2 Monate Arbeit, jetzt wieder arbeitslos und nicht krankenversichert? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

SusanneD

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Hallo!

Wie ich hier schon geschrieben habe, wurde ich zum 31.08.2012 gekündigt und kämpfe seit dem 1. September um meine Papiere, zum Beispiel um den aktuellen Gehaltsnachweis und weiteres.

Heute bekam ich Post von meiner Krankenkasse, dass sich seit dem 31.07.2012 (Arbeitsvertrag war ab 01.07.2012) Änderungen in meinem Versicherungsverhältnis ergäben hätten und mein Versicherungsschutz dadurch endet.
:eek:

Wie ich in dem anderen Beitrag schon schrieb, hoffe ich darauf, am Montag den Verdienstnachweis im Postkasten zu haben um dann damit endlich mein H4 wieder bearbeiten zu lassen.

Jetzt hoffe ich zwar nicht, dass ich morgen noch einen Unfall haben werde, doch was sollte ich jetzt beachten?

Geht das klar, wenn ich am Montag mit dem Nachweis zur Arge gehe und alles weitere machen die?
Natürlich auch noch den beigefügten Fragebogen zurück zur Krankenkasse und angeben, was/wann passiert ist.

Was kann ich machen, wenn ich am Montag keinen Nachweis im Postkasten habe?

Blöd ist auch, dass der Frage bogen nur zwei Dinge enthält.
Ich wäre beschäftigt bei... und ich beziehe seit/ab Leistung...

Nur kann ich zur Leistung ja noch gar nichts konkretes angeben.
:confused:

Habt Ihr da auch noch ein paar weise Ratschläge für mich?
(ich drehe sonst bis Montag durch)

LG, Susi
 
G

gast_

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Wann hast du deinen ALG II Antrag nachweislich gestellt?
Hast du deinen Arbeitgeber mit Fristsetzung aufgefordert, dir deine Unterlagen zu schicken?
 
E

ExitUser

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Es besteht nach dem Ende einer versicherungspflichtigen Beschäftigung in jedem Fall eine einmonatige beitragsfreie Nachversicherungszeit bei der gesetzlichen Krankenkasse (§ 19 Abs. 2 SGB V), solange keine Erwerbstätigkeit ausgeübt wird.

Das Schreiben der Krankenkasse und ein eventueller Fragebogen ist auch nur ein Standardschreiben, das bei Abmeldung durch den Arbeitgeber versandt wird. Du mußt dich nicht sklavisch an die Vorgaben in einem Fragebogen halten.

Ich würde hier der Krankenkasse zunächst schriftlich (und vielleicht auch vorab telefonisch) mitteilen, daß ALG beziehungsweise ALG II am ... bei ... beantragt wurde und derzeit keine Erwerbstätigkeit ausgeübt wird.

Wenn sich die Bearbeitung durch das JC weiter hinzieht, soll die KK die Beiträge zunächst stunden. Du kannst ja sicher erforderlichenfalls nachweisen, daß du zumindest den Antrag schon gestellt hast.
 

SusanneD

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Der ALGII Antrag wurde nachweislich am 20.08.2012 gestellt und unsere Kündigungen bekamen wir am 17.08.2012 (zum 31.08.2012) in die Hände gedrückt.

Wir alle sind auf der Jagd nach den fehlenden Unterlagen und der AG hat uns am Freitag telefonisch und per Mail "versichert", dass die Unterlagen spätestens am Montag bei uns in der Post wären.

Wenn nicht, dann geht am Montag Mittag, sofort nach dem Postmann, ein Einschreiben mit Fristsetzung raus.
Da wir ja schon seit 2 Wochen um die Unterlagen kämpfen und uns jetzt öfter anhören durften, dass diese schon verschickt worden wären, wäre eine Frist von 1 Woche wohl legitim?
 

SusanneD

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Ihr habt mir mein Wochenende gerettet!
:icon_smile:

Als ich den Brief vorhin geöffnet hatte, wurde mir richtig schlecht und ich habe sofort bei Freunden die Einladung zum Grillen abgesagt.

Jetzt gehe ich doch und die sollen sogar eine Wurst mehr drauf schmeißen!

Vielen Dank, Susi
 

stummelbeinchen

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Wie ich hier schon geschrieben habe, wurde ich zum 31.08.2012 gekündigt und kämpfe seit dem 1. September um meine Papiere, zum Beispiel um den aktuellen Gehaltsnachweis und weiteres.

Heute bekam ich Post von meiner Krankenkasse, dass sich seit dem 31.07.2012 (Arbeitsvertrag war ab 01.07.2012) Änderungen in meinem Versicherungsverhältnis ergäben hätten und mein Versicherungsschutz dadurch endet.
:eek:
Und was ist mit dem Monat August? Da müsste doch der AG noch zahlen.
 

SusanneD

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Ja, für August habe ich mein Gehalt bekommen, doch leider war es erst am 4. September auf meinem Konto.

---

Die Post war da und was soll ich sagen, ich habe rein gar nix von meinem AG bekommen!
:-(

Aber es kam Post vom jobcenter, dass ich ab 1.10 wieder in Leistung wäre und für September Leistungen abgelehnt wurde, weil ja, durch das späte Gehalt, das Zuflussprinzip greifen würde.

Ich bin also in diesem Monat nicht hilfebedürftig UND auch NICHT krankenversichert und soll mich an meine Krankenkasse wenden!
:eek:

Wenn ich der KK also jetzt mitteile, dass ich gekündigt wurde, der AG mein letztes Gehalt zu spät überwiesen hat und ich deshalb erst wieder im Oktober in Leistung bin, könnte es dann sein, dass ich nichts zahlen muss?

Ich werde jetzt erst einmal einen Brief per Einschreiben für den AG fertig machen, mit Frist von einer Woche, für die noch fehlenden Papiere.
Morgen früh könnte ich ja mal zum jobcenter gehen, aber ob die mir da weiter helfen können?
:-(

Primäre Tat wäre dann wohl, mal die KK anzurufen, beziehungsweise anzuschreiben.

Mal sehen, ob die anderen Gekündigten heute auch nichts im Postkasten hatten.

Ich könnte soooooo kotxxx!!!
:icon_dampf:
 

Lilastern

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Greifen bei dir diese 4 Wochen Nachversicherung bei deiner letzten Krankenkasse nicht?

Gehe bei deiner Krankenkasse vorbei und kläre dies am besten persönlich.
 
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Die Dauer der Nachversicherungsfrist (genauer gesagt, der Frist, innerhalb der man noch Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen KK hat, wenn ein Versicherungspflichtverhältnis endet) beträgt einen Monat und nicht vier Wochen, siehe § 19 Abs. 2 SGB V. Eine Erwerbstätigkeit wird derzeit auch nicht ausgeübt.

Teile dies der KK so mit. Damit müßte krankenversicherungsmäßig der Monat September abgedeckt sein.

Wenn der Arbeitgeber vertragswidrig (hier müßte man das genaue Fälligkeitsdatum des Arbeitslohnes gemäß Arbeitsvertrag kennen) den Lohn zu spät überwiesen hat, muß er meiner Meinung nach Schadensersatz leisten. Das wäre hier das ausgefallene ALG II für September.
 

SusanneD

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In meinem Arbeitsvertrag steht zum Thema Lohn:
"...
Das Entgelt wird jeweils nachträglich am Ende eines Kalendermonats überwiesen.
..."

Das Gehalt für August hätte also spätestens am 31.08 auf meinem Konto sein müssen, statt am 04.09

Die KK hat hier in der näheren Umgebung keine Niederlassung.
Ich werde also gleich mal dort anrufen und nachfragen.

Oje, mir ist schon wieder schlecht!
:-(
 

Anna B.

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Hallo,

du mußt der KK lediglich mitteilen, dass du bis 31.8. beschäftigt warst und ab 1.10. ALG II beziehst..

dann bist du automatisch weiterversichert....hier greift der "nachgehende Anspruch"...ruf dort an und teile denen das so mit...

brauchst wegen der KK dann keine Angst haben...
 

SusanneD

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ich habe jetzt mit der KK telefoniert und mir ist jetzt so richtig schlecht!!!

Anscheinend hat der ehemalige AG sich da etwas Zeit mit der Anmeldung gelassen und so entnimmt die KK aus dem Computer, dass der AG mich am 04.09. an- und sofort auch abgemeldet hat.

Dieses "Nachgreifen" funktioniert nur in so weit, dass man da ein Loch von einem Monat stopfen kann, aber in meinem Fall wurde ab 31.07 nicht mehr von der Arge bezahlt UND von dem AG nicht ein Cent für mich bezahlt.

Ich müsste jetzt also freiwillig ab 01.08 meine Beiträge bis zum 01.10 selber stemmen, um meiner Pflicht versichert zu sein, nach zu kommen.

Pro Monat wären dies 150,-
:-(

300,- KK, na da zahle ich für die 2 Monate Arbeit ja noch fett drauf!
:confused:
 

Kerstin_K

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Mal langsam.

Wenn Du sozalversicherungspflichtig beschäftigt warst, muss der Arbeitgebeer ja die Beiträge abführen.

Du müstest eigentlich vom Arbeitgeber einen Nachweis über die Anmeldung und auch die Abmeldung bekommen, ebensoüber die gezahlten Beiträge. Früher waren das mal so Durchschläge aus dem Sozialversicherungsnachweisheft, heute passiert die Meldung elektronisch und der Arbeitnehmer bekommt ein entsprechendes Datenblatt. Auch aus den Gehaltsabrechnungen müssten die Beitragszahlungen ersichtlich sein.

Da die KK ja alle Sozialversicherungsbeiträge einsammelt und an Rentenversicherund usw. weiterleitet, würde ich mit denen mal die Situation besprechen. Schliesslich wurde ja von Deinem Bruttolohn auch Dein Beitragsanteil einbehalten und das Geld muss ja irgendwo geblieben sein. Die KKS sind auch ganz schnell mal mit ner Betriebsprüfung, wenn Arbeitgeber da schlampen.

DAs wichtigste sind jetzt erstmal diePapiere vom Arbeitgeber, daanach richtet sich der Rest.

Icj weiss jetzt nicht, wieviel Du verdient hast, aber wenn Du erstmal den KV schutz sicherstellen willst, kannst Du auch erst mal die freiwillige Weiteversicherung beantragen. Wenn der AG dann doch gezahlt hat, kriegst Du das Geld von der KK zurück.
 

gelibeh

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Der AG hat im September gezahlt? Hast Du denn im August Lohn auf das Konto bekommen? Wenn nein, dann steht Dir für August ALGII zu. Den Antrag hast Du ja im August gestellt.
 

SusanneD

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Das mit den Papieren ist ja genau das Problem!

Eigentlich war ich noch froh, nicht zu den Gekündigten zu gehören, die auch noch zusätzlich ihrem Gehalt hinter her rennen müssen,
aber jetzt artet dies ja hier doch noch in Chaos aus.

Mir liegt eine Meldebescheinigung vor, die falsch war.
Statt Arbeitsbeginn Juli, wurde da der Juni angegeben.
Die berichtigte Bescheinigung sollte ich später noch bekommen...

Die KK meint dazu, der AG hätte hier erst angemeldet, dann den Fehler bemerkt und wieder storniert und es dann wohl auch so dabei belassen.

Die erste von meinen beiden Verdienstbescheinigungen liegt vor, aber auch falsch.
Bei dieser ist als Auszahlungsbetrag 0,- angegeben und der ehemalige AG versprach auch bei diesem Schriftstück, dass ich es eines Tages korrigiert besitzen würde.
:-(

Was mich aber stutzig macht, ist, dass auf dem Verdienstnachweis die Position KV angegeben ist mit jeweils Beträgen für den AG und als laufender Bezug.

Also wurde doch etwas für mich gezahlt?

Der von der KK sagte mir eben, dass seit dem 31.07 nichts mehr bezahlt wurde, als die Arge mich abgemeldet hätte.

Ich verstehe die Welt nicht mehr!

Der Typ von der KK hat mir eben, beim 2. Telefonat, den Vorschlag gemacht, ich solle ihm mal alle Papiere, die ich bis Dato hätte, schicken und dann würden sie es mal bei meinem ehemaligen AG versuchen.
Vielleicht zahlt er ja noch ein wenig was nach.

Ansonsten rät er mir, mir schon einmal einen Anwalt zu suchen, damit ICH nicht auf den Kosten für die nicht bezahlten Beiträge sitzen bleibe.
 

SusanneD

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Der AG hat im September gezahlt? Hast Du denn im August Lohn auf das Konto bekommen? Wenn nein, dann steht Dir für August ALGII zu. Den Antrag hast Du ja im August gestellt.
Ich hatte am 1.8 mein Gehalt für Juli und am 4.September mein Gehalt für August auf dem Konto.

ALG II für September wurde heute abgelehnt, da ich wegen der zu späten Gehaltszahlung nicht hilfebedürftig wäre, mit Verweis auf das Zuflussprinzip.
 

Holger01

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ALG II für September wurde heute abgelehnt, ...
Wurde dein ganzer Alg2-Antrag abgelehnt oder nur der Anspruch anteilig für September 2012 versagt?

Prüfe dies vorsichtshalber genau; eventuell musst du dann einen neuen Antrag zum 01.10.12 stellen.
Am besten dann auch gleich jetzt, noch im September.
 

SusanneD

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Bewilligt vom 01.10 bis 31.03

und im extra Schreiben die Ablehnung vom 01.09 bis 30.09
 

Kerstin_K

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Nimm mal das angebot des KK Mitarbeiters an. Schaden kann das nicht.

Und Deinem Arbeitgeber solltest Du jetzt unbeding eien letzte Frist setzen, bis wann er alles zu liefern hat.
 

SusanneD

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Ich scanne gerade alle vorhandenen Dokumente ein und schicke sie der KK.

Morgen fahre ich zu dem ver&%$§$%# AG und "bitte" um alle noch fehlenden Unterlagen.
Sollte ich nicht darauf warten dürfen, lasse ich mir eine Kopie, in der alles noch einmal schriftlich mit Frist fixiert ist, von ihm quittieren.

Schade, dass das Timing jetzt so blöd ist, denn einen Beratungsschein werde ich ja jetzt auch nicht bekommen, da ich in den letzten 3 Monaten ja 2x ein [Ironie an]"wahnsinns Gehalt"[Ironie aus] bekommen habe.
:-(
 
E

ExitUser

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Die KK meint dazu, der AG hätte hier erst angemeldet, dann den Fehler bemerkt und wieder storniert und es dann wohl auch so dabei belassen.
Ein AG muß eine neu eingestellte Person mit der nächsten Gehaltsabrechnung, spätestens aber innerhalb von sechs Wochen, bei der KK als zuständiger Einzugstelle anmelden. Analog die Abmeldung.

Was mich aber stutzig macht, ist, dass auf dem Verdienstnachweis die Position KV angegeben ist mit jeweils Beträgen für den AG und als laufender Bezug.
Die Abführung der entsprechenden Sozialbeiträge bedarf einer zweiten, separaten Meldung ("Beitragsnachweis"), die der AG monatlich für seine Beschäftigten bei der KK elektronisch einreicht. Soweit mir bekannt, wird im Beitragsnachweis nicht namentlich nach einzelnen Beschäftigen abgerechnet, sondern der AG muß lediglich ausrechnen, welchen Betrag er in einem Monat für seine gesamten, bei einer bestimmten KK versicherten Beschäftigten schuldet.

Also wurde doch etwas für mich gezahlt?
Das vermute ich, sonst würde der AG schnell ein massives rechtliches Problem bekommen (Hinterziehung von SV-Beiträgen). Da im Beitragsnachweis gar nicht steht, daß der fällige Betrag für Personen X und Y zu verrechnen ist, dürfte dies auch gar nicht so einfach feststellbar sein.

Der von der KK sagte mir eben, dass seit dem 31.07 nichts mehr bezahlt wurde, als die Arge mich abgemeldet hätte.
Das soll vermutlich heißen: du bist seitdem nicht mehr korrekt als versichert angemeldet worden.

Ich verstehe die Welt nicht mehr!
Das geht vielen so, mir auch...

Der Typ von der KK hat mir eben, beim 2. Telefonat, den Vorschlag gemacht, ich solle ihm mal alle Papiere, die ich bis Dato hätte, schicken und dann würden sie es mal bei meinem ehemaligen AG versuchen.
Vielleicht zahlt er ja noch ein wenig was nach.
Es geht nicht darum, daß dein ehemaliger AG "ein wenig" nachzahlt, sondern daß er endlich die Anmeldung sowie die Abmeldung zwei Monate später korrekt vornimmt. Es ist Aufgabe der KK, ihn dazu anhalten. Genauso müßte die KK geschuldete Beiträge bei ihm eintreiben, denn er schuldet letztlich den gesamten SV-Beitrag.

Ansonsten rät er mir, mir schon einmal einen Anwalt zu suchen, damit ICH nicht auf den Kosten für die nicht bezahlten Beiträge sitzen bleibe.
Hier soll vor allem die KK zunächst ihre Hausaufgaben erledigen und den AG zu einer korrekten SV-Meldung anhalten. Es ist ja unbezweifelbar, daß du in den beiden Monaten tatsächlich SV-pflichtig dort beschäftigt warst.
 

Kerstin_K

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Wenn Die KK will, kann sie schon nachvollziehen, wieviel für den einzelnen Arbeitnehmehmer gezahlt wurde.

Ich habe bei einem Arbeitgeber erlebt, dass die KK eine Betriebsprüfung gemact hat. Dabei kam dann heraus, dass der AG eine Beitragssenkung nicht berücksichtigt hatte und ich bekam sogar noch Geld raus. damals hatten die gesetzlichen KKs noch unterscheidliche Beitragssätze.

Hilfreich könnte es auch sein, mal nen Versicherungsverlauf ver der RV anzufordern. Auch da kann man sehen, o b etwas abgeführt wurde. Ich weiss nur bicht, wie schenll die sind mit den Einträgen nach der Zahlung.
 
E

ExitUser

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Ja, feststellen kann sie das schon, aber das erfolgt dann bei einer Betriebsprüfung durch die SV.

Im routinemäßigen monatlichen Beitragsnachweis steht nur, daß für den Monat X der Arbeitgeber der Krankenkasse Y für seine dort versicherten Beschäftigten den Betrag Z schuldet, und wie dieser auf die einzelnen Sparten der SV (RV, KV, AV, PV, diverse Umlagen) aufzuteilen ist.

Bei der RV wird es nicht anders sein als bei der KV, denn auch die RV-Beiträge laufen über denselben Beitragsnachweis und dieselbe Anmeldung. Die KK ist als Einzugsstelle für den gesamten Sozialbeitrag zuständig.

Deswegen soll die KK in ihrer Funktion als Einzugsstelle dem AG mal kräftig "auf die Füße treten", damit er seinen Pflichten hinsichtlich An- und Abmeldung nachkommt. Die Kontrolle der Meldepflichten ist Aufgabe der KK und nicht des Beschäftigten.
 
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