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22.12.06 Verwaltung zeigt sich bei Rüdiger S. unnachgiebig

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Martin Behrsing

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#1
Verwaltung zeigt sich beim hungerstreikenden Rüdiger S. unnachgiebig

Zwei Initiativen und der Berliner Politikwissenschaftler Prof. Grottian bieten Vermittlung an. Der Fall wäre lösbar.

Berlin/Bonn/Göttingen. Im Fall des seit drei Wochen im Hungerstreik befindlichen Rüdiger S. zeigt sich der Landkreis Osterode unnachgiebig. Gegenüber dem Erwerbslosen Forum Deutschland sagte der erste Kreisrat Gero Greißlreiter, dass es keine Ausnahme und keine Rücknahme der Sanktionen gäbe, da Rüdiger S. die Annahme eines Ein Euro Jobs abgelehnt hätte. Hintergrund ist, dass Rüdiger S. eine Vermittlung in einen Job erwartet, wodurch er seine erhöhten Heizkosten bezahlen kann. Die Verwaltung hingegen möchte, dass er sein Haus verkauft, da es in einem sehr schlechten Zustand ist und die Kosten einer vernünftigen Isolierung unverhältnismäßig wären. Man sei jedoch ernsthaft besorgt, dass Rüdiger S. die Flüssigkeitsaufnahme eingestellt hätte und lasse ihn durch den sozialpsychiatrischen Dienst beobachten. Ein Besuch des sozialpsychiatrischen sei für den 27.12.2006 geplant. Viel zu spät, meint Martin Behrsing. Das Erwerbslosen Forum Deutschland, das Aktionsbündnis Sozialproteste und der Berliner Politikwissenschaftler Prof. Peter Grottian haben eine Vermittlung zwischen Rüdiger S. und der Verwaltung angeboten, da sie Lösungsmöglichkeiten in der scheinbar verfahrenen Situation sehen.



http://www.erwerbslosenforum.de/nachrichten/verwaltung_osterode_unnachgiebig_222006221222_123_3.htm
 

pixelfool

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#2
Ist ja wohl an Zynismus und Menschenverachtung nicht mehr zu überbieten!

Man lässt also einen Menschen, der seit 3 Wochen im Hungerstreik ist und seit 2 (?) Tagen die Flüssigkeitsaufnahme eingestellt hat, vom "Sozialpsychiatrischen Dienst beobachten" - in dem man selbigen am 27.12. mal vorbeischickt?! Sorry - aber am 27. wird das nicht mehr nötig sein, da Ihr Schützling dann bereits verstorben sein wird, sollte er weiterhin Nahrung und Flüssigkeit verweigern.

Sind Sie, werter Herr Greißlreiter, tatsächlich so abgestumpft, oder ist das die "wir-lassen-uns-nicht-von-Terroristen-erpressen"-Nummer ohne Rücksicht auf menschliche Verluste?
 

Martin Behrsing

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#3
Der Tagesspiegel aus Berlin wird dies jetzt publik machen. Damit ist ja wenigsten schon mal eine erste überregionale Reaktion da.
 

Der_Arge

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#4
Da bleibt mir echt die Spucke weg!

Jetzt sieht man hoffentlich ein, was in den einschlägigen Behörden für Typen sitzen ...

:kotz: :kotz: :kotz: :kotz: :kotz: :kotz: :kotz: :kotz: :kotz:
 

Andi_

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#5
Realistisch muss man sehen, dass die gar nicht nachgeben können. Sonst könnte quasi jeder in den Hungerstreik treten. Fälle wie seinen gibt es schließlich genug, in denen Leistungen quasi willkürlich verweigert werden. Wobei es mich wundert, dass sie ihm das eingesparte Essen und Trinken noch nicht "verrechnet" haben? Würde mich nicht wundern, wenn sie anschließend argumentieren, dass er seine Stromrechnung für den nächsten Monat ja durchaus aus der diesen Monat eingesparten Nahrung begleichen kann. Seit es Hartz IV gibt, ist offenbar nichts mehr unmöglich und das Volk gewöhnt sich an die staatlich verordnete Unmenschlichkeit.
 
E

ExitUser

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#6
Andi_ sagte :
Realistisch muss man sehen, dass die gar nicht nachgeben können. Sonst könnte quasi jeder in den Hungerstreik treten. Fälle wie seinen gibt es schließlich genug, in denen Leistungen quasi willkürlich verweigert werden. Wobei es mich wundert, dass sie ihm das eingesparte Essen und Trinken noch nicht "verrechnet" haben? Würde mich nicht wundern, wenn sie anschließend argumentieren, dass er seine Stromrechnung für den nächsten Monat ja durchaus aus der diesen Monat eingesparten Nahrung begleichen kann. Seit es Hartz IV gibt, ist offenbar nichts mehr unmöglich und das Volk gewöhnt sich an die staatlich verordnete Unmenschlichkeit.
Bring die Leute nicht auch noch auf solche Ideen, den einige lesen bestimmt mit. ;)

Allerdings, wenn die Leistungen gekürzt werden, weil man einige Zeit im KKH war und man dadurch "weniger verbraucht hat"...........

Jeder Unsinn wird durchgesetzt, egal ob diese "Regelungen" unsinnig oder rechtswidrig sind. Hauptsache man kann sparen.
 

Federchen77

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#7
Re: Verwaltung zeigt sichbei Rüdiger S unnachgibig

Der_Arge schreibt:
Da bleibt einem die Spucke weg
Typen? Ich würde sagen Monster mit der Grundausbildung des Kapos*
*( Aufseher KZ )
Ich werde zwar warscheinlich auch aus meiner Wohnung heauskatpultiert durch die Arge aber dennoch sitze ich hier vor meinem PC unt könnte Platzen vor Wut über soviel Ignorantz der Behörden
Ich bete Inständigst das dem Mann noch geholfen werden kann., das es eine lösung gibt.
Mein Großvater sagte einmal Wenn der erste durch Behördenwillkür stirbt hat die Sozialdemokratie verloren!! Er war Holländer und kämpfte im Untergrund gegen Natzideutschland.
 

pixelfool

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#8
Andi,

ich denke schon, dass die mit gesunder Logik problemlos nachgeben könnten. Schließlich bewohnt Rüdiger sein eigenes bezahltes Häuschen (der Staat muss also keine Mietkosten tragen) - und der ganze Streit wäre nicht entbrannt, hätte man seine tatsächlichen Heizkosten übernommen.

Stattdessen drängt man auf Verkauf des offensichtlich nicht sehr wertvollen Wohneigentums, um im Anschluss dann für eine Mietwohnung aufkommen zu müssen, die an den Gesamtkosten bemessen sicherlich wesentlich teurer kommt als die beantragte vollumfängliche Heizkostenübernahme. Es geht also mal wieder nicht um Geld, sondern nur um die rücksichtslose Durchsetzung von Bürokratie - und sei es auf Kosten eines Menschenleben.

So zynisch, wie die Herrschaften dort sind, würde es mich aber nicht wundern, wenn man sich des Problemes in der Form entledigt, dass man Rüdiger "im letzten Moment" einer Zwangsunterbringung unterzieht. So kann man ihn dann in der Offentlichkeit als "gewöhnlichen gestörten Querulanten" darstellen und sich noch als Retter aufspielen - und man ist ihn erst mal eine Weile los.

(möchte mich ausdrücklich entschuldigen, wenn das jetzt extrem zynisch klingt - sorry)
 

Ironwhistle

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#9
Andi_ sagte :
Realistisch muss man sehen, dass die gar nicht nachgeben können. Sonst könnte quasi jeder in den Hungerstreik treten. Fälle wie seinen gibt es schließlich genug, in denen Leistungen quasi willkürlich verweigert werden.
Wenn friedliche Protestformen wie Hungerstreick dazu führen das man zusieht wie ein Mensc verdurstet, dann muss ich offen sagen das der friedliche anscheinend der falsche Weg ist.

27.12. - selbst in guter Verfassung wäre der Mann bis dahin dehydriert!

Das ist Mord - nichts anderes...

pixelfool sagte :
So zynisch, wie die Herrschaften dort sind, würde es mich aber nicht wundern, wenn man sich des Problemes in der Form entledigt, dass man Rüdiger "im letzten Moment" einer Zwangsunterbringung unterzieht.
Oder so...
 

Martin Behrsing

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#10
Stattdessen drängt man auf Verkauf des offensichtlich nicht sehr wertvollen Wohneigentums, um im Anschluss dann für eine Mietwohnung aufkommen zu müssen, die an den Gesamtkosten bemessen sicherlich wesentlich teurer kommt als die beantragte vollumfängliche Heizkostenübernahme. Es geht also mal wieder nicht um Geld, sondern nur um die rücksichtslose Durchsetzung von Bürokratie - und sei es auf Kosten eines Menschenleben
erstmal kommt dies nicht teurer, weil das Haus und da Grundstück verwertet werden können und dies muss vorrangig verbraucht werden. Wahrscheinlich hat das Grundstück einen erheblichen Wert, da der 1. Kreisvorsitzende mir gegenüber von einer Verwertung des Grundstückes sprach.
 

Andi_

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#11
Martin Behrsing sagte :
erstmal kommt dies nicht teurer, weil das Haus und da Grundstück verwertet werden können und dies muss vorrangig verbraucht werden. Wahrscheinlich hat das Grundstück einen erheblichen Wert, da der 1. Kreisvorsitzende mir gegenüber von einer Verwertung des Grundstückes sprach.
Wahrscheinlich freud' sich schon ein gewisser Herr im Kreis über das billig zu erhaltende Grundstück. Ach, ich kann euch gar nicht sagen, wie mich diese Republik auch und gerade mal wieder so kurz vor Weihnachten ankotzt. Ich habe übrigens sein Blog gelesen, er ist schon leidgeprüft. Erst seine Kinder, seine Eltern kann er nicht auf dem Friedhof besuchen, selbst seinen Hund gönnen sie ihm nicht. Wozu braucht ein Erwerbsloser auch einen Hund?

Die können echt froh sein, dass er so naiv ist und in das offene Messer läuft, welches sie ihm halten (@pixelfool, richtig, sie werden ihn in letzter Konsequenz aus dem Verkehr ziehen). Als Gefahr für sich selbst und für die Allgemeinheit gehört so einer weggesperrt, psychiatrisch therapiert, damit er endlich wieder folgsam auf Kurs kommt und akzeptiert, dass er als Erwerbsloser sein Grundstück billigst zu verkaufen hat, seinen Hund ins Tierheim, um am Ende nichts mehr im Leben zu haben, außer sich selbst.

Nun ist er sogar zu schwach, sich ernsthaft gegen sie zu wehren, stirbt vielleicht. Und seine Gegner sitzen vor ihrem Weihnachtsbaum und freuen sich aufs nächste Jahr, endlich wieder ein Arbeitsloser weniger ....

Sorry für den Zynismus, musste einfach raus :kotz:
 

Martin Behrsing

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#12
So nun wird die Verwaltung ein Problem bekommen. Rüdiger S. stimmt der Vermittlung durch Prof. Grottian zu. Jetzt kann die Verwaltung nicht mehr aussteigen.

Habe grad mit Rüdiger telefoniert. Er sagt, dass es ihm noch ganz gut geht und er sich freut, dass jetzt endlich Bewegung in die Sache kommt. Er hofft auch auf einen guten Ausgang, allerdings will er keine Kröten schlucken.
 

pixelfool

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#13
Na prima, das klingt ja zumindest schon mal wieder nach einem kleinen Lichtblick! :daumen:
 

Heiko1961

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#17
Die Hoffnung stirbt zuletzt. :daumen:

Aber da kann man doch sehen, dass in den Verwaltungen und in der Regierung, mit wenigen Ausnahmen, nur Verbrecher sitzen.
:hmm: Wurde die Vorgängerpartei der CDU, nicht 1945 verboten? :kinn: :kinn:
 

Arco

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#18
Heiko1961 sagte :
Die Hoffnung stirbt zuletzt. :daumen:

Aber da kann man doch sehen, dass in den Verwaltungen und in der Regierung, mit wenigen Ausnahmen, nur Verbrecher sitzen.
:hmm: Wurde die Vorgängerpartei der CDU, nicht 1945 verboten? :kinn: :kinn:
... sei froh das ich Heute eine Beißhemmung habe, sonst hätte ich Dir wegen der spitzen Geschichtskenntnisse die Du wohl besitzt was Passendes erläutert :twisted: :twisted:

Aber ich bin ein bisserl vorsichtig, sonst Fliege ich - und ich will doch erst im Mai in Urlaub :lol: :lol:
 

Zita

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#19
Rüdiger

Wenn bei dem Jobcenter alles so schnell behandelt wird, wie die Anträge, die Widersprüche und die Bitte um Hilfe und nach 2 Monaten (zum letzteren) immer noch keine Antwort da ist, verwundert mich im Landkreis Osterode das Verhalten überhaupt nicht.

Die hiesige Zeitung "HarzKurier" wurde von mir informiert mit der Bitte um Hilfe. Es haben sich einige Parteifreunde eingehängt. Wir hoffen alle, dass mit aller Unterstützung einiges erreicht werden kann. Herr Reuter,Landrat ist ebenfalls informiert. Wenn der hiesige Wähler bittet, kann doch nicht alles im Sande verlaufen, oder?

Nur wer einen Hund in der Familie hat, kann beurteilen was er bedeutet. Auch wir würden unseren Schatz nicht hergeben. Auch wir wollen nicht "immer" umziehen. Wir verstehen Rüdiger sehr gut und wünschen ihm viel Kraft.

Unsere Unterstützung alles zu einem guten Ende zu bringen hat er. Vielleicht können wir seine Telefonnummer erfahren, um in Kontakt zu treten.
 
E

ExitUser

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#20
Dazu möchte ich nur hinzufügen, das für viele (Hartzis", Rentner, Alleinstehende, usw.) ein Hund oder eine Katze, vielleicht auch nur ein Vogel die einzige Mögleichkeit ist, nicht total zu vereinsamen. Es ist genauso für viele schon schwer genug mit diesen "Regelleistungen" überhaupt noch unter die Leute zu gehen bzw. mal einen schönen Abend zu haben.

P. S.: Ich besitze kein Haustier, kann es mir aber sehr gut vorstellen.
 

Martin Behrsing

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#24
Wir bitten Euch, jetzt Peter Grottian erstmal die Sache zu überlassen. Wir haben heute gehörigen Druck aufgebaut, so dass die Verwaltung sich bewegen muss. Deshalb sollte man das jetzt erstmal ihm überlassen. Ich denke, dass es bei ihm in sehr guten Händen ist.

Denn wenn das ganze nicht klappt, wird der Landrat nämlich zurücktreten müssen und die Verantwortung übernehmen. Bitte unterschätzt hier Peter Grottian nicht, der u.A. für das Rollen des Berliner Bankensakandals gesorg und hat genügend Beziehungen.

So, morgen und die Weihnachtstage werde ich mir mal etwas Ruhe gönnen. Ich danke Euch allen auch für die vielen E-mails, die an die entsprechenden Stellen genagen sind, dies hat auch mit zum druck beigetragen.
Ich möchte auch noch bitten, so eine Aktion nicht unbedingt zum Vorbild zu nehmen, denn hier steckt auch jede Menge Verzweiflung drinnen. Verzwieflung hilft aber nicht im widerstand gegen Hartz IV. Selbst ein Hungerstreik müsste organisiert werden und vor allem gut betreut sein. Ich persönlich halte allerdings Hungerstreik für ein Mittel, dass man als letztes Mittel anwendet, wenn nichts anderes mehr geht. Es hat nämlich immer die Konsequenz, dass man bis zum letzten geht. (Aber dies ist meine persönliche Meinung und die ist nicht unbedingt für alle zutreffend)
 
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