe nach günstigeren Wohnungen gesucht, bin beim Wohnungsamt seit drei Jahren gemeldet immer mit Verlängerung. Bei uns laufen alle Wohnungen bei Wohnbaugesellschaften für Elos nur über das Wohnungsamt, wurde mir bei Anrufen bei verschiedenen Wohnungsgesellschaften mitgeteilt und das Wohnungamt hat mir die Aussage bestätig. Sie haben mich angeblich im Stapel weiter nach oben gelegt, aber sie haben derzeit keine Wohungen für 397€ Bruttokaltmiete (Bemessungsgrenze in meiner süddeutschen Großstadt). Bei der Wohnungsgenossenschaft in der ich seit 11 Jahren lebe habe ich mich auch für eine kleinere Wohnung vormerken lassen. Ich hätte eine bekommen, aber sie war 50€ zu teuer, das JC hat abgelehnt.
Begründung, nicht angemessen (50qm, 2 Zimmer, BJ 1956 und günstigstes Stadtteil meiner Stadt) und Ermessensspielraum gibt es für mich nicht, weil ich" keiner Randgruppe" angehöre, keiner ethnischen Minderheit und keiner Großfamilie (steht wörtlich in dem Schreiben des Jc von vor vier Monaten) und ausserdem wäre es ja nicht dringend, da mein Kind ja noch nicht ausgezogen bzw. umgemeldet wäre.
Wie wird es denn jetzt weitergehen, wenn er bereits zum 1.6. auszieht und hier dann nicht mehr mitbezahlt? Angeblich laut VdK müsse man mir zumindest vorübergehend die volle Miete bezahlen. Aber ab wann bekomme ich die dann? Wie lange muss ich die vorstrecken und wovon?
Und nein ich kann mir keinen Nebenjob suchen, denn ich bin schwerbehindert und lt JC Gutachten nicht erwerbsfähig dauerhaft, man will mich gerade ans Sozialamt weiterleiten, bis dato zahlt aber das JC noch. Ausserdem würden die 165€ die man da behalten darf sowieso nicht ausreichen.
Ich bin auch immer noch AU geschrieben, hatte einen Schlaganfall und bin psychisch nicht mehr sehr belastbar.
 

apfelkuchen

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Das JC muss dir erst mal sechs Monate lang die volle Miete zahlen und darf nicht sofort kürzen. Du musst die Veränderung allerdings melden, wenn dein Kind ausziegt. Du musst natürlich nach Wohnungen suchen. Wenn es die nicht gibt, dann kannst du nicht umziehen. Daher dann die Suche dokumentieren. Kann dich der VdK nicht beraten? Eventuell liegt bei dir auch eine Härte vor, wg. Schlaganfall und Psyche ...

Umzugskosten: Wenn das JC dich auffordert umzuziehen, müssen sie auch den Umzug bezahlen. Du musst dann vorher drei Kostenvoranschläge einholen und den günstigsten werden sie wohl genehmigen.

Wie das mit dem Sozialamt aussieht, weiß ich leider nicht bezüglich der Miete.
 

Sowhat

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Danke. Kürzen dürfen sie nicht gleich, schon klar. Aber sie müssten ja dann verdoppeln und das wird wahrscheinlich dauern, ich kann das nur schwer längere Zeit vorfinanzieren. Denn im Moment bekomme ich ja gerade mal die Hälfte der BK-Miete.
Tja und die Wohnung, die ich damals bekommen hätte - da habe ich schon sehr oft bereut, dass ich sie nicht genommen habe und die 50€ vom Regelsatz abgeknappst hätte. Aber den ganzen Umzug selbst finanzieren, das hätte ich halt damals auch nicht gewusst, wie und überhaupt das mit meinen Behinderungen allein zu stemmen, schon der Gedanke hat mich damals total überfordert. Wäre aber wahrscheinlich die einzige Chance auf eine einigermassen lebenswerte Existenz gewesen, fürchte ich.
Aber jetzt wird mir wohl für den Rest meines Lebens, wenn überhaupt ein 1-Zi. Wohnklo bleiben oder ein Zimmer in einer Obdachlosenunterkunft.
Aber der VdK wird mir schon helfen, hoffe ich.
Härtefall geltend machen wegen meiner Krankheiten habe ich auch schon ins Auge gefasst, aber ich werde da sicher viele Atteste und Gutachten vorlegen müssen. Das wird vom nervlichen Aufwand abgesehen auch finanziell sehr teuer. Mein Hausarzt verlangt für ein kurzes Attest schon 15€. Aber wenn es hart auf hart kommt, dann werde ich es versuchen. Unter einer Brücke leben, das packe ich nämlich nicht.
Mag gar nicht mehr ins Bett gehen, ich kann nicht mehr schlafen vor Angst.
 

apfelkuchen

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Du solltest dich wirklich beim VdK beraten lassen. Das JC kann von dir nichts fordern, was du nicht zu erbringen in der Lage bist. Und suche dir ggf. auch eine gute psychologische/sozialpsychologische Unterstützung, damit du das nicht alleine stemmen musst und etwas Rückhalt bekommst.
 

gizmo

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Ich habe eine Frage. Ich habe bis vor drei Jahren mit zwei Kindern in einer 80qm gewohnt (tue es noch), bin H4 Empfängerin, GdB50 und 57 Jahre alt. Dann zog mein Ältester aus. Mir wurde ab sofort nur noch ein Drittel der Miete bezahlt und ich bekam eine Kostensenkungsaufforderung. Ich habe dann auf Anraten einer Elo Beratungsstelle und des VdK geklagt.(es kam zur Verhandlung, obwohl die Rechtslage eigentlich klar war, laut den Fachleuten). Es wurde ein Vergleich geschlossen beim Gericht und ich bekam seit 2017 die Hälfte der BK-Miete. Die andere Hälfte bezahlte dann mein noch bei mir wohnendes Kind (bereits fertig mit der Ausbildung und voll verdienend).

Bei uns laufen alle Wohnungen bei Wohnbaugesellschaften für Elos nur über das Wohnungsamt, wurde mir bei Anrufen bei verschiedenen Wohnungsgesellschaften mitgeteilt und das Wohnungamt hat mir die Aussage bestätig. Sie haben mich angeblich im Stapel weiter nach oben gelegt, aber sie haben derzeit keine Wohungen für 397€ Bruttokaltmiete (Bemessungsgrenze in meiner süddeutschen Großstadt). Bei der Wohnungsgenossenschaft in der ich seit 11 Jahren lebe habe ich mich auch für eine kleinere Wohnung vormerken lassen. Ich hätte eine bekommen, aber sie war 50€ zu teuer, das JC hat abgelehnt.
Begründung, nicht angemessen (50qm, 2 Zimmer, BJ 1956 und günstigstes Stadtteil meiner Stadt) und Ermessensspielraum gibt es für mich nicht, weil ich" keiner Randgruppe" angehöre, keiner ethnischen Minderheit und keiner Großfamilie (steht wörtlich in dem Schreiben des Jc von vor vier Monaten) und ausserdem wäre es ja nicht dringend, da mein Kind ja noch nicht ausgezogen bzw. umgemeldet wäre.
Hallo zur späten Stunde.
Bitte lege das Schreiben "50qm, 2 Zimmer, BJ 1956" doch bitte mal hier hinein, schwärzen nicht vergessen.
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Was dir zusteht hängt nicht nur von dem JC ab, sondern was für ein Konzept es hat.
Es gibt drei Möglichkeiten:
WoGG plus 10% , Satzung & Schlüssiges Konzept

Dazu dann noch das jeweilige Wohnraumförderungsgesetz des Bundeslandes
Ebenso kann es mehr m² geben wenn man gesundheitliche Einschränkungen hat.

Der Wohnraum ist als angemessen anzusehen wenn dieser die Bruttokaltmiete nicht überschreitet, das mit den HK ist eine andere Baustelle.

Grundsätzlich ist es so das wenn ein Vergleich geschlossen wird ist das nicht ein Urteil und erreicht somit nicht die Öffentlichkeit.

Das mit den 50€ obendrüber, hast du das Schriftlich bei deiner Behinderung?
------------
Kommt mir alles ein wenig Spanisch vor.

Um richtig helfen zu können sollte die KDU mal nachgerechnet werden.
 

Sowhat

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Wieso, 50qm und 2 Zimmer und BJ 1956 sind hier für einen Single auf H4 angemessen, aber die Miete der Wohnung betrug 450€ (für mich weil ich langjähriger Mieter der Genossenschaft bin, sonst 470€) und war damit zu teuer. Sehr bedauerlich für mich, sie hätte auch noch in der 1. Etage gelegen, was für mich wichtig ist. In einen 5. Stock ohne Aufzug komme ich nicht mehr gut hinauf. Aber auch das interessiert das JC nicht, der VdK meinte die Ablehnung wäre rechtmäßig. Bei uns sind die billigen Wohnungen alle in uralten Häusern in den oberen Stockwerken und ohne Aufzug.
Ich bin nicht nachweislich gehbehindert, habe das Merkzeichen G ja nicht mehr. Aber das heisst nicht, dass ich noch so laufen kann wie ein gesunder. Ich hatte mal GdB70 Merkzeichen G. Aber nach einiger Zeit wurde ich runtergestuft, ging ja mittlerweile nicht mehr am Rollator.
 

gizmo

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Wieso, 50qm und 2 Zimmer und BJ 1956 sind hier für einen Single auf H4 angemessen, aber die Miete der Wohnung betrug 450€ (für mich weil ich langjähriger Mieter der Genossenschaft bin, sonst 470€) und war damit zu teuer. [...]
Wo haste das denn her, das mit dem BJ 1956 ist völliger Humbug, kannst du das Schriftlich besorgen?

Es heißt auch bis 50m², sollte jedoch ein Wohnraum grösser sein und dieser innerhalb der Bruttokaltmiete liegen ist der Wohnraum als angemessen anzusehen, wenn dann noch die HK IO sind schon lange.

Das mit den 2 Zimmern stimmt auch nicht, wenn der Zuschnitt der 50m² eine 3 Zimmer Wohnraum ist, ist es auch Angemessen.
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Bundesland und JC Bereich würden mich mal interessieren und zu deinen Aussagen schriftliche Schriftstücke.
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Hoffe da schreiben noch andere was zu.
 

Sowhat

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Bei uns gibt es keine größeren Wohnungen und auch keine 50 qm für 397€ Bruttokalt. Das sind zwar neu errechnete KdU seit diesem Jahr, aber völlig aus der Luft gegriffen. Wir leben hier in einer süddeutschen Großstadt in Bayern. Und neuere Wohnungen aus BJ um 1950 sind auch teurer und für Elos nicht vorgesehen, habe ich gelesen. Die gibts in den billigeren Stadtteilen auch kaum und leider haben diese Altbauten auch oft keinen Lift und die Wohnungen liegen gerne im 4 oder 5. Stockwerk. Es interessiert niemanden und die Mietpreise steigen immer mehr.
 

apfelkuchen

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Ja, und solange du keine passende Wohnung trotz Suche findest, MUSS das JC deine Miete weiterhin übernehmen.

Sollte irgendwann ein Kostensenkungsbescheid bzw. ein Bescheid mit weniger KdU eintreffen, kannst du mit Hilfe eines Beratungshilfescheins einen Anwalt beauftragen, der dich da verteidigt. Da gibt es dann auch Möglichkeiten beim Sozialgericht.

Du musst halt dann dokumentieren, dass du suchst. Aber Wohnungen aus dem Hut zaubern kannst du ja nicht. Es kann natürlich sein, dass du in eine kleinere Wohnung als 50 qm ziehen musst, wenn du eine findest. Die Mindestgröße für eine Wohnung für eine Person, auf die man Anspruch hat, sind 35 qm.
 

gizmo

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Bei uns gibt es keine größeren Wohnungen und auch keine 50 qm für 397€ Bruttokalt. Das sind zwar neu errechnete KdU seit diesem Jahr, aber völlig aus der Luft gegriffen. Wir leben hier in einer süddeutschen Großstadt in Bayern. Und neuere Wohnungen aus BJ um 1950 sind auch teurer und für Elos nicht vorgesehen, habe ich gelesen. Die gibts in den billigeren Stadtteilen auch kaum und leider haben diese Altbauten auch oft keinen Lift und die Wohnungen liegen gerne im 4 oder 5. Stockwerk. Es interessiert niemanden und die Mietpreise steigen immer mehr.
Lies mal hier:


Arbeite dich ein, dann können die dich auch nicht hochnehmen.
 

Sowhat

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Mir wurde mitgeteilt vom Jobcenter, dass die Schwerbehinderung nur grösseren Wohnraum erfordert und man die genehmigt bekommt, wenn man im Rollstuhl sitzt oder am Rollator geht.
GdB 50 ist soviel wie gar nichts. Man ist weder richtig behindert noch wirklich gesund. Meine langjährige Erfahrung beim Jobcenter. Ich bekomme auch erst mit 67 Jahren meine Rente, trotz Behinderung.
 
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gizmo

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Mir wurde mitgeteilt vom Jobcenter, dass die Schwerbehinderung nur grösseren Wohnraum erfordert und man die genehmigt bekommt, wenn man im Rollstuhl sitzt oder am Rollator geht.
GdB 50 ist soviel wie gar nichts. Ich bekomme auch erst mit 67 Jahren meine Rente, trotz Behinderung.
Lass dir da mal nichts erzählen und lass es erst mal sacken. Zu mindestens solltest du auf ein Fahrstuhl oder Ebenerdig bestehen bei deiner Gehbehinderung. Dann kommt noch dazu das Türschwellen ja wohl auch nicht gehen. Egal, mach alles wenn es geht mit Nachweis so teuer wie möglich. Wenn die merken das der neu anzumietende Wohnraum teurer wird als dein jetziger werden die dich in der jetzigen Wohnung belassen.
 

Sowhat

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Danke Gizmo. Habe es gelesen, ist aber vom Jahre 2002, gilt das überhaupt noch? Ausserdem war da bon H4 nicht die Rede.

Habe auch bei meiner Meldung beim Wohnungsamt einen Berechtigungsschein beantragt. Ich bin zwar für alle möglichen geförderten Wohnungen in die Liste aufgenommen worden, aber wegen Wohnberechtigungsschein habe ich nie eine Antwort bekommen.
Ich werde da mal anrufen und dann gegebenenfalls hinfahren.
 

gizmo

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Danke Gizmo. Habe es gelesen, ist aber vom Jahre 2002, gilt das überhaupt noch? Ausserdem war da bon H4 nicht die Rede.

Habe auch bei meiner Meldung beim Wohnungsamt einen Berechtigungsschein beantragt. Ich bin zwar für alle möglichen geförderten Wohnungen in die Liste aufgenommen worden, aber wegen Wohnberechtigungsschein habe ich nie eine Antwort bekommen.
Ich werde da mal anrufen und dann gegebenenfalls hinfahren.
Weis leider nicht genau wie das bei euch läuft, würde aber keinen Strohhalm abknicken, sollten andere Entscheiden. Auf jeden Fall hast du eine Gehbehinderung und die macht Wohnraum teurer. Zumal wird es im alter auch nicht besser.

Bei Behinderung kommt auch noch der Erhalt es sozialen Umfeldes dazu, denke hier Stadtgebiet.

Gehe jetzt davon aus das du wegen dem Auszug deines zweiten Kindes noch keine Kostensenkungsaufforderung bekommen hast?

Sobald du diese bekommen hast einen Antrag auf Übernahme einer behinderungsgerechten Wohnraum stellen und diesen spezifizieren. Dann abwarten was die schreiben.

Moderation:
Beiträge zusammengeführt. Bitte nicht mehrere Beiträge in kurzer Zeit posten. Man kann das eigene Posting innerhalb der Editierzeit (60 Minuten) jederzeit ändern oder erweitern. Bitte in Zukunft beachten :) LG @HermineL
 

Sowhat

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Ja ich werde es mal sacken lassen.
Musste mal zwei Tage Frust ablassen. Mein Nachwuchs kam halt nach ein paar Wochen Abwesenheit zurück und verbreitet nun hier eine Auszugshektik, dass ich kurz vorm Durchdrehen war bzw. bin.
Im Übrigen gelte ich trotz meines Gehfehlers seit dem Schlaganfall nicht als gehbehindert für das JC, denn ich krabble ja nicht.
Aber das Wohnungsamt weiss natürlich Bescheid über meinen GdB50 und meine Genossenschaft hat mir auch immer nur Wohnungen im 1. Stock vorgeschlagen. Die erste war aber so winzig gewesen, dass ich alle Möbel hätte entsorgen müssen und trotzdem 430€ BK-Miete.
Ich hoffe immer, dass sie mir trotzdem noch mal eine Wohnung vorschlagen. Würde sie wenn dann wohl nehmen, auch wenn ich selber draufzahlen muss und den gesamten Umzug selbst finanzieren muss. Müsste ich mir halt irgendwo zusammenborgen. Aber besser als Obdachlosigkeit wäre es alle mal. Ausserdem wird mir der VdK schon helfen, sie haben mir versichert, dass ich nicht obdachlos werde. Die Worte meiner Rechtsberatung dort in Gottes Gehörgängen!
So, meine Beruhigungstablette wirkt, komme allmählich wieder runter. Danke nochmal für die vielen Antworten.
 

gizmo

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Ich hoffe immer, dass sie mir trotzdem noch mal eine vorschlagen. Würde sie wenn dann wohl nehmen, auch wenn ich selber draufzahlen muss und den gesamten Umzug selbst finanzieren muss. Müsste ich mir halt irgendwo zusammenborgen. Aber besser als Obdachlosigkeit wäre es alle mal.
Denke da denkste bald anders drüber, wenn du mehr weist.
 

Sowhat

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Weil meine Kinder nur 2 Jahre im Alter auseinander sind, da werden die Erziehungszeiten für die Rente zusammengezogen, so bringe ich die 35 Jahre nicht zusammen und auf die 15 Jahre fehlen mir auch ein oder zwei Monate. Habe gut 10 Jahre versicherungspflichtig gearbeitet, inklusive mittlere Reife und Ausbildung, dann die Kinder bekommen und blöderweise nur im Minijob 10 Jahre bei meinem selbständigen Ex gearbeitet. Er wollte mich immer absichern, war ja sein Job, das hatte er studiert. Aber als ich dann mit einem Schlaganfall zusammenbrach, war da halt nichts und das Geld in unserer Ehe war plötzlich auch unauffindbar.
Es wurde mir so mitgeteilt von der DRV und der VdK meinte auch, das wäre so. Mit 66 Jahren und 8 Monaten kriege ich dann meine Armutsrente.
GdB50 ist gar nichts als Arbeitslose, der bringt nur was wenn man einen Job hat, mehr Urlaub, Kündigungsschutz und früher in Rente und Freibeträge bei der Steuer . Aber für einen Elo ist es gar nichts, nicht krank und nicht wirklich gesund ist man halt.
Wenn man krank wird, geschieden wird und arbeitslos ist,dann kann man eigentlich überhaupt einpacken und das trotz 20jähriger Ehe und zweier Kinder.
Mein Nachkomme hat mir gerade erzählt, dass er nun wohl schon zum 1.6. auszieht. Weiss gar nicht wie das werden soll, mit 350€ zu wenig Miete und wenn er mich mit allem hier sitzen läßt und nur seine Sachen mitnimmt. So sind sein Vater damals gegangen, da stand ich mit meinem Rollator da und so ging vor drei Jahren sein Bruder.
Ich weiss nicht wie ich das alleine alles machen soll und woher das Geld nehmen.
 

Sowhat

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Hallo, ich weiss nicht genau wo diese Frage hingehört.
Aber da ja in Kürze mein zweites Kind auszieht und ich dann 300€ KdU zuviel haben werde (die Wohnung ist 80qm, weil ich mal mit zwei Kindern hier wohnte und sie trotzdem nicht so teuer ist, Genossenschaftswohnugn Bj 60 490 €kalt und NK) und somit ziemlich schnell eine Kostensenkungsaufforderung bekommen werde, ist mir diese Frage sehr wichtig. Ich musste vor einem halben Jahr eine Wohnung absagen, weil sie 55€ über den angemessenen KdU lag. Sie war 50qm, auch BJ56, 1. Stock und im günstigsten Viertel unserer Stadt. Leider hatten zwei Widersprüche keinen Erfolg.
Es gibt bei uns derzeit keine Wohnungen in den KdU also für 397€ Bruttokalt. Auch nicht kleinere und dann sind die meisten im 4-5- Stock ohne Aufzug. Ich habe GdB50 und bin 57 Jahre alt, da komme ich kaum mehr rauf.
Ich höre nun öfter, dass Elos Erfolg mit Klagen wegen Erhöhung der KdU hatten. Nur leider liest man nirgendwo ein Urteil auf das man sich berufen könnte. Wäre natürlich gut wenn jemand aus Bayern einen Erfolg erzielt hat, Nürnberg und Umland.
Denn andere Bundesländer nützen da ja wenig, weil jeder ja eigene Gesetze zu haben scheint und eigene Urteile fällt, zumindes in manchen Bereichen.
Dass ich dann monatelang die 50 oder 60€ die, die KdU eventuell zu hoch wären,selbst tragen müsste bis zum Urteil oder Vergleich, weiss ich. Aber lieber mit Dach über dem Kopf ein paar Tage im Monat nur "Wasser und Brot oder Kartoffeln und Quark " essen, als unter einer Brücke oder einer Obdachlosenunterkunft dahinvegetieren müssen.
 

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Hallo, ich weiss nicht genau wo diese Frage hingehört.
Warum machste denn nicht da weiter?

 

Sowhat

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Sorry bin etwas durch den Wind, habe nicht dran gedacht.
Auf der anderen Seite suche ich ja mal nach erfolgreichen Klagen von ebenfalls Betroffenen. Aber ich fürchte ich bin ein "Einzelfall".
@Zeitkind danke, aber da finde ich nichts und weiter zurück als 2017 gehe ich da gar nicht, ist ja schon zu alt. Ändert sich ja ständig etwas bei H4.
Auf der anderen Seite verstehe ich natürlich auch, wenn andere User ihren Erfolg lieber nicht teilen möchten, aus Angst, dass er ihnen dann wieder genommen wird.

Naj der VdK wird die Widersprüche und Klage mit mir machen, wenn nötig. Aber es graut mir sehr davor, bin ja psychisch sowieso nicht mehr belastbar und nicht umsonst dauerhaft AU.
 
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Sowhat

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Die Frage ist jetzt ja leider eine ganz andere. Ich wollte nicht dass die Themen zusammengelegt werden. So werde ich wohl erst recht keine Antworten bekommen. Danke.
Ich wollte ja wissen, ob es jemandem gelungen ist höhere KdU durchzusetzen, ich doch noch einmal so ein Angebot bekomme wie vor einem halben Jahr von meiner Wohnungsgenossenschaft. Denn ganz genau in dem Preislevel wird es da nichts geben.

Die andere Frage war beantwortet. Beim VdK wurde mir gesagt, dass es ziemlich schnell geht mit der vollen Miete (ja eh nur vorrübergehend bis 6 Monate, wenn überhaupt) sobald ich genau weiss, wann mein Nachkomme auszieht.
 
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