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2007 Jahresbericht Bonner Arbeitsgelegenheiten

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wolliohne

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#1
[FONT=Verdana, Helvetica, Arial, sans-serif]



0811262ED2
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[FONT=Verdana, Helvetica, Arial, sans-serif] Jahresbericht Bonner Arbeitsgelegenheiten 2007


Auszug Seite 17:

[/FONT] Nach nunmehr dreijähriger Erfahrung mit dem arbeitsmarktpolitischen Instrument der AGH
bleibt insgesamt festzuhalten, dass dieses für viele Menschen eine sinnvolle Vorbereitung für die
Arbeitsaufnahme auf dem ersten Arbeitsmarkt sein kann. Dies gilt vor allem für den Personenkreis
der Langzeitarbeitslosen, der über 50-Jährigen und für den beruflichen Wiedereinstieg
nach der Familienpha se. Für viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind Gemeinwohlarbeitsplätze
zudem Teil der sprachlichen und sozialen Integration, vor allem dann, wenn die Einsatzstelle
Deutschkurse und / oder individuelle Sprachförderung anbietet. Positiv ist an dieser Stelle
ebenso zu bewerten, dass zunehmend auch älteren Personen ein Gemeinwohlarbeitsplatz zugewiesen
wurde.
AGH mit MAE sind aber auch für Arbeitslosengeld II-Bezieher und -bezieherinnen, die aufgrund
multipler Vermittlungshemmnisse nicht mehr auf dem ersten Arbeitsmarkt integrierbar sind, ein
wichtiges Angebot. Sie gehen in der Regel mit einer Verbesserung der sozialen Kontakte und der
Handlungskompetenz einher, führen an einen regelmäßigen Tagesrhythmus heran und können
das Selbstbewusstsein zahlreicher Betroffener erhöhen. Die Zuweisung von Gemeinwohlarbeitsplätzen
ermöglicht schließlich auch die Überprüfung der Arbeitsbereitschaft.
Abschließend ist zu erwähnen, dass AGH mit MAE auf den ersten Blick ein kostenintensives Arbeitsmarktintegrationsinstrument
zu sein scheinen, im Gegenzug jedoch durch die Vermittlung
auf den ersten Arbeitsmarkt die Einsparung weiterer Sozialleistungen ermöglichen
 

Georgia

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#2
Eigentlich gibt es da nichts mehr zu sagen, oder ?
Immer die selbe Gebetsmühle die ala Propaganda 3.Reich, die Bevölkerung auf Kurs zu halten versucht.
Es bleibt nun darüber zu diskutieren bis der Thread nach hinten rutscht, oder zu ignorieren, was einer Zustimmung, bzw. Kapitulation gleich kommt, oder sich massiv dagegen zu wehren.
Was machen wir nun ?
 

Mario Nette

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#3
Also bei euch in Bonn haben die den Knall einfach noch nicht gehört - so kommt es mir vor. Wie viele Studien waren das jetzt, die nachgewiesen haben, dass Ein-Euro-Jobs so gut wie nie in den Ersten Arbeitsmarkt integrieren?

Das größte Vermittlungshemmnis ist der aktuelle Arbeitsmarkt; muss man immer wieder betonen.

Mario Nette
 

ethos07

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#4
Also bei euch in Bonn haben die den Knall einfach noch nicht gehört - so kommt es mir vor. Wie viele Studien waren das jetzt, die nachgewiesen haben, dass Ein-Euro-Jobs so gut wie nie in den Ersten Arbeitsmarkt integrieren?

Das größte Vermittlungshemmnis ist der aktuelle Arbeitsmarkt; muss man immer wieder betonen.

Mario Nette
Zeigt einmal mehr, dass es bei den EEJ NICHT um Arbeitsmarkt-Integration geht - und dass wissen bestimmt inzwischen auch Alle, die sich damit befassen. Ob in Bonn oder Berlin oder sonstwo.

Vielleicht sollten wir die zahllosen kleinen und größeren Schreibtischtäter, die die Lügen nicht aufhören zu verbreiten, an die erste Stelle unserer Gegenwehr setzen - denn auch das sind die kleinen Profiteure neben den Mitläuferetagen bei den Träger. Sie können sich selbst dank dieser Zerschlagung 'ihrer' bisherigen Schicht vorläufig noch über Wasser halten - ohne aber vermutlich auf Dauer in die 'neuen Eliten' aufzusteigen.

Und da natürlich so gut wie jedem und jeder das eigene Hemd näher ist als die Jacke ist das Mitläufertum von oben und unten hier in diese "Selbstauflösung" der eigenen Schicht das große Problem. Dazu kommt unsere eigene praktische Alternativlosigkeit, was die nächsten sinnvollen wirtschaftlichen Schritte sein müssten, um eine für uns alle auskömmlich Wirtschaft an der Stelle dieser selbstzerstörerischen Prozesse aufzubauen.
 
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