1Eurokräfte als Streikbrecher - Widerstand (1 Betrachter)

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Und die Gewekschaften machen mit.

MfG
Isabell
Wenn Du ein paar Mios an Euro zusammen bekommst, warum nicht.

Es wird aber nichts nützen, wenn die AN streiken und dann EEJber eingesetzt werden. Die haben kein Streikrecht. Also müssen die in der Zeit auch finanziell unterstützt werden und das vielleicht mal 3 Mio.
 

isabel

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AW: Tausende demonstrieren gegen Sparpaket

Wenn Du ein paar Mios an Euro zusammen bekommst, warum nicht.

Es wird aber nichts nützen, wenn die AN streiken und dann Ein-Euro-Jobber eingesetzt werden. Die haben kein Streikrecht. Also müssen die in der Zeit auch finanziell unterstützt werden und das vielleicht mal 3 Mio.
Findest Du es richtig? Ich nicht.
Wozu brauchen wir Streikrecht, wenn wir die Streikende gleich ersetzen können? Das hat doch keinen Sinn.
Ansonsten, bist Du sicher, dass auch in der Privatwirtschaft Streikende durch EEJ-Ersetzen legitim ist?

MfG
Isabell
 
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AW: Tausende demonstrieren gegen Sparpaket

Findest Du es richtig? Ich nicht.
Wozu brauchen wir Streikrecht, wenn wir die Streikende gleich ersetzen können? Das hat doch keinen Sinn.
Ansonsten, bist Du sicher, dass auch in der Privatwirtschaft Streikende durch Ein-Euro-Job-Ersetzen legitim ist?

MfG
Isabell
Es müsste eigentlich nur der ÖD und der Transport bestreikt werden. Danach würde alles andere zwangsweise stillstehen.

Wieviele Elos haben z. B. einen Busschein inkl. Personenbeförderungsschein?
Welcher Elo kann einen Zug steuern?

Den Elos selbst müsste klar gemacht werden, das sie nicht pro Arbeitsstunde, sondern pro Stunde 1€ bekommen, also für die Anwesendheit.

Wenn die 3 Teile zusammen arbeiten würden, wäre es fast so wie ein Generalstreik
 
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AW: Tausende demonstrieren gegen Sparpaket

Es wird aber nichts nützen, wenn die AN streiken und dann Ein-Euro-Jobber eingesetzt werden. Die haben kein Streikrecht.
1€-Jobber können als Ersatz für Streikende nicht eingesetzt werden, da hier weder Zusätzlichkeit, noch Gemeinnützigkeit gegeben ist.
 
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AW: Tausende demonstrieren gegen Sparpaket

1€-Jobber können als Ersatz für Streikende nicht eingesetzt werden, da hier weder Zusätzlichkeit, noch Gemeinnützigkeit gegeben ist.
Du bist doch aus NRW, dann suche mal nach Einsatz von Ein-Euro-Jobber im Müllstreik vor ein paar Jahren.

"Nicht, nicht sofort oder nicht in absehbarer Zeit" = Zusätzlich, wenn ich mich noch recht erinnere.

Edit:

Berichtigung, war Osnabrück, Nds

de.indymedia.org | 1-Euro-Jobber als Streikbrecher gegen VERDI
 
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Bitte diskutiert dieses zweifellos wichtige Thema hier weiter.
Braucht nicht weiter diskutiert werden, da mir dieser Rechtsbruch ja bekannt ist.

Nur als letzte Anmerkung soll gesagt sein, dass die Betroffenen den Einsatz nicht durchführen, sondern klagen hätten müssen.

Sollte deswegen dennoch Diskussionbedarf bestehen, so schließe ich mich Admin2 an und würde das in dem von ihm verlinkten Thread weiterführen.
 

isabel

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Zitat von Sancho:
Es müsste eigentlich nur der ÖD und der Transport bestreikt werden. Danach würde alles andere zwangsweise stillstehen.
Das ist sehr gute Idee. Das Problem: es muss gleichzeitig in ganzen D. gestreikt werden, mehrere Tage. Wer möchte das koordinieren? Die Koordination muss von Arbeitnehmern kommen, auf Gewerkschaften ist kein Verlass. Da wären Netzwerke hilfreich.

MfG
Isabell
 
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Zitat von Sancho:

Das ist sehr gute Idee. Das Problem: es muss gleichzeitig in ganzen D. gestreikt werden, mehrere Tage. Wer möchte das koordinieren? Die Koordination muss von Arbeitnehmern kommen, auf Gewerkschaften ist kein Verlass. Da wären Netzwerke hilfreich.

MfG
Isabell
könnte trotzdem über ver.di gelenkt sein, nur müssten dann für die Elos auch Gelder gesammelt werden und Flugblätter verteilt werden, in denen steht, das sie nur pro anwesender Stunde und nicht pro Arbeitsstunde bezahlt werden.
 
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AW: Tausende demonstrieren gegen Sparpaket

Es müsste eigentlich nur der ÖD und der Transport bestreikt werden. Danach würde alles andere zwangsweise stillstehen.
Nun, da ich aus dem Verkehrsgewerbe komme, kann ich nur bestätigen, daß in D alles den Bach heruntergehen würde, wenn der Schwerverkehr mal streiken würde.
Leider ist es in diesem Land nicht möglich, anders wie in Frankreich. Dort sind sich die Menschen ihrer Mittel bewußt.

Hier wird ja der ÖD und auch das Transportgewerbe von der früheren ÖTV und heute VERDI vertreten, aber diese Organisation hat immer ihr Augenmerk zu sehr auf den ÖD gelegt. Und die Interessen des ÖD sind nun mal ganz andere wie die der rechtlichen Bevölkerung. Das Transportgewerbe war und ist immer nur ein Anhägsel.

Wenn man es einmal schaffen würde, die LKW-Fahrer zu aktivieren, würde bei einem Streik innerhalb von nur 3 Tagen in Deutschland nichts mehr gehen, aber leider läßt die Mentalität des deutschen Michels es nicht zu, sich solidarisch mit anderen zu geben und zum Wohle anderer etwas zu unternehmen.
 

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AW: Tausende demonstrieren gegen Sparpaket

...

Wenn man es einmal schaffen würde, die LKW-Fahrer zu aktivieren, würde bei einem Streik innerhalb von nur 3 Tagen in Deutschland nichts mehr gehen, aber leider läßt die Mentalität des deutschen Michels es nicht zu, sich solidarisch mit anderen zu geben und zum Wohle anderer etwas zu unternehmen.
Wobei ich es bei den LKW-Fahrern verstehen kann, daß die bei den überwiegend beschissenen Arbeitsbedingungen in der Branche es sich nicht unbedingt verscherzen wollen mit ihren Sklaventreibern (auch hier: überwiegend).
Anders wäre es wohl, wenn man sie einfach an ihrem Job hindern würde, dann könnten sie ja nix dafür.
Zum Beispiel die Anlieferbereiche von Firmen, Supermärkten etc. so blockieren, daß Ware nicht ausgeladen werden kann.
Aber wer von den Streikenden kann es sich leisten, von den blockierten Firmen evtl. auf Schadensersatz verklagt zu werden.
Außerdem will sich auch nicht jeder dauerhaft mit der Polizei anlegen, die recht schnell vor Ort sein werden.
 
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hallo schnarch 4,

was dann eine möglichkeit wäre. die strasse = öffentlicher raum blockieren. strategisch günstige stelle suchen, mehrere schrottkarren schön verkeilen, feuerwehr und polizei räumen lassen.... :icon_twisted: somit kann eine fa. auch keinen schadenersatz fordern. oder frau von dumm-doof auf schleichfahrt mit 10 km/h bummel di bummel di bummel....

liebe grüße von barbara
 

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Aber Fahrzeuge räumen lassen gibt sicher ne Rechnung, besser ne Fußgänger-/Sitz-/Liege-Blockade.
 
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hallole Feind=Bild,

fahrzeugnummer rausschlagen...:cool: es kann auch müll und gerümpel sein, das sich auftürmt, soll ja vorkommen nach "windhosen".

liebe grüße von barbara
 
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hallole ihr lieben,

ich möchte das jetzt nicht verstanden wissen als aufruf zu illegalen handlungen, obwohl es berufststellen gibt, wo genau das empfohlen wird (aber da war die BW noch zur landesverteidigung da :biggrin:).

sparks hatte angemerkt, das diese art von "streikbrechern" nicht der gemeinützigkeit oder der zusätzlichkeit unterliegen. da muß man glaub ich aufpassen, die kontern sonst mit der "gemeinützigkeit" zum erhalt der infrastruktur.

liebe grüße von barbara
 
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hallole ihr lieben,

ich möchte das jetzt nicht verstanden wissen als aufruf zu illegalen handlungen, obwohl es berufststellen gibt, wo genau das empfohlen wird (aber da war die BW noch zur landesverteidigung da :biggrin:).

sparks hatte angemerkt, das diese art von "streikbrechern" nicht der gemeinützigkeit oder der zusätzlichkeit unterliegen. da muß man glaub ich aufpassen, die kontern sonst mit der "gemeinützigkeit" zum erhalt der infrastruktur.

liebe grüße von barbara
Zusätzlichkeit ist im SGB2 ein weiter Begriff, nach einigen Tagebn Streik kann man es als Zusätzlich sehen, weil es "sonst keiner macht" und wenn sich z. B. Anwohner beschweren, weil der Müll stinkt, dann auch "im öffentlichen Interesse".

Eine Pflicht ist es aber trotzdem nicht für Ein-Euro-Jobber.
 
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Die Antwort

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Zitat von Sancho:

Das ist sehr gute Idee. Das Problem: es muss gleichzeitig in ganzen D. gestreikt werden, mehrere Tage. Wer möchte das koordinieren? Die Koordination muss von Arbeitnehmern kommen, auf Gewerkschaften ist kein Verlass. Da wären Netzwerke hilfreich.

MfG
Isabell
Einige der kleinen Gewerkschaften wären evtl. sogar noch tauglich dafür.
 

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Solange sie nicht eine von diesen "Christlichen" ist...

Wie wärs mit neuen Montagsdemos?
Jeden Montag morgen im Berufsverkehr machen sich die H4ler, die noch ein Auto haben, auf den Weg zu den neuralgischen Punkten der Städte, wo ihre alten, klapprigen Kisten dann leider den Geist aufgeben und warnblinkender Weise den Verkehr behindern.
Möglichst an Stellen, wo man sie auch nicht mal eben an den Rand schieben kann, wie auf den linken Spuren von (Stadt-)Autobahnen.
Und wenn dann die Freunde und Helfer oder die gelben Engel ihre Hilfe aufdrängen wollen, springt das "Mistding" auf einmal wieder an ...
 
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hallo Feind=Bild,

ein toler gedanke, irgendwie hat das mein oldtimer auch so an sich wenn er von dränglern angehupt wird, er geht aus... und muß auch mithilfe des dränglers zur seite geschoben werden.

liebe grüße von barbara
 
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Solange sie nicht eine von diesen "Christlichen" ist...

Wie wärs mit neuen Montagsdemos?
Jeden Montag morgen im Berufsverkehr machen sich die H4ler, die noch ein Auto haben, auf den Weg zu den neuralgischen Punkten der Städte, wo ihre alten, klapprigen Kisten dann leider den Geist aufgeben und warnblinkender Weise den Verkehr behindern.
Möglichst an Stellen, wo man sie auch nicht mal eben an den Rand schieben kann, wie auf den linken Spuren von (Stadt-)Autobahnen.
Und wenn dann die Freunde und Helfer oder die gelben Engel ihre Hilfe aufdrängen wollen, springt das "Mistding" auf einmal wieder an ...
und wo soll das stattfinden? Alle zusammen in einer Stadt aufschlagen, dann wäre es wenigstens eine Demo. :biggrin:
 

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Ach Sancho, das klappt doch schon mit ner "normalen" Demo nicht.
Lieber flächendeckend über D verteilt. Und dann abwarten, wann auffällt, daß da System hintersteckt.
Dann könnte es aber auch schon brenzlig sein, weil viele Autofahrer für die Sabotage-Aktion wohl kaum Verständnis hätten.
 
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Ach Sancho, das klappt doch schon mit ner "normalen" Demo nicht.
Lieber flächendeckend über D verteilt. Und dann abwarten, wann auffällt, daß da System hintersteckt.
Dann könnte es aber auch schon brenzlig sein, weil viele Autofahrer für die Sabotage-Aktion wohl kaum Verständnis hätten.
Einer in jeder Stadt wird aber kein Aufsehen erregen, siehe Demo und die Zahlen von Samstag und vom letzten Jahr.
 

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Muss ja nich einer pro Stadt sein, aber 5 oder mehr Pannenautos gleichzeitig an einer Stelle fällt doch auch irgendwie auf. Geht nur um Stilllstand für ne gewisse Zeit.
Und wenn der Erste wieder fährt, fällt der Nächste aus.
 

isabel

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Einige der kleinen Gewerkschaften wären evtl. sogar noch tauglich dafür.
Ich kann mich an Lockführerstreik noch erinnern. Da hat sich eine Gruppe Gewerkschafter von großen Gewerkschaften abgesplittert und die haben damals sehr erfolgreich gehandelt.
Es wäre ganz hervorragend, die Beschäftigten der Bahn für einen großen Streik zu gewinnen.
Wenn die Bahn nicht mehr fährt...

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Isabell
 
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