1Euro Job und viele Fragen (1 Betrachter)

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Knoxxi

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Hallo,

ich habe ein kleines Anliegen und hoffe ich bekomme hier irgendwie eine Hilfe.

Ich habe letztes Jahr eine EV unterschrieben für einen 1 € Job in einer Straßenmeisterei. Dieser Job war mehr schlecht als recht. Ich habe in dieser Zeit auch mehrere Bewerbungsgespräche gehabt und sollte eigentlich in einer Firma dann im Dezember anfangen. Daraufhin informierte ich die Arbeitsagentur das ich nicht mehr die Maßnahme weiter fortführe. Leider wurde ich von Firma in der ich anfangen sollte, hingehalten mit Terminen für den Arbeitsbeginn. Mittlerweile habe ich einen neuen 1€ Job bis die Firma mal was von sich hören lässt (angeblich neuer Termin der Einstellung Mai, wobei mich diese nicht mehr interessiert denn verarschen kann ich mich alleine. Aber nun zum Problem. Ich soll nun eine Sanktion bekommen vom 1. ein Euro Job (30%), doch ich mache doch nun einen neuen ein Euro Job. Sofern die mir nun Geld kürzen kann ich mir es gar nicht mehr erlauben das Auto anzupacken um den 1 € Job auszuführen denn ich muß nun schon alles in Vorkasse mache da ich meine Fahrkosen erst Mitte des darauffolgenden Monats bekomme. Ist das normal ?? Ich kann nicht immer in Vorleistung treten da man schon so kaum auskommt mit dem Geld. Busverbindung gibt es hier keine ich wohne in einem kleinen Dorf und der erste Bus fährt erst um 7.30 Uhr wobei ich schon um 7 Uhr anfangen muß.

Danke fürs lesen und evtl. Antworten.
 
F

FrankyBoy

Gast
Hallo Knoxxi,

mache dir doch mal bitte die Mühe und schildere deine Geschichte mal chronologisch präzise.

Möchte dir gerne einige Tips geben aber dazu muss ich die Fakten umreißen können und das geht schlecht, wenn ich das nicht kann.

Auch die Sache mit der Busverbindung, und vor allem die Entfernung zu deiner Arbeitsgelegenheit spielen hier eine maßgebliche Rolle beim Abgleich mit den Zumutbarkeitskriterien.

Nette Grüße Franky
 

Knoxxi

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Hallo Knoxxi,

mache dir doch mal bitte die Mühe und schildere deine Geschichte mal chronologisch präzise.

Möchte dir gerne einige Tips geben aber dazu muss ich die Fakten umreißen können und das geht schlecht, wenn ich das nicht kann.

Auch die Sache mit der Busverbindung, und vor allem die Entfernung zu deiner Arbeitsgelegenheit spielen hier eine maßgebliche Rolle beim Abgleich mit den Zumutbarkeitskriterien.

Nette Grüße Franky
Hallo Franky, ok dann versuche ich es mal.

Anfang des 1. ein Euro Jobs war im November 2007. Ich hatte daraufhin ein paar Bewerbungsgespräche und sollte am 1. Dezember dann in einer Firma in den Niederlanden anfangen. Ich bin im November daraufhin zur Arbeitsagentur gegangen und teilte diesen mit das ich ab 1. Dezember eine Vollzeitstelle antreten würde und den 1 Euro Job nicht mehr ausüben kann da ich noch einige Dinge regeln mußte. (Sofi-Nummer in den Niederlanden beantragen u.s.w).

Da es in der Firma in den Niederlanden aber im Dezember es plötzlich Auftragsmässig nicht so gut bestellt war, legte man mir nahe mich erst im März / April . 2008 einzustellen. Dieses teilte ich der Arbeitsagentur mit.

Nun seitdem ich von der Firma in den Niederlanden nichts mehr gehört hatte (auch nicht nach zahlreichen Telefonaten) bekam ich von der ARGE einen 2. ein Euro Job aufs Auge gedrückt bis ich dann in der Firma in den Niederlanden anfangen könnte. Ich mache den jetzigen Job gerne ist also nicht so das ich mich davor drücken möchte oder so nur ich sehe nur nicht ein das es plötzlich eine Sanktion für den 1. ein Euro Job gibt. Ich spiele doch schon des Staates Lakaien was wollen die denn noch ?

Und mit den Fahrkosten. Ich habe pro Tag einen einfachen Weg von 7,5 km also pro Tag 15 km. Fahrkosten sagte mir die Dame bei der Arbeitsagentur würde ich für Hin und Rückfahrt erhalten sprich für diese 15 km. Sollte ich auch so in den Antrag schreiben mit Ausdruck einer Wegbeschreibung. Nun mache ich den 2. Ein-Euro Job seit 1. März. Da Mitte des Monats das Geld wie gesagt knapper wird, fragte ich bei der Arbeitsagentur nach wann ich denn mit den Fahrkosten rechnen könnte da ich ja jeden morgen irgendwie zur Arbeit hinkommen muß. Daraufhin erhielt ich nur die Aussage das es dauern würde, man würde erst von der Firma Ende des Monats eine Stundenabrechnung abwarten um die tatsächlichen Tage der Arbeit festzustellen und dann erst den Antrag bearbeiten so das es Mitte des Monats werden könne bis ich dann mit dem Geld rechnen könne. Nur soll ich 1,5 Monate in Vorkasse treten ?? Weil das Geld von der Maßnahme erhalte ich auch erst so Mitte des Monats.

Ich hoffe es war nun ein wenig präziser und danke schon mal vorab für deine Hilfe.
 
F

FrankyBoy

Gast
Vielen Dank,

also für mich ist die Sachlage klar, mit einer Bescheinigung der niederländischen Firma kannst du alle Sanktionsmaßnahmen gegen dich aus der Welt schaffen - beantrage hilfsweise, dass sich die Agentur mit denen in Verbindung setzt.


Zu den Fahrkosten habe ich widersprüchliches Ergooglet - habe aber pers. die Erfahrung gemacht, dass wenn man es so vorträgt wie du, eigentlich auch die Fahrkosten im Voraus erstattet bekommt, nur bin ich derzeit über die Rechtsgrundlage im unklarem - muss mir mal das PDF übers ALG II genau durchlesen.

Informativ: JavaScript Beispiel: Netscape Uhr
 
E

ExitUser

Gast
Also die Fahrkosten scheinen im SGB II gar nicht geregelt zu sein; § 16 SGB II enthält laut § 16 SGB II - Sozialgesetzbuch Zweites Buch - Grundsicherung für Arbeitsuchende
auch keinerlei Querverweise, die in irgend einer Form das Thema berührt.

Auch durch das Kurzstudium der Gesetzestexte, hat mir Informationen hierüber eröffnet - scheint so als hätten die Gesetzgeber hier wissentlich eine weitere Ungerechtigkeit eingebaut.
Fahrtkosten werden nach SGB 3 "berechnet" und wenn es sich noch nicht geändert hat, bekommt man das Geld nur für den Hinweg (ca. 30 cent/km)

Hat sich bei der Berechnung schon etwas geändert?

Sind die Fahrtkosten nicht bei der MAE drin?
 

Susann

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Hi,

so es hier um einen EEJ geht, dürfte es möglich sein ein Darlehen bei der Arge für die Fahrtkosten zu beantragen, denn eigentlich sind die Fahrtkosten durch die MAE abgedeckt. Das ist dann natürlich zurückzuzahlen, wenn die MAE gezahlt wird.

Bei dem Träger wo ich war gingen manchmal sogar die Angestellten aus Privatgeldern in Vorlage, weil der Weg zu dem Darlehen zu kommen umständlich ist (Bescheinigung vom Träger, Träger zu Arge, Arge zu EEJber). Musst mal beim Träger nachhaken, eigentlich sollten die wissen was zu tun ist, ebenso der SB.

@Sancho, les doch den Beitrag korrekt, bei EEJ greift wolhl das SGB II und ja, von der MAE sind die Fahrtkosten zu bestreiten. Nur wenn die erst im Nachhinein bezahlt wird, kann man sich Sprit oder Tickets schwer aus dem Nichts zaubern, also: Darlehen.

Gruß
Susann
 

redfly

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Was ist das denn für ein Quatsch mit den Fahrtkosten!

Fahrtkosten müssen nicht zusätzlich zur Mehraufwandsentschädigung (MAE) erstattet werden. Sollte ein Träger solche Fahrtkosten übernehmen, ist es nur ein Bonus um Ein-Euro-Jobber bei Laune zu halten.

Einen gesetzlichen Anspruch darauf hat man leider nicht.
 
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