1€ Maßnahme, wer muss gemeinnützig sein der MAE-Träger oder d. Verein ?

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hase

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Hallo liebe Foris

...bin schlicht weg überfordert mit d. Zusätzlichkeit u. Gemeinnützigkeit, obwohl ich auch den Gesetzes-Text gelesen habe.. - wer kann mir bitte fundiert helfen -
wer muß nun Gemeinnützig sein, der Maßnahmeträger
oder der Verein wo der 1€ Job ausgeübt werden soll? :confused:


Ich soll in d. Archivierung u. Katalogisierung von 8 Uhr bis 15Uhr30, vier Tage in der Woche, ein HALBES Jahr lang im Container-Büro für die INAP-Saarland (Maßnahmeträger) davor war es dort d. TÜV-Akademie - einen1€ Job tätigen


per Anruf meines Sachbearbeiters soll d. Post an mich heute verschickt worden sein..-
näheres weiß ich also erst morgen wegen der § der Einladung oder was auch immer da morgen kommen wird?

Der Verein wo ich tätig werden soll ist : Stöffelverein

ist das/der Gemeinnützig ?

WER also bitte muß Gemeinnützig sein ?
u. ist diese "Tätigkeit" zusätzlich ? :icon_kinn:

L.G. Hase
 

Lilastern

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Hallo liebe Foris

...bin schlicht weg überfordert mit d. Zusätzlichkeit u. Gemeinnützigkeit, obwohl ich auch den Gesetzes-Text gelesen habe.. - wer kann mir bitte fundiert helfen -
wer muß nun Gemeinnützig sein, der Maßnahmeträger
oder der Verein wo der 1€ Job ausgeübt werden soll? :confused:


Ich soll in d. Archivierung u. Katalogisierung von 8 Uhr bis 15Uhr30, vier Tage in der Woche, ein HALBES Jahr lang im Container-Büro für die INAP-Saarland (Maßnahmeträger) davor war es dort d. TÜV-Akademie - einen1€ Job tätigen


per Anruf meines Sachbearbeiters soll d. Post an mich heute verschickt worden sein..-
näheres weiß ich also erst morgen wegen der § der Einladung oder was auch immer da morgen kommen wird?

Der Verein wo ich tätig werden soll ist : Stöffelverein

ist das/der Gemeinnützig ?

WER also bitte muß Gemeinnützig sein ?
u. ist diese "Tätigkeit" zusätzlich ? :icon_kinn:

L.G. Hase

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gizmo

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Ich wage hier mal eine Aussage zu treffen.

Das Ding mit Gemeinnützigkeit wird sich wohl nicht aus der Welt schaffen lassen, das kann man aus der Satzung so sehen.

Wichtiger ist da die Zusätzlichkeit, die sehe ich hier vielleicht nicht gegeben, da so eine Arbeit wie du sie da Verrichten sollst in eine Zeit von ca. 2 Jahren nicht ausgeführt werden sollte wenn es den 1€ Jopper nicht gebe. Das würde hier heisen, das was du da archiviert u. katalogisiert müßte für die Zeit auf einen grossen Haufen geschmissen werden. Also stellt sich hier die Frage, wenn kein 1€ Jopper diese Arbeit machen würde, gibt es dann noch andere Mitmenschen ausser Ehrenamtliche die diese Tätigkeit machen.
Gibt es da einen der für deine Arbeit da Kohle bekommt, ist diese bestimmt nicht Zusätzlich, sprich der dich da eigentlich nur Einweisen kann ist ein Ehrenamtlicher oder 1€ Jopper.

Das ist ungefähr so zu sehen:

Das Reparieren von Spielzeug ist Zusätzlich, da es sonst auf dem Schrott landet oder es höchstverscheinlich in den nächsten 2 Jahren nicht sozialabgabeflichtig Repariert (Normaler Job)wird.

Die Reinigung und Unterhaltung des Gebäudes, Reparaturen usw. aber nicht. Hier gab es Hausmeister, 1€ Jopper.

Ebenso ist die Zusätzlichkeit für das Aufstellen irgendwelcher Abteilungen nicht Zusätzlich, da diese mit der eigentlichen Arbeit an der Zusätzlichen nicht sozialabgabeflichtig Repariert nichts zu tun haben.

Die Erschaffung von Abteilungen ist ganz Einfach nur eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme ohne Sinn und Verstand, es sei denn diese würde als Schulung ausgewiesen werden. Hier wären dann aber wieder Fahrkosten usw. fällig.

Die Zusätzlichkeit kann ganz bestimmt auch noch hier in der Beschaffung liegen, würde Sinn machen.


Die Gemeinnützigkeit ist hier sehr Fraglich da die Gemeinde ja nicht nur aus HZ4rern besteht. Das Spielzeug jedoch nur für diese HZ4rer (mit Kindern) zu erwerben ist.

So das ist meine Meinung dazu, wie ich das sehe.
 

gelibeh

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Aus der Hega https://www.harald-thome.de/media/files/HEGA-01-2012-Verbesserung-Eingliederungschancen-Anlage.pdf ab 1.4.2012. Die HEGA gilt nicht für Optionskommunen, die Definitionen sollte man aber übernehmen können.
2.2.2 Zeitpunkt der Ausführung der Arbeiten
Weisungen
Arbeiten, die keinen zeitlichen Aufschub dulden, erfüllen nicht das Kriterium der Zusätzlichkeit. Ausgenommen sind Arbeiten zur Bewältigung von Naturkatastrophen und sonstigen außergewöhnlichen Ereignissen. Bei juristischen Personen des öffentlichen Rechts (z. B. Kommune, Anstalten, Stiftungen) dürfen die regulären Arbeiten voraussichtlich nicht innerhalb der nächsten zwei Jahre ausgeübt werden.
2.2.6 AGH bei Vereinen
Weisungen
Förderungsfähig sind Arbeiten, die durch einen Verein nicht, nicht in diesem Umfang oder erst nach 2 Jahren durchgeführt würden.
Nicht förderungsfähig sind Arbeiten, die zu den laufenden Aufgaben eines Vereins gehören oder die ohnehin aus der Natur der Sache heraus aufgrund zwingender Satzungsbestimmungen durchgeführt werden müssen. Hierzu zählen z. B. Einziehen von Mitgliedsbeiträgen, Verwaltungsarbeiten im Zusammenhang mit der Einberufung der Mitgliederversammlung, das Fertigen von Sitzungsprotokollen u. ä. oder zwingende Folgearbeiten aufgrund des Umfangs bereits wahrgenommener Aufgaben (z. B. Einstellung eines hauptamtlichen Geschäftsführers wegen des qualitativen und quantitativen Umfangs der Vereinsaktivitäten).
2.2.8 Erledigung von Arbeiten für Dritte
Weisungen
Sofern Maßnahmeträger (.z. B. Beschäftigungsgesellschaften, Vereine) Arbeiten für einen Dritten (z. B. Kommune, Schule) übernehmen, ist die Zusätzlichkeit danach zu beurteilen, ob die Arbeiten für den Dritten zusätzlich sind.
2.3.1 Öffentliches Interesse
Weisungen
Öffentliches Interesse ist gegeben, wenn das konkrete Arbeitsergebnis der Allgemeinheit dient. Maßnahmeträger haben in diesem Zusammenhang nachvollziehbar und ausführlich darzulegen, wodurch das konkrete Arbeitsergebnis der Allgemeinheit dient.
Die Beschäftigung von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten allein reicht nicht aus, um das öffentliche Interesse zu begründen
Die steuerrechtliche Anerkennung der Gemeinnützigkeit (§§ 51 ff Abgabenordnung) eines Maßnahmeträgers rechtfertigt nicht von vornherein die Annahme, dass die von ihm durchgeführten Arbeiten im öffentlichen Interesse liegen.
 

lpadoc

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Ist zwar nur meine Meinung, aber ich bin der Ansicht, das hier der 1-Euro-Job mit den Grundsätzen des Vereins als auch die des "Stöffel-Park", nicht ausschließlich dem Gemeinnutz unterliegt. Im Gegenteil, das Objekt dient allein den wirtschaftlichen Interessen der Region.

Aus den vorgenannten Gründen bin ich der Ansicht, das der 1-Euo-Job nur dazu diesen soll, die "klamme Kasse" des Zweckverbandes, als Träger des "Stöffel-Park", zu entlasten.

Wer ist INAP-Saarland (Webseite ?) und wem bist Du seitens des JC vertraglich (1 Euro-Job) zugeteilt ?
 

Martin Behrsing

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Im Gesetz steht nirgendwo "gemeinnützig", sondern im öffentlichen 'Interesse und zusätzlich.

Und das geht dann ganz einfach: Eine Stadtverwaltung beschließt einen bestimmten Gehweg nicht mehr zu reinigen, weil keine Haushaltsmittel vorhanden sind. Dann lässt sie den Gehweg ein halbes Jahr verrotten und schon ist das Ganze im öffentlichen 'Interesse und zusätzlich.
Öffentliches Interesse: Weil sich z. B. Bürger über den verdreckten Zustand beschwert haben

'Zusätzlich: Weil es keine Pflicht gibt, dass Gehwege gereinigt werden müssen.
 

Paolo_Pinkel

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[...]
'Zusätzlich: Weil es keine Pflicht gibt, dass Gehwege gereinigt werden müssen.
Sind das nicht originäre Aufgaben der Kommune, die wahrscheinlich auch irgendwo gesetzlich verankert sind? So könnte eine Kommune ja alles als "zusätzlich" definieren. Polizei, Feuerwehr, Straßenmeisterei.....wenn die Mittel knapp sind. Kann mir nicht vorstellen, dass das echt so einfach ist.
 

gelibeh

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2.2.4 Verkehrssicherungspflichten/Pflichtaufgaben im Rahmen der Pflegeversicherung
Weisungen
Nicht förderfähig sind auch Arbeiten, die zur Wahrnehmung von Verkehrssicherungspflichten gehören (z. B. Schneeräumung von Verkehrswegen, Zurückschneiden von Gehölzen, die Verkehrswege beeinträchtigen).
Fällt für mich unter Verkehrssicherungspflicht
 

Martin Behrsing

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Sind das nicht originäre Aufgaben der Kommune, die wahrscheinlich auch irgendwo gesetzlich verankert sind? So könnte eine Kommune ja alles als "zusätzlich" definieren. Polizei, Feuerwehr, Straßenmeisterei.....wenn die Mittel knapp sind. Kann mir nicht vorstellen, dass das echt so einfach ist.

Es gibt bestimmte Bereiche wo es eine Verpflichtung gibt. Es gibt aber andere Bereiche, wo diese Leistungen der Kommune sind, ohne dass es dazu eine 'Verpflichtung gibt.

Und solche Sachen sollte man sicher immer genau anschauen. Meistens kann man nämlich darüber die Ein-Euro-Jobs kippen.

Hier mal eine Hilfe, wie man Ein-Euro-Jobs abklopfen kann

Danach kann man auch sehr schnell erkennen, ob eine AGH hinreichend bestimmt ist und ob sie überhaupt durchgeführt werden darf

Bezüglich der Arbeitsgelegenheit das Referat IIb7 des Bundesministeriums für Arbeit- und Soziales im Zeitraum von Oktober 2009 bis Januar 2010 bundesweit Eingliederungsvereinbarungen überprüft. Keine der Eingliederungsvereinbarungen hielt der Prüfung stand, so dass alle (!) EGVs sich als rechtswidrig erwiesen. Insbesondere zu Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandentschädigungen wurde aufgezeigt, welche Anforderungen an Arbeitsgelegenheiten und deren Aufnahme in einer Eingliederungsvereinbarung zu stellen sind.

So heißt es in dem Bericht (download https://tinyurl.com/7wxlxq2 ):

„Keine der geprüften Eingliederungsvereinbarungen erfüllt die Anforderungen der Seite 11 Geschaftsanweisung Nr. 28/2006 vollumfänglich. Alle Agenturen für Arbeit halten nicht ausreichend nach, dass die im Rechtskreis Seite 20SGB II abgeschlossenen Eingliederungsvereinbarungen den Anforderungen der Geschäftsanweisung Nr. 28/2006 entsprechen. […](Prüfbericht des Referates IIb7, Bericht gemäß § 47 SGB II über das Ergebnis der Prüfungen zu Eingliederungsvereinbarungen im Rechtskreis SGB II, Oktober 2009 bis Januar 2010, Bundesministerium für Arbeit- und Soziales Dezember 2011, S 5)“

„Die Eingliederungsvereinbarung ist Teil des Integrationskonzeptes für den eHb. Sie soll dokumentieren, welche Leistungen der Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende und der eHb zu erbringen haben, um die vereinbarten Ziele zu erreichen. Das bedeutet, dass der Vermittler grundsätzlich vor Abschluss der Eingliederungsvereinbarung entscheiden muss, obeine AGH-MAE das geeignete und letzte Mittel zur Zielerreichung ist, welche Tätigkeit der eHb wo ausüben oder erlernen soll, welchen zeitlichen Umfang die AGH-MAE einnehmen soll und wie sich die Arbeitszeit verteilt. Der eHb muss wissen, welcher Maßnahme er zustimmt, bevor er die Eingliederungsvereinbarung unterschreibt. Im Sinne einer individuellen Integrationsstrategie reicht es nicht aus, wenn als Art der Tätigkeit lediglich "Helfer" angegeben ist […] (a. a. O., S. 8)“


„Der eHb muss wissen, welcher Maßnahme er zustimmt, bevor er die Eingliederungsvereinbarung unterschreibt. Im Sinne einer individuellen Integrationsstrategie reicht es nicht aus, wenn als Art der Tätigkeit lediglich "Helfer" angegeben ist oder sich die Palette der Einsatzmöglichkeiten von Lagerarbeiter bis Kinderbetreuer7erstreckt. Auch um das Kriterium „Umfang und der Verteilung der Arbeitszeit" zu erfüllen ist es nichtausreichend, lediglich die Wochenstundenzahl anzugeben. Vielmehr ist konkret zu regeln, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten die Teilnahme an der AGH-MAE erfolgen soll. […] (a. a. O., S. 9) „

„Ebenso wenig sind Verweise in den Eingliederungsvereinbarungen, dass Einsatzstelle und Arbeitszeit in Absprache mit dem Träger erfolgen, mit der GA 28/2006 vereinbar. (a. a. O.)

Auch in der EGV-VA auf genommen AGH ist die Tätigkeit beliebig un erstreckt sich auf viele Bereiche.“

Abschließend:
„Aufgrund des Weisungscharakters hat der Vermittler bezüglich der Aufnahme oder des Weglassens einzelner Kriterien in die Eingliederungsvereinbarung keinen Entscheidungsspielraum. Problematisch ist dieser Punkt insbesondere bei so genannten Regiemaßnahmen, bei denen der Träger häufig erst nach Abschluss der Eingliederungsvereinbarung entscheidet, wo, wann und für welche Tätigkeit der eHb eingesetzt wird. […] (a. a. O.)“
 

Paolo_Pinkel

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Ist nicht wirklich neu, der Bericht der Referats IIb7. War ja auch schon hier Thema.
==> https://www.elo-forum.org/news-disk...-2010-erfuellt-gesetzliche-anforderungen.html

trotzdem würde mich interessieren, wo es ggf. im Landesgesetz verankert ist, welche Aufgaben das Land / die Kommune zu bestreiten hat unabhängig der Kassenlage. Denn darum geht es im Kern. Originäre Aufgaben können nicht einfach so mit der Ausrede der Haushaltslage so umdefiniert werden, dass auf einmal eine legale AGH daraus wird.
 
B

Bobby001

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Der Verein wo ich tätig werden soll ist : Stöffelverein

ist das/der Gemeinnützig ?

WER also bitte muß Gemeinnützig sein ?
u. ist diese "Tätigkeit" zusätzlich ? :icon_kinn:

L.G. Hase

Hallo,
ich kann dir auf jeden Fall sagen, dass der öffentliche Auftritt dieses angeblichen und angeblich gemeinnützigen Vereins nicht geltendem Recht entspricht.
Es fehlen Angaben zu Vereinsregister-Nr., Register-Sitz, Vereins-Sitz, Benennung des Vorstandes und der Vorstandsmitglieder... und Angaben zur Gemeinnützigkeit (Finanzamt, Steuernummer,..)usw.

So, wie die Seite jetzt dargestellt ist, ist sie lediglich eine private, zusammengefummelte Homepage, die aber um Beitritts-Mitgliederbeiträge-Spenden bettelt. Diese Beiträge können natürlich nicht steuerlich absetzbar sein!

Fazit: Der Beweis für "ordentlicher Verein, "eingetragener Verein" und für Anerkennung der "Gemeinnützigkeit" fehlt. :eek:

Oh mein Gott....
Ich bastle mir jetzt auch ne HP und bitte um Spenden.... dann bin ich H4 samt Schikane-Sanktions-Center endlich los. :biggrin:
 

Hartzeola

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hase

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Ist zwar nur meine Meinung, aber ich bin der Ansicht, das hier der 1-Euro-Job mit den Grundsätzen des Vereins als auch die des "Stöffel-Park", nicht ausschließlich dem Gemeinnutz unterliegt. Im Gegenteil, das Objekt dient allein den wirtschaftlichen Interessen der Region.

Aus den vorgenannten Gründen bin ich der Ansicht, das der 1-Euo-Job nur dazu diesen soll, die "klamme Kasse" des Zweckverbandes, als Träger des "Stöffel-Park", zu entlasten.

Wer ist INAP-Saarland (Webseite ?) und wem bist Du seitens des JC vertraglich (1 Euro-Job) zugeteilt ?

da ich d. Post vom Job-Center noch NICHT habe (vllt. kommt sie heute ?)
u. es nur durch das Telefonat erfahtren habe, musste auch ich erst einmal googeln u. habe dies gefunden:

inab - Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft des bfw mbH
Untertürkheimer Straße 27
66117 Saarbrücken

Danke für Deine Meinung, ich sehe es auch so wie Du,
aber ist es auch so ?????? :confused:

L.G. Hase d. auf d. Briefträger wartet...:icon_kotz:
 

hase

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Hallo,
ich kann dir auf jeden Fall sagen, dass der öffentliche Auftritt dieses angeblichen und angeblich gemeinnützigen Vereins nicht geltendem Recht entspricht.
Es fehlen Angaben zu Vereinsregister-Nr., Register-Sitz, Vereins-Sitz, Benennung des Vorstandes und der Vorstandsmitglieder... und Angaben zur Gemeinnützigkeit (Finanzamt, Steuernummer,..)usw.

So, wie die Seite jetzt dargestellt ist, ist sie lediglich eine private, zusammengefummelte Homepage, die aber um Beitritts-Mitgliederbeiträge-Spenden bettelt. Diese Beiträge können natürlich nicht steuerlich absetzbar sein!

Fazit: Der Beweis für "ordentlicher Verein, "eingetragener Verein" und für Anerkennung der "Gemeinnützigkeit" fehlt. :eek:

Oh mein Gott....
Ich bastle mir jetzt auch ne HP und bitte um Spenden.... dann bin ich H4 samt Schikane-Sanktions-Center endlich los. :biggrin:

Hallo

ja, das mit der eigenen Vereinsgründung war auch mein Gedanke u.
dann suche ich mir auch 1€ Jobber....:icon_kotz:-

das habe ich noch auf deren HP gefunden:

Stffel-Park - Leader+

sagt das mehr aus über ein Öffentliches Interesse aus ???? :confused:

L.G. Hase
 

Couchhartzer

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der Vorstand als Vorsitzender ist der Orts-Bügermeister selbst...

u. ist das alles im Öffentlichen Interesse für einen 1€ Job ????
Wohl eher nicht, sondern eher zum Wohle der Gemeinde, die damit, weil sie die Arbeiten nicht öffentlich ausschreibt und an freie Unternehmen der privaten Wirtschaft vergibt, einen Haufen Kohle einspart und gleichzeitig durch das Projekt des Parks die eigenen Vorteile der Einnahmen durch Fremdenverkehr fördert.

Der Herr Vorstand / Bügermeister hat also folglich mindestens zweierlei Nutzungsvorteile für sich dadurch, dass er gleich zwei der maßgeblichen Posten in diesen Sache inne hat, denn in beiden Sachen ist dieser "feine Herr" leitend involviert und der soll bitte nicht behaupten, er (und auch die weiteren involvierten Personen des so genannten Vorstandes) mache das alles für lau und aus reiner Nächstenliebe.
Ich sehe hier eher diverse unerlaubte Verquickungen zur Erzielung diverser eigener auch wirtschaftlicher Vorteile.
Eventuell sollte man die Zusammenhänge mal dem zuständigen Landeskorruptionsbeauftragten zur genaueren Prüfung vorlegen.


Quelle: Stöffelmaus-Seiten - Der Verein

Vereinsvorstand

Vorsitzender:
Dieter Wisser

Stellvertretender Vorsitzender:
Dr. Wolfgang Dörner

Kassenwart:
Wolfgang Kühn

Schriftführerin:
Dagmar Gierse


Wiss. Berater:
Dr. Michael Wuttke

Beisitzer:
Tanja Geibert, Michael Hübner, Philip Wisser


Quelle: Enspel

Bürgermeister der Gemeinde "Enspel":
Dieter Wisser

 

hase

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hallo liebe Foris, d. Post ist da, ich tippe das nun für euch ab:


Sehr geehrter Hase

Arbeitsgelegenheit m. Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob)
gem. § 16 d SGBII

i. Rahmen einer öffentlich geförderten Beschäftigung schlage ich ihen folgende zusätzliche u. im öffentlichen Interesse liegende Arbeit vor:

Helfer - Büro, Verwaltung
Mitarbeit b. Aufbau u. in der Entwicklung d. Teritär u. Industriepark Stöffel.
Herlfer in d. Archivierung u. Katalogisierung von Dokumenten u. Aufzeichnungen, Mithilfe bei Planung u. Durchführung von Ausstellungen u. Präsentationen.
Ohne besondere körperliche Beanspruchung.

MAEenschädigung: 1€ je Stunde

Zeitl. Umfang: 30 Stunden/wchtl.

Lage u. Verteilung: Vollzeit

Dauer d. Tätigkeit: vom 23.03.12 bis 22.09.2012

Träger d. Maßnahme: inab Ausbildungs u. Beschäftigungdgesellschaft d. Bfw mbH

Bitte setzen Sie sich umgehend mit d. Trägewr d. Maßnahme in Verbindung. Wenden Sie sich an an Hernn XXYYY



...und nun ? hingehen u. vorstellen wohl ja oder ? :confused:

Habe eine EGV per Verwaltungsakt...:icon_sad:

L.G. Hase
 

lpadoc

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...und nun ? hingehen u. vorstellen wohl ja oder ? Habe eine EGV per Verwaltungsakt

Na ja, das musst Du abschließend selbst entscheiden. Ich persönlich würde hingehen und auch anfangen. Zu einem späteren Zeitpunkt wäre es mit Hilfe (z. B.) der Gewerkschaft durchaus möglich, den vollen und regulären Lohn einzufordern.
 

gizmo

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"""Träger d. Maßnahme: inab Ausbildungs u. Beschäftigungdgesellschaft d. Bfw mbH
""""
Bfw >>> Berufsförderungswerk, die haben das im allgemeinen mit SGB IX zu tun. Schätze du läufts wegen deiner Schwerhörikigkeit bei ihnen wohl auch darunter (SGB IX).

Wie lange ist deine letzte Festtsellung bein Amtsarzt her, wegen deiner Vermittelbarkeit, vielleicht haste eine Schanze es um die Zeit bist zum Amtarzt zu verschieben, wenn du jetzt einen A-REHA Antrag stellst. Wenn du nicht hin willst.

Möchstest du eine Umschulung machen, hast du den Wunsch geäußert? Dann kann das der erste Schritt sein, den hier ist das Bfw mit im Spiel.

Den Rest hat Ipadoc ja schon gesagt.
 

gelibeh

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inab Ausbildungs u. Beschäftigungdgesellschaft d. Bfw mbH
googel mal danach. Das hat mit Umschulungen überhaupt nichts zu tun, obwohl da BFW steht und die wohl auch verbandelt sind.

hingehen u. vorstellen wohl
Ich würde mich da vorstellen, denn das ist ja ein Stellenangebot. Antreten würde ich den EEJ erst nach gültiger Zuweisung.
 
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googel mal danach. Das hat mit Umschulungen überhaupt nichts zu tun, obwohl da BFW steht und die wohl auch verbandelt sind.

Ich würde mich da vorstellen, denn das ist ja ein Stellenangebot. Antreten würde ich den Ein-Euro-Job erst nach gültiger Zuweisung.

Es ist kein Stellenangebot !!! :icon_evil:

Genau, erst antreten nach Zuweisung als Bescheid !
 
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...und nun ? hingehen u. vorstellen wohl ja oder ? :confused:

Habe eine EGV per Verwaltungsakt...:icon_sad:

L.G. Hase

Da die Maßnahme schon begonnen hat, könnte hingehen und nicht mehr erscheinen Maßnahmeabbruch bedeuten ??? :icon_kinn:

Und was steht in der EGV/VA zu diesem Ein-Euro-Job ???

Wenn nichts, dann :icon_party: !!! Ohne Ein-Euro-Job in EGV kein Ein-Euro-Job !!!

Das haben vermutlich schon mehrere abgelehnt und jetzt sucht man nach Beginn noch schnell Dummis, weil der Sklavenjob nicht besetzt wurde ! :eek:
 
B

Bobby001

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.... weil sie die Arbeiten nicht öffentlich ausschreibt und an freie Unternehmen der privaten Wirtschaft vergibt, einen Haufen Kohle einspart und gleichzeitig durch das Projekt des Parks die eigenen Vorteile der Einnahmen durch Fremdenverkehr fördert.
:cool:
Der Herr Vorstand / Bügermeister hat also folglich mindestens zweierlei Nutzungsvorteile für sich dadurch, dass er gleich zwei der maßgeblichen Posten in diesen Sache inne hat, denn in beiden Sachen ist dieser "feine Herr" leitend involviert und der soll bitte nicht behaupten, er (und auch die weiteren involvierten Personen des so genannten Vorstandes) mache das alles für lau und aus reiner Nächstenliebe.

:cool:

Ich sehe hier eher diverse unerlaubte Verquickungen zur Erzielung diverser eigener auch wirtschaftlicher Vorteile.
Eventuell sollte man die Zusammenhänge mal dem zuständigen Landeskorruptionsbeauftragten zur genaueren Prüfung vorlegen.
:cool:

@Couchhartzer: Du bist zu intellent :icon_idee:, zu brav und zu anständig für diese Welt. Gratuliere, das haben wir gemeinsam.

:icon_lol: "Stöffelmaus-Seiten"
:icon_lol: "Landeskorruptionsbeuftragter" Ist ein Witz, oder? So etwas gibt es doch nicht. Oder?
 
B

Bobby001

Gast
...

MAEenschädigung: 1€ je Stunde

:icon_sad:

L.G. Hase

Wow! Sind die aber geizig! Bei uns gab es 1,50 Euro/h. Und wir haben eigentlich nichts gemacht oder nur für den nachmittäglichen Mülleimer gebastelt.
Motto: Kreativwerkstatt - basteln für die Müllabfuhr :icon_neutral:

@hase: Wenn es dir hilft: Du tust mir leid. :icon_sad: Aber deine" Arbeit macht wenigstens halbwegs Sinn.
 
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Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

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