200€ von der Oma dem JC als Geldgeschenk mitteilen? (1 Betrachter)

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Junggeselle

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Hallo Forum,

in meinem letzten Thread von vor ein paar Tagen

https://www.elo-forum.org/alg-ii/182914-versagung-alg2-miete-lebensmittel-mehr-bezahlbar.html

ging es darum, dass mein ALG2-Antrag versagt wurde. Da ich seit Februar kein Geld mehr bekomme, brachte mich das in eine unschöne Lage und ich musste Geld für Miete und Lebensmittel zusammenkratzen. Meine Eltern haben mir mittlerweile 550€ geliehen (zweckgebunden Darlehensvertrag machen wir die Tage fertig) und gleichzeitig habe ich von meiner Oma nachträglich zum Geburtstag und zu Ostern nochmal 200€ geschenkt bekommen (wir sehen uns nur 1-2 mal im Jahr).

Da mir in den nächsten Wochen um die 700€ vom Konto abgezogen werden, habe ich das ganze Geld schonmal auf das Konto eingezahlt, also 750€. Ich weiß ja nicht, wann ich endlich mein ALG2 ab Februar bekomme, so ist mein Konto wenigstens vorerst gedeckt und ich kann wieder ein bisschen ruhiger schlafen. Zumindest war das mein Gedankengang, als ich das Geld einzahlte.

Jetzt stelle ich mir die Frage, ob ich die 200€ Bargeld meiner Oma als Geldgeschenk (Geburtstag + Ostern) beim JC melden soll. Im Darlehensvertrag mit meinen Eltern möchte ich die Summe möglichst gering halten, also wirklich nur die 550€ angeben.

Oder spricht irgendwas dagegen, wenn wir einfach 750€ festhalten?
Kontrolliert das JC, ob ich die 750€ auch tatsächlich wieder 100% zurückzahle und ja keinen Cent behalte?

Am 22. April, wenigen Stunden nachdem ich die 750€ eingezahlt habe, kam der Brief und mir wurde mein ALG2-Antrag doch noch völlig überraschend bewilligt und zwar bis 31.07.17. Heißt also, dass ich schon mal meine Kontoauszüge ab 1. Mai sauber halte.
 
Zuletzt bearbeitet:

Solanus

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Da Dein Antrag abgelehnt wurde, so verstehe ich Dich, so bist Du ersteinmal nicht mehr dem SZ gegenüber rechenschaftspflichtig. Das JC hat festgestellt, Du hast keinen Anspruch, also ist es so.

Jetzt erstmal Widerspruch und wahrscheinlich Klage und dann wird sich zeigen, ob Du doch einen Anspruch hast.

Stell Dir einfach die Frage: Hätte ich das Geld gemeldet an ein JC, wenn ich festes Gehalt hätte und nicht mal einen Antrag gestellt hätte?

Ich kann mich irren, aber so würde ich daran gehen. Vorsorglich könntet Ihr ja den Darlehensvertrag entsprechend anpassen.....und den Betrag mit einbeziehen....

Ups zu spät gesehen, ist ja doch bewilligt wurden. Also letzter Satz!

Du kannst ja über Konto zurück zahlen und dann "Nur Bares ist Wahres" einhalten...
 

arbeitsloskr

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Jetzt stelle ich mir die Frage, ob ich die 200€ Bargeld meiner Oma als Geldgeschenk (Geburtstag + Ostern) beim JC melden soll.
Hallo Junggeselle,

eine kurze Zwischenfrage, meinst du mit Bargeld auch tatsächlich "Bargeld", welches dir händisch von deiner Oma gegeben wurde (also keine Überweisung auf dein Bankkonto)?

Wenn dir das deine Oma tatsächlich in bar gegeben hat, welche Nachweise hast du, dass du dies je erhalten hast (falls JC auf "dumme" Gedanken kommen sollte)? Ich schätze mal keinen und ohne Beleg würde das für das JC schwierig, dir hier etwas nachzuweisen.

Wie du privat gewährte Darlehen zurück zahlst, ist eine Sache zwischen dem Darlehensgeber und dir. Es sollte zumindest im Darlehensvertrag die grundsätzliche Rückzahlungspflicht enthalten sein. Die genaue Ratenhöhe und Zahlungsrhythmus kann frei ausgehandelt werden. Ihr könnt bspw. vereinbaren, dass du monatlich 10,00 EUR zurückzahlst. Gleichzeitig könnt ihr auch vereinbaren, dass dir die Rückzahlung für Zeit X gestundet werden kann, wenn du diese Rate nicht aufbringen kannst. Dennoch solltest du ein paar Raten zahlen, damit das JC einen Beweis für die Ernsthaftigkeit der Rückzahlungspflicht hat.
 

Junggeselle

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Ich bekomme höchstwahrscheinlich nächste Woche mein ALG2 von Februar, März, April und Mai, ergo werde ich die 550€ meinen Eltern nächste Woche auch sofort wieder auf einmal zurückzahlen können.

Den Darlehensvertrag machen wir jetzt nur zur Sicherheit, weil ich eben auf einen Schlag soviel Geld auf mein Konto eingezahlt habe und die Frage aufkommen könnte, woher das auf einmal kommt.

Die 200€ meiner Oma habe ich bar bekommen, einen "Nachweis" habe ich nicht. Sollen sie halt meine Oma anrufen und nachfragen, ich hätte kein Problem ihren Namen und die Adresse zu nennen und meine Oma würde das auch nicht stören.

Ich will alles möglichst transparent halten um Ärger zu vermeiden. Manchmal sind die Regelungen aber so kompliziert und bescheuert, dass man sogar bei aller Ehrlichkeit in die Pfanne gehauen wird.
 

Wholesaler

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Ob du trotz korrektem Verhalten in die Pfanne gehauen wirst, hängt in erster Linie von deiner/deinem SB ab. exkrement dich vor dem Jobcenter nicht in die Hose! Das sind auch nur Menschen (auch wenn viele meinen, dass sie kleine Herrgötter sind).
 

Gentleman483

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Guten Morgen ich würde ein Vertrag mit meinen Eltern über 750€ machen und gut ist .

Meine Großeltern würde ich bei sowas immer rauslassen denn böser sb kann mal drohen und schon wird zu viel erzählt aus Angst um den Enkel.
Ältere Menschen kennen sich nicht immer so aus und das könnte schwierig werden .

Mit freundlichen Grüßen
Gentleman
 

Solanus

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.....
Ich will alles möglichst transparent halten um Ärger zu vermeiden. Manchmal sind die Regelungen aber so kompliziert und bescheuert, dass man sogar bei aller Ehrlichkeit in die Pfanne gehauen wird.
Damit begehst Du Dich auf sehr glattes Eis. Je mehr das JC weiß umso mehr werden die Fragen. Umso mehr werden die nachbohren und umso mehr bist Du des Sozialmißbrauchs verdächtig.

Sage nur das, was das JC sowieso schon weiß oder aus irgendwelchen Papieren sehen wird.

Wenn Du Deine Oma einmal ins Spiel bringst und dem JC meldest, sie hat Dir was geschenkt, wird ab sofort jedesmal im Raum stehen, dass Du wieder was Geschenkt bekommen hast und bezüglich Geschenke gibt es ganz klare Regeln.

Geschenke werden angerechnet, wenn sie nicht nur einmal gewährt werden und geeignet sind den aktuellen Bedarf zu senken.

Also gaaaaanz viel Vorsicht mit der Ehrlichkeit!
 

Gravi

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Weiß das JC von Deiner Oma?

Dann wecke das nächste Mal keine schlafenden Hunde
und schreibe die 750€ in den Vertrag mit Deinen Eltern.

Das nächste Geldgeschenk lässt Du Dir bar geben und das kommt in Geldkassette daheim.
Ende
 

Dingenskirschen

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Ja hast du denn nix erspartes? Und wenn nicht, würde ich das denen auch nicht sagen und einfach behaupten, dass die 200€ von dir mühsam zusammengespart sind, als Notgroschen für eben solche Zeiten.
 

Junggeselle

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Ihr habt recht, ich sollte meine Oma da raus halten. Noch weiß das JC nichts von ihr. Die 200€ musste ich aber einzahlen, weil ich auf meinem Konto jeden Euro gebraucht habe wegen Miete, Strom, Internet, Versicherungen usw., was demnächst alles abgebucht wird.

Da ich seit Februar kein Geld mehr erhalten hatte, musste ich meine Ersparnisse nach und nach aufbrauchen um Miete und alles stemmen zu können, noch dazu mussten neue Reifen her, eine kleine Autoreparatur usw., und schon waren in 3 Monaten über 2500€ weg.

Im ALG2-Antrag habe ich 650€ Bargeld und "Spielsachen" im Wert von 1500€ angegeben.

Falls ich mal schnell viel Geld brauche, kann ich ein bisschen davon verkaufen (Vermögensumwandlung)

Von dem Bargeld habe ich nur noch 150€, der Rest ging für tanken und "Luxus" wie Kino drauf
 

arbeitsloskr

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Ihr habt recht, ich sollte meine Oma da raus halten. Noch weiß das JC nichts von ihr. Die 200€ musste ich aber einzahlen, weil ich auf meinem Konto jeden Euro gebraucht habe wegen Miete, Strom, Internet, Versicherungen usw., was demnächst alles abgebucht wird.
Hallo Junggeselle und alle anderen Leser/innen,

ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob mein Wink mit dem Zaunspfahl nicht angekommen ist oder warum sonst über diese "Bartransaktion" von Junggeselles Oma so debattiert wird.

Ich bin davon ausgegangen, dass klar ist, wenn jenes Geld in bar von der Oma übergeben wurde, dass es dafür dann i.d.R. auch keine "Belege" gibt und somit niemand etwas beweisen kann.

Aber leider wissen wir nun, wo das Problem liegt und zwar, dass Junggeselle eine Bareinzahlung auf das eigene Konto gemacht. Dies sollte man eigentlich meiden und lieber das Bankkonto ins Minus laufen lassen, als durch Bareinzahlungen, das JC erst recht zu wecken. Ich weiß, dass Kontoüberziehungen horrende Zinsen kosten, aber lieber das, als jetzt lang und breit zu erklären, woher die Bareinzahlung kommt.

Für dich Junggeselle nur mal so als Tipp, bei vielen Versorgern kann man die Rechnungsbeträge auch selbst "bar einzahlen", also ohne direkte Kontoüberweisung. Dies muss aber vorher entsprechend abgesprochen werden. Allerdings kosten Bareinzahlungen auf fremde Konten entsprechende Gebühren.

Exkurs: Kann man eigentlich als eLB jene Dispo-Zinsen JC in Rechnung stellen, wenn JC nicht schnell genug den Antrag bearbeitet, insbesondere bei WBA?
 

Junggeselle

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Das Kind ist in meinem Fall jetzt noch nicht endgültig in den Brunnen gefallen, ich kann immernoch im Darlehensvertrag mit meinen Eltern 700€ festhalten, also gehörte das eingezahlte Geld sozusagen nicht mir.

Ich werde jetzt die Tage 450€ zurück überweisen und im Darlehensvertrag werden wir festhalten, dass ich die restlichen 250€ in Raten nach und nach abbezahle.
 

Wholesaler

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Dein ALG2-Antrag ist ja bewilligt worden. Häufig ist es so, dass bei einem Weiterbewilligungsantrag keine Kontoauszüge mehr vorgelegt werden müssen. Das hängt aber vom SB ab. Und da du dich ja so gut mit der Dame verstehst, wird sie sicherlich keine Kontoauszüge anfordern.:bigsmile:
 
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Nur hypothetisch gesehen: je weniger das Mobbing-Center zum Beispiel von Geldgeschenken und verbundenen Menschen weiß, so weniger Stress hat Mann oder auch Frau. Würde ich zum Beispiel etliche 100.000 Euro (oder andere Währung) haben, würde ich mich sowieso von dem "Verein" abmelden, somit gäbe es keinerlei Stress...

Je weniger Infos dass Mobbing-Center in manchen Sachen erhält, umso weniger Fragen werden gestellt, der KGB lässt grüßen...
 
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