2. offener Brief an die Bundesregierung von Prof. Dr. Hankel (1 Betrachter)

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An alle, die die erste Aktion ( 1. offener Brief an die Bundesregierung)
gezeichnet haben wurde die nachfolgende Mail versandt.
Wir brauchen im 2. Anlauf 60.000 Stimmen, die mitzeichnen.
Das wäre jeder 4. der Loveparade, oder 0,3% aller geschätzten Fußballfans.

Laßt euch nicht lumpen und zeichnet mit, denn es geht euch und eure Kinder
ganz besonders an.

An der bisherigen Ignoranz der Regierung, auch die der Medien, kann man
ableiten, wie wenig Interesse man an den Belangen und Meinungen des
Volkes hat und nur den eigenen Interessen folgt und die der Lobby.

Also bitte - dann erst recht!

Liebe Mitstreiter,

der erste Brief an die Bundesregierung wurde versendet. Aufgrund Ihrer Unterstützung und derer vieler anderer Menschen (circa 6000!) war es möglich, ihm noch einen massiven Nachdruck zu verleihen und unser aller Ansinnen noch einmal zu unterstreichen.

Leider ist eine Reaktion der Kanzlerin ausgeblieben. Insofern habe ich mich entschlossen mich nicht dem Totschweigen von Regierung und Medien zu beugen und einen zweiten Brief zu verfassen.

Meine Kollegen, die Professoren Joachim Starbatty, Karl Albrecht Schachtschneider, Wilhelm Nölling und Dieter Spethmann haben ihre Unterschrift bereits zugesagt.

Wir hoffen nun sehr auf Ihre Unterstützung und Hilfe, weitere "Aufsteher" zu motivieren, die sich gegen diese Ungesetzlichkeit und den Betrug am Volk zu stellen. Unser Ziel ist es möglichst 60.000 Unterschriften in kürzester Zeit zu erreichen. Damit wird es immer schwieriger für den Gegner uns durch Missachtung zu strafen und gegen uns zu regieren!

Falls Sie uns auch weiterhin auf diesem Weg durch Ihre Unterschrift begleiten und Informationen über die Aktivitäten erhalten möchten, senden Sie einfach eine Bestätigungsmail an info@dr-hankel.de.

Gründen Sie Diskussionskreise privat und im Internet.

Nochmals vielen Dank für Ihre schon geleistete und zukünftige Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Wilhelm Hankel


Hier der Brief:

Sehr geehrte Frau Bundeskanzler,

leider haben Sie auf meinen ersten Brief vom 27.03.2010 nicht regiert. Daher muss ich nochmals auf die Angelegenheit zurückkommen, denn zwischenzeitlich hat sich das Problem, was auf uns Deutsche und Europäer zukommt, noch verschlimmert.
Sowohl das „Griechenland- Hilfe- Gesetz" vom 7. Mai 2010, wie auch das spätere „Rettungsschirm - Gesetz" vom 10. Mai 2010, stellen nicht nur schwere Verstöße gegen die EU - Gesetze -, sondern auch gegen unser eigenes deutsches Grundgesetz, dar.
Sie kennen die Situation aufgrund der der Ihnen wohl bekannten Klage der inzwischen 5 Professoren vor dem Bundesverfassungsgericht. Aber auch Ihre eigenen Mitarbeiter haben es Ihnen längst mitgeteilt.
Es geht in dieser Sache um schwerwiegende Rechtsbrüche. Sie sind noch gefährlicher als die ökonomischen Konsequenzen. Europa ist die Heimat des Rechtsstaates. Der Euro wird am "Rettungsfonds" nicht gesunden, sondern zu einer europäischen Schwachwährung verkommen.
Die dicht vor dem Staatsbankrott stehenden Länder insbesondere der südlichen aber zum Teil auch aus der westlichen Eurozone werden durch die Hilfskredite weder entschuldet, noch wird sich ihr bisheriges Verhalten ändern. Das Geld des Rettungsfonds fließt schließlich nicht den Ländern zu, sondern den konkursreifen Banken. Und die Regierungen dieser Länder, werden die mit der Hilfe verbundenen Auflagen nicht erfüllen, weil sie das gar nicht können, ohne die politische und wirtschaftliche Stabilität ihrer Länder zu gefährden.
Es ist zutiefst unglaubwürdig, wenn Ihr Finanzminister Sparhaushalte verkündet und gleichzeitig 70 % der jährlichen Steuereinnahmen des Bundes für Rettungsmaßnahmen zur Verfügung stellt, deren Misserfolg fest bereits steht.
Deutschland wie auch die wenigen anderen wirtschaftlich noch starken Länder der Eurozone zahlen in ein Fass ohne Boden. Dieses Geld, das jetzt vom deutschen Steuerzahler aufgebracht werden muss, geht Deutschlands Bürgern und ihrer Zukunft verloren. Schon jetzt müssen Sie einräumen, dass unser Land weder seinen Verpflichtungen als Sozialstaat nachkommt noch seine Versprechen für die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen erfüllen kann. Ich bin mir sicher Sie werden noch erleben, dass diese Sparpolitik zu ähnlichen Verhältnissen in unserem Land führt, wie wir sie heute in Griechenland sehen: demonstrierende Menschen, brennende Autos, klirrende Fensterscheiben und vielleicht Schlimmeres. Wollen Sie das verantworten?
Ich appelliere daher an Sie, diese Gesetze, noch bevor das Bundesverfassungsgericht sie für unwirksam erklärt, zu widerrufen. Sie haben geschworen „Schaden vom deutschen Volk abzuwehren" - hiermit haben Sie die Gelegenheit. Der Schutzschirm aus Brüssel rettet die Währungsunion nicht (siehe Anlage).
Dies ist mein und unser öffentlicher Aufruf an das deutsche Volk und an Sie. Setzen Sie ihn um!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Wilhelm Hankel

Quelle:
Zweiter offener Brief an die Bundesregierung
Professor Dr. Wilhelm Hankel: Es war einmal... der €uro
Man kann sich dann auch auf der Homepage nochmal umschauen
und das Video einsehen:

Professor Hankel´s Aufruf das Totschweigen zu brechen
https://www.dr-hankel.de/
 

arbeitslos in holland

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Hankel hatte damals auch gegen denlissabonner Vertrag gemeinsam mit Schachtschneider geklagt. Tut schon weh, was in unserem Land so alles läuft.
richtig !

er hat mit zwei(?)anderen schon in den 90ern die entwicklungen vorausgenommen. ich habe damals die interviews gesehen im morgenmagazin.
genau wie lafontaine gegen kohl gewettert hat, wegen der finanzierung der deutschen einheit.

schon damals ist mit klar gewesen, dass grosse teile der bevölkerung ausgenommen werden bei der finanzierung des sozialstaates, der deutschen einheit und europa.

das der zeitpunkt kommen würde, dass deutschland sogar von juncker kritisiert wird, wegen der perversen arbeitspolitik, das hätte ich mir nicht träumen lassen. und dann habe ich immer noch die ihm ohr, die mir weissmachen wollten, dass mehr frauen in die politik müssten und das damit alles besser werden würde..............

das unternehmer von unternehmen und nicht von unterlassen kommt, hat man in der bundesregierung offensichtlich in der baumschule(für politikgangster)nicht gelernt.

und selbstverständlich unterstütze ich herrrn prof. dr. HANKEL :icon_wink:
 

Prickly

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Ich glaube, dass ist auch besser so, als sich trollig
über Schreibfehler zu ereifern.

Trollig?

Ich weiß nicht, ob du mich meinst, aber da auch ich das schlechte Deutsch bemängelt habe, fühle ich mich angesprochen.

Fipptehler wie "regiert" (gemeint: reagiert) meine ich gar nicht. Aber: In dem Schreiben, wie es hier zitiert wurde, sind etliche Zeichensetzungsfehler (und auch ein paar stilistisch ungeschickte Formulierungen).

Wenn dem Autor, Professor Hankel, daran liegt, ernstgenommen zu werden, dann muss er auch dafür sorgen, dass seine Schreiben nicht wegen peinlichen Zeichensetzungsfehlern von vorneherein Minuspunkte bekommen. - Wenn die einfachsten Grundlagen schon nicht stimmen, warum soll dann irgendwer dem Inhalt auch nur zwei Minuten seiner Zeit opfern?




Es stößt mir auch beim Elo-Forum, PR-Sozial etc. immer wieder auf, wie viele Fehler in den Texten sind.

Nicht, weil es mich stört, wenn da Fehler sind.

Sondern weil wohl ohnehin die Mehrheit der (Noch-)Nicht-Betroffenen der Ansicht ist, dass Elos aus "bildungsfernen" Schichten kommen.

Wenn dann bei den Forum-"Offiziellen" nicht bekannt ist, dass es nicht "größer wie", sondern "größer als" heißen muss, bestätigt das nur die Vorurteile: "Sind halt nur blöde, faule Hartzis, was soll man da erwarten?"


Tut mir leid, aber gefallen kann mir das nicht. Dir etwa?
 
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Trollig?

Ich weiß nicht, ob du mich meinst, aber da auch ich das schlechte Deutsch bemängelt habe, fühle ich mich angesprochen.

Fipptehler wie "regiert" (gemeint: reagiert) meine ich gar nicht. Aber: In dem Schreiben, wie es hier zitiert wurde, sind etliche Zeichensetzungsfehler (und auch ein paar stilistisch ungeschickte Formulierungen).

Wenn dem Autor, Professor Hankel, daran liegt, ernstgenommen zu werden, dann muss er auch dafür sorgen, dass seine Schreiben nicht wegen peinlichen Zeichensetzungsfehlern von vorneherein Minuspunkte bekommen. - Wenn die einfachsten Grundlagen schon nicht stimmen, warum soll dann irgendwer dem Inhalt auch nur zwei Minuten seiner Zeit opfern?




Es stößt mir auch beim Elo-Forum, PR-Sozial etc. immer wieder auf, wie viele Fehler in den Texten sind.

Nicht, weil es mich stört, wenn da Fehler sind.

Sondern weil wohl ohnehin die Mehrheit der (Noch-)Nicht-Betroffenen der Ansicht ist, dass Elos aus "bildungsfernen" Schichten kommen.

Wenn dann bei den Forum-"Offiziellen" nicht bekannt ist, dass es nicht "größer wie", sondern "größer als" heißen muss, bestätigt das nur die Vorurteile: "Sind halt nur blöde, faule Hartzis, was soll man da erwarten?"


Tut mir leid, aber gefallen kann mir das nicht. Dir etwa?
Obwohl mir auch gelegentlich echte Hammer-Verbuchselungen passieren,
stimme ich Dir zu. Habe mich in Bezug auf MB auch schon öfter aufgeregt
und es als peinlich eingestuft.

Allerdings, wenn man in seinem Beitrag nichts weiter als diese
Beantstandungen mitzuteilen hat, finde ich das auch ein wenig dürftig.
 

Prickly

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Cocos Beweggründe kenne ich nicht, aber ich habe mir einfach erlaubt, eine kritische Meldung anzubringen, völlig unabhängig von der Frage, was ich persönlich von dem Schreiben halte.

Dazu ist meiner Meinung nach ein Forum da.

Ich hätte auch noch weiter gehen können. Meiner Meinung nach ist nämlich praktisch jeder, der wissentlich ein formell besch...eidenes Schriftstück zu offiziellen Ehren erhebt (z.B. als Offener Brief) und irgendwo einreicht, verdächtig, in erster Linie an der eigenen Ruf-Mehrung interessiert zu sein.
 
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