20-jährige Tochter soll wegen einer Erkrankung in eine betreute Wohngruppe

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AirStrike

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Hallo ,
bei meiner 20 Jahrige Tochter wurde eine psychische Erkrankung diagnostiziert , sie bekam gleich 40 % Schwerbeschädigung .

Daher soll sie wegen einer besseren Behandlung in eine betreute Wohngruppe ziehen .

Da ich leider Hart4 beziehe , wer trägt da die Kosten für die Behandlung , bzw. wird der Auszug genehmigt von der Arge ?

Danke für eure Hilfe im voraus .
 

liriel

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AW: 20 Jahrige Tochter soll wegen einer Erkrankung in eine betreute Wohngruppe

Hallo,
wer hat denn gesagt,dass deine Tochter in eine betreute Wohngruppe soll(te)?
Ein Psychiater?

Ich kann dir hier nur sagen,wie es bei uns war.
Meine Tochter kam mit 14 in eine WG.
Da war das Jugendamt der Kostenträger.
Von mir war da nur das Kindergeld ans Jugendamt zu zahlen.
Ich war aber zu der Zeit nicht im ALG 2 bezug.

Wie das mit dem JC läuft, kann ich dir daher leider nicht beantworten.
Ich kann mir vorstellen,dass es Probleme mit den KDU geben könnte..
Wie groß ist eure Wohnung und wieviele Menschen leben sonst noch da?

LG
 

AirStrike

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AW: 20 Jahrige Tochter soll wegen einer Erkrankung in eine betreute Wohngruppe

Nein das war nicht der Psychiater sondern die Psychotherapeutin die das mit der Wohngruppe vorgeschlagen hat .
 

hellucifer

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Hallo ,
bei meiner 20 Jahrige Tochter wurde eine psychische Erkrankung diagnostiziert , sie bekam gleich 40 % Schwerbeschädigung .

Daher soll sie wegen einer besseren Behandlung in eine betreute Wohngruppe ziehen .

Da ich leider Hart4 beziehe , wer trägt da die Kosten für die Behandlung , bzw. wird der Auszug genehmigt von der Arge ?

Danke für eure Hilfe im voraus .

Die Arge darf so einen Auszug weder verbieten noch genehmigen. Sie ist nicht zuständig. Der Arge musst du lediglich den Auszug mitteilen. Deine Tochter wird weiterhin zur BG bzw. Haushaltsgemeinschaft gerechnet werden. So ein betreutes Wohnen ist nämlich nur auf "vorübergehend" angelegt, endet wenn die Behandlung abgeschlossen ist oder beendet wird. Die Kosten der Behandlung trägt entweder die Krankenkasse, die Pflegekasse oder das Sozialamt. Beziehst du Hartz4 kann man dich nicht heranziehen. Ich würde mich als erstes beim Sozialamt erkundigen und gegebenenfalls einen Antrag stellen. Stellst du bei einer nichtzuständigen Stelle einen Antrag, hat diese den Antrag an die zuständige Stelle weiterzuleiten.
 

Pendlerin

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Moin,
das Jobcenter wird deine Tochter deswegen nicht anders einstufen. Weil keine Schwerbehinderung vorliegt. Aber man wird ein medizinisches Gutachten anfordern. Dort wird geprüft ob deine Tochter erwerbsfähig ist bzw.das Üblich..kann sie drei Stunden am Tag eingesetzt werden.

Als Kostenträger kommen da die Krankenkassen und Jugendämter in Frage. Je nach Diagnose. Jugendhilfe bis zum vollendeten 21.Lebensjahr.

Da es sich offenbar nur um einen Vorschlag handelt,müsste deine Tochter sowas erstmal wollen. Anträge dazu stellt in der Regel die behandelnde Praxis oder Klinik.

Tip...es muss ja sowas wie ein Gutachten bereits vorliegen,sonst gäbe es ja keinen Feststellungsbescheid. Die beiden Sachen beim Jobcenter einreichen und warten was passiert.

Leider kann man nicht eindeutiger helfen weil Angaben fehlen. Z.b. bildet ihr eine BG oder lebt deine Tochter alleine? Hat sie eine abgeschlossene Ausbildung und um welche Form der Erkrankung hadelt es sich? Handelt es sich beispielsweise um eine Diagnose die besagt sie hat Anpassungsstörungen wird das von den Jobcentern milde belächelt. Ist sie hingegen magersüchtig wird man weniger milde lächeln und eher handeln.

Gruss von der Pendlerin
 

AirStrike

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Also es ist eine BG , Sie hat Depressionen und Sozialphobie .
Der Amtsarzt er Arge hat sie per Aktenlage als nicht vermittelbar eingestuft über 6 Monate ,nicht auszuschließen das es länger Dauert .

Die Arge fordert nun einen Behandlungsplan .
Die behandelnden Arzte sagen das würde die Age nichts angehen , daher hat sie eine Bescheinigung bekommen die nur sagt das sie in Behandlung ist .
Diese Bescheinigung würde von der Sachbearbeiterin abgelehnt .
 

Fraggle

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Diese Bescheinigung würde von der Sachbearbeiterin abgelehnt .

Es ist schon entgegenkommend überhaupt diese Bescheinigung vorzulegen. Mehr braucht das JC nicht.
Ist deine Tochter krank geschrieben? Dies würde das alles erleichtern.

Falls das JC sich weigert Geld auszuzahlen, dann zum Gericht mit dieser Angelegenheit. Der Amtsarzt selbst ist ja der Meinung eine Vermittlung in Arbeit ist derzeit nicht möglich. Zu überlegen wäre, ob da nicht das Sozialamt zuständig wäre, aber das JC hätte ja darauf verweisen müßen.

Zum Umzug wurde oben ja bereits das Vorgehen beantwortet.
 

gelibeh

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Die Arge fordert nun einen Behandlungsplan .
Schriftlich?
Die behandelnden Arzte sagen das würde die Age nichts angehen , daher hat sie eine Bescheinigung bekommen die nur sagt das sie in Behandlung ist .
Da hat er Recht.

Lass Dir das schriftlich geben, falls nicht schon geschehen, und kontaktiere dann den Bundesdatenschützer, bzw. bei Optionskommunen den Landesdatenschützer.
 
E

ExitUser

Gast
Was möchte deine Tochter denn, wie sieht ihre Behinderung aus?

Eine betreute Wohngruppe ist für Menschen, die ihre Alltagsangelegenheit nicht mehr ohne Hilfte bewältigen können. Ist das so?

Es gibt auch die Möglichkeit des ambulant betreuten Wohnens. Da würde ein Sozialarbeiter ein paar Stunden pro Woche mit ihr Formalitäten und andere Dinge erledigen.
 
E

ExitUser

Gast
Ja, aber was sind ihre Einschränkungen im Alltag? Kann sie nicht alleine einkaufen, Formulare ausfüllen, ihr Geld verwalten etc.? Hat sie soziale Kontakte?
Der GdB von 40 lässt eher darauf schließen, dass sie recht fit ist.

Im betreuten Wohnen (ob ambulant oder in der WG) hast du eher die schweren Fälle. Die Frage ist, ob es ihr damit gut geht. Kostenträger wäre das Sozialamt.

Therapeuten reden viel, wenn der Tag lang ist. Hat sie schon eine längere stationäre Psychotherapie in einer Rehaklinik gemacht?
 
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