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23J / ohne Ausb. / BG mit Eltern

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Peeb

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#1
Erst einmal einm Hallo an alle Leser und vielen Danke für die zeit, die ihr euch nehmt um meinen Beitrag zu lesen.

Ich habe einige Fragen zu meiner derzeitigen lebenssituiation die ich einführend erst einmal erläutern will.

Ich bin 23 Jahre alt, habe keine abgeschlossene Berufsausbildung und arbeite derzeit für 394 Euro Netto 35h/Woche in einer Werbeagentur um wenigstens nicht zu Hause zu sitzen.

Aufgrund des zu geringen Verdienstes zähle ich mit in die BG meiner Eltern, die sich durch meine Mutter (Hausfrau), meinen Vater (Selbständig) und meine Schwester (Schülerin/11Jahre) komplettiert.

Ich lebe seit 2005 wieder bei meinen Eltern (musste leider mein Studium abbrechen). Nach meiner Rückkehr habe ich mit meinen Eltern vereinbart, monatlich Miete zu zahlen, sowie eine Pauschale für Essen usw.

Üblicherweise zahle ich 180 Euro Miete + 150 Euro für Essen und Trinken (wurde als Gegenwert zum Kindergeld genommen, das ich ja nicht bekomme weil keine Ausbildung mehr vorliegt)

Juni 06 habe ich eine Ausbildung aufgenommen und bin durch den recht guten Lohn aus Hartz IV rausgekommen.

Seit meinem letzten Versuch einer Ausbildung (lief bis 01/07) musste ich nun wieder auf Hartz IV zurückgreifen.

Leider ergab sich daraus folgendes Problem:

Da mein Vater aus selbständiger Tätigkeit Einkommen erzielt, wird dieses in die Berechnung unseres Gemeinschaftsbedarfes mit einbezogen. Soweit so gut.

Problematisch wird das ganze nur, wenn eine Berechnung aussieht, wie meine seit Januar.

Da mein Vater offensichtlich gut genug verdient hat im letzten Jahr (immerhin konnte er sich für knappe 5000 Euro am Jahresende mal nen Plasma-TV und ne Surround Anlage leisten), wurden uns die Zuschüße vom Amt fast komplett gekürzt. An und für sich auch vollkommen in Ordnung.

Aus meiner Sicht sah das nur leider sehr unangenehm aus. Ich hatte einen monatlichen Anspruch von ca. 30 verbleibenden Euro. Auf anderer Seite standen meine Eltern, die eigentlich von mir Miete + Essenspauschale sehen wollten. Logischerweise wurde ich dazu angetrieben mir endlich wieder nen Job zu suchen (als ob ich das nicht so schon tun würde). Mir blieb also NICHTS von dem Geld, das auf dem Antrag angegeben war. Weder Mietzuschuss, noch Bedarfssatz etc. -> 0 Euro

Dazu kam, dass meine vorherige Ausbildungszeit rückwirkend mit ins Hartz IV einbezogen wurde (war ein Fehler vom Amt das nicht zu berücksichtigen, Unterlagen hatte ich eingereicht).

Durch meine nachträgliche Miteinbeziehung in unsere BG (rückwirkend ab 10/06) erhielten meine Eltern eine Nachzahlung von ca. 1600 Euro. (entstanden durch höhere Freibeträge und Umverteilung des Einkommens meines Vater auf 4 statt 3 BG-Mitglieder + meinem Anspruch).

Das Geld ging (bis auf einen Betrag von ca. 300 Euro, die ich selbst zurückzahlen musste) komplett an meine Eltern. Parallel dazu hatte ich seit Januar keinen einzigen Cent in der Tasche gehabt.

Da inzwischen April war, gelang es mir endlich einen Job zu finden. Ich war so oder so frustriert vom Umstand der Berechnung. Absolut gar kein geld zur Verfügung zu haben ist auf "Dauer" sehr anstrengend, obwohl ich zumindest ein Dach über dem Kopf und etwas zu Essen hatte.

Da ich nun arbeite und mein eigenes Gehalt verdiene, kann ich im gegensatz zu den vorherigen Monaten wieder Geld an meine Eltern abgeben. Die übliche 330 Euro gehen am Monatsanfang direkt an meinen Vater. Verbleiben also knappe 60 in meiner Hand, von denen ich noch ca. 50 in eine Monatskarte investieren darf, da ich ja irgendwie zur Arbeit kommen muss.

Die 10 verbleibenden Euro sind schön und gut aber für einen 30 Tage langen Monat, als Raucher und Mensch der noch leben will irgendwie nicht ausreichend.

Fakt ist ja, das Hartz IV eine Leistung zur "Sicherung des Lebensunterhaltes" darstellen soll. Lt. aktuellem Berechnunsbogen beläuft sich mein "Lebensunterhaltssatz" auf knappe 480 Euro (soweit ich weiss) inklusive Miete.

Da aber meine Eltern die Bescheid bekommen und das entsprechende Geld aufs Konto sehe ich nichts davon.

Lt. dem letzten Bogen, den ich in meinen Händen gehalten habe, hatte ich zumindest den kleinen Restanspruch von 30 Euro und lt. meines Wissens würde ich auch (als einzelner Bedürftiger) Zahlungen vom Amt bekommen. Diese werden aber derzeit durch das Einkommen meines Vaters "verhindert".

Meine Frage dazu ist nun: Habe ich Anrecht auf eine Art "Unterhalt" von meinem Vater? Sein Einkommen wird mir vom Einzelbedarf abgezogen und deswegen fehlen mir knappe 100 Euro monatlich um aufs Existenzminimum zu kommen.

Ich würde mich freuen vllt. einen Verweis zur SGB Reglungen zu bekommen, in welchen festgemacht ist, inwiefern meine Eltern gesetzlich dazu verpflichtet sind mir Geld zur Verfügung zu stellen.

Ich sehe es vollkommen ein, dass man in einer Familie zusammenhalten muss und das jeder seinen beitrag leistet. Schluss ist meiner Meinung aber an dem Punkt, wo mein Vater sich ein dickes Leben leistet und ich am sozialen "Hungertuch" knabbere, trotz Arbeit und eigentlicher Absicherung durch Hartz IV.

Ich zahle seit jeher bei meinen Eltern Miete und Essen und kann dies sicher auch in einem Untermietvertrag festmachen lassen. Ich bestreite mein Leben durchweg durch mein eigenes Geld und bin trotzdem noch abhängig aufgrund der Hartz IV Reglung.

Da mir kein Ausweg bleibt, als mich damit abzufinden würd eich zumindest gerne wissen, was in meinem Rahmen möglicht ist bzw. was mir definitiv zusteht.

Mir fällte es schwer zu akzeptieren, dass ich durch meine Miet- und Essenszahlung indirekt die überzogene Profilierungssucht meines Vaters mitfinanziere.

Ich will meine Familie sicherlich nicht verklagen oder irgendwelche Rechte auf Teufel komm raus einfordern, aber es würde mir alleine schon helfen endlich in Gespräche Argumente zu finden, warum gerade meine 10 Euro zu wenig im leben sind und warum nicht mein Job der zu schlecht bezahlt sondern die mangelnde Hilfeleistung meiner Eltern dafür maßgeblich verantowrtlich ist.

Ich fühle mich nicht nur dumm sondern gewissermaßen auch ausgenutzt und möchte für klare Strukturen bei uns sorgen. Da wir wirtschaftlich keine Einheit sind, aber das Arbeitsamt uns vorschreibt eine sein zu müssen will ich wissen inwiefern man das regeln kann.

Das ich nur schwer bei meinen Eltern ausziehen kann weiss ich ohnehin, ob ich mich aus der BG trennen kann weiss ich selbst nicht. Faktisch gesehen sind wir keine BG da meine Eltern Ihr Geld haben und ich meines. Ich zahle alle Aufwendungen selber und werd efinanziell nicht unterstützt.

Ich denke damit habe ich meine Umstände mehr als ausführlich geschildert und hoffe auf ein wenig Hilfe oder geeignete Hinweise aus diesem Forum, da ich ungern den Weg gehen will, über einen Berater vom Amt diesen "Mißstand" erörtern zu lassen.

Beste Grüße

peeb
 

Kerstin_K

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#2
ALso, was mir mal als erstes auffält ist Dein Nettolohn: Unter 400 Euro für eine Vollzeittätigkeit. Also irgendwas stimmt da nicht.

Dann wäre als nächstes zu prüfen, ob Deine Eltern noch unterhaltspflichtig sind. Da Du noch keine abgeschlossenen Ausbildung hast, wohl schon, ich weiß aber nicht, in wieweit die abgebrochenen AUsbildungen hier eine Rolle spielen.

Schließlich müßte man auch nochmal genau rechnen, ob man Dich nicht aus der BG rausbekommt. Das wird aber eng, denke ich. Wie hoch ist denn Dein Mietanteil im Bescheid? Schsu ir hierzu mal die Beiträge von Ludwigsburg an, da steht eine Menge dazu.

Das Verhalten Deineer Eltern ist gelinde gesagt seltsam, das eigene Kind so ohne wenigstens angemessenes Taschengeld hängen zu lassen. SEit ihr verkracht oder so?
 

Peeb

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#3
Ich hab hier schon sehr viel gewühlt aber die Fälle passen alle nicht zu dem, was bei mir vorhanden ist an Vorraussetzungen.

394 ist mein Nettolohn bei 35h/Woche - 501 Euro isses Brutto.

Das der Job mies bezahlt ist, weiss ich.

Verkracht habe ich mich mit meinen Eltern nicht, nur hat mein Vater die Auffassung, dass er nicht für mein Leben arbeiten will, wenn ich selber zu "blöd" bin, mein Leben in den Griff zu kriegen.

Mein Mietanteil von 1/4 ist im Bescheid auf ca. 150 Euro beziffert. Genaue Zahlen liegen mir leider gerade nicht vor. Aufgrund der Tatsache, dass es bei uns aber Probleme gibt mit der Nebenkostenrechnung (Strom wird vom Amt nicht bezahlt - Warmwasser aber -> Wir haben kein Warmwasser an sich, weil per Durchlauferhitzer per Strom erzeugt) kommt der Betrag so oder so nicht hin.

Ich hab in unserer Wohnung mein kleines eigenes Zimmer, ca. 8-10qm, benutze Küche/Bad mit und sonst nix.

Danke im Übrigens fürs Lesen, ich kann mir vorstellen wie schwer es ist da genau durchzusteigen. Ich habs bei den meisten anderen Threads auch versucht, aber irgendwie traf alles nicht zu.

Wo kann ichm bzw. wie kann ich prüfen ob meine Eltern mir in irgendeiner Art und Weise zu Unterhalt verpflichtet sind?
 
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#4
Ich hab hier schon sehr viel gewühlt aber die Fälle passen alle nicht zu dem, was bei mir vorhanden ist an Vorraussetzungen.

394 ist mein Nettolohn bei 35h/Woche - 501 Euro isses Brutto.

Das der Job mies bezahlt ist, weiss ich.

Verkracht habe ich mich mit meinen Eltern nicht, nur hat mein Vater die Auffassung, dass er nicht für mein Leben arbeiten will, wenn ich selber zu "blöd" bin, mein Leben in den Griff zu kriegen.

Mein Mietanteil von 1/4 ist im Bescheid auf ca. 150 Euro beziffert. Genaue Zahlen liegen mir leider gerade nicht vor. Aufgrund der Tatsache, dass es bei uns aber Probleme gibt mit der Nebenkostenrechnung (Strom wird vom Amt nicht bezahlt - Warmwasser aber -> Wir haben kein Warmwasser an sich, weil per Durchlauferhitzer per Strom erzeugt) kommt der Betrag so oder so nicht hin.

Ich hab in unserer Wohnung mein kleines eigenes Zimmer, ca. 8-10qm, benutze Küche/Bad mit und sonst nix.

Danke im Übrigens fürs Lesen, ich kann mir vorstellen wie schwer es ist da genau durchzusteigen. Ich habs bei den meisten anderen Threads auch versucht, aber irgendwie traf alles nicht zu.

Wo kann ichm bzw. wie kann ich prüfen ob meine Eltern


mir in irgendeiner Art und Weise zu Unterhalt verpflichtet sind?
Du gehörst nicht mehr in die Bg!

394 € Einkommen netto + Kindergeld(das nach SGB II zuerst dem Kind zuzurechnen ist, soweit du es brauchst) = 548 €
Hab den Freibetrag der Einfachheit halber mal außer Acht gelassen...

Bedarf 278 € + 150 ca = 428 €


Damit kannst du deinen Bedarf selbst decken und gehörst nicht mehr in die BG.

Ich rate dir: 1.

setz ein schreiben auf an die ARGE, daß du nicht mehr von deinen Eltern vertreten werden willst. Du bist volljährig und hast ein Recht darauf.

2. Stell einen *Überprüfungsantrag, denn du gehörst nicht mehr in die BG.
(Dann können deine Eltern auch Wohngeld für dich beantragen!)

3. Wenn du aus der BG raus bist mußt du dich icht mehr an die Vorschriften halten: dann zieh aus, sofern du etwas findest, das preislich zu schaffen ist.(Kleines Zimmer oder WG Zimmer)

oder du redest mit deinen Eltern tacheles und machst ihnen jklar, was du willst - daß du volljährig bist und dich an den Kosten beteiligst (und an der Hausarbeit) - aber dich nicht entmündigen läßt.

Gruß aus Ludwigsburg
 

Peeb

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#5
Danke für deine umfassende Antwort Ludwigsburg.

An und für sich klingt die Abfolge nachvollziehbar und umsetzbar, Problem ist nur, dass ich kein Kindergeld bekomme.

Mein "Job" ist keine Ausbildung und demzufolge -> Kein Kindergeld

oder verstehe ich da etwas falsch?
 
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#6
Danke für deine umfassende Antwort Ludwigsburg.

An und für sich klingt die Abfolge nachvollziehbar und umsetzbar, Problem ist nur, dass ich kein Kindergeld bekomme.

Mein "Job" ist keine Ausbildung und demzufolge -> Kein Kindergeld

oder verstehe ich da etwas falsch?
Sorry, hatte da was vergessen

Du bist doch im ALG II Bezug
Und eine Ausbildung ist doch das Ziel für Menschen ohne Ausbildung... also geh zuerst zu deinem Vermittler und laß dir bestätigen, daß du ausbildungssuchend bist: am besten rückwirkend seit ALG II Bezug.

Mit einer solchen Bescheiigung solltest du kindergeldanspruch haben...

allerdings. ich weiß nicht bis zu welchem Alter
 

Peeb

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#8
Um als "ausbildungssuchend" eingestuft zu werden muss man, soweit ich das in Erinnerung habe arbeits- bzw. erwerbslos sein, bzw. zumindest in keinem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis stehen.

Demzufolge würde es bedeuten, dass ich meine Arbeitsstelle aufgeben müsste um Anrecht auf Kindergeld zu erwerben, trotz natürlich laufender Ausbildungssuche.

Ich denke das wäre nicht der richtige Weg.

Wie sieht es mit dem Punkt aus, dass das Einkommen meines Vaters bei mir mit angerechnet wird? Habe ich Anrecht auf Anteile des Betrages, der in meinem Teil des Bescheides vom Arbeitsamt aufgeführt wird? Ist mein Vater bzw. sind meine Eltern mir gegenüber zu irgendetwas verpflichtet ? (Wohnung/Essen/Taschengeld) ?
 

Peeb

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#9

Arania

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#11
Er kann doch nicht gleichzeitig ausbildungssuchend sein und arbeiten, das geht schlecht, also fällt da das Kindergeld weg, wenn ich das Gesetz richtig verstehe
 
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#12
Wenn man genau liest findet man in §2 Abs. 2 Art 2c den Punkt der auf mich zutreffen könnte ... "...eine Berufsausbildung mangels Ausbildungsplatzes nicht beginnen oder fortsetzen kann"

Ich denke darauf bezieht sich Ludwigsburgs Empfehlung.
Hatte dein Posting nicht gesehen, bevor ich geantwortet hatte: ja, das meinte ich

Versuchs doch einfach... Antrag abgeben und Bescheid einfordern, dann weißt es sicher

Zu deinem anderen Posting: Du bist als ALG II Bezieher verpflichtet, alles zu tun, deine Bedürftigkeit zu senken. Also kann man dir jjetzt keinen Strick daraus drehen, daß du arbeitest, solange du auf einen Ausbildungsplatz wartest. Es kann niemand verlangend oder wird erwarten, daß du Däumchendrehend auf eine Zusage für einen Ausbildungsplatz wartest...
 
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#13
Bei meinem Sohn war das so, daß der Kindergeldanspruch erlosch, solange er jobbte. Er bekam erst wieder welches, als er seine Ausbildung begann.
Alternativ hätte er welches bekommen, wenn er statt zu jobben nur ausbildungssuchend gemeldet gewesen wäre.

Viele Grüße,
angel
 
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#14
Er kann doch nicht gleichzeitig ausbildungssuchend sein und arbeiten, das geht schlecht,
Wieso geht das schlecht? Einen Job kann man aufgeben, wenn man einen Ausbildungsplatz gefunden hat!

Man soll doch alles tun, seine Hilfsbedürftigkeit zu verringern...
 
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#15
Bei meinem Sohn war das so, daß der Kindergeldanspruch erlosch, solange er jobbte. Er bekam erst wieder welches, als er seine Ausbildung begann.
Alternativ hätte er welches bekommen, wenn er statt zu jobben nur ausbildungssuchend gemeldet gewesen wäre.

Viele Grüße,
angel
Was hat er denn verdient? Vielleicht zuviel?
 

Peeb

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#16
Bei mir hing das nie mit der Höhe des Gehaltes zusammen. sondern nur mit der Tatsache das ich nicht zu Hause rumgehockt habe.

Wer arbeitet, der arbeitet - als "suchend" an sich, wurde mir erklärt, wertet man nur die Leute die wirklich den ganzen Tag keinem Erwerb nachgehen.

Demzufolge bekommen ich auch keine Bewerbungskosten etc. ich hab ja ne Stelle.
 

Peeb

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#17
Wieso geht das schlecht? Einen Job kann man aufgeben, wenn man einen Ausbildungsplatz gefunden hat!

Man soll doch alles tun, seine Hilfsbedürftigkeit zu verringern...
Sorry für den Doppelpost schon wieder, aber ARGE-Angestellte sehen das anders.

Wer arbeitet hat einen Vertrag und kann demzufolge nicht einfach dort weg, wenn sich etwas bietet. Die gehen immer vom "worst case" aus - Einladung, Gespräch und Arbeitsvertrag am selben Tag und in dem Falle könnte ich die Ausbildung nicht annehmen. Selbes gilt für jegliche Vermittlungsmaßnahme hinsichtlich Unterstützung. (Ich weiss das, weil ich nach Kündigung bei meinem ehem. Ausbilder weiterhin freiwillig die Berufsschule besuchen durfte. Falls sich innerhalb eines Monats ein neuer Ausbildungsbetrieb gefunden hätte wäre das meine Rettung gewesen. Nachträglich hat mich das einen ganzen Monat Geld gekostet, mit der Begründung, das ich nicht vermittelbar gewesen wäre.)
 
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#18
Bei mir hing das nie mit der Höhe des Gehaltes zusammen. sondern nur mit der Tatsache das ich nicht zu Hause rumgehockt habe.

Wer arbeitet, der arbeitet - als "suchend" an sich, wurde mir erklärt, wertet man nur die Leute die wirklich den ganzen Tag keinem Erwerb nachgehen.

Och, mir haben die auch 2 Jahre lang erklärt, daß meine Kinder in meine BG gehören - und ich habs anders gesehen :)

Da paßte der spruch wunderbar: wer zuletzt lacht, lact am besten - und das war ich :)

Ich weiß, daß ich an deiner Stelle kämpfen würde... aber du bist offenbar nicht ich ;-)

Demzufolge bekommen ich auch keine Bewerbungskosten etc. ich hab ja ne Stelle.
Und das glaubst du, das mit den Bewerbungskosten?

Das ist definitiv FALSCH!

Aber wenn du es glauben willst, ersparst du dir die Auseinandersetzung...
 

Peeb

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#19
Zynismus an sich ist manchmal eine feine Sache um vor anderen besonders gepflegt humorig zu wirken.

Sich über die "Dummheit" anderer lustig zu machen, weil sie von Personen, denen man gewisse Kompetenzen zugestehen sollte, falsch aufgeklärt wurden, finde ich ehrlich gesagt nicht sehr witzig.

Es mag sein, das ich nicht du bin, geschweigedenn über dein Fachwissen verfüge, aber ich bin froh, dass ich bisher nicht aus irgendwelchem Gründen vor Gericht musste, um überhaupt Geld zu bekommen.

Mich mit irgendwelchen Vermittlern, Aktenschauflern oder sonstigen ARGE-Angestellten rumschlagen zu wollen, nur weil ich eine andere Meinung habe, steht mir nicht im Sinne, solange ich nicht vorher weiss, dass ich um etwas kämpfe, was mein Recht ist.

Es ist scheissegal ob meine Auffassung von sozialer Gerechtigkeit eine andere ist, als das was unsereins Hartz IV übrig gelassen hat. Recht hat nicht meine Auffassung, sondern das was in Gesetzen niedergeschrieben ist.

Solange ich also nicht das Gegenteil WEISS, gehe ich nicht davon aus, dass ein ARGE-Mitarbeiter im Unrecht ist. Deswegen war ich hier - Um aufgeklärt zu werden, meine Erfahrungen kund zu tun und um Verbesserung zu bitten was meine falschen Auffassungen vom Gesetz und den Regelungen anbetrifft, aber nicht um mich verhöhnen zu lassen.

;-)
 
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#20
Sorry für den Doppelpost schon wieder, aber ARGE-Angestellte sehen das anders.

Ja, die sehen das anders. Ist es deshalb imer richtig? Aus meiner Sicht nicht: ich erhalte 2 Jahre nach hartz IV noch immer nachzahlungen auf meine Überprüfungsanträge und Widersprüche.. wohl kaum, weil die ARGE die bescheide richtig erstellt hat und alles richtig entschieden hate.

Wer arbeitet hat einen Vertrag und kann demzufolge nicht einfach dort weg, wenn sich etwas bietet.

Wenn man einen Ausbildungsvertrag uterschreibt, fängt man nicht morgen an... da ist Zeit genug den ob fristgerecht zu kündigen!
Damit ist dasThema für mich erledigt. Ich wollte nicht diskutieren, sondern dir einen Weg aufzeigen, den du aber nicht gehen willst. Was also ist deine Frage, wo man helfen kann?
 
E

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#21
Zynismus an sich ist manchmal eine feine Sache um vor anderen besonders gepflegt humorig zu wirken.

Sich über die "Dummheit" anderer lustig zu machen, weil sie von Personen, denen man gewisse Kompetenzen zugestehen sollte, falsch aufgeklärt wurden, finde ich ehrlich gesagt nicht sehr witzig.

Es mag sein, das ich nicht du bin, geschweigedenn über dein Fachwissen verfüge, aber ich bin froh, dass ich bisher nicht aus irgendwelchem Gründen vor Gericht musste, um überhaupt Geld zu bekommen.

Mich mit irgendwelchen Vermittlern, Aktenschauflern oder sonstigen ARGE-Angestellten rumschlagen zu wollen, nur weil ich eine andere Meinung habe, steht mir nicht im Sinne, solange ich nicht vorher weiss, dass ich um etwas kämpfe, was mein Recht ist.

Es ist scheissegal ob meine Auffassung von sozialer Gerechtigkeit eine andere ist, als das was unsereins Hartz IV übrig gelassen hat. Recht hat nicht meine Auffassung, sondern das was in Gesetzen niedergeschrieben ist.

Solange ich also nicht das Gegenteil WEISS, gehe ich nicht davon aus, dass ein ARGE-Mitarbeiter im Unrecht ist. Deswegen war ich hier - Um aufgeklärt zu werden, meine Erfahrungen kund zu tun und um Verbesserung zu bitten was meine falschen Auffassungen vom Gesetz und den Regelungen anbetrifft, aber nicht um mich verhöhnen zu lassen.

;-)
Zynismus und verhöhnen liegen mir fern...ich wollte helfen... aber ich verschwende meine Zeit nicht gern.
Das war meine Meinung, nicht mehr und nicht weniger.
 
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#22
Was hat er denn verdient? Vielleicht zuviel?
Die Kindergeldkasse hat nicht nach dem Verdienst gefragt, sondern ob er ergänzend Alg II bekommt. Das bekam er nicht, weil er es gar nicht beantragt hatte, aus dem einfachen Grund, weil die Arge ihn hätte zwingen können, normale Arbeitsverträge abzuschließen.
Er hat nur Gelegenheitsjobs angenommen, damit er sofort bei einer eventuellen Lehrstelle anfangen könnte. So war das dann auch, und zwar sehr kurzfristig.
Die Kündigungsfrist kann schon zum Problem werden, man findet nicht unbedingt Monate vorher einen Ausbildungsplatz.

Viele Grüße,
angel
 
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