20.000 TeilnehmerInnen zu Kita-Kundgebung in Köln erwartet

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wolliohne

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Köln (NRhZ/ver.di, 11.6.) Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat bundesweit Beschäftigte aus den Sozial- und Erziehungsdiensten aufgerufen, am Montag, 15. Juni, zu einer Großkundgebung nach Köln zu kommen. Es werden mehr als 20.000 Teilnehmende erwartet. Hauptredner der ver.di-Kundgebung sind Frank Bsirske, Ursula von der Leyen, Franz Müntefering, Renate Künast und Gregor Gysi. ver.di-Bundesvorstandsmitglied Achim Meerkamp erklärte, die bisherigen Streiks hätten ihre Wirkung auf die kommunalen Arbeitgeber nicht verfehlt.

News - NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung - info@nrhz.de - Tel.: +49 (0)221 22 20 246 - Fax.: +49 (0)221 22 20 247 - ein Projekt gegen den schleichenden Verlust der Meinungs- und Informationsfreiheit - Köln, Kölner, Leverkusen, Bonn, Kölner Dom, K
 

anna85

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die bisherigen Streiks hätten ihre Wirkung auf die kommunalen Arbeitgeber nicht verfehlt.

Frechheit !!

Die Leidtragenden sind die Eltern und die Kinder, die hier zum Spielball der Raffgier werden.

Meines Wissens bestehen noch gültige tarifverträge.

Und die Eltern, die ihr Kind nicht unterkriegen und vom AG gefeuert werden, können sich dann auf dem Hartzamt hinten anstellen.
 

Individualistin

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Ich frage mich auch, wie Eltern ohne Omas und anderweitige Unterstützung das hinbekommen. Da bleibt doch nur die Krankschreibung. Der AG MUSS nämlichen keinen Urlaub oder unbezahlte Tage dafür geben.
 

Kaleika

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Dann sollte man den Protest sofort wieder ablasen:eek:

Genau! Auf die Weltmeister im Blubbern und Formulieren von inhaltlosen Worthülsen habe ich auch keinen Bock!

Frechheit !!

Die Leidtragenden sind die Eltern und die Kinder, die hier zum Spielball der Raffgier werden.

Meines Wissens bestehen noch gültige tarifverträge.

Und die Eltern, die ihr Kind nicht unterkriegen und vom AG gefeuert werden, können sich dann auf dem Hartzamt hinten anstellen.

Die Leidtragenden sind mit den ELtern und den Kindern auch die Erzieherinnen! Der Streik richtet sich keinesfalls gegen ELtern und Kinder, obwohl sie während des Streiks darunter zu leiden haben.
Allerdings leiden die Kinder auch darunter, wenn die Erzieherinnen durch die stressigen Arbeitsbedingungen oft krank sind, davon und von den zusätzlichen Jobs ständig ausgepowert, weil das lächerliche Gehalt kaum zum Leben ausreicht!
Es müssen dringend mehr Erzieherinnen eingestellt werden, benötigen Kinder und ERzieherinnen einen Betreuungsschlüssel vvon acht Kinder auf eine Erzieherin - die Realität sieht da leider ganz anders aus!!!

Ich frage mich auch, wie Eltern ohne Omas und anderweitige Unterstützung das hinbekommen. Da bleibt doch nur die Krankschreibung. Der AG MUSS nämlichen keinen Urlaub oder unbezahlte Tage dafür geben.

Ja, für die berufstätigen Eltern ist es schwer und das tut uns Erzieherinnen auch Leid - aber wie gesagt, es geht darum, für Kinder und Erzieher bessere Bedingungen zu erstreiken, auch wenn der Streik meiner Meinung nach viel zu zahm verläuft, wenn zwischendurch immer Pausen eingelegt werden.

Kaleika
 

Kaleika

Redaktion
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So sieht es in Bremen bezüglich des Streiks aus:

Kitastreik geht weiter. Solidaritätstag auf dem Marktplatz

Der Streik der Erzieherinnen in den Kitas ging am 11. Juni weiter. Alle wissen, dass die Weigerung, Kinder zu betreuen, die Falschen trifft, nämlich die Kinder und die Eltern. Trotzdem: Die Mehrheit der Eltern unterstützt nach wie vor - trotz aller gegenteiligen Behauptungen der Arbeitgeber - die Kindergärtnerinnen bei ihrem Arbeitskampf. Der ist nach wie vor notwendig, weil es immer noch nicht zu einer Einigung gekommen ist. Die Aufforderung an die Eltern, die Kindergartenbeiträge nicht mehr zu bezahlen, ist den Streikenden dabei nur recht. Erhöht das doch den Druck auf den Arbeitgeber. (...)
DIE LINKE. Bremen: Sonderseiten-2

Kaleika
 
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