250 € Bonus 9 Monate lang bei sozialversicherungspfl. Stelle

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silvermoon

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Hallo,

habe soeben in einem anderen Forum gelesen, dass Jemand von seinem Arbeitsberater gesagt bekommen hätte, wenn er eine sozialversicherungspflichtige Stelle antritt, dass er 9 Monate lang von der Arge einen Bonus von 250 Euro erhält. :idea:

Ist da was dran??????????? :kinn:
 


Ralf Hagelstein

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So ein Kombilohnmodell gab es mal in Hamburg.
Arbeitger und Arbeitnehmer bekamen je 250,- € netto-kasse Zuschuß.

Wurde aber eingestellt, beim neuen Hamburger Kombilohnmodell bekommt nur noch der Arbeitgeber einen Zuschuß.

Sowas gabs und gibts hier und da im Lande.
 

silkem

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Re: 250 € Bonus 9 Monate lang bei sozialversicheru

silvermoon meinte:
Hallo,

habe soeben in einem anderen Forum gelesen, dass Jemand von seinem Arbeitsberater gesagt bekommen hätte, wenn er eine sozialversicherungspflichtige Stelle antritt, dass er 9 Monate lang von der Arge einen Bonus von 250 Euro erhält. :idea:

Ist da was dran??????????? :kinn:
Hallo Silvermoon,

ich habe mal von Boni für HartzIV-Empfänger gehört, welche eine sozialversicherungspflichtitge Beschäftigung aufnehmen, die nur knapp über Hartz IV liegt und nennt sich Einstiegsgeld.
Außerdem besteht in solchen Fällen ebenfalls die Möglichkeit, einen Fahrtkostenzuschuss zu erhalten.

§ 29 Einstiegsgeld
(1) 1Zur Überwindung von Hilfebedürftigkeit kann erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, die arbeitslos sind, bei Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen oder selbständigen Erwerbstätigkeit ein Einstiegsgeld erbracht werden, wenn dies zur Eingliederung in den
allgemeinen Arbeitsmarkt erforderlich ist.
2Das Einstiegsgeld kann auch erbracht werden, wenn die Hilfebedürftigkeit
durch oder nach Aufnahme der Erwerbstätigkeit entfällt.
(2) 1Das Einstiegsgeld wird, soweit für diesen Zeitraum eine Erwerbstätigkeit besteht, für höchstens 24 Monate erbracht. 2Bei der Bemessung der Höhe des Einstiegsgeldes soll die vorherige Dauer der Arbeitslosigkeit sowie die Größe der Bedarfsgemeinschaft berücksichtigt
werden, in der der erwerbsfähige Hilfebedürftige lebt.
(3)3 1Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wird ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen ohne Zustimmung des Bundesrates durch Rechtsverordnung zu bestimmen, wie das Einstiegsgeld zu bemessen ist. 2Bei der Bemessung ist
neben der Berücksichtigung der in Absatz 2 Satz 2 genannten Kriterien auch ein Bezug zu der für den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen jeweils maßgebenden Regelleistung herzustellen.
Bei Aufnahme der Selbständigkeit beträgt dies i.d. Regel den Halben Regelsatz, kann aber individuell festgelegt werden

siehe auch folgende Durchführungshinweise https://www.my-sozialberatung.de/files/hinweise-16-abs-2-satz-2-nr-5-2005.pdf

LG

Silke
 
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