2 Mieter im Vertrag, kann das gut gehen?

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Tom28

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
2 November 2005
Beiträge
3
Bewertungen
0
Hallo,

durch einen Wohnungswechsel, damit auch Wechsel der ARGE, mußte meine Bekannte, um die gewünschte Whg. anmieten zu können, ihren Lebensabschnittgefährten(Lag) mit in den Mietvertrag nehmen.Als Bürgen!
Der Lag ist polizeilich aber woanders gemeldet...

kann es nun bei Antragstellung zu Problemem mit der 'neue' ARGE kommen?
Kann die ARGE die Übernahme der Mietkosten ablehnen??

Danke
Tom
 

redfly

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 Juni 2007
Beiträge
3.577
Bewertungen
211
Das sich der Lebensgefährte dort nicht aufhält, wird die ARGE kaum interessieren. Er steht mit im Mietvertrag, da wird eine Wirtschaftsgemeinschaft kaum zu widerlegen sein. Sein Erwerbseinkommen wird natürlich auf den Leistungsanspruch angerechnet. Ob sie dann noch einen Anspruch haben, müsste man erst ausrechnen. Das sind die zwei Regelsätze und die Kosten für Unterkunft und Heizung. Das vorhandene Erwerbseinkommen wird bereinigt (ja, es gibt auch Freibeträge), der Rest stellt dann anrechenbares Einkommen dar. Dieser Betrag wird dann vom Leistungsanspruch (Gesamtbedarf) abgezogen.
 

ela1953

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 März 2008
Beiträge
6.868
Bewertungen
2.280
Ist er denn als Mieter mit aufgenommen worden oder nur als Bürge.

Ich denke, dass ist ein Unterschied.

Denn eine Bekannte musste auch für ihren Sohn den Mietvertrag als Bürge unterschreiben.

Der Mieter war aber der Sohn, die Unterschrift der Mutter diente nur dazu, dass der Vermieter die Miete bei der Mutter kassieren konnte, wenn der Sohn nicht zahlte.
 

Hartzige

Elo-User*in
Mitglied seit
8 Dezember 2005
Beiträge
309
Bewertungen
30
Mein Sohn muss auch für neue Wohnung für mich bürgen (er ist zahlungskräftig). Machen wir aber nicht im Mietvertrag, sondern mit Vermieter extra kleinen Vertrag. Das geht sonst keinen was an.
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
Scheinsicherheit. Auch wenn der Bürge noch so potent ist, begrenzt doch das BGB die Bürgschaft auf drei mal Nettokalt.

Soll der Bürge Mitmieter werden, dann halte ich den Vertrag für sittenwidrig, da von vornherein klar ist, dieser wird die Wohnung selbst nicht nutzen. Es wäre ein Versuch die gesetzlichen Begrenzungen der Sicherheitsleistungen ausser Kraft zu setzen. § 551 BGB (4.Absatz!!!)

Macht man es doch so, wird ARGE gerne den Kopfanteil des Nennmitbewohners nicht übernehmen.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten