2.Wiedereingliederung,Krankenkasse will nicht weiter bezahlen,kann man 78 Wochen Krankengeld neu bekommen.

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Antik 63

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
13 November 2017
Beiträge
1.023
Bewertungen
4.891
Hallo an alle
Eine Bekannte von mir ist schon länger Krank geschrieben (mehrere Monate),ich meine sie war sogar letztes Jahr wieder so ca. 6 Wochen Arbeiten (also 2 Wochen Arbeiten u.4 Wochen Urlaub,hat sie mir gerade geschrieben).

Sie hatte letztes Jahr schon eine Wiedereingliederung von April bis August und war im Anschluss,erst wieder 2 Wochen Arbeiten und hatte dann 4 Wochen Urlaub und war danach aber sofort wieder AU (ab Oktober 2018),bis heute.

Jetzt hat sie wieder (Ende Januar), eine Wiedereingliederung angefangen erst mit 2 Stunden am Tag in der ersten Woche, dann wieder 2 Stunden das dauerte dann ein paar Wochen, bis sie auf 6 Stunden die Woche war.

Das hat sich bis jetzt sehr hingezogen bei ihr, jetzt will die KK die Wiedereingliederung nicht mehr weiter bezahlen,das hat sie schriftlich bekommen von ihrer KK ,das die nicht weiter bezahlen werden.

Und die SB/KK sagt sie soll sich wieder ganz Krankschreiben lassen, dann würde sie wieder bezahlen (das hat sie aber bestimmt nicht schriftlich nur vom Telefon ,ich sagte ihr schon öfters sie soll nicht immer mit dem SB/KK Telefonieren).Sie würde natürlich lieber noch einige Zeit die Wiedereingliederung weiter machen,aber damit kenne ich mich nicht aus.

Wie sieht das jetzt eigentlich aus,die Bekannte ist ja noch nicht Ausgesteuert, wenn sie jetzt nur einen Tag 8 Stunden wieder voll Arbeiten würde (ich meine ich habe das schon mal gelesen).Hätte sie dann nicht wieder einen komplett neuen Anspruch auf diese 78 Wochen KG ?

Und müsste sie sich dann auf eine neue Krankheit AU schreiben lassen, oder wäre das egal und sie könnte sich weiter wegen ihren jetzigen Beschwerden, AU schreiben lassen?

Vielleicht kann mir ja jemand von euch dabei helfen, der Bescheid darüber weiß, das wäre sehr Nett. Vielen Dank!!

Es Grüßt Antik 63
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
26.166
Bewertungen
28.601
Hat die Kk das mal irgendwie begründet, warum sie die Wiedereingliederung nicht weiter zahlen will? Eigentlich ist das unlogisch, den die KK spart dadurch Geld.

Mit de eine Tag Arbeiten und dann wegen anderer Krankheit au sein, das könnte funktionieren, aber ich würde mich darauf einstelllen, dass die KK da sehr genau hinschaut, sie zum MDK schickt und alles daransetzen wird, nicht länger Krankengeld zahlen zu müssen.
 

Antik 63

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
13 November 2017
Beiträge
1.023
Bewertungen
4.891
Hallo Kerstin_K und Susanne42,

erst mal vielen Dank für eure Antworten.

Hat die Kk das mal irgendwie begründet, warum sie die Wiedereingliederung nicht weiter zahlen will? Eigentlich ist das unlogisch, den die KK spart dadurch Geld.

Ich habe euch mal den Brief abgeschrieben den meine Bekannte von ihrer KK bekommen hat.,im Brief steht.

In der Zeit von 01.04 2019 bis 12.04.2019 kehren Sie im Rahmen einer stufenweisen Wiedereingliederung an Ihrem Arbeitsplatz zurück.

Wir können letztmalig Ihren stufenweise Wiedereingliederung genehmigen.Eine Verlängerung kann nur erfolgen,wenn ihr Arbeitgeber das Gehalt für die Zeit zahlt.

Während dieser Zeit gelten Sie immer noch als arbeitsunfähig und erhalten Krankengeld.Um Ihr Krankengeld zahlen zu können,benötigen wir weiterhin regelmäßig Bescheinigungen über Ihre Arbeitsunfähigkeit von Ihnen.

Es steht Ihrem Arbeitgeber frei,Ihnen für die Dauer der Wiedereingliederung Arbeitsentgelt zu zahlen.Das Krankengeld würde sich dann entsprechend verringern.

Falls es nötig sein sollte kann der Wiedereingliederungsplan jederzeit an Ihr Leistungsvermögen angepasst werden.Sind sie sogar früher als erwartet wieder voll belastbar,können Sie die Wiedereingliederung auch vorzeitig beenden.Sprechen sie am besten mit Ihrem Arzt oder Ärztin darüber.

Bitte teilen Sie uns und Ihrem Arbeitgeber Änderungen Ihres Wiedereingliederungsplan so schnell wie möglich mit.
Bei Fragen rufen Sie uns gerne an.
MFG

Sie hat jetzt vor, sich am Montag weiter Krank schreiben zu lassen und die Wiedereingliederung abzubrechen,weil die KK ja sonst kein KG mehr zahlt.Ihren Arbeitgeber hat sie auch angerufen und nachgefragt und die wollen das aber nicht bezahlen.

Ob die KK das so machen darf, weiß ich auch nicht davon habe ich jetzt auch keine Ahnung und bis Montag ist das ja auch alles, ziemlich knapp.

Mit de eine Tag Arbeiten und dann wegen anderer Krankheit au sein, das könnte funktionieren, aber ich würde mich darauf einstelllen, dass die KK da sehr genau hinschaut, sie zum MDK schickt und alles daransetzen wird, nicht länger Krankengeld zahlen zu müssen.
Das geht also nur mit einer anderen Krankheit ok, sie sagte mir auch das sie jetzt seit einiger Zeit, sowieso wegen einer anderen Krankheit AU ist.

Ja das ist mir schon klar,das die KK dadrauf gucken wird und alles versuchen wird, (das habe ich ihr auch gesagt)das sie dann kein weiteres KG mehr zahlen muss.

Es kommt auf die Blockfristen darauf an und ob es immer die gleiche Krankheit ist.
Ja genau das habe ich ihr schon gesagt,sie soll sich die Blockfristen mal von ihrer KK anfordern.Da werde ich noch mal was nachlesen bei @ Machts Sinn, der hat ja einiges dazu geschrieben.

Danke schön noch mal für eure Hilfe.

Es Grüßt Antik 63
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
26.166
Bewertungen
28.601
Das geht also nur mit einer anderen Krankheit ok, sie sagte mir auch das sie jetzt seit einiger Zeit, sowieso wegen einer anderen Krankheit AU ist.
Wenn sie auch nur einen Tag wegen dieser anderen Krankheit gleichzeitig mit der alten Krankheit au war, kann sie das vergessen mit dem neuen Krankengeldanspruch.

ich kann dem, was du da abgetippt hast keinerlei Begründung entnehmen, warum die KK die Wiedereingliederderung nicht weiter bezahlen will.
 

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.740
Bewertungen
9.253
Hallo Antik63,

Also mir erscheint das Schreiben der KK sehr merkwürdig, denn wenn man da mal zwischen den Zeilen liest, kommt doch eine wiedersprüchliche Aussage zustande:

Wir können letztmalig Ihren stufenweise Wiedereingliederung genehmigen.Eine Verlängerung kann nur erfolgen,wenn ihr Arbeitgeber das Gehalt für die Zeit zahlt.

Ja was denn jetzt, wenn die KK die Wiedereingliederung genemmigt, dann muß sie auch für den Zeitraum das KG als fiktiven Lohnersatz weiter zahlen. Ein Arbeitgeber ist ja in diesem besonderen Fall - es ist ja lediglich der Versuch ob man überhaupt wieder arbeiten kann und damit das funktioniert wird man schrittweise heran geführt - von Lohnzahlungen befreit, er stellt lediglich den Arbeitsplatz zur Verfügung.

Während dieser Zeit gelten Sie immer noch als arbeitsunfähig und erhalten Krankengeld.Um Ihr Krankengeld zahlen zu können,benötigen wir weiterhin regelmäßig Bescheinigungen über Ihre Arbeitsunfähigkeit von Ihnen.

Und auch das ist ja nichts neues, denn so sieht es das Gesetz ja vor. Ohne AUB gäbe es eh keinen Grund weiter ein KG zu zahlen.

Genauso wie die weiteren Ausführungen korrekt sind.

Könnte es vielleicht auch so sein, daß du dieses Schreiben falsch deutest
. Vielleicht ist damit ja nur gemeint, wenn die Wiedereingliederung über den geplanten Zeitraum hinaus (Verlängerung) von statten gehen soll, das dann der Arbeitgeber den Lohn zahlen müßte?

Solche Unstimmigkeiten passieren halt leider immer wieder, wenn man mit den SB´s am Telefon irgendwas bespricht, was man später dann einfach nicht mehr korrekt im Kopf hat.

Eine KK kann grundsätzlich durchaus öfters eine erforderlich eine Wiedereingliederung versuchen, vor allem wenn der MdK oder der behandelnde Arzt dazu rät, solange man sich halt im KG Bezug befindet.

Sie hat jetzt vor, sich am Montag weiter Krank schreiben zu lassen und die Wiedereingliederung abzubrechen,weil die KK ja sonst kein KG mehr zahlt.Ihren Arbeitgeber hat sie auch angerufen und nachgefragt und die wollen das aber nicht bezahlen.

Nun ja, da würde ich mich vorher doch lieber nochmals schriftlich mit der KK in Verbindung setzen, nicht das das dann ein Schuss in den Ofen wird.

Das der Arbeitgeber eine Wiedereingliederung nicht zahlen will ist wohl klar, denn der Probant bringt ja auch keine volle Leistung.

Ob die KK das so machen darf, weiß ich auch nicht davon habe ich jetzt auch keine Ahnung und bis Montag ist das ja auch alles, ziemlich knapp.

Wohl war, da hätte sie sich mal etwas früher und vor allem schriftlich drum kümmern sollen.

Wie sieht das jetzt eigentlich aus,die Bekannte ist ja noch nicht Ausgesteuert, wenn sie jetzt nur einen Tag 8 Stunden wieder voll Arbeiten würde (ich meine ich habe das schon mal gelesen).Hätte sie dann nicht wieder einen komplett neuen Anspruch auf diese 78 Wochen KG ?

Das ist eine leicht verzwickte Sache, wie Kerstin_K schon zu recht angemerkt hat.

Vom Prinzip her reicht es einen Tag mit der bisherigen Erkrankung Gesund zu sein und wieder zu arbeiten, wenngleich ein Tag aus meiner Sicht schon sehr kurz ist, aber so steht es im Gesetz.

Wenn man dann am übernächsten Tag plötzlich mit einer ganz anderen Krankheit (Diagnoseschlüssel) erneut Krank wird, hätte man darauf wieder einen Anspruch auf 78 Wochen KG innerhalb der 3-jährigen Blockfrist.

Nur wage ist da zu bezweifeln das die KK das so ohne weiteres beim vorliegen der bisherigen Umstände auch so einfach schlucken wird. Da kann es durchaus passieren das man sie zum MdK bestellt um abzuklären ob hier wirklich "plötzlich" ein ganz neues Krankheitsbild aufgetreten ist. Sollte sich da der geringste Verdacht ergeben, daß sie bereits in der letzten Blockfrist schon Anzeichen dieser neuen Erkrankung hatte, wars das. Wir wollen ja nicht vergessen, auch die KK´s kennen aus ihrer langjährigen Erfahrung heraus solche Tricks.

Vielleicht sollte sich deine Bekannte mal ehrlich fragen wie sie sich ihre weitere Zukunft denn so vorstellt, denn aus deinen bisherigen Angabe entnehme ich das sie ja schon mal eine 4 monatige Widereingliederung unternommen hat, nach der sie dann 2 Wochen arbeiten und 4 Wochen Urlaub gemacht hat, um dann (warum auch immer) plötzlich wieder AU zu sein, was sich hier offenbar nun schon zum zweiten mal wiederholt. Sorry aber diese Frage stellt sich doch auch die KK.

Vielleicht sollte man hier eher mal über eine EMR nachdenken, wenn bereits zwei Wiedereingliederung nicht erfolgreich waren, denn dann wäre die DRV dran sich was einfallen zu lassen wie es mit deiner Bekannten ggf. beruflich weiter gehen könnte.

Hier kann deine Bekannte ja vielleicht mal nachlesen:

Wiedereingliederung


Grüße saurbier
 

Antik 63

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
13 November 2017
Beiträge
1.023
Bewertungen
4.891
Hallo Kerstin und saurbier,

Wenn sie auch nur einen Tag wegen dieser anderen Krankheit gleichzeitig mit der alten Krankheit au war, kann sie das vergessen mit dem neuen Krankengeldanspruch.

ich kann dem, was du da abgetippt hast keinerlei Begründung entnehmen, warum die KK die Wiedereingliederderung nicht weiter bezahlen will.
Soviel ich weiß steht nur ihre jetzige Krankheit auf den letzten AU.
Ich verstehe das schreiben auch nicht, so ganz.

Also mir erscheint das Schreiben der KK sehr merkwürdig, denn wenn man da mal zwischen den Zeilen liest, kommt doch eine wiedersprüchliche Aussage zustande:
Ja ich finde das auch sehr merkwürdig.Aber meine Bekannte hat halt Angst das sie, wenn sie die Wiedereingliederung weiter macht. kein Geld mehr bekommt.

Ja was denn jetzt, wenn die KK die Wiedereingliederung genemmigt, dann muß sie auch für den Zeitraum das KG als fiktiven Lohnersatz weiter zahlen. Ein Arbeitgeber ist ja in diesem besonderen Fall - es ist ja lediglich der Versuch ob man überhaupt wieder arbeiten kann und damit das funktioniert wird man schrittweise heran geführt - von Lohnzahlungen befreit, er stellt lediglich den Arbeitsplatz zur Verfügung.
Ja wenn die KK das macht, das verstehe ich ja auch nicht so genau.

Könnte es vielleicht auch so sein, daß du dieses Schreiben falsch deutest
. Vielleicht ist damit ja nur gemeint, wenn die Wiedereingliederung über den geplanten Zeitraum hinaus (Verlängerung) von statten gehen soll, das dann der Arbeitgeber den Lohn zahlen müßte?
Antik meinte:
In der Zeit von 01.04 2019 bis 12.04.2019 kehren Sie im Rahmen einer stufenweisen Wiedereingliederung an Ihrem Arbeitsplatz zurück.
Sie muss sich ja soviel ich weiß, alle 14 Tage eine neue AU mit der Wiedereingliederung vom Arzt holen,die ist ja am 12.04 beendet wie ich ja schon geschrieben habe.

Oder was meinst du mit geplanten Zeitraum ? :sorry: damit kenne ich mich gar nicht aus......
Solche Unstimmigkeiten passieren halt leider immer wieder, wenn man mit den SB´s am Telefon irgendwas bespricht, was man später dann einfach nicht mehr korrekt im Kopf hat.
Ja das stimmt wohl. Aber den Brief hat sie ja auch erst kurz vorher bekommen von ihrer KK und das ist ja schriftlich.

Eine KK kann grundsätzlich durchaus öfters eine erforderlich eine Wiedereingliederung versuchen, vor allem wenn der MdK oder der behandelnde Arzt dazu rät, solange man sich halt im KG Bezug befindet.
Sie befindet sie sich ja im KG Bezug,vielleicht ist das ja auch nur eine Masche von der KK,um sie zu verunsichern.

Nun ja, da würde ich mich vorher doch lieber nochmals schriftlich mit der KK in Verbindung setzen, nicht das das dann ein Schuss in den Ofen wird.
OK, aber bis Montag geht das ja jetzt nicht mehr schriftlich,das bringt ihr ja nichts mehr. Mal sehen was sie jetzt macht, da weiß ich dann auch nicht weiter.

Das der Arbeitgeber eine Wiedereingliederung nicht zahlen will ist wohl klar, denn der Probant bringt ja auch keine volle Leistung.
Ja das finde ich auch und der Arbeitgeber muss das ja auch wohl nicht machen.
Wohl war, da hätte sie sich mal etwas früher und vor allem schriftlich drum kümmern sollen.
Ich habe nicht geguckt von wann der Brief war, aber ich glaube den hat sie erst bekommen.

Das ist eine leicht verzwickte Sache, wie Kerstin_K schon zu recht angemerkt hat.
Ja ich weiß.

Vom Prinzip her reicht es einen Tag mit der bisherigen Erkrankung Gesund zu sein und wieder zu arbeiten, wenngleich ein Tag aus meiner Sicht schon sehr kurz ist, aber so steht es im Gesetz.

Wenn man dann am übernächsten Tag plötzlich mit einer ganz anderen Krankheit (Diagnoseschlüssel) erneut Krank wird, hätte man darauf wieder einen Anspruch auf 78 Wochen KG innerhalb der 3-jährigen Blockfrist.
OK,das wollte ich nur noch mal wissen,weil ich das auch schon mal gelesen habe das,das so im Gesetzt steht.

Vielleicht sollte man hier eher mal über eine EMR nachdenken, wenn bereits zwei Wiedereingliederung nicht erfolgreich waren, denn dann wäre die DRV dran sich was einfallen zu lassen wie es mit deiner Bekannten ggf. beruflich weiter gehen könnte.
Das weiß ich nicht ob sie die EM-Rente möchte,sie will wohl bald versuchen wieder voll zu Arbeiten. Ob das klappt und ob sie das dann auch schafft,das wird sie dann ja merken.

Hier kann deine Bekannte ja vielleicht mal nachlesen:

Wiedereingliederung
Das ist super Nett von dir,da werde ich auch mal rein schauen.
Ich hatte m. Bekannten den Link geschickt damit sie alles selber nachlesen kann, von ihrem Thema.

Vielen Dank noch mal an euch beiden, für eure Hilfe auch von meiner Bekannten. :icon_daumen:

Es Grüßt Antik 63
 
Zuletzt bearbeitet:

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.740
Bewertungen
9.253
Hallo Antik 63,

also mir scheint das was im argen zu liegen, so wie das hier erläuterst.

Also ich kenne eine Wiedereingliedrung aus eigener Erfahrung nur so, daß man dies mit seinem Hausarzt ausgiebig bespricht und der dann ein Formular für die KK ausfüllen muß, bei dem sogar der Arbeitgeber zustimmen muß.

Da wird dann über einen Zeitraum von einem bis zwei Monate dann ein stufenweise laufendes Zeitfenster aufgeührt (z.B. erste 2 Wochen tägl. á 2 Std. nächste 2 Wochen tägl. á 4 Std. u.s.w. bis man dann wieder voll arbeitet.

Sie muss sich ja soviel ich weiß, alle 14 Tage eine neue AU mit der Wiedereingliederung vom Arzt holen,die ist ja am 12.04 beendet wie ich ja schon geschrieben habe.

Alle 14 Tage eine neue AU mit Wiedereingliederung - das kommt mir komisch vor, denn ich war immer automatisch für den Zeitraum der Wiedereingliederung AU. Sehr merkwürdig!

Vielleicht solltest du dir weniger erzählen lassen, als mal in die wahren Unterlagen zu schauen, sorry aber kommt das irgendwie komisch vor, wie bereits erwähnt.

Das weiß ich nicht ob sie die EM-Rente möchte,sie will wohl bald versuchen wieder voll zu Arbeiten. Ob das klappt und ob sie das dann auch schafft,das wird sie dann ja merken.

Nun ja, wir sind hier aber nicht im - wünsch dir was - Zirkus. Eine Wiedereingliederung verfolgt einen Zwecks, nämlich das langsame heran führen an die Arbeit. Da dürfte die KK sicherlich nicht gewillt sein ständig neue Versuche zu starten. Wenn das nicht funktioniert, zeigt es doch der KK das hier mit der Gesundheit etwas im argen liegt und dann wäre die DRV zuständig die Erwerbsfähigkeit wieder herzustellen bzw. zu erhalten. Da dürfte alleine aus Kostengründen für die KK eine DRV Reha in Erwägung gezogen werden.

Da kann ich auch den Arzt nicht verstehen, warum der keinen Reha-Antrag stellt.

Vielleicht solltest du deiner Bekannten mal verdeutlichen, daß wenn das KG zu Ende ist, es auch mit den Wiedereingliederungen vorbei ist, falls nicht die KK schon vorher die Notbremse zieht und sie auffordert einen Reha-Antrag zu stellen.


Zu einer neuen AUB bliebe nur festzustellen, falls sie mit dem Gedanken spielt, wie gesagt muß es eine gänzlich neue Diagnose sein, die nicht im geringsten mit der alten in einem auch irgendwie gearteten Zusammenhang steht und wenn dann am besten mindestens 2 Tage ohne medizinischen Befund (heißt 2 Tage wieder voll Leistungsfähig). Nicht das die KK da etwas wittert, denn es dürfte häufig genug Fälle geben die so spekulieren - 1 Tag gesund und dann mit gänzlich neuer AUB wegen anderer Krankheit wieder 78 Wochen KG erhalten.

Das Spiel hätte sie ja übrigens nach deinen Aussagen bereits 2 mal machen können, denn du hast ja geschrieben das sie bereits 2 mal für 14 Tage voll gearbeitet hat um dann im Anschluß für 4 Wochen Urlaub zu machen.

Ließt man das alles, dann können einem schon etwas merkwürdige Gedanken durch den Kopf gehen und das könnte auch einem KK SB so passieren, denn der sieht das ja auch anhand seiner Meldungen vom Arbeitgeber.


Grüße saurbier
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten