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§21 Abs. 4 SGB II und Tätigkeit in einer WfbM

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lostbuthappy

Elo-User/in

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#1
Hallo zusammen,

seit nunmehr zwei Jahren gelte ich als nicht erwerbsfähig (man möge mir die fehlende Kenntnis der genauen Terminologie verzeihen) und beziehe Grundsicherung vom Sozialamt. Nun bin ich im Begriff, einen Antrag auf Leistungen zur "Teilhabe am Arbeitsleben" zu stellen, um in einer Werkstatt für psychisch kranke Menschen (WfbM) tätig werden zu können. Ich bin mit einem GdB von 60 gesegnet und gelte daher als schwerbehindert (allerdings habe ich keine Buchstaben im Ausweis). Diese Schwerbehinderung begründet sich - jedenfalls im Moment / auf dem Papier - nicht durch eine psychische Erkrankung, allerdings kann ich relativ problemlos nachweisen, dass ich bereits seit mindestens sieben Jahren psychisch krank bin.

Der im Titel benannte Gesetzestext hat Folgendes zu sagen:
§21 (4), SGBII:
Erwerbsfähige behinderte Hilfebedürftige, denen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach § 33 des Neunten Buches sowie sonstige Hilfen zur Erlangung eines geeigneten Platzes im Arbeitsleben oder Hilfe zur Ausbildung für eine sonstige angemessene Tätigkeit erbracht werden, erhalten einen Mehrbedarf von 35 vom Hundert der nach § 20 maßgebenden Regelleistung. Satz 1 kann auch nach Beendigung der dort genannten Maßnahmen während einer angemessenen Übergangszeit, vor allem einer Einarbeitungszeit, angewendet werden.
Gehe ich nun Recht in der Annahme, dass mir dieser Mehrbedarf auf Antrag zugesprochen werden würde, wenn ich erneut ALG II beziehen sollte? (Dazu sei gesagt, dass ich keinen Anspruch auf Übergangsgeld habe.)
Ist es außerdem richtig, dass ich mit dem Beginn meiner Tätigkeit in der Werkstatt (und vorangehendem positiven Bescheid für die Teilhabe am Arbeitsleben) wieder erwerbsfähig bin und daher ALG II beantragen muss/soll/kann/darf?

Ich kann im Moment leider nur zu Weihnachten und in Vollmondnächten ins Netz und bitte daher um Verständnis dafür, dass ich wahrscheinlich nicht zeitnah auf Rückfragen antworten werden kann.

Schonmal danke für die etwaige Hilfe und bis demnächst,
Dominik
 

jette

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#2
Solange du in einer WfbM bist, bist du nicht erwerbsfähig. Nachzulesen in den fachlichen Hinweisen zum § 8 SGB II.

Damit wirst du weiterhin Leistungen nach dem SGB XII erhalten und nicht ins SGB II fallen und damit gilt dann auch nicht der § 21 Abs. 4 SGB II für dich.

Und wieso kannst du nur zu Vollmondnächten und zu Weihnachten online kommen?
 
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